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11.08.2011 - 13.08.2011

 
Schaedel  See you in Hell or Party.San 2011...  Schaedel
 

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ENSIFERUM

EnsiferumDie finnischen Schwertträger um Markus Toivonen, seines Zeichens letztes Gründungsmitglied, Lead Gitarrist und zuständig für die cleanen Gesangesparts, kommen nach 2004 mal wieder auf die PSOA-Bühne, um uns ihren finnischen Folk Metal auf die Ohren zu geben.
Etwas gelangweilt vom reinen Coverband-Dasein mit „Dark Reflections“ beschloss Markus 1995 etwas eigenes auf die Beine zu stellen, konnte Drummer Kimmo Miettinen (ebenfalls „Dark Reflections“) auch gleich dafür begeistern, und mit Basser Sauli Savolainen war das erste LineUp perfekt. Stilistisch wollten sich die drei Jungs eher Richtung Melodic Death mit Folk-Einflüssen orientieren, 1996 standen dann vornehmlich Proben & Songwriting auf dem Programm, Ende 1996 verstärkte Jari Mäenpää als 2. Gitarrist & Sänger die Band. Im Dezember gab es dann den ersten Live-Auftritt, der allerdings aus einem einzigen Song – Old Man (Väinämöinen) – bestand. Da Jari Anfang 1997 zum Militär musste, lag das Projekt erstmal auf Eis, im Herbst ging es allerdings mit vollem Elan weiter und die erste Demo wurde eingespielt. 1998 stand ein größerer Umbruch ins Haus, da sowohl Basser Sauli als auch Drummer Kimmo Ensiferum verließen. Kimmo ersetzte Oliver Forkin bei ArthemesiA, der Ensiferumdann wiederum bei Ensiferum die Drumsticks übernahm. Und als neuer Basser stieß Kimmos jüngerer Bruder Jukka-Pekka zur Band. In diesem LineUp wurde Anfang 1999 die zweite Demo eingespielt. Mit der dritten Demoscheibe „Hero in a dream“ Ende 1999 und der erfolgreichen Teilnahme an einem lokalen Bandwettbewerb, bei dem sie erst im Finale ausgeschieden waren, konnten die fünf Finnen endlich einen Plattenvertrag mit Spinefarm unterzeichnen. Das mit einigen Gastmusikern (u.a. Moonsorrow/Finntroll-Keyboarder Henri Sorvali alias Trollhorn) eingespielte Debutalbum „Ensiferum“ erschien im Sommer 2001. Inzwischen war das LineUp gewachsen, Keyboarderin Meiju Enho sorgte für die elektronischen Klänge. Nach den Aufnahmen zum zweiten Album „Iron“, verließ Jari die Band, um sich verstärkt um sein neues Projekt „Wintersun“ kümmern zu können, für ihn übernahm Petri Lindroos die zweite Gitarre und Gesang. Anfang 2004 begab man sich als Support für Finntroll auf große Europa-Tour. Nach der Veröffentlichung von „Iron“ Mitte des Jahres gab Jukka-Pekka Ende des Jahres den Bass weiter an Sami Hinkka (Ex-Rapture).und man hatte viel umjubelte Auftritt auf dem Party.San Open Air und dem Summer Breeze Festival in Deutschland. Anfang 2005 wurden die drei Demos als „1997-1999“ neu aufgelegt, bevor Drummer Oliver wegen größerer Meinungsverschiedenheiten die Band verlassen musste. Nachfolger als Fellgerber wurde Janne Parviainen, mit dem Ende des Jahres die EP „Dragonheads“ aufgenommen wurde, die Anfang 2006 veröffentlicht wurde. Im selben Jahr veröffentlichen die Finnen die DVD "10th Anniversary Live" mit 21 Songs. Ende 2006 ging es dann wieder ins Studio, um das dritte Langeisen „Victory Songs“ einzuspielen und konnte damit bis auf Platz 6 der finnischen Charts klettern. Das sollte das letzte Album mit Meiju sein, die im Herbst 2007 durch Emmi Silvennoinen wurde. Mit SuidAkrA und Naildown ging man als Headliner im selben Jahr auf die "Tour Towards Victory" quer durch Europa (Bericht, Fotos). Auch im Jahr folgten viele Live Gigs in Deutschland wie z.B. auf dem Bang your Head oder dem Dong Open Air. Nach diversen Live-Auftritten geht es wieder ins Studio, „From Afar“ heißt der vierte Streich der Finnen, der nach der Veröffentlichung im Herbst 2009 in Deutschland auf Platz 25 der Albumcharts einsteigt und zudem auch ein Video gedreht wurde. Anschließend ging man wieder auf Europa-Tour und nahm Support Metsatoll und Tracedawn mit um das neue Album zu promoten.
2011 folgen abermals Festivalauftritte beim Party.San, RockArea, RockHarz und dem Summer Breeze in Deutschland sowie dem Brutal Assault in Tschechien.
Ensiferum mischen tiefe Death Metal-Growls mit cleanen Heavy Metal-Vocals, paaren das ganze mit typischen Viking/Pagan Metal-Lyrics, streuen Chor-Gesang mit ein und runden das ganze ab mit Melodien und Instrumenten der finnischen Folklore, serviert wird das Gebräu dann zumeist im Highspeedtempo. Hier wird für (fast) jeden etwas geboten.
Steven aka RedDevil // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1997 / Demo I
1998 / Demo II
1999 / Hero in a dream (Demo)
2001 / Ensiferum / Spinefarm Records
2004 / Iron / Spinefarm Records
2005 / 1997-1999 (Demo Compilation)
2006 / Dragonheads (EP)
2007 / Victory Songs / Spinefarm Records
2009 / From Afar / Spinefarm Records

Bandmembers:
Markus Toivonen - Gesang, Gitarre
Petri Lindroos - Gesang, Gitarre
Sami Hinkka - Bass, Gesang
Emmi Silvennoinen - Keyboard
Janne Parviainen - Drums 
 

Style: Folk / Viking / Battle Metal

Herkunft: Finnland

Website: www.ensiferum.com                                               www.myspace.com/ensiferum

 

