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12.08.2010 - 14.08.2010


Nicht mehr lange, dann ziehen wieder die Legionen des Metals in Richtung Bad Berka um ihre Standarten aufzupflanzen und gemeinsam DIE Metalparty des Jahres zu feiern. Und damit es wieder ein metallisches Feuerwerk ersten Kalibers wird, haben Mieze, Boy & Jarne erneut ein arschgeiles Billing auf die Beine gestellt. Freunde derber Kost dürften angesichts der diesjährigen Bands schon im Vorfeld ein gewisses Zucken in der Nackengegend verspürt haben. Hauptsächlich dürften die Deathmetalfans in diesem Jahr schon im Vorfeld ein paar Freudentränen verdrückt haben, kein Wunder bei solch Klangvollen Namen wie z.B. der US-Legende Autopsy die nach 20 langen Jahren Abstinenz endlich wieder mal Live in Europa zu bewundern ist, aber auch Monstrosity dürfte ein echter Knaller vor dem Herrn werden. Old School Deathern wird von dem Niederländischen Schlachtschiff Asphyx eine volle Breitseite verpasst, Fans von Technisch versiertem Deathmetal werden u.a. von Origin, Dying Fetus, Suffocation oder Necrophagist die Nackenwirbel ordentlich strapaziert werden. Liebhaber ganz brutaler Riffs und Growls sollten bei den Texanern Devourment steil in die Spitze gehen und für die Thrasher dürfte der Auftritt der Widerauferstandenen The Crown ein wahrer Leckerbissen sein, aber auch die deutsche Speerspitze in Sachen Black/Thrash Desaster aus Koblenz wird wieder für mächtig viel Staub vor der Bühne sorgen. Alle Soldiers from Hell dürften u.a. bei Watain, Aura Noir oder Ofermod ihre dunkle Herzen mit allerlei satanischen Klängen füllen. Grindfanatiker sollten bei Namen wie Napalm Death, Lividity und ganz besonders Lock Up bereits jetzt schon ein nasses Höschen haben. Aber auch dem Underground wurde wieder eine Bühne bereitet, die deutschen Bands wie Ketzer und Under That Spell werden euch beweisen das nicht nur große Namen großes zu bieten haben. Aber auch außergewöhnliche Sounds sind mit Ghost Brigade und The Devils Blood dieses Jahr wieder am Start.
Ein wahrhaft mächtiges Billing das eigentlich keinen kalt lassen dürfte, hier wird mit Sicherheit mehr als nur einmal das beschauliche Bad Berka zu Tonnenschweren Riffs erbeben. Also allerbeste Zutaten für eine Metalparty die sich gewaschen haben sollte, und nicht zu vergessen die steilen Nächte im Partyzelt wo zu den Klassikern des Metalgenres jede Nacht noch derbst die Wutz abgeht.
Die PBöser Knochenmann ;-)arty.San Macher haben auch in diesem Jahr ihren Job hervorragend gemeistert und einige Perlen für uns ins Billing geholt. Jetzt liegt der Rest an uns um wieder eine der geilsten Metalpartys des Jahres zu einem vollen Erfolg für alle Beteiligten werden zu lassen.
Schaut euch doch mal unser diesjähriges Special an, ihr findet alle Bands mit detaillierter, persönlich verfasster Beschreibung sowie allen Daten zu Veröffentlichungen, Bandmembern und Links. Wir hoffen, dass es euch gefällt und die Mühe sich wieder gelohnt hat, Kommentare und Anregungen könnt ihr gerne hier im Forum posten.
Mitch aka Exorzist


Schaedel  See you in Hell or Party.San 2010...  Schaedel
 

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ASPHYX

AsphyxGötter, Kult, Legende, es gibt verdammt viele Superlativen für die Niederländische Todesstahlband Namens ASPHYX.
Legende könnte man schon fast wieder relativieren, da die Band sich ja bekanntlich wieder Anfang 2007 reformiert hat.
Kult sind sie und werden sie auch für immer bleiben, wer solche Meisterwerke von Alben als sein eigen nennen kann, der darf sich den oft zitierten Ausspruch "Kult" verdienterweise ans Revers heften.
Götter gibt es in vielen Bereichen auch im musikalischen Universum, da die Menschheit doch vieles gerne vergöttert. Im Death Metal Bereich hat sich die Gruppe wahrlich einen Platz bei den so genannten Göttern der Musikszene verdient.
Bis zum heutigen Tag war es aber auch für die Kulttruppe ein langer und beschwerlicher Weg. Angefangen hatte alles 1987 als sich die Band erstmals zusammenfand, Drummer Bob Bagchus und Gittarist Tony Brookhuis hievten Asphyx aus dem schwarzen Taufbecken. Beeinflusst durch die damaligen "Kultbands" wie, Venom, Hellhammer, Possessed, Messiah und Death verschrieb man sich der harten brutalen Mucke.
Am Anfang zockte man noch Coverversionen diverser Bands wie z.B. Death, Celtic Frost und Mayhem bevor man sich an die ersten Eigenkompositionen wagte. Mit Gittarist Eric Daniels und Sänger Theo Loomans war das Band Line-Up mittlerweile komplettiert worden. Es sollte auch nicht allzu lange dauern bis sich der Name Asphyx in der Szene Asphyx :: Party.San 2007herumgesprochen und etabliert hatte, mit ihrer traditionellen Ausrichtung von der sie ( bis heute ) auch keinen Zentimeter abwichen entwickelten sie sich zu einem Topact im Todesstahlbereich. Mit dem Demo "Crush the Cenotaph" schaffte man den ersten Durchbruch und wirbelte mächtig Staub im Underground auf. 1990 jedoch verließen erstaunlicherweise Brookhuis und Loomans die Band. Bei der Suche nach einem geeigneten Sänger, stieß man auf Martin van Drunen der nach einer US-Tour mit seiner bisherigen Band Pestilence und diversen Streitereien das Handtuch bei Pestilence geworfen hatte. Mit der Besetzung Bagchus, Daniels, van Drunen spielte man 1991 das Überalbum "The Rack" auf Century Media Records ein. Göttliche Riffs, Tödliches Midtempogebolze und Zerstörerischer Hasserfüllter Gesang sind die Trademarks des Albums und bis heute das Markenzeichen dieser Ausnahmeband. Beste Kritiken seitens der Presse und Fans katapultierten Asphyx in die oberste Liga der Death Metal Zunft. Der Titeltrack des Albums brachte mich damals regelrecht zum Austicken, ein Riffgewitter allerfeinster Art welches auch heute noch Bestand hat. 1992 schiebt man den Longplayer "Last One On Earth" nach, der noch einen Tacken ausgereifter als der Vorgänger klingt und wieder nur sehr gute Kritiken einfährt, trotzdem kriselt es innerhalb der Band und Martin van Drunen steigt aus. Das Line-Up Karussell dreht sich heftig, musikalisch gesehen bleiben die Niederländer ihrer Linie aber treu und scheißen auf Trends oder moderne Einflüsse. Mit dem "Asphyx" betitelten Album setzt man 1994 ein neues Lebenszeichen, auch ohne van Drunen und die anderen Gründungsmitglieder geht es gnadenlos weiter. Trotz guter Songs verkauft sich das Album nicht gut und die Bandformation bricht auseinander.
Im Jahre 1996 findet die Band in anderer Besetzung wieder zurück und bringt mit "God Cries" ein neues Album auf den Markt, welches an die Anfangstage der Band anknüpfte und auch die Kritiker zufrieden stellte. Jedoch zerfiel die Band wieder und einige Ur-Mitglieder gründeten sogar eine neue Band Namens Soulborn und spielten das Album "Feeding on Angels" ein. Der Name Asphyx jedoch lebte in den Herzen der Fans weiter und so kam es, das man sich im Jahre 2000 mit einem Paukenschlag in der Szene zurück meldete. Mit dem Klasse Album "On The Wings of Inferno" das wiederAsphyx @ Party.San Open Air 2007 Lavaartige tödliche Doom Death Passagen inne hatte und vor Brutalität und Eingängigkeit nur so strotzte, spielte man sich zurück in die Herzen der Fans. Trotz dieses neuen geilen Albums lösen sich Asphyx Ende des Jahres 2000 leider wieder auf, Gitarrist Eric Daniels kann die Band wegen seines Jobs nicht mehr zu 100% unterstützen und somit beschließt der Rest der Band Asphyx das Zeitliche segnen zu lassen.
Am 10.01.2007 ließ das PSOA Team die Bombe platzen und präsentierte offiziell die Reunion der Niederländischen Death Metal Formation. Bei der jetzigen Besetzung und Aufgrund der Reunion dürften bei den vielen Fans der Kulttruppe doch einige Freudentränen geflossen sein. Alleine bei dem Purgatorygig 2004 auf dem PSOA, als die Band den Song "The Rack" von Asphyx coverte dürfte doch der ein oder andere Deathfan sein Taschentuch gezückt haben. Und das Original überzeugte: Annähernd alle Festivalbesucher hatten sich versammelt um den Holländern zu huldigen und die dankten es mit einem fantastischen Gig. Martin van Drunen bedankte sich auf Deutsch bei den vielen Fans und den Veranstaltern die sie überzeugten doch wieder zu spielen. Es war ein Erlebnis Songs wie “The Sickening Dwell“, “The Krusher“, “Pages in Blood“ und “The Rack“ hören und erleben zu dürfen. Man spürte förmlich, wie die Band es genoss wieder auf der Bühne zu stehen und mancher Fan hatte am Ende Tränen des Glücks in den Augen (Bericht/Fotos). Danke Party.San für diesen legendären Gig!
Nach dem grandiosen Auftritt auf dem Party.San Open Air und sichtlich begeistert von den positiven Reaktionen der Fans, hatten Asphyx wieder Blut geleckt und sich entschlossen ein paar weitere Gigs zu spielen. Unter anderem war man auch in London zu Gast und das Team von Hell-is-Open lies es sich nicht nehmen nach London zu fliegen um dort im Asphyx @ The Fridge, London, 2007alterwürdigen "The Fridge" anwesend zu sein. Auf der Aftershow Party hatten wir die Gelegenheit die Band persönlich näher zu kennen zu lernen und ein paar Bier mit den sehr sympathischen Holländern zu trinken. Den Bericht und die Fotos zu dem London Gig findet ihr hier...
Ein weiteres Treffen wurde ins Auge gefasst und mit dem geilen Arnheim Metal Meeting 2007 realisiert, auch dort im heimischen Holland konnten Asphyx wieder die Massen begeistern und ihren Siegeszug weiter fortsetzen (Bericht/Fotos). Weitere Treffen wurden ins Auge gefasst und mit dem geilen  3. Metal Cruise im Jahr 2008 (Bericht/Fotos) auf dem Rheindampfer MS Rheingold und dem ersten Party.San Winterwar 2008 (Fotos) realisiert.
Im Mai 2009 führte der Weg der Niederländer nach Amerika wo man das Maryland Death Fest in Baltimore als Headliner rockte und wie es sich für echte Fans gehört war auch HIO vor Ort um das Geschehen mitzuerleben (siehe Bericht und Fotos). Auch dort konnten Asphyx wieder die Massen begeistern und ihren Siegeszug weiter fortsetzen.
Mittlerweile ist der Tourplan von Asphyx doch sehr stark angewachsen und auch in punkto neuer Songs hat sich einiges getan. Hatte man anfangs das Schreiben neuer Songs und ein neues Album noch vehement abgelehnt, ist man auch in dieser Richtung flexibler geworden. Mit dem neu komponierten Song ”Death the brutal Way“ hatte man 2008 zumindest schon mal einen komplett neuen Song aus dem Boden gestampft. Das eigentlich nicht mehr zu erwartende neue Full-Lenght-Album "Death ... The Brutal Way" ist echt der Oberhammer geworden, brutaler Death/Doom Metal mit Groove und feinstem Riffing (siehe Review 9,5/10), außerdem wurde die Limited Edition noch mit einer professionell gedrehten DVD aufgewertet die den 62-minütigen Reunion-Gig beim Party.San 2007 Open Air zeigt.
Wir konnten uns von dem neuen Material Live auf unserem “The Path of Death“ Gig am 10.10.2009 in Alzey überzeugen, wo Asphyx einen arschgeilen Gig auf die Bretter legten und neue Stücke ihres Albums “Death the brutal Way“ ins begeistere Publikum abfeuerten. Trotz aller positiven Reaktionen und Auftritten verließ leider Bassplayer Wannes Gubbels im Januar 2010 Asphyx wegen den berühmten musikalischen Differenzen. Der neue Mann am Bass ist Alwin Zuur der noch bei Escutcheon die Gitarre bedient und sich bereits voll in das Old School Death Flagschiff aus den Niederlanden integriert hat. Zur Zeit ist die Band dabei ihre DVD Namens "Live Death Doom" zu veröffentlichen und eine 7“ Split mit den Finnischen Doomern Hooded Menance auf den Markt zu bringen. Außerdem wird es noch eine 6fach 7’ inch Box via Century Media geben auf der die frühen EP’s und Promos enthalten sind.
Wer das Niederländische Schlachtschiff des rohen, doomigen und alles zermalenden Deathmetals jemals Live erlebt hat, weiß das die Herren van Drunen, Zuur, Bagchus und Baayens alles geben und wie mächtig sich ihre Songs Live präsentieren. Wenn Asphyx die Hell-is-Here Bühne in Bad Berka betreten ist Feiertag in der Hölle und garantiert auch vor der Bühne, Asphyx werden euch zeigen was sie unter Old School Death Metal verstehen und werden mit Sicherheit euch das letzte bisschen Mark aus den Knochen blasen.

