Albuminfo
Band:
Fluisteraars
Album:
Jacht der Mysteriën
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
11.09.2026
Label:
Spielzeit:
43:43
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1690
Views:
109
Review
Black Metal und Niederlande, das klingt meistens nach einer wilden Mischung. Gerne mal genresprengend und irgendwie anderartig tönen die meisten Veröffentlichungen aus dem Nachbarland. Das es auch anders geht zeigt das neue Album von Fluisteraars.
Das klingt nämlich eher nordisch kalt. Hätte ich es nicht gewusst, ich hätte bei einer Blindverkostung auf Skandinavien getippt.
Ihr müsst euch für "Jacht der Mysteriën" etwas Zeit nehmen, die 43 Minuten Spielzeit verteilen sich auf 3 Titel. Kurz und knackig geht anders, aber so hat man genug Momente um seine Visionen mit dem Hörer zu teilen. Man bewegt sich dabei fast durchweg im mittelschnellen bis schnellen Bereich, das tempogebende Schlagzeug drängt sich dabei aber sehr angenehm nicht zu sehr in den Vordergrund. Dadurch das es im Gitarrenbereich auch keine extremen Ausschläge nach oben oder unten gibt wirkt das Ganze eher meditativ und hypnotisch, das wird von den geisterhaften Nebengeräuschen noch sehr stimmungsvoll verstärkt. Mit Schifffahrt hat das alles übrigens nichts zu tun, "Jacht" bedeutet übersetzt "Jagd".
Man braucht schon ein Ohr und ein Herz für ausschweifende Kompositionen um mit dem Album warmzuwerden, bei mir ist das ja der Fall. Somit kann ich "Jacht der Mysteriën" sehr genießen und finde mein Seelenheil in den langgezogenen instrumentalen Passagen in denen scheinbar nicht viel passiert. Doch das "sich darin fallen lassen" öffnet ganz neue Perspektiven für die die gewillt sind. Das "das ist doch die ganze Zeit das gleiche" Klientel sortiert sich schon vorher ganz von selbst aus, Hörer die den schnellen Spaß suchen sind definitiv nicht die Zielgruppe von Fluisteraars.
Also alles prima? Nicht ganz, "Zwarte Zomermaan" fadet nach 10 Minuten ambientartig aus, da sind aber noch neun Minuten Spielzeit übrig. Etwas mehr musikalischer Gehalt wäre da schön gewesen, von mir aus auch noch zwölf bis dreizehn Wiederholungen vom Hauptmotiv.
Bester Moment der Scheibe ist für mich übrigens der schwelgerische-melancholische Teil ab Minute fünf bis Minute sechseinhalb in "Condities der Afstraffing", das könnte noch ewig so weitergehen.
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Das klingt nämlich eher nordisch kalt. Hätte ich es nicht gewusst, ich hätte bei einer Blindverkostung auf Skandinavien getippt.
Ihr müsst euch für "Jacht der Mysteriën" etwas Zeit nehmen, die 43 Minuten Spielzeit verteilen sich auf 3 Titel. Kurz und knackig geht anders, aber so hat man genug Momente um seine Visionen mit dem Hörer zu teilen. Man bewegt sich dabei fast durchweg im mittelschnellen bis schnellen Bereich, das tempogebende Schlagzeug drängt sich dabei aber sehr angenehm nicht zu sehr in den Vordergrund. Dadurch das es im Gitarrenbereich auch keine extremen Ausschläge nach oben oder unten gibt wirkt das Ganze eher meditativ und hypnotisch, das wird von den geisterhaften Nebengeräuschen noch sehr stimmungsvoll verstärkt. Mit Schifffahrt hat das alles übrigens nichts zu tun, "Jacht" bedeutet übersetzt "Jagd".
Man braucht schon ein Ohr und ein Herz für ausschweifende Kompositionen um mit dem Album warmzuwerden, bei mir ist das ja der Fall. Somit kann ich "Jacht der Mysteriën" sehr genießen und finde mein Seelenheil in den langgezogenen instrumentalen Passagen in denen scheinbar nicht viel passiert. Doch das "sich darin fallen lassen" öffnet ganz neue Perspektiven für die die gewillt sind. Das "das ist doch die ganze Zeit das gleiche" Klientel sortiert sich schon vorher ganz von selbst aus, Hörer die den schnellen Spaß suchen sind definitiv nicht die Zielgruppe von Fluisteraars.
Also alles prima? Nicht ganz, "Zwarte Zomermaan" fadet nach 10 Minuten ambientartig aus, da sind aber noch neun Minuten Spielzeit übrig. Etwas mehr musikalischer Gehalt wäre da schön gewesen, von mir aus auch noch zwölf bis dreizehn Wiederholungen vom Hauptmotiv.
Bester Moment der Scheibe ist für mich übrigens der schwelgerische-melancholische Teil ab Minute fünf bis Minute sechseinhalb in "Condities der Afstraffing", das könnte noch ewig so weitergehen.
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Kommentare
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Tracklist
1. Grondeloos Donkere Bossen
2. Condities der Afstraffing
3. Zwarte Zomermaan
2. Condities der Afstraffing
3. Zwarte Zomermaan
Weitere Links
Bandwebsite:
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