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ENSLAVED

EnslavedEnslaved wurden 1991 von Ivar Bjørnson (13) und Grutle Kjellson (17) in Haugesund/ Norwegen gegründet. Zusammen mit Drummer Trym Torsson nahmen sie im Sommer 1992 ihr erstes Demo auf. Nach der Demophase erfolgten im Jahr 1993 das Mini-Album “Hordanes Land” und die Split mit Emperor, auf der Enslaved ebenfalls mit “Hordanes Land” vertreten waren. Beide Releases wurden bei den Engländern von Candlelight veröffentlicht.
Das Debütalbum “Vikingligr Veldi” wurde 1994 über Deathlike Silence Productions veröffentlicht. Danach war man jedoch gezwungen ein neues Label zu suchen und fand bei den Franzosen von Osmose eine neue Basis. Noch im selben Jahr wurde das zweite Album „Frost“ auf den Markt gebracht, welches in den legendären Bergener Grieghallen eingespielt wurde.
Die Zusammenarbeit mit Osmose machte Enslaved auch über Nordeuropa hinaus bekannt. Dies führte zur “Winter War Europe Tour ’95“ und der ersten norwegischen Black Metal Tour in den USA, Kanada und Mexiko in 1995. Beide Touren waren große Erfolge. Im gleichen Jahr wurde auch das Split Album “The Forest Is My Throne/Yggdrasil” mit Immortal über Moonfog veröffentlicht und Drummer Trym Torson verließ die Band in Richtung Emperor.
Das Nachfolgealbum “Eld“ wurde 1996 wiederum in den Grieghallen mit Drummer Harald Helgeson eingespielt und im darauf folgenden Jahr unter’s Volk gebracht. Für den Nachfolger “Blodhemn“, der 1998 veröffentlicht wurde, saßen dann Dirge Rep und R. Kronheim an den Fellen. Ersterer verließ die Band, um bei Gehenna die Trommeln zu rühren.
EnslavedIm Jahr 2000 erfolgte mit dem Release von “Mardraum (Beyond the Within)” eine Wende in der Bandgeschichte. Nachdem man sich vormals eher im Bereich des extremeren Black Metals tummelte, begann man auf Mardraum einen eher experimentellen und innovativen Ansatz. Dieser wurde auf dem Nachfolgealbum „Monumension“, das 2001 veröffentlicht wurde auch konsequent beibehalten und ausgebaut. Beide Alben fanden guten Zuspruch bei Fans und Kritikern und so wurden auch die Konzerthallen in Norwegen, Europa und den USA bei Enslaved Konzerten immer voller.
Nach einer Tour durch England im März 2002 musste Drummer R. Kronheim seinen Schemel wieder zugunsten von Dirge Rep räumen. Die Arbeiten am neuen Album nahmen ihren Lauf und es wurde versucht, die Musik der alten Alben mit den neuen Erfahrungen der beiden letzten Platten zu verbinden. Das Ergebnis war “Below the Lights”, welches 2002 aufgenommen und im darauf folgenden Jahr veröffentlich wurde. Enslaved präsentierten hier eine Mischung, die sowohl kraftvoll und traditionell, als auch progressiv und düster daher kommt.
Nach den Aufnahmen zu “Below the Lights” verließ Dirge Enslaved und wurde durch Cato Bekkevold, dem Gründer von Red Harvest ersetzt. Außerdem übernahm Arve Isdal die Lead Gitarre und Herbrand Larsen an den Keyboards Platz. Mit dem neuen Line up wurde auch gehörig an der Live Performance gefeilt, so dass ihr Auftritt beim Osloer Inferno Festival 2004 vom englischen Kerrang! Magazin mit 5 K!s ausgezeichnet wurde.
Im Herbst 2004 wurde das Album “Isa“ mit dem aktuellen Line up eingespielt und im selben Jahr über das neue Label Tabu Records veröffentlicht. Das Album erhielt international durchweg gute Kritiken und Enslaved fanden sich mit an vorderster Front des aktuellen Black Metal Geschehens wieder. Im Februar und März 2005 erfolgte eine Europa Tour mit der Windir Nachfolgeband Vreid, die wiederum sehr erfolgreich verlief. Während der Tour bekamen Enslaved in der Heimat in Abwesenheit den norwegischen Grammy und den Alarm Preis für “Isa“ verliehen. Im Jahre 2007 konnten ENSLAVED abermals den norwegischen Grammy, den Spellemann Award, in der Kategorie "Metal" für ihr Album "Ruun" gewinnen.
Im Januar 2006 nun begab man sich ins Amper Studio, um das aktuelle Album “Ruun“ aufzunehmen. Die Veröffentlichung erfolgte Ende Mai, parallel mit der Feier zum 15. Geburtstag von Enslaved, wiederum durch Tabu Records. Das Material verbindet weiterhin Altes mit Neuem und wirkt dabei sehr homogen und eingängig.
Nach dem grandiosen Party.San Auftritt im August folgte eine ausgedehnte Europa Tour, u.a. mit 1349, ZYKLON und VREID. Anfang 2007 folgte eine Nordamerikatour mit DARK FUNERAL und im weiteren Verlauf des Jahres wurde auch wieder kräftig durch Europa getourt und es wurden zahlreiche Festivals aufgemischt, bevor man zum Jahresende wieder über den großen Teich jettete. Zwischenzeitlich wurden auch eifrig neue Songs geschrieben, die Anfang 2008 aufgenommen und von Joe Barresi abgemischt wurden.
Die Veröffentlichung der „Vertebrae“ getauften Scheibe erfolgte wieder durch Indie Recordings. Das Material bedeutet eine weitere Verfestigung progressiver Elemente in der Musik und dem Sound von ENSLAVED. Im Sommer rockte man wieder die Bretter zahlreicher Festivals und im November startete eine große Promotour durch ganz Europa zum neuen Album, die im folgenden Jahr zusammen mit OPETH in Nordamerika fortgesetzt wurde. 2010 hatte man wieder genug neue Songs für ein neues Album am Start. Dieses wurde in drei verschiedenen Studios in Bergen, Norwegen aufgenommen, dem Duper Studio, dem Earshot Studio und dem Peersonal Sound Studio.
Veröffentlicht wurde die Langrille am 27. September von Indie Recordings und danach wieder mit ausgedehnten Touren durch Europa und Nordamerika (Diesmal mit DIMMU BORGIR, DAWN OF ASHES und den Deathern BLOOD RED THRONE) promotet.
Bei ENSLAVED kann einem live wirklich alles passieren. Zum einen sind die Jungs Urgesteine der skandinavischen Black Metal Szene und Mitbereiter des Viking Metal Subgenres, zum anderen merkt man jedem einzelnen Album an, dass Stillstand der größte Feind der Band ist. So entwickeln sich die Burschen behutsam von Album zu Album weiter, ohne ihre Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Live ist die Mannschaft über jeden Zweifel erhaben, über die Jahre erfolgten unzählige Gigs und Festivalauftritte, so dass die Norweger sicherlich ein Highlight des diesjährigen Party.San darstellen.

Torben aka Blackie    //   Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1991 / Nema Demo / Selbst released
1992 / Rehearsal 92 / HST Productions
1992 / Yggdrasill Demo / Independent
1993 / Hordanes Land EP / Candlelight Records
1993 / Emperor/Enslaved Split / Candlelight Records/CM Records
1994 / Vikingligr Veldi CD / deathlike silence prod/V.O.W.
1994 / Frost CD / Osmose Productions
1995 / The Forest Is My Throne / Yggdrasil Split mit Satyricon / Moonfog
1997 / Eld CD / Osmose Productions
1998 / Blodhemn CD / Osmose Productions
2000 / Mardraum: Beyond the Within / Osmose Productions
2001 / Monumension CD / Osmose Productions
2003 / Below the Lights CD / Osmose Productions
2003 / Live Retaliation DVD, Metal Mind Productions
2004 / Isa CD / Tabu Records
2005 / Return to Yggdrasill DVD / Tabu Records
2006 / Ruun CD / Tabu Records
2008 / Vertebrae CD / Indie Recordings 2009 / The Wooden Box / Viva Hate Records
2010 / Axioma Ethica Odini CD / Indie Recordings
2011 / Decibel Flexi Series - The Watcher (Live) Single / Nuclear Blast Records 

Bandmembers:
Grutle Kjellson - Gesang / Bass
Arve Isdal - Lead Gitarre
Ivar Bjørnson - Gitarre / Keyboard / Effekte
Herbrand Larsen - Keyboard / Gesang
Cato Bekkevold - Schlagzeug
 

Style: Black / Viking Metal

Herkunft: Norwegen

Website: www.enslaved.no                              www.youtube.com/user/enslavedofficial

 

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Exhumed

ExhumedGegründet wurde Exhumed bereits 1991 und nahmen in den folgenden Jahren einiges an Demo-Material auf, auch einige Splits, u.a. mit den durchgeknallten Spaniern von Haemorrhage, wurden veröffentlicht.
Aber erst 7 Jahre und einige Line-Up-Wechsel später kam das erste Langeisen der Kalifornier auf den Markt. Musikalisch waren Matt Harvey (voc, gui), das einzige bis heute übrige Gründungsmitglied, und seine Mannen eher im Goregrind unterwegs, das Album trug auch den passenden Namen „Gore Metal“, wobei auch Exhumeddort schon ein leichter Death-Einfluss erkennbar war. Das damalige Line-Up mit Col Jones (drums), Ross Sewage (bass, voc) und Mike Beams (gui) hatte ebenfalls nicht lange Bestand, auf dem zweiten Album „Slaughtercult“ ist Ross schon nicht mehr am Start. Von der Band selbst als „back to the basics“ bezeichnet, geht es musikalisch zurück zum reinen, schnellen, brutalen Goregrind. Mit diesem Album im Gepäck geht es für Exhumed auch erstmals über den großen Teich, unter anderem spielten sie 2001 in Wacken.
Um das nächste Schlachtfest „Anatomy is Destiniy“ auf CD zu bannen wurde dann Bud Burke für den 4-String und als Gurgelmeister engagiert. Danach verließen dann Col Jones und Bud die Band, und damit ging das Kapitel dem Ende zu. Ws wurden zwar noch eine Compilation der frühen Werke „Platters of Splatter“ (2004) und ein Cover-Album „Garbage Daze Re-Regurgigated“ (2005) auf den Markt geworfen, danach wurde es aber erstmal ruhig um Exhumed.
Es gab zwar noch hin und wieder eine Split, ansonsten war von der Band nichts mehr zu hören, bis 2010 verkündet wurde, dass Exhumed wieder da sind und ein neues Album aufnehmen wollen. Auf Myspace kann sich der geneigte Hörer schon mal den Track „As Hammer To Anvil“ vom voraussichtlich im Juli 2011 erscheinenden Album „All Guts, No Glory“ reinziehen.
Goregrind mit etwas Death und Thrash gemixt, dazu nettes Riffing und ordentliches Gegurgel machen Lust auf mehr. Wundert euch nicht, wenn nach Exhumed nichts außer Blut und Därmen übrig ist, hier wird gegrunzt, gequiekt, geschreddert und geballert was das Zeug hält.
Steven aka RedDevil // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1998 / Gore Metal / Relapse Records
2001 / Slaughtercult / Relapse Records
2003 / Anatomy Is Destiny / Relapse Records
2011 / All Guts, No Glory / Relapse Records