Mitch aka Exorzist



 

Bisher erschienene Alben:

1988 / Carnage Remains / Demo
1988 / Enter the Domain / Demo
1989 / Crush the Cenotaph / Demo
1990 / Mutilating Process / EP
1991 / Promo / Demo
1991 / The Rack
1992 / Crush the Cenotaph / EP
1992 / Last One On Earth
1994 / Asphyx
1995 / Promo / Demo
1996 / Embrace the Death / Recorded 1990
1996 / God Cries
2000 / On The Wings of Inferno
2008 / Death ... The Brutal Way / EP Single
2009 / Death ... The Brutal Way / Century Media Records / siehe Review 9,5/10
2010 / Live Death Doom / DVD

Bandmembers:
Martin van Drunen - Gesang
Paul Baayens - Gitarre
Alwin Zuur - Bass
Bob Bagchus - Schlagzeug
 

Style: Death Metal / Doom

Herkunft: Niederlande

Website: www.myspace.com/officialasphyx

 

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AURA NOIR

Aura NoirAURA NOIR wurde 1995 als Soloprojekt von Aggressor (Carl-Michael Eide) ins Leben gerufen. Zu diesem Zeitpunkt war er darüber hinaus in Bands wie Satyricon, Ulver, Ved Buens Ende und Infernö aktiv. Jedoch wollte er sich auch auf eine andere Weise künstlerisch betätigen und nahm sogleich zusammen mit Apollyon (Ole Jørgen Moe) einige Demos auf. Zu dieser Zeit bewegte man sich noch auf weit avantgardistischeren und experimentelleren Pfaden als es bei späteren Outputs der Fall sein sollte. Heute sind dies dennoch gesuchte Werke. Vielleicht brauchte aber gerade Aggressor diese Werke, um sich von den Dämonen zu befreien, die ihn plagten und um noch teuflischere Energien für die Zukunft zu entfachen. 1995 war somit die Geburtsstunde von AURA NOIR als Black Thrash Metal Band! Später in diesem Jahr wurde mit dem Minialbum “Dreams Like Deserts“ der erste Output über Hot Records auf den Markt geworfen. Dabei wechselten sich Aggressor und Apollyon bei die Arbeit an den Drums und mit Gesang/Gitarren/Bass von Track zu Track ab. Dies etablierte sich als eine Tradition der Band, die sie nicht nur auf Platte sondern auf Live beibehalten sollte. Das Album Cover zeigt die Band auf einem Friedhof mit Bierflaschen und in bösartigen Posen, um zu zeigen, dass man im 80er Jahre Thrash seine Wurzeln sieht. Im folgenden Jahr kam mit “Black Thrash Attack“ die erste Langrille über Malicious Records auf den Markt; ein passenderer Titel hat wohl selten ein Plattencover geziert. Mit dabei war diesmal noch Blasphemer von MAura Noirayhem, der die Gitarrenarbeit leistete. Die Scheibe war die perfekte Symbiose der Thrashgötter aus den Achtzigern wie Sodom, Slayer oder Dark Angel und dem eigenen Stil und Sound. Heute hält die Band Album und Titel für namensgebend für ein ganzes Genre, analog zu VENOM’s “Black Metal“. Da Blasphemer zu dieser Zeit mit Mayhem auf Tour war, wurde das nächste Album “Deep Tracts Of Hell“ nur von Aggressor und Apollyon eingespielt. Stilistisch schwingen nun ebenfalls Anleihen von Voivod und Celtic Frost mit. Die Veröffentlichung erfolgte über Hammerheart Records. Um die Zeit bis zum nächsten Album zu überbrücken wurde mit “Increased Damnation“ eine Sammlung mit der Debut MiniLP sowie zuvor unveröffentlichten Live Tracks, Demos und Alternativversionen ebenfalls durch Hammerheart veröffentlicht. 2004 folgte dann ein Beitrag zum Splitalbum Übertrash zusammen mit AUDIOPAIN, INFERNÖ und NOCTURNAL BREED. Außerdem wurde das dritte Album “The Merciless“, das erste, welches über Nocturno Cultos Tyrant Syndicate, einem Ableger von Peaceville Records erschien, auf die Meute losgelassen. Als Gäste lieferten Fenriz und Nattefrost Beiträge zu der Scheibe und Blaphemer war ebenfalls wieder mit von der Partie. Das Album hat alles, was ein AURA NOIR Album ausmacht, peitschende Drums, sägende tiefschwarze Gitarrenläufe und das zweistimmige Geheul der Höllenhunde Aggressor und Apollyon. Karmageddon Media veröffentlichte sechs Jahre nach dem ursprünglichen Release “Deep Dreams Of Hell“ wieder, angereichert mit dem Minialbum “Dreams Like Deserts” und raren Tracks. im selben Jahr erfolgte ebenfalls wieder ein Beitrag zu Überthrash, diesmal #2 mit den selben Mitstreitern wie bei der ersten Split. Am 26. März 2005, ein Tag nach dem Auftritt beim Inferno Festival in Oslo, stürzte Carl-Michael Eide von einem vierstöckigen Gebäude und verbrachte mehrere Monate im Krankenhaus. Er spielt zwar wieder Gitarre, jedoch die Wechsel an den Drums sind bei Aura Noir damit Vergangenheit.
So übernimmt den Drumpart auf dem aktuellen Album “Hades Rise“ von 2008 allein Apollyon, Girtarren, Bass und Gesang teilen sich die beiden. Blasphemer tritt nur noch als Gastmusiker an der Gitarre auf. Stilistisch ist man sich aber treu geblieben und Thrashattacken wie anno ’85 prägen das Bild der Peaceville Veröffentlichung.
Für das Party.San erwartet uns eine Black Thrash Granate, wie sie oldschooliger nicht sein kann! So metal up your ass!!!  
Torben aka Blackie

