Diese Webseite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren (u.a. in News, Forum, Bildergalerie, Poll, wo z.B. dein Login gespeichert werden kann oder bei Poll (Abstimmung) deine Abstimmung abgespeichert wird) hierfür wirst du jeweils gefragt ob solch ein Cookie gesetzt werden soll.
Es können auch durch eingebundene externe Inhalte wie Youtube, Facebook, Soundcloud, Bandcamp oder Andere möglicherweise Cookies gesetzt werden die diese zur Personalisierung, Werbezwecke oder anderes nutzen. Dies werden wir durch Java-Script verhindern, bis zu selbst, durch das anklicken der Inhalte, zustimmst.
Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie oben genannten Bedingungen zu.
Datenschutzinformationen


This website uses cookies to personalize (News-System, Diskussion board, Photo gallery, Poll, where e.g. your login could be stored or your at the Poll-System your vote is stored) therefore you will be asked at this point if we want to set a cookie. Also it could happen that included external content like Youtube, Facebook, Soundcloud, Bandcamp or others uses cookies for personalize, advertising other others. We'll pervent this by Java-Script until you accept the conditions by clicking on the mentioned external content.
If you use our website you accept the conditions.


Albuminfo

tabernakel - scheintaufe
Band:
Tabernakel
Album:
Scheintaufe
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
48:40
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1689
Views:
526

Review

Erst im Oktober des vergangenen Jahres brannte bei Tabernakel das Antoniusfeuer, jetzt steht mit "Scheintaufe" schon der Nachfolger bereit.

Was im Vergleich zum Vorgänger direkt auffällt: Man versteht den Gesang. Keine Angst, Projektleiter Ignis Nefandus klingt jetzt nicht wie ein Regensburger Domspatz. Aber einfach klarer und deutlicher, man darf gerne genauer hinhören. Klarer und deutlicher gilt auch für den Albumsound. Alles ist irgendwie eine Stufe besser wie auf "Antoniusfeuer" ohne das Erstlingswerk abzuwerten. Näher dran an "Transilvanian Hunger" als an "Filosofem" um bei der zeitlichen Einordnung zu bleiben. Denn ich würde meinen, dass wir hier immer noch im Zweite Welle 90er Blackmetal zu Hause sind. Und da ich mich im vergangenen Urlaub intensiver mit Nagelfar beschäftigt habe (ich weiß, too late to this Party) könnte man auch Querverbindungen zu deren Schaffen herstellen. Frühe Eisregen könnte man noch in den Raum werfen oder Sachen aus dem damaligen Last Episode Katalog.

Ich finde es sehr angenehm das man auch Sachen einstreut die aus dem Standard ausbrechen. Da wäre das Zwischenspiel "Trugbild des Selbst", das Zusammenfallen und Wiederaufbauen in "Schlüssel zum Sanktum" mit feinem Intro, der Klargesang in "Im Nebel" oder der Ambientexkursion im Ende von "Schmerz trug ich aus". Dass das alles sogar ganz ohne Gesang funktioniert zeugt das abschließende "Ödnis". Hier geht es dann zusammen mit "Schmerz trug ich aus" doch wieder mehr in die Richtung die ein norwegisches Ein-Mann Projekt einst perfektionierte bevor Kirchenzündelei, Selbstdarstellung und politischer Irrsinn Überhand nahmen.

Im Fazit ein sehr abwechslungsreiches Zweitwerk das uns Einzelkämpfer Ignis Nefandus da präsentiert, dem sehr dienlich ist der detailoffenere Klang der Scheibe. Das darf dann gerne auch so bleiben, viel moderner muss es für mich gar nicht werden. Es gibt schon ein paar Stellen wo mir das Schlagzeug sogar schon eine Spur zu präsent ist. Man braucht eventuell zwei-drei Umdrehungen (vom Album, nicht vom eigenen Zustand) um reinzukommen und sich zu orientieren, dafür bleibt es dann aber auch länger aufregend und entdeckungsreich.


Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Kommentare

Es wurde bisher 1 Kommentar abgegeben.

Tracklist

1. Krypta des Sinnes
2. Schlüssel zum Sanktum
3. Sanguis
4. Im Nebel
5. Trugbild des Selbst
6. Wie die Gischt
7. Schmerz trug ich aus
8. Ödnis

Weitere Links







Die letzten 3 Forumbeiträge zur Band

Mehr Diskussionen gibt es im Forum