Bisher erschienene Demos/EP's/Split’s:
1992 / Excreting Innards (Demo)
1992 / Dissecting the Caseated Omentum (Demo)
1992 / untitled (Demo)
1992 / Goregasm (Demo)
1993 / Excreting Innards (EP)
1993 / Cadaveric Splatter Platter (Demo)
1993 / Grotesque Putrefied Brains (Demo)
1994 / Horrific Expulsions of Gore (Demo)
1995 / Live Tape mit Haemorrhage (Split)
1996 / Blood and Alcohol mit Pale Existence (Split-EP)
1996 / In the Name of Gore mit Hemdale (Split-CD)
1997 / Chords Of Chaos (EP)
1997 / Instruments Of Hell mit No Comply (Split-EP)
1997 / Indignities to the Dead (Split-EP) mit P.A.M. (Split-EP)
1998 / Tales of the Exhumed (Split-EP) mit Retaliation (Split-EP)
1998 / Totally fucking dead/Sterility mit Nyctophobic (Split-EP)
2000 / Recordings 2000 mit Sanitys Dawn (Split-EP)
2001 Exhumed/ „Gadget“ (Split-EP)
2003 Deceased in the East/Extirpated Live Emanations mit Aborted (Split-EP)
2005 Garbage Daze Re-Regurgitated (Coveralbum)
2006 Something Sickened This Way Comes/To Clone And To Enforce (Split-EP)

Bandmembers:
Matt Harvey - Gesang, Gitarre
Leon DelMuerte - Gesang, Bass
Wes Caley - Gitarre
Danny Walker - Schlagzeug
 

Style: Goregrind

Herkunft: USA

Website: www.myspace.com/exhumed

 

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HEIDEVOLK

HeidevolkDie niederländische Band HEIDEVOLK wurde 2002 in der Provinz Gelderland zunächst unter dem Namen HYMIR in Arnheim gegründet. Thematisch bewegt man sich in den Niederlanden des frühen Mittelalters und der Gesang ist ausschließlich auf Holländisch. Die Startaufstellung bildeten die beiden Vokalisten Joris Boghtdrincker und Jesse Vuerbaert, die Gitarristen Sebas "Bloeddorst" van Eldik und Niels Beenkerver, Bassist Paul Braadvraat und Joost "Vellenknotscher" Westdijk am Schlagzeug. Das erste Demo Tape „Het Gelders Volkslied“ nahmen die sechs bereits unter dem Namen HEIDEVOLK auf. Es umfasste zwei Lieder wobei der Titeltrack die inoffizielle Hymne der Provinz Gelderland darstellt. Das Debütalbum wurde im selben Lineup eingespielt, wobei zusätzlich Flöte, ein Midwinterhorn, ein Tambourine und eine Maultrommel zum Einsatz kamen. Veröffentlicht wurde „De Strijdlust is geboren“ 2005 in Eigenregie. Nach dem Album trennten sich Jesse Vuerbaert und Niels Beenkerver von der Band, dafür übernahmen Mark "Splintervuyscht" Bockting die Vocals und Reamon "Bomenbreker" Bloem die zweite Gitarre. Im Jahr 2006 verlies auch Bassist Paul Braadvraat die Formation und wurde durch Rowan "Roodbaert" Middelwijk ersetzt. Die nächste Veröffentlichung war die EP „Wodan Heerst“, die 2007 mit Unterstützung der Violistin Stefanie "Speervrouw" Achatz erfolgte. Im Jahr 2007 spielte man unter anderem auf dem Ragnarök Festival und war mit der deutschen Pagan-Black-Metal-Band GERNOTSHAGEN zusammen auf der Through the Dark Forest Metal Tour unterwegs. Für die zweite Langrille holten sich die Niederlände den Rückhalt eines Labels, wobei die Wahl hier auf Napalm Records fiel. Veröffentlicht wurde „Walhalla Wacht“ am Ende März 2008. Im gleichen Jahr wurden das erste Album und die letzte EP ebenfalls von Napalm wiederveröffentlicht und Irma Vos stieß als neue Violistin zu der Truppe. Im März 2009 beteiligte sich HEIDEVOLK an einer 3-way Split mit TYR und ALESTORM mit dem Titel „Black Sails over Europe“. 2010 veröffentlichte Heidevolk das dritte Album „Uit Oude Grond“, zu welchem auch erstmals ein Musikvideo zum Lied Nehalennia gedreht wurde. Das Album ist nach eigenen Angaben das abwechslungsreichste in Bezug auf die musikalische Gestaltung und die behandelten inhaltlichen Themen. Die Songs sind heavier und bombastischer und der Sound kraftvoller. Der Gesang ist noch choraler als bei den Vorgängern und Folk Instrumente finden wieder starke Verwendung. Zwischen September und Oktober 2010 spielte die Band gemeinsam mit TWILIGHT OF THE GODS, ENSIFERUM, EQUILIBRIUM und SWASHBUCKLE beim Heidenfest.
Fans von Pagan und Folk Metal erwartet mit HEIDEVOLK beim Party.San ein klassischer Vertreter des Genres. Durch den charakteristischen klaren zweistimmigen Gesang und den Einsatz mittelalterlicher Instrumente haben sich die Gelderländer über die Jahre den Ruf einer besonders dynamischen Live Band erarbeitet, die bereits drei Europa Tourneen und zahlreiche Festivals bestritten hat. Analog zu dem Bandlogo ist das Mitbringen von Methörnern bei diesem Gig Pflicht!
Torben aka Blackie // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

2004 / Het Gelders Volkslied Single / Eigenproduktion
2005 / De Strijdlust is Geboren CD / Eigenproduktion
2007 / Wodan Heerst EP / Eigenproduktion
2008 / Walhalla Wacht CD / Napalm Records
2009 / Black Sails over Europe Split / Napalm Records
2010 / Uit Oude Grond CD / Napalm Records

Bandmembers:
Infernal Joris Boghtdrincker - Gesang
Mark "Splintervuyscht" Bockting - Gesang
Sebas "Bloeddorst" van Eldik - Gitarre
Reamon "Bomenbreker" Bloem - Gitarre
Rowan "Roodbaert" Middelwijk - Bass
Irma Vos - Violine
Joost "Vellenknotscher" Westdijk - Schlagzeug
 

Style: Folk / Viking Metal

Herkunft: Deutschland

Website: www.heidevolk.com                                      www.myspace.com/officialheidevolk

 