 

Bisher erschienene Alben:

1993 / Untitled Demo / Eigenproduktion
1994 / Two Voices, One King Demo / Eigenproduktion
1995 / Dreams Like Deserts EP / Hot Records
1996 / Black Thrash Attack / Malicious Records
1999 / Deep Tracts Of Hell / Hammerheart Records
2001 / Increased Damnation / Hammerheart Records
2004 / Überthrash Split / Duplicate Records
2004 / The Merciless / Tyrant Syndicate
2005 / Deep Dreams Of Hell / Karmageddon Media
2005 / Überthrash II Split / Duplicate Records
2008 / Hades Rise / Peaceville

Bandmembers:
Apollyon (Ole Jørgen Moe) - Gesang, Gitarren, Bass, Schlagzeug
Aggressor, aka Czral (Carl-Michael Eide) - Gitarren, Gesang, Bass, Schlagzeug
Blasphemer (Rune Eriksen) - Gitarren
 

Style: Black Metal

Herkunft: Norwegen

Website: www.auranoir.com                     www.myspace.com/auranoir

 

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AUTOPSY

AutopsyDie heutzutage als Kultband einzustufenden Autopsy wurden 1987 durch Eric Cutler, Eric Eigrad und dem ehemaligen Deathdrummer Chris Reifert gegründet. Reifert war nach dem eintrommeln des ersten Longplayers “Scream Bloody Gore“ bei Death unverständlicherweise ausgestiegen ( er wollte Chuck nicht nach Florida folgen ) und gründete seine eigene Kombo. Noch im gleichen Jahr knüppelte man das erste Demo ein und Eric Eigard verließ gleich wieder die Band und wurde von Danny Coralles ersetzt. 1988 folgte das Critical Madness Demo und Autopsy erhielten von dem englischen Label Peaceville Records einen Plattenvertrag. Das erste Full-Length Album Namens ”Severed Survival“ erschien dann auch 1989 und sorgte für mächtigen Wirbel in der Szene. Steve Di Giorgio von Sadus spielte die Bassspuren auf dem Album ein und das hört man dem Album auch an, mit tief heruntergestimmten Klampfen, heftigem Bassgepolter und kehligem Gesang wurde von der Band ein echter Klassiker eingetrümmert den jeder Fan von harter Kost in seiner Sammlung haben sollte. Schwierigkeiten mit ihren Bassplayern brachte die Band aber nie so richtig voran, die große Tour mit Bolt Thrower und Pestilence in Europa zur Promotion von Severed Survival bestritt mittlerweile ein gewisser Ken Sorvari am Bass. 1991 folgte eine EP Namens “Retribution for the Dead“ auf der Steve Cutler der Bruder von Eric Cutler den Bass einspielte, was aber nur kurz andauerte denn nach den Aufnahmen durfte der Basser wieder seinen Hut nehmen. “Mental Funeral“ die zweite Langrille der Band hatte eine etwas doomigere, noch boshaftigere und kränkere Ausrichtung als das Debutalbum, Autopsy hatten mit dem Album einen erneuten Klassiker in dem Metier erschaffen, wenn auch der Sound der Scheibe nicht gerade überwältigend war. Ausruhen gab es aber bei Autopsy nicht, 1992 erschien eine weitere EP Namens “Fiend for Blood“ auf der wiederum Steve DiGiorgio den Bass übernahm, die neue EP beinhaltete wieder mehr schnelleren Stoff der aber diesmal leider nicht ganz so überAutopsyzeugen konnte. Josh Barohn (ehemals Suffocation ) übernahm Mitte 1992 den Bass und spielte das wiederum nicht überzeugende Album "Acts Of The Unspeakable" mit ein, was aber leider nur Durchschnittsware darstellte. Barohn verließ aber 1993 schon wieder die Band und wurde durch den neuen Mann Freeway Migliore ersetzt. 1995 erscheint das nächste Studioalbum mit dem bezeichnenden Namen “Shitfun“ mit Songtexten wie z.B. “I Shit on your Grave“, “Shiteater“ oder “I Sodomize Your Corpse“ zeigten Autopsy wieder mal ihre kranke Ader in den Texten auf. Auch das Coverartwork ist sehr krank ausgefallen und zeigt eine Kackwurst die ein Typ zwischen den Zähnen hält. Rein musikalisch ist das Material auch sehr spärlich ausgefallen, einerseits gibt es gute Ansätze aber auch sehr viel durchschnittliches auf Shitfun und das reicht halt irgendwo nicht. Autopsy schaffen es nicht mehr an ihre ersten genialen Scheiben anzuknüpfen und Chris Reifert entscheidet Autopsy zu Grabe zu tragen. Nun ist die Stunde für Reiferts neue Band Abscess gekommen, die er bereits 1994 mit Danny Coralles gegründet hat.
Auch nachdem Autopsy offiziell begraben ist werden noch ein paar Veröffentlichungen auf den Markt gebracht, 2000 erscheint das Best Of Album “Ridden with Disease“ und 2001 das nächste Best of Album “Torn from the Grave“. 2004 gibt es noch ein Livealbum Namens “Dead as Fuck“ und 2006 die DVD Dark Crusades. Für die im Jahre 2004 erschienene Edition des Debütsalbums “Severed Survival“ wurden 2 neue Songs von Autopsy in der letzten Besetzung eingespielt und man munkelte schon über die Neuauferstehung der Band, welche aber von Chris Reifert vehement verneint wurde. 2009 erscheint dann die “Horrific Obsession“ EP auf der 2 neue Stücke nämlich “Horrific Obsession“ und “Feast Of The Graveworm“ enthalten sind, die für die Neufassung des Debütsalbum zum 20. Jahrestag gedacht waren und auf dem Re-Realease des Albums enthalten sind.
Ende Mai 2010 war es dann aber doch soweit und Autopsy spielten eine Reunionshow auf dem Maryland Deathfest auf der Dan Lilker (S.O.D., Brutal Truth, Nuclear Assault ) den Bass bediente. Autopsy wurden ihren großen Erwartungen gerecht und legten einen fulminanten Gig auf die Bretter, die Jungs waren für viele Fans das Highlight des Abends und spielten Songs von all ihren Alben. Wobei die Growls von Chris Reifert krank und grimmig wie in alten Tagen rüber kamen. Autopsy fühlen sich wieder wohl in ihrer Rolle und werden im August die neue EP "The Tomb Within" veröffentlichen. Ein Album ist ebenfalls in Planung. Getauft auf den Namen "Macabre Eternal" soll es Anfang 2011 erscheinen.
Auf dem Party.San habt Ihr die Chance diese seit 20 Jahren nicht mehr in Europa aufgetretene Kultband Live zu erleben, wer sich das entgehen lässt kann kein echter Deathmetalfan sein soviel ist sicher. Wenn die Amis Todesblei-Klassiker wie “Gasping For Air“ oder “Severed Survival“ zum Besten geben wird vor der Bühne sicherlich kein Auge trocken bleiben. Autopsy werden mit ihren dreckigen und fiesen Kanonaden jedem Old School Fan mit Sicherheit die Rübe vom grinsenden Schädel blasen !!!
Mitch aka Exorzist

