Albuminfo
Band:
Thy Killing Hand
Album:
Infernal Commands
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
12.06.2026
Label:
Spielzeit:
44
Wertung:
6 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1687
Views:
368
Review
Wenn ich Black Metal bis aufs Gerippe runterschneide, lande ich dann automatisch beim Punk? Oder bei Motörhead? Oder kann ich dann nicht einfach Darkthrone hören? Zeit das herauszufinden...
Darkthrone sind ein guter Stichwortgeber, die Polen von Thy Killing Hand agieren auch als Duo. Sie bieten laut Promozettel "black metal stripped to bone and rust." Und ich muss sagen, in diesem Falle hat der Zettel durchaus recht. Sie haben ihrem schwarzen Klangkörper wirklich jedes überflüssige Gramm entfernt und "stripped down" gilt des öfteren auch mal für die Geschwindigkeit. Ist es trotzdem noch hörbar? Ja, der Anfang geht gut los. Der zweite Teil von "The Great Beyond" wird geradezu hypnotisch finster, die Schlussminuten vom Einstiegssong "On a Silver Globe" pendeln traumatisch zwischen Postrock und DSBM. "Bones Resound" versucht fiebrig den Schulterschluss zum Industrial, kann sich aber nicht für eine Seite entscheiden. "To receive the final Task" ist nordisch inspirierte kalt-kantige Schwarzkost bei dem aber auch schon das Grundproblem von allen folgenden Tracks aufglimmt: Durch das konsequente Weglassen fehlt es dem Material an Abwechslung. Ab der ungefähren Albummitte kann man nicht mehr klar sagen um welchen Titel es sich grad handelt. Ist das schon Nummer 6 oder Nummer 7, oder noch Nummer 5? Einziger Orientierungspunkt ist da das eher als Zwischenspiel dienende "Dance, Anteser". Schade, der Anfang klang echt vielversprechend, hintenraus erschöpft sich das Spielmuster leider und die Restzeit wird zäh.
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Darkthrone sind ein guter Stichwortgeber, die Polen von Thy Killing Hand agieren auch als Duo. Sie bieten laut Promozettel "black metal stripped to bone and rust." Und ich muss sagen, in diesem Falle hat der Zettel durchaus recht. Sie haben ihrem schwarzen Klangkörper wirklich jedes überflüssige Gramm entfernt und "stripped down" gilt des öfteren auch mal für die Geschwindigkeit. Ist es trotzdem noch hörbar? Ja, der Anfang geht gut los. Der zweite Teil von "The Great Beyond" wird geradezu hypnotisch finster, die Schlussminuten vom Einstiegssong "On a Silver Globe" pendeln traumatisch zwischen Postrock und DSBM. "Bones Resound" versucht fiebrig den Schulterschluss zum Industrial, kann sich aber nicht für eine Seite entscheiden. "To receive the final Task" ist nordisch inspirierte kalt-kantige Schwarzkost bei dem aber auch schon das Grundproblem von allen folgenden Tracks aufglimmt: Durch das konsequente Weglassen fehlt es dem Material an Abwechslung. Ab der ungefähren Albummitte kann man nicht mehr klar sagen um welchen Titel es sich grad handelt. Ist das schon Nummer 6 oder Nummer 7, oder noch Nummer 5? Einziger Orientierungspunkt ist da das eher als Zwischenspiel dienende "Dance, Anteser". Schade, der Anfang klang echt vielversprechend, hintenraus erschöpft sich das Spielmuster leider und die Restzeit wird zäh.
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Kommentare
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Tracklist
01 On a Silver Globe
02 The Great Beyond
03 Bones Resound
04 To Receive the Final Task
05 Enter, Asmodeus
06 Dance, Anteser
07 Trip of Divine Passion
08 I am Third Revelation
09 Enemy
02 The Great Beyond
03 Bones Resound
04 To Receive the Final Task
05 Enter, Asmodeus
06 Dance, Anteser
07 Trip of Divine Passion
08 I am Third Revelation
09 Enemy
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