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HAIL OF BULLETS

Hail of BulletsDas erste Mal kam ich mit HAIL OF BULLETS in meinem MySpace Profil in Kontakt, wieder mal so eine nervige Freundanfrage dachte ich mir, als ich den Bandnamen las, wechselte aber glücklicherweise doch auf die anfragende Seite. Der staunende Blick auf die Bandmembers und die ersten Takte des Songs “Ordered Eastward“ ließen mir erstmal die Kinnlade herunter klappen "wie geil ist das denn bitteschön" schoss es mir als erstes durch das Hirn.
ASPHYX Schreihals Martin Van Drunen, die beiden THANATOS Gitarristen Stephan Gebedi und Paul Baayens, der auch bei Asphyx vorzüglich die Saiten quält, ex-HOUWITSER-Basser Theo van Eekelen und dann noch Ed Warby, das absolute Drummertier von Gorefest, Netherlands Finest zusammen in einer Band – verdammt was für ein hartes Pfund!
Die werten Herren trafen sich Ende 2006 um ein amtliches Saufgelage zu veranstalten, ihre gemeinsame Liebe für den rohen Old School Death Metal, wie ihn Bands Namens Autopsy, Bolt Thrower, Death oder auch Celtic Frost zelebrierten, brachte sie auf die Idee eine Band zu gründen, die sich diesen Stil auf die Fahne geschrieben hat. Da die meisten von Ihnen aber mit ihren anderen Bands ziemlich beschäftigt sind, ließ sich das beschlossene nicht so einfach in die Tat umsetzen. Aber wo ein Wille ist, da ist auch Platz für neues Songwriting. Begeistert machten sich alle an die Arbeit und nach ein paar Monaten war genug Material zusammen getragen worden um ein komplettes Album aufnehmen zu können. Nun stellte sich noch die Frage nach dem Bandnamen, einen passenden Namen für das Ensemble zu finden gestaltete sich äußerst schwierig. Nachdem etliche Hail of BulletsNamen diskutiert wurden, kristallisierte sich bald heraus, dass so ziemlich jeder passende Name schon von irgendwelchen Bands belegt war. Letzten Endes entschied man sich dann für Hail of Bullets. Nachdem diese Hürde nun auch genommen war, begann man im Juli 2007 eine 4 Track Promo-CD aufzunehmen, Drums & Vocals wurden in den Excess Studios in Rotterdam, Holland, eingespielt. Niemand geringeres als Dan Swäno mischte die Songs in seinem Unisound Studio und verpasste der Band einen arschtretend fetten Sound und veredelte gleichzeitig noch den Song “Ordered Eastward“ mit seinen tiefen Vocals. Die Promo schlug ein wie eine Bombe, die aufgenommenen Songs sind purer Old School Death Metal, die mit der markanten Stimme von van Drunen ein echtes Highlight in dieser hart umkämpften Sparte darstellen. Unsereins ließ es sich auch nicht nehmen und orderte sich das gute Stück sofort, absolut begeisterungsfähig was HoB da abgeliefert haben. Hail of Bullets avancieren zum nächsten großen Wurf im Metalbizz und die altHOB @ Party.San 2008en Hasen von Metal Blade Records zögerten nicht lange und nahmen die Band für einen weltweiten Deal unter Vertrag.
Mit dem Vertrag dieses renommierten Labels in der Tasche ging es im Februar/März 2008 wieder in die Excess Studios um den ersten Longplayer “...Of Frost And War“ aufzunehmen, für den Mix zeichnete wieder Dan Swäno verantwortlich. Das neue Material ist ein lupenreiner, intensiver Death Metal Bastard geworden, neben den schon auf der Promo vertreten 4 Tracks sind weitere 7, meist im Midtempo gehaltene, Brecher auf Silikon gebrannt worden.
Hail of Bullets gaben 2008 auf dem Party.San ihre umjubelte Deutschlandpremiere (Bericht) und zeichneten ein paar Livetracks auf, welche auf dem 2009 erschienenen Mini-Album "Warsaw Rising" mit 2 weiteren neuen Songs und einem Twisted Sister Cover enthalten sind. Der Siegeszug der Niederländer ging unaufhaltsam stetig weiter, Live war die Band auch stark präsent und 2009 war man auch auf dem Billing des legendären Maryland Deathfest vertreten. Anfang 2010 begann man an dem nächsten durchschlagsstarken tödlichen Projektil zu arbeiten, welches thematisch wieder Kriegsschauplätze und den damit verbundenen Aufstieg und Fall des Japanischen Reiches beleuchtete. Dan Swäno zeichnete wieder verantwortlich für den Mix des neuen Albums, welches dann im Oktober 2010 endlich veröffentlicht wurde und erneut wie eine Bombe einschlug. Es regnete überall begeisterte Kritiken und man konnte sich Titel wie Album des Monats und auch Album des Jahres ans Revers heften. Hail of Bullets walzen wie ein todbringender rostiger Panzer alles platt und sind in dieser Verfassung einfach nicht zu stoppen.

Mitch aka Exorzist // Stand 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

2007 - Hail Of Bullets / 4 Song Promo / CD + LP
2008 - ...Of Frost And War / CD + LP
2009 - Warsaw Rising / Mini-LP
2010 - On Divine Winds / CD

Bandmembers:
Martin van Drunen - Gesang
Paul Baayens - Gitarre
Stephan Gebedi - Gitarre
Theo van Eekelen - Bass
Ed Warby - Schlagzeug
 

Herkunft: Niederlande

Website: www.hailofbullets.com

 

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MELECHESH

Melechesh1993 begann weit weg in Jerusalem der Weg von MELECHESH. Raw Black Metal mit Mediterranem Touch sollte es sein. Mit der ersten stabilen Besetzung begann man 1994 weltweit im Underground zu rocken. Die erste Demo "As Jerusalem Burns" brachte MELECHESH mächtigen Ärger mit dem Gesetz und religiösen Fanatikern ein, man wurde der Ausübung "Dunkler Künste" in den Heiligen Städten Jerusalem und Bethlehem verdächtigt. Die Bandmitglieder wurden von der Staatsmacht fälschlicherweise verfolgt, erst Jahre später sollte sich alles aufklären. Obwohl man in Israel seine Karriere begann besitzt doch kein einziges Bandmitglied die Israelische Staatsangehörigkeit.
1996 wurde über das deutsche Label Membrum Propaganda die 7” EP "The Siege Of Lachish" veröffentlicht. Im selben Jahr stieg man bei dem amerikanischen Independent Label Breath of Night Records ein und veröffentlichte das Debütalbum "As Jerusalem Burns... Al Intisar" zusammen mit Pulverizer Records (USA). Im Jahr 1997 wurde eine Dokumentation der Band verfilmt und ausgestrahlt.
Nach den Aufnahmen zur Promo CD kehrte man Israel 1998 den Rücken und wanderte nach Frankreich und den Niederlanden aus. Proscriptor, Drummer der Band Absu, stieß im Jahr 1999 zu Melechesh und löste Lord Curse ab.
Zum Jahrtausendwechsel wurde das Album "Djinn" in den Harrow Studios in den Niederlanden aufgenommen und im gleicMelechesh @ Party.San 2007hen Jahr erhielt man bei Osmose Productions einen Vertrag über drei Alben. "Djinn" wurde 2001 zusammen mit einem Videoclip via Osmose Productions veröffentlicht. Der ungewöhnliche Musikstil der Band, MelecheshBlack Metal mit orientalischen Untertönen, sowie die hohe musikalische Qualität der Band brachte ihnen großes Lob der Metal Presse ein.
Im Dezember 2002 wurden, unter der Leitung von Andy Larocque - Gitarrist bei King Diamond, die Aufnahmen zum dritten Album "Sphynx" in Schweden gemacht. Das Cover wurde von keinem geringeren als Ron Woodall (Star Wars, Jurassic Park, Pearl Harbor etc.) in San Francisco gestaltet. Veröffentlicht im Jahr 2003, konnte das Album mit dem abermals exotisch infernalen Black Metal die Anhängerschaar sowie den Rest der Metalwelt wieder überzeugen und man wurde als Nummer 10 der besten Metalalben des Jahres 2003 gehandelt.
Die Erfolgsstory ging somit in die nächste Runde.
Im Juni 2004 veröffentlichte man eine Limitierte 10" Vinyl EP mit dem Namen "The Ziggurat Scrolls". Ein weiterer Drummerwechsel erfolgte 2005, seither bearbeitet nun ein Niederländer Namens Xul die Felle bei MELECHESH.
2006 enterten die Mannen die Woodhouse Studios in Deutschland um ihr viertes Album "Emissaries" einzuprügeln. Das Album musste seltsamerweise zweimal gemixt werden da der erste Mixer nicht in der Lage war was vernünftiges abzuliefern. Ende Januar 2007 kam dann endlich die Scheibe in den Handel und sollte das Meisterstück der Band werden. Hier konnte nochmals eine Steigerung der Qualität der Band und der Musik erreicht werden.
Das Jahr 2009 sollte für die Band einiges bringen, so wechselte man zu dem neuen Label Nuclear Blast Records, begann mit dem Songwriting für das nächste Album und Bassist Al’Hazred  wurde im Dezember durch Rahm ersetzt.
Für das nächste Album "The Epigenesis" bereiste Ashmedi die Türkei um sich von der dortigen Musikszene inspirieren zu lassen. Im April 2010 ging man überraschenderweise nach Istanbul um dort im Babajim Studio das neue Album aufzunehmen. Auf einem drittel des Album kommen 12-saitigen E-Gitarren für das Rhythmusriffing zum Einsatz auch instrumentale Stücke fanden ihren Platz. Textlich geht es auf dem Album um verschiedene Themen des MELECHESH-Universums - sumerische/mesopotamische/anunakische Thematiken, aber auch okkulte nahöstliche und kosmologische Philosophien und Ideen. Ohnehin sind aber auch die Texte zweideutig und können zu einem gewissen Punkt auch auf das eigene Leben umgemünzt werden - aber das obliegt jedem einzelnen. Zusätzlich wurden auch einige traditionelleMelechesh @ Party.San 2007 Instrumente verwendet, so z.B. Baglama Saz, Tanbour, Persian Santur, Ney, Indian Sitar, Azeri Tar, Bindir - allerdings wurden all diese Instrumente eher subtil eingebunden, schließlich ist auch dieses Album Metal... Sumerian Thrashing Black Metal. Das Cover wurde von dem bekannten britischen Okkult-Künstler John Coulthart entworfen, der bereits zuvor schon mit MELECHESH gearbeitet hatte. Im Oktober erschien dann das gute Stück endlich via Nuclear Blast Records und die Presse war gegeistert. Mit dem neuen und wie immer sehr orientalisch angehauchten Album stießen MELECHESH vor in die Spitze der großen spirituellen Metalbands.
Im Dezember begab man sich abermals nach Istanbul um ein Video zum Song „Grand Gathas Of Baal Sin“ vom Album „The Epigenesis“ zu drehen, welches im März 2011 veröffentlicht wurde.
Ende April 2011 trennte MELECHESH sich aus "professionellen" Gründen von ihrem Bassisten Rahm, welcher erst vor einem Jahr zur Band kam und ist jetzt auf der Suche nach einem neuen Bassisten.
Black-/Thrash-Metal aus 1000 und einer Nacht. Was der Cavalera mit SOULFLY für die Brasilianer ist könnte MELECHESH für die Israelis sein. Denn MELECHESH spicken ihren Metal ähnlich wie Cavalera mit landestypischen Soundelementen. Für Sumerian Thrashing Black Metal muss man beim ersten mal einen Kulturschock überwinden, danach aber offenbart sich dem geneigten Hörer astreiner Black-/Thrash Metal vom feinsten. Ist man beim ersten Durchlauf noch von den orientalischen Untertönen in der Musik irritiert, umso interessanter findet man die Schlangenbeschwörungsmäßigen Untertöne beim 2. Durchlauf. Überhaupt werden die Scheiben von MELECHESH von mal zu mal besser. Abgesehen von dem Schlangenbeschwörer würde ich den Stil der Band in der Nähe von ABSU, NECROPHOBIC, DESTRÖYER 666 oder zum Teil auch NIFELHEIM sehen. Shouter Ashmedi kreischt und gurgelt wie man es von Necrophobic und Nifelheim kennt. Ashmedi ist nicht nur Sänger sondern schreibt auch die Texte und die Musik der Band, sogar der Schlagzeuger bekommt von Ashmedi seine Noten vorgegeben. Im Allgemeinen geht es bei MELECHESH im flotten Tempo, schwarz, böse, aggressiv, thrashig und mit sägenden Gitarren straight forward durch die Songs. Allerdings haben die Songs immer schöne Strukturen und trotz allem Geholze ist immer noch eine Melodie zu erkennen.
Melechesh beehren nach 2007 das Party.San zum zweiten mal. Persönlich fand ich den Gig 2007 nicht besonders gelungen, habe Ashmedi und seine Mannen danach noch viele male sehr überzeugend live erleben dürfen. Also erwartet und freut euch auf orientalisch angehauchten Black-/Thrash-Metal der besonderen Art!