 

Bisher erschienene Alben:

1987 / Autopsy / Demo
1988 / Critical Madness / Demo
1990 / Severed Survival
1991 / Retribution for the Dead / EP
1991 / Mental Funeral
1992 / Acts of the Unspeakable
1992 / Fiend for Blood / EP
1995 / Shitfun
2000 / Ridden with Disease / Best of Album
2001 / Torn from the Grave / Best of Album
2004 / Dead as Fuck / Livealbum
2006 / Dark Crusades / DVD
2009 / Horrific Obsession / EP

Bandmembers:
Eric Cutler - Gitarre & Desang
Danny Coralles - Gitarre
Danny Lilker - Bass
Chris Reifert - Schlagzeug & Gesang
 

Style: Death Metal

Herkunft: USA

Website: www.myspace.com/autopsyfansite [inoffizielle Fanpage]

 

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CANNIBAL CORPSE

1988 rotteten sich ein paar Horrorfreaks zusammen um die härteste und ekligste Band auf dem Erdball zu werden. Die Texte und Cover der Band waren so mit Eiter, Blut und Verwesenden Körpern gespickt, was nach den ersten Erfolgen gewisse Moralprediger auf den Dienstplan rief. Musikalisch gesehen war das Debütalbum schon ein wahrhaft brutales Geschoss geworden das von Scott Burns produziert wurde. Die fünf Dreschflegel aus New York arbeiteten weiterhin hart an sich und wurden technisch immer versierter, wichen aber keinen Millimeter von ihrem Brutalen-Hochgeschwindigkeitsstil ab.
Mit der 1992 veröffentlichten Scheibe „Tomb Of The Mutilated“ katapultierte man sich in den Olymp der bis dato existierenden Deathmetal Szene. Mit dem Erfolg kamen auch die Neider und ach so wichtigen Beschützer und Moralapostel. Erste Auftrittsverbote und indizierte Cover waren die Folge, während in den USA Bob Dole auf die Barrikaden ging, wurde in Deutschland von Christa Jenal eine Hetzkampagne nach der anderen gegen die Band angefacht. In Korea, Australien und Neu Seeland waren CC sogar zwischenzeitlich ganz verboten worden. War es in Deutschland lange Zeit verboten das CC Songs von ihren ersten 3 Alben Live zum Besten geben, hat sich die Sache etwas gelockert und man konnte auf einigen Gigs in der Vergangenheit sich an dem Material von Eaten Back To Life, Butchered At Birth oder Tomb Of The Mutilated erfreuen. Während die Band immer populärer wurde schlug die Stimmung innerhalb der Gruppe um und der allseits bekannte Chris Barnes durfte seinen Hut nehmen, das letzte Album für Barnes war das 1994 erscheinende “The Bleeding“. Die Fans waren allseits geschockt, Barnes dessen Organ zu der Band passt wie der Arsch auf den Eimer gechast zu sehen. Doch mit Ex-Monstrosity Röhre George „Corpsegrinder“ Fisher holte sich die Band einen mehr als würdigen Nachfolger ins Boot. Auf dem 1996 erschienenen Album “Vile“ gibt Fischer seinen Einstand und die Band tourt sich danach fast ein gCannibal Corpseanzes Jahr den Arsch ab. Klampfer Rob Barett schmeißt nach dieser Mördertour sein Handtuch und CC verpflichten Pat O’Brien von der Band Nevermore, welcher auf "Gallery Of Suicide" zum ersten male zeigt was in ihm steckt. Das nächste Album „Bloodthirts erscheint schon ein Jahr später und im Herbst 2000 schieben CC das Live-Album "Live Cannibalism" hinterher, was sich unheimlich erfolgreich verkauft. “Gore Obssesed“ erscheint 2002 und haut in die gleiche brutale Kerbe wie sein Vorgänger. Cannibal Corpse sind mittlerweile nicht mehr aus der DM Szene wegzudenken und haben Millionen von Scheiben unter die Fans gebracht. CC sind auch die einzige Death Metal Band die es geschafft hat in den Billboard Charts unter den Top 200 Alben zu landen. Die 4-CD-Box "15-Year Killing Spree" erscheint 2003 auf dem Markt und wird 1 Million mal von den Fans abgegriffen - unglaublich. Überraschender Weise zieht sich dann Jack Owen aus der Band zurück. Erst springt Jeremy Turner von Origin für Owen ein, doch letzten Endes kehrt tatsächlich Rob Barrett der bereits von 1993 – 1997 bei den Kannibalen aktiv war wieder ins Line-Up zurück. Anschließend verschanzt man sich wieder im Studio um das im Jahr 2006 erscheinende Album “Kill“ unter Dach und Fach zu bringen. Und dieses Album brachte CC auf ein neues Level der Brutalität und Intensität, in Rückbesinnung auf alte Tugenden wurde wieder mit technischer Raffinesse geblastet was das Zeug hielt. Von den einschlägigen Gazetten regnete es blutige Höchstzahlen für den neuen Opus und die Fans der Truppe waren völlig aus dem Häuschen. Im April 2006 standen CC bei den No Mercy Festivals wieder als Headliner neben Kataklysm, Grimfist, Psycroptic und Legion of the Damned auf Deutschlands Bühnen und sezierten mit rasiermesserscharfen Riffs die angereiste Fangemeinde (Livebericht No Mercy 2006). Bis heute wurden 11 Studioalben eingetrümmert und die Kannibalen sind immer Ihrem blutigen Stil treu geblieben, ihr neuestes 2009 erschienenes Werk „Evisceration Plague“ ist eine wahre Ausgeburt der Hölle geworden, ein auf Silikon gebranntes alles zermalmendes Deathmetalmonster. Ein Meisterwerk, auf welchem die technischen Fähigkeiten der Schlächter bis ins kleinste Detail perfektioniert vollends abgerufen wurden. Die Kannibalen machen auch hier wieder keine Gefangenen, es wir zerhackt, gemeuchelt und auf dem Schlachtfeld nur noch blutende Kadaver hinterlassen.
Das Cannibal Corpse gerade auch im Livesektor eine Macht sind, dürfte sich doch wohl mittlerweile überall herum gesprochen haben. Erwartet also ein vor Heavyness und Brutalität blutriefendes Set, das euch mit Sicherheit einiger Körperteile berauben wird. Wenn Cannibal Corpse musikalisch zur Leichenfledderei blas(t)en, gibt es nur eines, nämlich vor der Bühne stehen und sich die marode Rübe von den Schultern bangen !

Mitch aka Exorzist

 


Bisher erschienene Alben:

1990 / Eaten Back To Life / Metal Blade
1991 / Butchered At Birth / Metal Blade
1992 / Tomb Of The Mutilated / Metal Blade
1993 / Hammer Smashed Face / EP / Metal Blade
1994 / The Bleeding / Metal Blade
1996 / Vile / Metal Blade
1998 / Gallery Of Suicide / Metal Blade
1999 / Bloodthirst / Metal Blade
2000 / Live Cannibalism / CD & DVD / Metal Blade
2002 / Gore Obsessed / Metal Blade
2002 / Worm Infested / Metal Blade
2003 / 15 year killing spree / CD-Box / Metal Blade
2004 / The Wrechted Spawn / Metal Blade
2007 / Kill / Metal Blade
2008 / Centuries of Torment: 20 Years / 3 DISC DVD / Metal Blade
2009 / Evisceration Plague / Metal Blade

Bandmembers:
George "Corpsegrinder" Fisher - Gesang
Jack Owen - Gitarre
Pat O'Brien - Gitarre
Alex Webster - Bass
Paul Mazurkiewicz - Schlagzeug
 

Style: Death Metal

Herkunft: USA

Website: http://www.cannibalcorpse.net                   www.myspace.com/cannibalcorpse

 

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DEMONICAL

DemonicalDemonical erstanden aus der Asche von Centinex, welche 2005 das Zeitliche segneten. Die ehemaligen Members Johan Jansson (guitars & vocals), Martin Schulman (bass) und Ronnie Bergerståhl (drums) gründeten Demonical im März 2006 mit der Mission Old School Deathmetal gepaart mit Düsternis und Brutalität auf die Menschheit loszulassen.
Der erste musikalische Finsterling war die noch im selben Jahr aufgenommen 4 Track Promo "Bloodspell Divine" welche in den Necromorbus Studios eingespielt wurde. Die Scheibe eröffnete den Jungs mehrere Angebote von interessierten Labels und auch die Szene wurde hellhörig angesichts des Schwedischen Old School Massakers. Im November 2006 wurde Ludvig Engellau (Remasculate) für die Arbeit am Mikro verpflichtet, da sich Johan Jansson – Guitars ganz auf seine Arbeit an der Klampfe konzentrieren wollte. Auch konnte man mit dem deutschen Cyclone Empire Label einen Deal für mehrere Alben abschließen, somit stand der Band für weitere Veröffentlichungen nichts mehr im Wege. Das erste vollständige Album wurde auf den Namen "Servants Of The Unlight" getauft und im April 2007 aus dem schwarzen Taufbecken gehievt. Mit breiter Brust und einer gewissen Kurskorrektur gegenüber Centinex, wurde auf dem neuen Album derbster schwedischer Stoff ausgeteilt der genial konstruiert wurde und sehr zu gefallen wusste. Die Presse verteilte für diesen harten Brocken gute bis sehr gute Punkte und bei Fans von gutem alten Schwedentod rannten Demonical damit offene Türen ein. Noch im gleichen Jahr, genauer gesagt im November 2007, realisierten Demonical noch eine 7“EP mit niemand geringerem als dem Amerikanischen Urgestein der Blackmetal Szene Absu. Nach Veröffentlichung des neuen Albums ging es auch gleich auf Tour, unter anderem mit Nunslaughter & DemonicalNominon und später mit Denial of God. Auch auf dem Up From The Ground Festival im August 2007 war man zugegen und servierte der anwesenden Bangerschar ein ordentliches Brett, des Weiteren tourte man im Vorprogramm von Dismember für 4 Gigs in Finnland und spielte im März 2008 auf dem Metalmania Festival in Polen und zu guter letzt zockte man in Skandinavien noch einige Gigs mit den Landsmännern von Grave. Im Dezember 2007 gingen Ludvig Engellau und Demonical wegen den berühmten musikalischen und persönlichen Differenzen getrennte Wege. Man arbeitete zwischenzeitlich mit einigen Session-Sängern bevor Sverker "Widda" Widgren im März 2008 als Vollzeitmitglied bei Demonical einstieg. Im Laufe des Jahres promotete die Band ihr Album noch auf einigen Clubshows und Festivals, unter anderem auf dem Obscene Extreme, Hells Pleasure und dem Rockmaraton in Ungarn. Zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 spielte man in den Necromorbus-Studios das zweite Langeisen “Hellsworn“ ein, welches dann im Mai 2009 veröffentlicht wurde. Die Presse und Fans waren sich angesichts diverser Hymnen und Elchtod-Metzeleien darüber einig, das dieses Album in jede anständige Schwedentodsammlung gehört und verteilten wieder sehr gute Kritiken für das neue Album. Nach getaner Studioarbeit ging es auf eine Headlinertour durch Europa, als Killerpacket wurden noch Torture Killer und Facebreaker mit eingepackt und in meist vollen Clubs ein tödliches Massaker nach dem anderen auf die anwesende Bangerschar losgelassen. Teile der Hell-is-Open Crew waren in Stuttgart mit von der Partie und konnten sich von dem Killerpacket vor Ort überzeugen – Hammershows!
Cyclone Empire Records veröffentlichten 2010 im Rahmen einer in Serie geplanten Kooperation unter dem Banner "Imperial Anthems“ eine weitere Split-7“ mit den musikalischen Brüdern von Paganizer. Demonical präsentieren hier den Track "Gods Of The North" vom letzten Album aber in exklusiver englischen Version des Stückes. Außerdem waren die Jungs auch in diesem Jahr schon wieder fleißig auf den Bühnen dieser Welt unterwegs, im Rahmen der "Accession To The Throne" Tour tourte man unter anderem auch wieder durch Deutschland und hatte die Landsleute My Own Grave und wieder eine finnische Band nämlich Deathbound im Reisegepäck.
Nach Bekanntgabe durch das Party.San Team, das in diesem Jahr Demonical mit von der Partie sind, konnte ich einen Freudenschrei und diverse Springeinlagen meinerseits nicht unterdrücken. LEUTE freut euch auf eine geballte Ladung besten schwedischen Todesstahls, authentisch, düster und rasant werden euch Demonical musikalisch garantiert die Fresse polieren. Wer auf Schwedentod der guten alten traditionellen Schule steht, kommt an diesem Auftritt nicht vorbei!
Mitch aka Exorzist

 

Bisher erschienene Alben:

2006 / Bloodspell Divine / Promo CD
2007 / Servants Of The Unlight / CD
2008 / Unholy Desecration / The Gold Torques of Uláid" / Split 7” EP mit ABSU
2009 / Hellsworn / CD
2010 / Demonical/Paganizer / Split 7"EP

Bandmembers:
Sverker Widgren - Gesang
Johan Jansson - Gitarre
Martin Schulman - Bass
Ronnie Bergerståhl - Schlagzeug
 

Style: Death Metal

Herkunft: Schweden

Website: www.demonical.net                    www.myspace.com/thedemonicalhorde

 

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DESASTER

DesasterDesaster könnte man mit zwei kleinen Sätzen wohl am einfachsten beschreiben: “Bang or be banged“ und “Thrash ´till Death“. Black Metal meets Thrash Metal meets Rock’n Roll meets 80er. Eine solche Mischung kann eigentlich nicht gut sein, denkt jetzt bestimmt so mancher. Weit gefehlt, denn die vier Jungs aus den Deutschen Landen zählen mittlerweile zum Kreis der Kultbands “Made in Germany“, wie z.B. Sodom, Tankard und Destruction. Dies haben sie vor allem ihren genial höllischen Liveshows, und der Tatsache dass Sie einfach geilen Metal machen, zu verdanken. Wie alles begann:
1988 wollten zwei Junge Metalmaniacs, Infernal und Alex Erz dem Weg, den Bands wie Venom, Hellhammer und natürlich Destruction gelegt haben, folgen und kompromisslosen Black Metal der alten Schule zelebrieren. Das erste mal öffentlich wahrgenommen wurde die Band 1989 auf einem bei Die-Hard-Fans als Kultshow bezeichneten Gig in ihrer Heimat. Es wurden einige Tapes aufgenommen, allerdings nie veröffentlicht. Zwischen 90 und 92 gab es dann einige Lineup-Probleme und Infernal blieb als einzigstes Gründungsmitglied übrig. Ende 92 stießen dann Odin (Bass) und Okkulto (Vocals) und Luggi (Drums) zur Band, und Infernal hatte endlich die richtigen Brüder gefunden um den Desaster in London 2006unheiligen Pfad weiter zu gehen. Es folgten die Demos ”The Fog of Avalon“ (1992) und “Lost in the Ages“ (1993). Die erste Veröffentlichung war dann die 7”-Split-EP mit Ungod 1995, welche nur auf Vinyl und streng limitiert auf 1000 Stück erschien.
Das erste richtige Album erschien 1996 und hört auf den Namen “A Touch of Medieval Darkness“ nach diesem Album wurde der Drummer durch Tormentor ersetzt, der bis heute für die unheiligen Blastsalven verantwortlich ist. 1998 ließen die vier das zweite Album "Hellfires Dominion“ auf die Menschheit los, welches vor geilen Black Metal Songs mit starker Thrashmarke nur so strotzte. Übersong des Albums ist ohne Zweifel die knochenbrechende Hymne “Metalized Blood“, welche seit je her auf fast jeder Setlist eines Desaster-Gigs zu finden ist. Im gleichen Jahr noch durften sie sich als Urdeutsche Metalband, auch am Sodom-Tributalbum “Hommage to the Gods“ beteiligen. 1999 wurde der 10. Geburtstag der Band gebührend mit dem 2LP-Best of “Ten Years of Total Desaster“ gefeiert, welches nur auf Vinyl erhältlich ist.
Nach einem Labelwechsel zu Iron Pegasus, wurde 2000 dann das dritte Studioalbum “Tyrants of the Netherworld“ veröffentlicht, welches wieder sehr gute Kritiken auf der ganzen Welt erhielt. Wie jedes Album wurde auch dieses als streng limitiertes Vinyl veröffentlicht, welche in Sammlerkreisen mittlerweile immensen Wert haben.
Ende Sommer 2001 verließ der Sänger Okkulto, nach einer sehr erfolgreichen Tour über halb Europa, die Band und wurde schnell durch Sataniac ersetzt. 2002 setzte man alles daran mit dem vierten Album “DivineDesaster beim PSOA 2006 Blasphemies“ ein noch besseres Album als “Tyrants“ abzuliefern, was meiner Meinung nach sehr gut gelang. “Divine Blasphemies“ kann, wegen seiner scharfen, sägenden Riffs, geilen Vocals und den stampfenden Drums, als absolutes Vorzeigewerk der Band gewertet werden. Black/Thrash “Made in Germany“ der allerfeinsten Sorte. Hier seien nur mal die Songs “Alliance to the Powerthrone“ und “Nighthawk“ erwähnt, die direkt ins Blut übergehen.
2003-2005 ging es für die vier Gesellen dann auf große Reise quer durch Europa, und Dank des Wechsels zu Metal Blade Records, sogar bis nach Südamerika. Gerade in Brasilien traf die Band auf tausende rasender Desaster-Maniacs, so dass die Show von Sao Paulo 2003, sogar als Live-Doppel-LP veröffentlicht wurde. 2005 kam dann der lang ersehnte Nachfolger “Angelwhore“ in die Ladenregale. Auf diesem Album ist den Jungs die viele Liveerfahrung richtig anzuhören, den die Songs weisen noch mehr Stilelemente auf, als alles bisher von Desaster dagewesene. Um technisch auf so hohem Niveau rotzenden Black/Thrash zu spielen, muss man sein Instrument wirklich beherrschen.
Desaster beim Party.San 2006Aber Desaster ist und bleibt eine der geilsten Livebands dieses Planeten. Wer das unheilige Quartett schon mal Live erlebt hat, weiß wo von ich rede. Energisch, stampfend, mit einer gehörigen Kelle Groove versehen, wird hier geholzt bis die Rübe abfliegt. Im Laufe eines Desaster-Gigs verwandelt sich das Publikum meist in einen rasenden Mob, Moshpit inklusive. HIO konnte sich hiervon bereits mehrmals überzeugen, so geschehen im Mainzer Ku’Caf Dezember 2005, und sogar in London Februar 2006. Auch auf der Insel wurden die Teutonenmetaller frenetisch von den anwesenden ca. 450 Leuten abgefeiert. Bilder des Gigs in Mainz gibt’s hier Bericht hier, Bilder vom Gig in London hier, und der dazugehörige Bericht hier. Nach ihrem Auftritt 2003 beim PSOA folgte im Jahr 2006 erneut ein gelungener Auftritt der Band auf dem Party.San Open Air in Bad Berka (Fotos).
Aber in der City of Damnation (Koblenz) bleibt die Zeit nicht stehen und so veröffentlichte Desaster noch im gleichen Jahr die LP "Infernal Voices", welche auch nicht als CD zu erhalten ist. Im Jahr 2007 folgte der nächste Schlag mit  "Satan’s Soldiers Syndicate". Das Album trat wieder mächtig Arsch und es durften auch Kollegen wie Proscriptor (Absu), dem alten Kumpel Alan A. Nemtheanga (Primordial) und Ashmedi von den Black-Thrashern Melechesh  mitwirken. Von uns wurde das Album der Koblenzer mit 9 von 10 Punkten bedacht (Review).
2009 war es dann soweit, Desaster wurde 20 Jahre alt. Mit einem Party-Dampfer wurde auf dem Rhein gerockt und der Geburtstag mit 500 Fans, den Bands Martin Missy and the PROTECTORs und Witchburner sowie einigen alten Desaster Mitgliedern gefeiert (siehe Fotos). Dazu gab es Standesgemäß ein edles "20 years" 4-LP Box-Set. Mit den Japanern Sabbath wurde im gleichen Jahr noch eine 7" Split eingespielt.
In 2010 erschien dann mit "Zombie Ritual"  eine 7" shape EP.
Bei den Jungs geht einfach die Luzi ab, oder wie es die Jungs selbst ausdrücken würden: BANG OR BE BANGED