Pit aka UnDerTaker  // Stand 06.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1995 / As Jerusalem Burns / Demo
1995 / The Siege of Lachish / EP
1996 / As Jerusalem Burns...Al´Intisar
2001 / Djinn
2003 / Sphynx
2004 / The Ziggurat Scrolls / EP
2007 / Emissaries  --> Review
2010 / The Epigenesis / Nuclear Blast Records

Bandmembers:
Ashmedi - Gesang, Gitarren, Keyboards, Percussion
Moloch - Gitarren
... zur Zeit nicht besetzt ... - Bass
Xul - Schlagzeug & Percussion
 

Style: Black-/Thrash Metal

Herkunft: Frankreich / Niederlande

Website: www.melechesh.com                                         www.myspace.com/melechesh

 

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MORBID ANGEL

Morbid Angel1984 taten sich drei Jungs um den Highschool-Absolventen George Emanuel III. aus Tampa/Florida zusammen und gründeten die Band Heretic. Da es jedoch schon eine Band mit diesem Namen gab und George, stark von H.P. Lovecraft beeinflusst, seinen echten Namen wohl zu langweilig fand, wurde die Band schnell in „Morbid Angel“ umbenannt und aus Gitarrist George Emanuel III. wurde Axtschlächter Trey Azagthoth. Textlich bedienten sich Trey und Kollegen bei Lovecraft, gepaart mit okkulten und satanischen Themen
Trotz anfangs recht häufiger Wechsel rund um Trey, der als einziges Gründungsmitglied übrig blieb, nahmen Morbid Angel Songs für drei Demos auf. Anfang 1986 lernte Trey dann David Vincent kennen, der ein kleines Underground-Label hatte. Sogleich machten sich die Jungs daran, ihr Debutalbum einzuspielen. Das Ergebnis gefiel Trey überhaupt nicht, was dazu führte, dass bis auf Gitarrist Richard Brunelle alle die Band wieder verlassen mussten.
Dave konnte Trey dann aber überzeugen, mit ihm am Bass und Wayne Hartzel an den Drums weiterzumachen. Sie machten sich mit ihrer für diese Zeit extrem brutalen Art, Musik zu machen und ihren blutigen Live-Shows schnell einen Namen in der Untergrund-Szene. Nach einer weiteren Demo wurde Wayne durch Pete Sandoval ersetzt, in diesem Line-Up wurde dann auch endlich das erste Album „Altars of Madness“ eingetrümmert. Während der Suche nach einem Label hagelte es reihenweise Absagen, da die Musik für die meisten einfach zu hart, zu schnell, zu brutal und zu wenig melodisch war. Napalm Death-Drummer Mick Harris erkannte aber glücklicherweise, was in den Jungs steckte, spielte die Tapes einem Kumpel bei Earache Records vor und kurz darauf war der Deal perfekt. „Altars of Madness“ erschien 1989 und es folgte im gleichen Winter eine Tour mit Napalm Death, Bolt Thrower und Carcass.
Das zweite Langeisen „Blessed are the sick“ (1991) sollte ein weiterer Schritt auf der Erfolgsleiter bedeuten, Morbid Angel mauserten sich zu DER Morlbid AngelHausnummer des Death Metal. In diesem Jahr wurden dann die 86er Aufnahmen für „Abominations of Desolation“ neu abgemischt und der hungrigen Fan-Meute zum Fraß vorgeworfen. Auch der Ausstieg von Richard Brunelle 1992 tat dem Erfolg keinen Abbruch, im Gegenteil, die als Trio aufgenommene Scheibe „Covenant“ schlug auch kommerziell ein, lediglich für US-Konzerte wurde Brunelle noch mal reaktiviert, während auf der Europa-Tour bereits Eric Rutan die zweite Klampfe spielte und dann auch fest ins Line-Up übernommen wurde. Mit dieser Scheibe gelang es erstmals einer Death Metal-Band ein Album unter einem Major Label (Giant/Warner) zu veröffentlichen. Dieser satanisch geprägte Hassbatzen ließ nicht nur den Untergrund aufhorchen, so war es kein Wunder, dass Giant/Warner auch das nächste Album der kranken Engel „Domination“ (1995) veröffentlichte. Das sollte das vorerst letzte Studio-Album mit Dave Vincent an Mikro und Bass sein, der die Band wegen diverser Meinungsverschiedenheiten mit Trey verließ. Sein Nachfolger wurde Steve Tucker von Ceremony, der somit auch auf dem 1998 wieder bei Earache erschienenen Album „Formulas Fatal to the Flesh“ als Sänger und auch am 4-String zu hören ist. Die drei „F“ im Titel stehen laut Azagthoth für ihren Platz im Alphabet, also 666. Morbid Angel wollte wieder stärker den satanistischen bzw. spirituellen Einfluss hervorheben, wohl einer der wesentlichen Punkte, in denen Dave und Trey nicht einer Meinung waren.
Eric Rutan war auf dieser Scheibe allerdings nicht dabei, da er sich verstärkt auf sein neues Projekt „Hate Eternal“ konzentrieren wollte. Allerdings war er beim 2000er Album „Gateways to Annihilation“ wieder am Start und trug ebenso wie Tucker einiges zu den Kompositionen bei. Allerdings verließ Steve wegen Erschöpfung noch während der folgenden Tour die Band, für ihn sprang Erics Kumpel Jared Anderson (R.I.P.) von Hate Eternal ein. Anfang 2002 ging es wieder auf Tour, diesmal mit Motörhead! Und trotz der doch deutlichen musikalischen Unterschiede wurde diese Tour ein voller Erfolg, so dass sie bis Ende Mai in die Verlängerung ging. Danach war für Jared aber wieder Schluss, er konzentrierte sich wieder voll auf Hate Eternal, Erik folgt ihm im Sommer. Damit standen Trey und Pete wieder alleine da, allerdings kehrte Steve kurzzeitig wieder zurück, um das bislang letzte Studio-Album „Heretic“ (2003) aufzunehmen. Nach den folgenden Touren durch die Vereinigten Staaten und Europa übernahm Dave wieder das Mikro. Im Sommer 2004 trennten sich Morbid Angel und Earache, die Band tourte dann erstmal ohne Label weiter, 2006 durften einige von uns dann Morbid Angel im legendären Domination-LineUp –Erik Rutan war für die Tour wieder als Axtschlächter am Start– auf dem UftG (Bericht) erleben. Und obwohl das der (oder einer der) letzten Gigs der Summer Festival-Tour war, zeigten Morbid Angel, warum sie zu Recht zu den besten Death Metal Bands gezählt werden.
2008 wurde dann Thor Anders „Destructhor“ Myhren von Zyklon als zweiter Axtschwinger verpflichtet. Auf den folgenden Konzerten wurde auch immer mal wieder neues Material gespielt und ein neues Album angekündigt. Als Ende 2009 dann ein Vertrag mit den Franzosen von „Season of Mist“ geschlossen wurde, verbunden mit der Ansage, dass die neue Scheibe Anfang 2010 erscheinen sollte, leider wurde da aber nichts draus.
Im Juni diesen Jahres wird aber endlich mit „Illud Divinum Insanus“ das neunte Langeisen der kranken Engel erscheinen, einen Vorgeschmack könnt ihr Euch unter hier... anhören. An diesem Album ist auch Erik wieder beteiligt, diesmal allerdings als Produzent hinter den Kulissen. Leider musste Pete wegen einer OP infolge eines Bandscheibenvorfalls passen, so ist auf dem Album Tim Yeung am Drumset zu hören und auch auf der Tour sitzt er hinter der Schießbude, solange Petes Reha-Maßnahmen andauern.
Mit Morbid Angel steht eine Death Metal – Legende auf der Bühne in Schlotheim, die das Genre wie nur wenige andere geprägt hat. Treys unglaubliche Gitarrenarbeit, sein Wille und die gehörige Portion Wahnsinn, Petes unvergleichliches Drumming und Dave, der Inbegriff eines Death Metal-Fronters, suchen ihresgleichen. Und wenn im August die letzten Klänge von Morbid Angel verklungen sind, könnte es sein, dass das PSOA-Team wieder einen neuen Platz suchen muss, denn viel mehr als Schutt und Asche werden Morbid Angel nicht hinterlassen.
Steven aka RedDevil    //   Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1985 / The Beginning (Demo)
1986 / Bleed for the Devil (Demo)
1986 / Scream for Blasphemies (Demo)
1987 / Thy Kingdom Come (Demo)
1988 / Thy Kingdom Come/Abominations (7”)
1989 / Altars of Madness / Earache Records
1991 / Blessed are the Sick / Earache Records
1991 / Abominations of Desolation / Earache Records
1993 / Covenant / Giant/Warner
1994 / Laibach Re-Mixes (EP)
1999 / Love of Lava (Best of)
1995 / Domination / Giant/Warner
1996 / Entagled in Chaos (Live) / Earache Records
1998 / Formulas Fatal to the Flesh / Earache Records
2000 / Gateways to Annihilation / Earache Records
2003 / Heretic / Earache Records
2011 / Illud Divinum Insanus / Season of Mist 