Sebastian aka Azfares  /  Pit aka UnDerTaker

 

Bisher erschienene Alben:

1993 / The Fog of Avalon / Demo Tape
1994 / Lost in the Ages / Demo Tape
1995 / The hill of a thousend soul / 7" Split mit UNGOD / Merciless Records
1996 / A Touch of medieval darkness / Merciless Records
1997 / Stormbringer / Merciless Records
1998 / Hellfires Dominion / Merciless Records  --> Review
1998 / Ride on for Revenge / 7" Picture Disc / Merciless Records
1999 / Ten Years of Total Desaster (LP only) / Merciless Records
2000 / Tyrants of the Netherworld / Iron Pegasus Records
2000 / ... in league with Pentacle / 10" Split Picture Disc / Iron Pegasus Records
2001 / Souls of Infernity / 7" Picture Disc / Iron Pegasus Records
2003 / Live at Party.San Open Air / DVD / self released
2002 / Live in Serbian hell / Tape / Awaken Productions (Serbia)
2003 / Brazilian Blitzkrieg Blasphemies / CD, LP, DVD, Picure Disc / Mutilation Records
2003 / Invaders of Wrath / Split DVD mit IRONFIST / Ravage Records
2002 / Divine Blasphemies / Iron Pegasus Records
2005 / Sabbatical Desasterminator / Split CD,LP mit SABBATH (Japan) / Witchhammer Productions
2005 / Angelwhore / Metal Blade
2006 / Infernal Voices / 12" LP / Metal Blade
2007 / Satan’s Soldiers Syndicate / Metal Blade --> Review
2009 / Anniversarius / 7" Split w/ Sabbat (Japan) / Iron Pegasus Records
2009 / 20 years / 4 LP Box-Set / Kneel Before The Master’s Throne Records
2010 / Zombie Ritual / 7" shape EP /Soulseller Records

Bandmembers:
Sataniac - Gesang
Infernal - Gitarre
Odin - Bass
Tormentor - Schlagzeug
 

Style: Black / Thrash Metal

Herkunft: Deutschland

Website: www.total-desaster.de

 

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DEVOURMENT

DevourmentDevourment gründeten sich 1995 in Texas aus der Vorgängerband Necrocide, zu den Gründungsmitgliedern gehörten Brad Fincher (Schlagzeug), Wayne Knupp (Gesang) und Braxton Henry (Gitarre). In der Death-Metal-Szene gelten Devourment als Pioniere des aufkeimenden Slam Death Metal. Nach einigen Wechseln im Line-UP wurden mit Brain (Gitarre), Kevin Clark (Gitarre) und Mike Majewski (Bass) eine feste Besetzung gefunden. 1997 war man dann soweit um das erste Demo “Impaled“ aus der Hüfte zu feuern, auch wenn das Demo nicht unbedingt das große musikalische Highlight war, konnte man doch schon ein erstes Achtungszeichen setzen. Wayne Knupp verließ nach internen Streitigkeiten die Band und wurde durch Ruben Rosas ersetzt. “Molesting the Decapitated” das erste Full-Length Album in der Bandkarriere erschien dann 1998 über das Label United Guttural Records, Guttural war hier auch äußerst passend, denn die Vocals von Rosas auf dem Album waren unmenschlich tief. Und Devourment hatten zum richtigen Zeitpunkt das richtige Material am Start, mit dem Album gelang der Band der große Wurf und Devourment avancierten plötzlich wie aus dem Nichts zu einer festen Größe in der Slam Death Metal Szene. Die Band spielte nach der Veröffentlichung auf den größeren Death-Metal-Festivals in den USA u.a. auf dem Maryland Death Fest und etliche weitere Clubgigs, plötzlich war man wer. Zuvor wurde aber der bereits vorbestrafte Ruben Rosas wegen Verstoß gegen seine Bewährungsauflagen festgenommen und die Band entschied sich vorerst getrennte Wege zu gehen. Aber die Fans wollten diese Band nicht so einfach gehen lassen und so kamen Devourment ohne Brain und Rosas, dafür wieder mit Knupp am Mikro zurück und machten ihre Fans glückselig. Nach den ganzen Liveauftritten nahm diese Mannschaft dann den Knallersong „ Babykiller“ auf und mixte diesen mit dem Demo sowie dem Molesting Album zu dem 1.3.8. betitelten Best-of-Album Devourmentzusammen. Nach Rosas Antrittsbesuch im Knast hatte die Band aber keine weiteren Liveauftritte mehr und die Band geriet erstmal ins Hintertreffen auch nachdem Rosas nach zweieinhalb Jahren entlassen wurde und versuchte die Band wieder zusammen zu bringen. Mehrere Monate später entschieden sich Mike, Wayne und Ruben jedoch Devourment wieder zum Leben zu erwecken und ein neues Album aufzunehmen. Obwohl Wayne nach Bandauskünften noch Support-Sänger auf der LP sein wird, ist er nicht mehr offizielles Bandmitglied. Das neue Album “Butcher the Weak“ erscheint 2005 und wurde von Eric Park als neuer Drummer eingeknüppelt, den Bass übernahm der ebenfalls neue Mann im Line-UP Chris Andrews. Das Line-Up las sich folgendermaßen, Mike Majewski (Vocals), Ruben Rosas (Gitarre), Eric Park (Drums) und Chris Andrews (Bass). Und “Butcher the Weak“ wurde von den eingefleischten Fans wieder allerorts abgefeiert, kein Wunder anhand der gutturalen Orgien und der brutalen Slameinlagen auf dem neuen Output. 2006 wechselt die Band zu dem kleinen Label “Brutal Bands“ welches auch gleich das Butcher the Weak Album neu einspielen lässt und mit besserem Sound und überarbeitetem Cover wieder auf den Markt bringt. Im Laufe diesen Jahres folgte noch eine Split-EP mit Sect of Execration, Godless Truth und Sarcolytic. Anfang 2007 veröffentlichte man dann die zweite DVD mit zwei Liveshows vom Central Illinois Metalfest vom July 2006 und dem Auftritt vom Gathering of the Sick im August 2006. Am 15.9.2007 verstarb Wayne Knupp an Organversagen, welches auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen war. Am 29.Mai 2009 war es endlich soweit und Devourment veröffentlichten ihr neues Album “Unleash the Carnivore“, das Coverartwork zur neuen Scheibe entstand aus einer Gemeinschaft von Dan Seagrave und Par Olafsson. Und die Texaner haben noch eine Schippe Brutalität drauf gepackt, wer seinen Deathmetal ultrabrutal, heftig und roh gegurgelt mag dürfte dieses Machwerk der vier Herren bereits in seinem CD-Regal zu stehen haben. Auch Live waren die Texaner nicht untätig und tourten in den USA und Europa, unvergessen bleibt auch der extrem coole Auftritt auf dem Death Feast Open Air 2009 wo Devourment richtig derbe die Wutz abgehen ließen. Auch in diesem Jahr sind die Jungs im August in Deutschland wieder unterwegs und werden ihren abgedrehten Brutal Death zum Besten geben.
Die Brutal Death Fans werden bei Devourment sicherlich ein großes Fass vor der Bühne aufmachen, aber auch alle anderen sollten sich den Gig der Texaner nicht entgehen lassen. Songs wie Babykiller sind Live eine echte Macht und mit ihrem tödlichen drückenden Groove sind die Slam Kings jederzeit in der Lage euch die Scheiße aus dem Hirn zu prügeln ! 
Mitch aka Exorzist

 

Bisher erschienene Alben:

1997 / Impaled / Demo
1999 / Promotions / Demo
1999 / Molesting the Decapitated / Album
2000 / 1.3.8. / Best-of-Album
2002 / Kill That Fucking Bitch / EP
2005 / United States of Goregrind / Split-Album
2005 / Official DVD
2005 / Autoerotic Asphyxiation / Demo
2005 / Butcher the Weak / Album
2006 / Promo / Demo
2006 / Promo / EP
2006 / Limb-Splitter / Split-EP mit Sect of Execration, Godless Truth und Sarcolytic
2007 / Official DVD 2
2009 / Unleash the Carnivore / Album
2010 / Split mit Cannibe / Tape  

Bandmembers:
Mike Majewski - Gesang
Ruben Rosas - Gitarre
Chris Andrews - Bass
Eric Park - Schlagzeug 
 

Style: Brutal Death Metal

Herkunft: USA

Website: www.devourment.tk                     www.myspace.com/devourment

 

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DYING FETUS

Dying Fetus1991 beschließen im Bundesstaat Maryland, John Gallagher (Vocals/Gitarre), Vince Matthews (Vocals), Rob Belton (Drums), Jason Leatherthon (Bass/Vocals) & Brian Latta (Gitarre) in der Hochzeit des Death Metals ihre eigene Band DEAD FETUS zu gründen. Und von nun an ihre eigenen Kompositionen aus Death / Grind und Hardcore Einflüssen unter das gierige Metalvolk zu bringen. Kurze Zeit später benennt man sich in DYING FETUS um und bringt zwei Demos auf den Markt. 1995 erscheint in Eigenregie ihre erste CD welche eigentlich nur die ersten beiden Demos aus dem Zeitraum 1993 - 1994 beinhaltet. Über Pulverized Records wird das zweite Album “Purification Through Violence" in den USA veröffentlicht, Ultrabrutaler Death Metal mit einer gehörigen Portion Grind angereichert wird einem auf dem Output um die Ohren gehauen. Das Material wird auf einer Nordamerika Tour mit Monstrosity & Kataklysm zum Besten gegeben und bringt der Band jede Menge guter Publicity. Trotzdem verlässt Rob Belton nach der Tour die Band und wird durch Kevin Talley an den Drums ersetzt. 1998 folgt mit “Killing on Adrenaline“ der nächste Paukenschlag, technisch setzen die Herren hierauf schon mal eine erste ernst zu nehmende Duftmarke. Das Album findet auch in Europa Beachtung und mit Morbid Records hat man auch einen Deal für Europa an Land gezogen. Danach geht es wieder in den USA und Dying Fetusauch in Europa auf eine größere Tour, die überwiegend positive Resonanzen einbringt.
Ende des Jahres gibt es den nächsten Wechsel Im Line-Up, Brian Latta steigt aus und Sparky Vyles übernimmt die Gitarre. "Infatuation With Malevolance" wird 1999 mit ein paar Zusatztracks über ihr eigenes Label wiederveröffentlicht, bevor Dying Fetus im Jahr 2000 mit der EP “Grotesque Impalement“ wieder aufhorchen lassen. Der im gleichen Jahr erscheinende Output “Destroy the Opposition“ bringt die Band weiter auf ihrem Kurs an die Spitze, das Songmaterial beinhaltet wieder versierten und abwechslungsreichen Todesmetal. Technisch hat sich die Band weiter gesteigert, was auch bei diversen Kabinettstücken in den Songs herauszuhören ist. Danach geht es mit einigen Top Acts wie Morbid Angel, Behemoth, The Crown & Enslaved auf die immer heiß begehrten X-Mass Festivals. Obwohl die Band auf einem Höheflug ist beginnt es innerhalb der Band zu kriseln, Kevin Talley, Jason Leatherthon & Sparky Vyles steigen bei Dying Fetus aus und gründen MISERY INDEX.
Mit Sean Barkley (Bass), Bruce Grieg (Gitarre) & Erik Sayenga (Drums) wird das Line-Up wieder aufgefüllt und nach kurzer Einarbeitungszeit geht die Band in der neuen Konstellation auf Japan Tournee. Es folgen noch einige Europa und USA Dates danach steigt auch Bruce Grieg schon wieder aus. Erst gegen Jahresende 2002 wird Mike Kimball als Ersatzmann an der Gitarre verpflichtet und die Aufnahmen zum nächsten Album “Stop at Nothing“ werden inDying Fetus Angriff genommen. Das neue Album ist ein mächtiges Geschoß geworden was der Fachpresse nur lobende Worte entlockt. Highspeed-Attacken gepaart mit auflockernden Brutal abgehenden Moshparts, das Ganze wird technisch auf höchstem Level präsentiert und mit einem fetten Sound veredelt. Nach dem Studioaufenthalt ist wieder Touring angesagt.
Zwischenzeitlich verlässt auch Mitbegründer Vince Matthews die Band, ohne Ersatz gehen Dying Fetus auf die No Mercy Tours mit Nile, Six Feet Under, Disbelief & Cataract, diesen Gig haben wir uns damals in der seligen Live Arena in Münster reingezogen. Nach der Tour heißt es auch Goodbye für Erik Sayenga an den Drums, Duane Timlin darf nun hinter dem Drumkit platz nehmen. In der Besetzung geht es endlich wieder ins Studio um den Nachfolger zu “Stop at Nothing“ einzutrümmern. Mit “War of Attrition“ hat die Band wieder ganze Arbeit geleistet, auf dem Album zeigt die Mannschaft wieder mal ihr ganzes Können ohne das die Songs in pures Gefrickel ausarten. Man schafft es knallharte derbe eingängige Songstrukturen mit abgefahrenen Parts zu vermischen und trotzdem nie den roten Faden innerhalb der Songs zu verlieren. Ganz großes Kino was die Jungs aus Maryland hier abgeliefert haben.
Duane Timlin blieb jedoch nur kurz in der Band, nachdem er "War of Attrition" eingetrommelt hatte verließ er Dying Fetus noch im gleichen Jahr. Den vakanten Platz nahm dann Trey Williams ein, jedoch drehte sich Anfang 2008 erneut das Bandkarussell und Gitarrist Mike Kimball verlässt die Band. Aber auch als Trio zeigen Dying Fetus jedem wo der Hammer hängt und veröffentlichen im September 2009 eine erneute musikalische Dampframme Namens “Descend into Depravity“. Megabrutal, technisch voll beschlagen aber auch mit Eingängigkeit und Groove wüten die Amis auf dem neuesten Output wie die berüchtigten Berserker. Nachdem das Album auf dem Markt war, ging es gleich wieder mit Cannibal Corpse, Obscura und Evocation auf große Europatour. Auch in diesem Jahr sind die Herren wieder durch Europa getourt, im April hat man mit Origin, Beneath the Massacre, Man Must Die und Revocation auf der Thrash and Burn Tour wieder für mächtig viel Kleinholz gesorgt.
Das Regenmassaker von Dying Fetus auf dem PSOA 2007 bleibt unvergessen, wenn geschätzte 3000 Fans im strömenden Regen zu dem infernalischen Gehämmer abgehen wie Schnitzel, ohne auch nur ein Anzeichen von Flucht in trockenere Gefilde erkennen zu lassen, darf man davon ausgehen das ein Dying Fetus Gig doch etwas besonderes ist. Also schwingt euren Arsch vor die Bühne, denn wenn der Dreier aus dem Amiland die musikalische Keule auspackt und dir dabei das Adrenalin ins Hirn schießt, dann ist ganz klar Party-Time auf dem PSOA angesagt !
Mitch aka Exorzist