Bandmembers:
Dave Vincent - Vocals, Bass
Trey Azagthoth - Gitarre
Thor Anders Myhren - Gitarre
Pete Sandoval - Schlagzeug
Tim Yeung - Schlagzeug (Krankheitsvertretung)
 

Style: Death Metal

Herkunft: USA

Website: www.morbidangel.com                                            www.myspace.com/morbidangelmusic

 

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MORGOTH

MorgothMorgoth welche sich 1997 von der metallischen Bildfläche verabschiedeten, brachten mit ihrer Ankündigung für das 20jährige Jubiläum des “Cursed“ Release einige Festival Shows in Deutschland zu spielen so einige Deathmetal Fans komplett aus der Fassung. Die Ankündigung verbreitete sich wie ein Buschfeuer und überall wurde schon voller Vorfreude mit den Hufen geschart.
Aber zunächst mal zurück in die Achtziger, zu den Anfängen der Band. 1985 gründeten sich die heutigen Morgoth unter den Namen Exterminator, Minas Morgul war der nächste Schritt, kurz darauf benannte man sich dann endgültig in Morgoth um. Marc Grewe (Gesang, Bass), Carsten Otterbach (Gitarre), Harry Busse (Gitarre) and Rüdiger Hennecke (Drums) waren somit eine der ersten Death Metal Bands welche in Deutschland ihr Unwesen trieben. Nach einigen deftigen Lärmattacken in heimischen Proberäumen, schritten die vier Deather aus Meschede zur Tat und nahmen 1988 ihr erstes Demo “Pits Of Utumno“ auf. Das Demo fand auch seinen Weg zu Robert Kampf, der gerade sein neues Label Century Media Records gegründet hatte und die Band direkt unter Vertrag nahm. Unter besseren Voraussetzungen nahmen Morgoth dann in einem anständigem Studio weitere Songs auf, die auf der EP “Resurrection Absurd“ 1989 veröffentlicht wurden. Die Songs waren allesamt sehr gut ausgefallen, der Sound roh und dreckig, die Klampfen schön tief und das Geröchel von Marc Grewe derb und bösartig. Musikalisch ordnete man sich irgendwo bei den Amikönigen von Death ein und die Scheibe erntete überall gute bis sehr gute Kritiken. Auch auf dem Live-Sektor tat sich einiges für die Band, im Frühjahr 1990 ging es mit Pestilence und Autopsy auf die erste größere Europatour. Zwischendrin wurden auch noch ein paar Songs geschrieben welche auf der zweiten EP “The Eternal Fall“ ihren Platz fanden. Das neue Material wurde vom damaligen Szene Guru Scott Burns im Morrissound Studio abgemischt und heraus kam eine MorgothSoundwand die einem den Schädel vom Hals riss. Mit druckvollem Sound bolzten Morgoth einen Killersong nach anderem aus den Speakern, die Presse was begeistert, genauso wie ihre Anhängerschaft. Morgoth waren mittlerweile voll im Geschäft, es ging erneut auf Tour und mehrere gefeierte Einzelgigs folgten. Da Grewe die Doppelbelastung Bass / Gesang zu viel wurde, kam Ende des Jahres Basser Sebastian Swart neu in die Band, somit konnte sich Grewe zukünftig voll auf seinen Gesang konzentrieren. Im Frühjahr 1991 fanden sich Morgoth wieder im Studio ein um den ersten Longplayer “Cursed“ einzuspielen und Cursed schlug ein wie eine Bombe, das Album ist bis heute ein Meilenstein des Deathmetal geblieben. Brutal, heavy und mit durchdachten Strukturen sowie einer gewalttätig anmutenden Atmosphäre, erschufen die mittlerweile zu fünft agierenden Sauerländer ein Album was zum absoluten Pflichtstoff für alle Deathmetalfreaks anvancierte. Vor der Veröffentlichung ging es bereits mit Kreator und Blitzspeer von April 91 – Mai 91 quer durch Amerika auf Tour. Nach der Rückkehr ging es gleich weiter mit Massacre on Tour und danach waren erstmal alle platt. Erst 1993 legte man mit “Odium“ das zweite komplette Album nach, Morgoth hatten ihren Stil etwas in dieser Schaffensphase geändert und ein weitaus kreativeres Album erschaffen, das aber trotz aller Stilistischen Einflüssen keineswegs an Brutalität verloren hatte. Auch die Fanzines zeigten sich wieder vom neuen Album begeistert und es folgten wieder jeden Menge Festivalauftritte und Touren mit Unleashed, Paradise Lost und Tiamat. Jedoch konnte nicht jeder Fan der ersten Stunde sich mit dem neuen Material anfreunden, die einzelnen Bandmitglieder beschäftigten sich mittlerweile in vielen anderen Geschäftsfeldern oder Bands (Marc hatte mit Power of Expression eine weitere Band am Start ) und so kam man erst 1995 wieder zusammen um neues Material zu sichten und zu schreiben. Mit dem dritten Album "Feel Sorry For The Fanatic" entfernte man sich so weit weg vom rohen Deathmetal einstiger Tage, das es für die meisten Fans schlichtweg nicht mehr nachvollziehbar war. Morgoth waren nicht mehr Deathmetalkompatibel was für die meisten Fans das Ende der Band bedeutete, zwar konnten Morgoth mit ihrem neuen Stil sicherlich auch einige neue Fans gewinnen, jedoch war der Split bereits hier schon vorhersehbar. 1997 war es dann soweit und das einstige Flagschiff des deutschen Deathmetal löste sich auf, im Jahr 2005 veröffentlichen Century Media ein Best of Album von Morgoth welches Stücke der bisherigen Veröffentlichungen und das "Pits Of Utumno" Demo enthielt. Nach der Veröffentlichung kursierten immer wieder wilde Gerüchte über ein Comeback von MORGOTH, Ende 2010 wurde aus den Gerüchten endlich Wirklichkeit. Morgoth werden 2011 einige Festivals beackern, hauptsächlich wird man Material vom Album “Cursed“ spielen, aber auch von den beiden EP’s “Resurrection Absurd“ und “The Eternal Fall“ werden wohl ein paar Stücke zu hören sein.
Für Fans der ersten Stunde, aber auch für alle anderen Deather dürfte der Auftritt von Morgoth auf dem Party.San wieder mal ein absolutes Highlight darstellen. Wenn Morgoth Tracks wie Pits of Utumno, Isolated oder Opportunity Is Gone im brachialen Stile einstiger Tage von der Bühne feuern, dürfte einigen doch sehr warm ums verrohte Herz werden. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Performance von Morgoth und erwarte nichts anderes als ein Massaker an das man sich noch lange erinnern wird !!! )
Mitch aka Exorzist    //   Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1998 / Pits of Utumno / Demo
1989 / Resurrection Absurd / EP
1990 / The Eternal Fall / EP
1991 / Cursed / CD + LP
1993 / Odium / CD + LP
1996 / Feel Sorry for the Fanatic / CD + LP
2005 / The Best of Morgoth (1987-1997) / CD 