 

Bisher erschienene Alben:

1993 / Bathe in Entrails / Demo
1995 / Infatuation with Malevolence / Demo
1996 / Purification Through Violence
1998 / Killing on Adrenaline
2000 / Grotesque Impalement / EP
2000 / Destroy the Opposition
2002 / Split with Deepred
2003 / Stop at Nothing
2007 / War of Attrition
2008 / Killing on Adrenaline (Remastered)
2009 / Descend into Depravity 

Bandmembers:
John Gallagher - Gesang & Gitarre
Sean Beasly - Bass
Trey Williams - Schlagzeug
 

Style: Death Metal

Herkunft: USA

Website: www.dyingfetus.com                     www.myspace.com/dyingfetus

 

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GHOST BRIGADE

Ghost BrigadeNachdem sich 2005 Sänger Manne Ikonen, die Gitarristen Tommi Kiviniemi und Wille Naukkarinen, Basser Janne Julin und Drummer Veli-Matti Suihkonen im finnischen Jyväskylä zu Ghost Brigade zusammengeschlossen haben, nehmen sie 2006 eine 4-Track Demo auf. Und ihre Mischung aus tiefen Death-Growls, die teilweise an Disbelief erinnern, und rockigen, ja zum Teil fast poppigen Melodien und Clean-Gesangsparts kommt bei den Labels offensichtlich gut an, denn sie werden sofort bei Season of Mist (u.a. Mayhem und Watain) unter Ghost BrigadeVertrag genommen. Daher geht es dann Anfang 2007 auch ins Studio, um das erste Album aufzunehmen. Das im September veröffentlichte Werk namens „Guided by Fire“ zeigt, wie vielschichtig die Musik von Ghost Brigade ist: tonnenschwere Riffs treffen auf feine Melodien, Death-Growls auf hymnischen Clean-Gesang, Stromgitarrengeschredder auf zarte Klavierklänge. Die Keyboard-Part wurden von Aleksi Munter eingespielt, der inzwischen zum festen LineUp von Ghost Brigade zählt. Danach folgen einige kleinere Auftritte, im Sommer 2008 steht mit dem Hellfest das erste größere Live-Event an. Danach stehen wieder einige Gigs an und natürlich wird fleißig am Nachfolger von „Guided by Fire“ gewerkelt. Und mit „Isolation Songs“ im Gepäck geht es im Sommer 2009 aufs Summer Breeze, wo sie, obwohl sie parallel zu Volbeat spielten, eine recht ahnsehnliche Fanschar ins Partyzelt locken konnten. Auch das neue Album bekommt fast ausschließlich Bestnoten, Ghost Brigade bleiben ihrem Stil treu. Wobei die Stil-Schublade für Ghost-Brigade wohl erst noch benannt werden muss; hier treffen so viele, zum Teil sehr unterschiedliche, ja sogar eigentlich gegensätzliche Stilrichtungen aufeinander, dass eine genaue Einordnung quasi unmöglich ist. Aber genau darin liegt offensichtlich das Geheimnis des Erfolges der fünf Finnen: all die unterschiedlichen Musikspielarten zu einem Gesamtkunstwerk zusammen zu bringen. Egal, welche Musikrichtung man bevorzugt, hier ist für jeden was dabei!
Steven aka RedDevil

 

Bisher erschienene Alben:

2006 / Demo
2007 / Guided by Fire / Season of Mist
2009 / Isolation Songs / Season of Mist

Bandmembers:
Manne Ikonen - Gesang
Tommi Kiviniemi - Gitarre
Wille Naukkarinen - Gitarre
Janne Julin - Bass
Aleksi Munter - Keyboards
Veli-Matti Suihkonen - Schlagzeug
 

Style: Dark/Doom Rock/Metal

Herkunft: Finnland

Website: www.ghostbrigade.net

 

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KETZER

KetzerDie aus Bergisch Gladbach stammenden Blackened Thrasher von Ketzer gründeten sich im Jahre 2003 nach der Geburt des Königs der Juden wie es so schön in der Bandbiografie steht. Da die Bandmitglieder teilweise auch heute noch sehr jung sind, dürften die meisten der Burschen damals gerade mal um die 14-15 Jahre alt gewesen sein.
2005 erschien dann das erste richtige Lebenszeichen in Form der Demo “The Revenge Of Ketzer“ welches in geringer Stückzahl als Tape oder auch über die Band als CD vertrieben wurde. Das nächste Demo “Solitary Warrior“ erscheint dann 2006 und kann schon erste Ausrufezeichen setzen auch wenn der Sound leider ziemlich dürftig war.
“Witchhunter“ heißt das nächste Demo welches 2007 auf den Markt kommt und drei neue Songs enthält. “Witchhunter“, “Crushing The Holy“ und “Poserslaughting Holocaust“ zeigen die Vorliebe der Band an Frühwerken des 80er Jahre Thrash und mit diesen Songs konnten sie auch diverse Zines von ihrem Material überzeugen. Das neue Demo zeigte klar Ketzerdie musikalischen Qualitäten der Band auf und glänzte mit gut arrangierten Songs und jeder Menge an roher Power. Das erkannten dann wohl auch Kneel Before The Master's Throne Records und nahmen Ketzer für ihr erstes komplettes Album “Satan's Boundaries Unchained“ unter Vertrag.
Das erste Full-Lenght Album erscheint dann auch 2009 und bietet erstklassigen Black/Thrash der alten Schule. “Satan's Boundaries Unchained“ ist ein Highlight aus deutschen Landen geworden und bieten neben der positiven Rotzigkeit eine absolut geniale Gitarrenarbeit welche des öfteren in Hymnenhaften Melodien gipfelt. Auch an der Produktion des Albums gibt es nichts zu bemäkeln, Deströyer-666/Zarathustra-Drummer Mersus der für die Produktion des Albums verantwortlich zeichnet hat die Band hier glänzend in Szene gesetzt. Mittlerweile war die Band auch Live aktiv und teilte unter anderem die Bühne mit Bands wie Blizzard, Hellish Crossfire, Minotaur, Old, Portrait, The Devil's Blood, Witchburner, Zarathustra und Zemial.
Von den Livequalitäten der Band konnten wir uns dieses Jahr auf dem Festung Open Air 2010 überzeugen, wo Ketzer einen grandiosen Gig auf die Bretter legten. Fulminant, rotzig und tight präsentierten die Bergisch Gladbacher ihre Songs und konnten nicht nur uns an diesem Tag vollends überzeugen. Ketzer haben sich dem Blackened Thrash im Stile von dem Australischen Wolfscultcommando Deströyer 666 verschrieben, wir reden hier aber nicht von einer bloßen Kopie der Australier, denn die Band besitzt durchaus ihren eigenen Stil.
Die Party.San’en haben wiederum erneut Geschmack bewiesen und haben die Jungs auf ihr feines Festival eingeladen. Seid dabei wenn die “Irrgläubigen“ die Bühne auf der kalten Wiese betreten und euch eine Ladung allerfeinsten rotzigen Black/Thrash der alten Schule um die Ohren hauen, ihr werdet es mit Sicherheit nicht bereuen !!!
Mitch aka Exorzist

 

Bisher erschienene Alben:

2005 / The Revenge Of Ketzer / Demo
2006 / Solitary Warrior / Demo
2007 / Witchhunter / Demo
2009 / Satan's Boundaries Unchained / CD / Kneel Before The Master's Throne Records

Bandmembers:
Infernal Destroyer - Gesang
Necroculto - Bass
Executor - Gitarre
Sinner - Gitarre
Desecratör - Schlagzeug
 

Style: Black / Thrash Metal

Herkunft: Deutschland

Website: www.myspace.com/ketzerband

 

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Kommentare und Anregungen könnt ihr gerne hier im Forum posten.  


Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2009 findet du hier, das Special von 2009 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2008 findet du hier, das Special von 2008 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2007 findet du hier, das Special von 2007 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2006 findet du hier, das Special von 2006 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2005 findet du hier, das Special von 2005 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2004 findet du hier, das Special von 2004 gibt's hier.
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