Bandmembers:
Marc Grewe - Gesang
Harry Busse - Gitarre
Sebastian Swart - Gitarre
Thilo Mellies - Bass
Marc Reign - Schlagzeug
 

Style: Death Metal

Herkunft: Deutschland

Website: www.facebook.com/MorgothOfficial

 

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NACHTMYSTIUM

NachtmystiumDie US amerikanische Black Metal Szene ist mittlerweile den Kinderschuhen entwachsen und konnte auch ihren Exotenstatus abstreifen. Bands wie ABSU waren einst Vorreiter und inzwischen können auch Formationen wie LEVIATHAN, JUDAS ISCARIOT, XASTHUR oder KRIEG auf eine beeindruckende Diskografie zurückblicken. In diese Riege reihen sich auch NACHTMYSTIUM nahtlos ein. Gegründet wurde die Band im Jahr 2000 von Blake “Azentrius“ Judd und Pat McCormick in DeKalb, Illinois. Judd übernahm Gitarre, während McCormick hinter den Fellen Platz nahm. Unterstützt wurden die beiden von Zion "Z. Meger" Meagher am Bass. In den Jahren 2000 und 2001 wurden die beiden Demos “Holocaust of Eternity“ und “Unholy Terrorist Cult“ aufgenommen und veröffentlicht. Zunächst war die Band noch stark von norwegischen Vorbildern wie BURZUM oder DARKTHRONE beeinflusst, von denen auf den ersten Veröffentlichungen der Band auch Cover Versionen zu hören waren. 2001 wurde auch die Split “Ancient Battle Field“ mit ZALNIK über Majestic Twillight Creations unter das Volk gebracht. In der frühen Phase der Band gab es häufige Line up Wechsel, so halfen 2001-2002 Marcus Matthew Kolar am Bass und Kriglord an Gitarren, Keyboards und Vokals aus und 2002 nahm Grave hinter dem Schlagzeug Platz. Ebenfalls 2002 folgte das erste Live Album “Live Onslaught“ und das Full length Debüt ”Reign of the Malicious“. Letzteres wurde am 9. November von Regimental Records in einer Limitierung von 666 Einheiten veröffentlicht. Das Album zeigte noch immer klar die Einflüsse der Band und wartete mit einer Produktion auf, die fast schon zu viel an Rohheit bot, es aber gerade dadurch vermochte, die hasserfüllte Stimmung der kreischenden Gitarren und des nervenzerfetzendem Gesangs zu transportieren. Im Jahr 2003 folgte die selbst betitelte MCD “Nachtmystium“. Verbesserungen erfolgten hier vor allem in der Produktion, diese ist zwar noch immer hinreichend harsch und roh, aber die Instrumente waren differenzierter geworden, was den mittelschnellen wie rasenden Parts gleichermaßen zugute kam. Im gleichen Jahr wurde eine weitere Live CD “Live Blitzkrieg“ über Autopsy Kitchen Records raus gehauen, die neben 5 Songs aus dem bisherigen Fundus eine Rehearsal Version und ein EARTH Cover enthielt. Im NachtmystiumJahr 2004 erfolgte zunächst die Veröffentlichung der Split mit XASTHUR und die Neuauflage der ersten Demo und der Split in der “The First Attacks 2000-2001“ CD von Regimental Records. Im Februar des Jahres erschien die bereits im August 2003 im Studio 1025 aufgenommene zweite Scheibe “Demise“. Der Sound des Albums schafft es wiederum Stimmungen von Leere und Verzweiflung gepaart mit einer depressiven Grundatmosphäre einzufangen. Die sägenden Gitarren variieren dabei zwischen rasend und schleppend und die kreischenden Vokals tragen ihr übriges dazu bei, den Hörer in den Abgrund zu stoßen. Die Veröffentlichung erfolgte zunächst über Autopsy Kitchen Records als Digipack und wurde danach zusammen mit Azentrius’ eigenem Label Battle Kommand als normales Jewel Case vermarktet. Im Juli 2004 erfolgte eine Wiederveröffentlichung der Debütscheibe zusammen mit der selbst betitelten EP über Desire of Goat. Das Release war ursprünglich nur für den japanischen Markt gedacht. Ebenfalls in diesem Jahr wurde die EP “Eulogy IV“ über Total Holocaust Records veröffentlicht. Diese Scheibe stellte einen Schnitt in der Entwicklung von NACHTMYSTIUM dar. Man emanzipierte sich von den skandinavischen Vorreitern, verabschiedete sich auch ein Stück weit von den ehemals vorherrschenden Raw Black Metal Attributen und brachte erstmals Seventies Psychodelic Rock Elemente mit in die Musik ein. Dieser Schwenk in der Entwicklung wurde vom Publikum jedoch größtenteils positiv aufgenommen. Es folgteNachtmystium @ Bitterfeld 2010 das Jahr 2005 und brachte auf der Veröffentlichungsseite eine weitere Live CD “Live Onslaught #2“, eine Live DVD “Visual Propaganda: Live from the Pits of Damnation“ und die Split “Daze West“ mit Krieg. Am 30. Mai 2006 wurde mit “Instinct: Decay” der erste Longplayer im neuen Soundgewand über Battle Kommand unter das Volk geworfen. Aufgrund seiner Innovativität konnte es vielerlei gute Kritiken in der Presse und auch bei den Fans erfahren. Ende 2006 und 2007 folgten ausgedehnte Touren durch die USA und Kanada. Dabei teilten sich die Mannen die Bühne unter anderem mit ZOROASTER, 1349, GOATWHORE, WATAIN und SKELETONWITCH. 2008 folgte ein Labelwechsel hin zu Century Media, um der Band auch international eine größere Plattform bieten zu können. Nachdem im Mai die EP “Worldfall”, die ursprünglich als Split mit LEVIATHAN gedacht war veröffentlicht wurde, folgte eine Europatour mit GENGHIS TRON und wiederum mit ZOROASTER. Im Juni folgte dann der neue Longplayer, mit dem die Amis die neuen Pfade weiter austraten. Das gute Stück hört auf den Namen “Assassins: Black Meddle Part I” und verbindet bereits im Namen die Black Metal Wurzeln mit Pink Floyd's '71er Meddle Album. Eingespielt wurde das gute Stück nicht bloß von Judd, Jeff Wilson, Zion Meagher und Tony Lorano hinter den Drums, sondern einige weitere Musiker trugen ihren Teil zu den einzelnen Stücken bei. Im Grundton handelt es sich hier immer noch um ein eindeutiges Black Metal Album, dass sich herrlich zum abgehen eignet, die Rock Einflüsse bringen dem Album aber genau das Tüpfelchen Innovation, das es aus der Masse abhebt. So waren die Reaktionen auf das Album auch größtenteils positiv, obwohl es auch ein paar sell out Vorwürfe gab. Promoted wurde das Album auf Touren mit OPETH und WOLVES IN THE THRONEROOM. Die folgenden Veröffentlichungen “Doomsday Derelicts“ (EP, 2009) und “Addicts: Black Meddle Pt. II“ (2010) schlugen weiter in die selbe Kerbe. Im zweiten Black Meddle Album wurde der Psychedelic Anteil noch einmal erhöht und das Album braucht dadurch zugegebenermaßen (noch) etwas mehr Eingewöhnungszeit. Dann zündet es aber richtig!
Live lässt sich das Material auch verdammt gut an, wovon wir uns auf dem Inferno Festival in Oslo und dem Festung Open Air (Bericht) bereits ein Bild machen konnten. Außerdem wurde dieses Jahr (2011) mit „“Live at Roadburn“ eine weitere Livescheibe unter die Leute geschmissen. Warum eine Band in 11 Jahren 4 Livealben veröffentlicht ist mir zwar etwas unbegreiflich, Tatsache ist allerdings, dass NACHTMYSTIUM von der Bühne aus die Massen dirigieren. Das kraftvolle Stage Acting und die eingängigen Melodien sorgen dafür, dass kein Auge trocken bleibt und beweisen weiterhin, dass Seventies Drogenrock und Black Metal sich doch zu einer bangbaren Einheit zusammenschweißen lassen.
Torben aka Blackie  // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

2000 / Holocaust of Eternity Demo / Eigenproduktion
2001 / Unholy Terrorist Cult Demo / Majestic Twillight Creations
2001 / The Ancient Battlefield Split / Majestic Twillight Creations
2002 / Live Onslaught CD / Majestic Twillight Creations
2002 / Reign of the Malicious CD / Regimental Records
2003 / Nachtmystium EP / Regimental Records
2003 / Live Blitzkrieg CD / Autopsy Kitchen Records
2004 / Nachtmystium / Xasthur Split / Autopsy Kitchen Records
2004 / The First Attacks 2000-2001 CD / Regimental Records
2004 / Demise CD / Battle Kommand
2004 / Reign of the Malicious + Nachtmystium / Desire of Goat
2004 / Eulogy IV EP / Total Holocaust Records
2005 / Live Onslaught #2 CD / Eigenproduktion
2005 / Visual Propaganda: Live from the Pits of Damnation DVD / Pagan Flames Productions
2005 / Daze West Split / Eerie Art
2006 / Instinct: Decay CD / Battle Kommand
2008 / Worldfall EP / Century Media Records
2008 / Assassins: Black Meddle Part I CD / Century Media Records
2009 / Doomsday Derelicts EP / Battle Kommand
2010 / Addicts: Black Meddle Pt. II CD / Century Media Records
2011 / Live at Roadburn CD / Roadburn

Bandmembers:
Blake "Azentrius" Judd - Gesang, Gitarre, Bass
Pat Clancy - Gitarre

Session/live members:
Andrew "Aamonael" Markuszewski - Bass
Charlie Fell - Schlagzeug
Sanford Parker - Keyboards, Effekte
 

Style: (Psychedelic) Black Metal

Herkunft: USA

Website: www.myspace.com/nachtmystium                                  www.facebook.com/OfficialNachtmystium

 

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NEGURA BUNGET

Negura BungetNegură Bunget stehen für ehrlichen, atmosphärischen Black Metal aus Rumänien – und das seit 1995! Hupogrammos Disciple’s (Gesang, Gitarren, Keyboard) und Negru (Drums) gründeten die Band unter dem Namen „Wiccan Rede“ in Timişoara (Transsilvanien). Nach ihrer ersten Demo „From Transilvanian Forests“ änderte die Band ihren Namen in Negură Bunget, was soviel wie „nebliger Wald“ bedeutet, um. Ihren ersten Auftritt gaben sie im Juni 1995 auf einem kleinen Festival in Buzău, gefolgt von zahlreichen Konzerten in ganz Rumänien.
Ende 1996 wurde ihr Debütalbum „Zirnindu-sa“ über das neu gegründete rumänische Label Bestial Records veröffentlicht. Dem geneigten Hörer erwartet eine Portion „Pure Transilvanian Black Metal“, gepaart mit der tiefgreifenden, spirituellen Weltanschauung ihrer Ahnen. Im Dezember 1998 erschufen Negură Bunget ihr zweites Werk „Sala molksa“. Unterstützt wurden sie dabei von ihrem neuen Gitarristen/Bassisten Spurcatu. Vertont wurden vier komplexe, aggressive, aber dennoch atmosphärische Songs. Mit ihrem dritten Album „Măiastru Sfetnic“ (2000) setzten sich die spielfreudigen Rumänen einen Meilenstein. Sechs epische Tracks entführen euch in eine teuflische Welt voller rauer Klänge, Atmosphäre und Unsterblichkeit.
Nachdem Bestial Records dieses Machwerk veröffentlicht hatte, konnten sich Negură Bunget kaum vor Konzertanfragen Negura Bungetretten. So spielten sie in Belgrad (Serbien), Budapest (Ungarn) und in ihrer Landeshauptstadt Bukarest. Vampir (Keyboard) und Ursu (Bass) vervollständigten die Band auf ihren Konzerten. Das italienische Label code666 erkannte ihr Talent sofort und bot den Rumänen einen Vertrag für drei Alben an.
Im Juni 2002 gingen Negură Bunget in das Magic Sound Studio um ihr viertes Album „‘N Crugu Bradului“ aufzunehmen. Vier Songs als Symbol für die Jahreszeiten, ein Konzept transsilvanischer Spiritualität und Naturverbundenheit oder kurz: ein einzigartiges Stück Musik, jenseits jedes Kastendenkens im Black Metal. 2005 wurde die limitierte EP „Inarborat Kosmos“ veröffentlicht. Von Oktober bis November gingen die rumänischen Schwarzwurzler auf Europatour und begeisterten tausende Fans auf über 20 Gigs. Wenige Monate später, 2006, kam ihr fünftes Album „OM“ in die Läden. Ein Opus der durchgängig gute Kritiken einheimste und Negură Bunget weit über die Grenzen hinaus bekannt machte. Bis zum Herbst 2007 war die Band erneut auf Tour und überzeugte die Zuschauer mit ihren Live-Qualitäten. Darüber hinaus ließ das deutsche Label Lupus Lounge / Prophecy Production die Rumänen noch im selben Jahr einen Vertrag für Rereleases ihrer früheren Werke unterschreiben. Nach den Aufnahmen zu einer Live-DVD begab man sich wieder auf eine ausgiebige Tour. So standen auch Festivals wie das Wacken Open Air, Summerbreeze oder das Kaltenbach Open Air auf dem Plan.
Im Frühjahr 2009 verließen Sol Faur und Gründungsmitglied Hupogrammos die Band. Doch wer sollte nach diesem herben Verlust die Nachfolge antreten? Einen geeigneten Ersatz fand man in Corb (Gitarre, Gesang) und Spin (Gitarre). Auf dem MetalCamp, dem Brutal Assault Festival oder auch auf dem Hole in the Sky Festival konnten sich die Neuzugänge gleich beweisen. Während Negru nun die Band delegierte und weitere Mitstreiter verpflichtete, gründeten Hupogrammos und Sol Faur ihre eigene Band Dordeduh. Im März 2010 veröffentlichte Lupus Lounge / Prophecy Production „Măiestrit“, eine re-Interpretation ihres dritten Langeisens „Măiastru sfetnic“ - und somit das letzte Studiomaterial im alten LineUp.
Rund zwei Wochen später kam ihr aktuelles Machwerk „Vîrstele pămîntului“(Ages of the Land/ Earth) in die Läden. Ein Album über die Abgeschiedenheit und Wildnis der Berge. Negură Bunget verbinden ihren Black Metal mit landestypischer Folklore, Spiritualität und mentaler Stärke. Und das macht sie so beliebt. Es folgte die „Spirit of the Land“ Europatour, bei der auf über 50 Konzerten das neue Material präsentiert wurde. Doch hielt das neue LineUp nicht lange: Corb und Spin verabschiedeten sich wieder. Dafür wurden Urzit und Fulmineos in die Familie aufgenommen.
Nun, nach über 16 Jahren Bandgeschichte und mehr als 250 Live-Konzerten, werden Negură Bunget auf dem Party.San erwartet. Lasst euch von der überwältigenden Atmosphäre mitreißen. Erlebt wie außergewöhnlich Black Metal sein kann. Spürt, was die Rumänen seit ihren Anfängen leitet - die transsilvanische Spiritualität!
Eik aka Runes // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1995 / From Transilvanian Forest / Demo
1998 / Zîrnindu-să
1998 / Sala molksa / MCD
2000/ Măiastru sfetnic
2003 / ‘N crugu bradului
2005 / Inarborat Kosmos / EP
2006 / OM
2010 / Măiestrit
2010 / Vîrstele pămîntului

Bandmembers:
Ageru Pămîntului - Gesang / Percussions / Xylophone / Pipes
Urzit- Gitarre
Fulmineos - Gitarre / Gesang
Gădineţ - Bass / Panpipe / Gesang
Inia Dinia - Keyboards / Gesang
Negru - Schlagzeug / Percussions
 

Style: Black Metal

Herkunft: Rumänien

Website: www.negurabunget.com                                           www.myspace.com/negurabunget


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Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2010 findet du hier, das Special von 2010 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2009 findet du hier, das Special von 2009 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2008 findet du hier, das Special von 2008 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2007 findet du hier, das Special von 2007 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2006 findet du hier, das Special von 2006 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2005 findet du hier, das Special von 2005 gibt's hier.
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