Albuminfo
Band:
Windswept
Album:
A Sign Of The Cloven Hoof
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
25.09.2026
Label:
Spielzeit:
35
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1692
Views:
9
Review
Man muss bei uns schon ziemlich weit zurückscrollen bis man im Reviewbereich auf Black Metal aus der Ukraine stösst, das aktuellste Review stammt aus dem Februar 2024. Das ist hiermit geändert.
Die Band aus der Ukraine hat sich wie schon erwähnt dem Black Metal verschrieben, selbiger kommt ohne viel schmückendes Beiwerk um die Ecke. Braucht man aufgrund von Atmosphäre und gelungenem Songwriting auch gar nicht. Der Promozettel sagt was von "hypnotic riffing" und "wintry atmosphere",besser könnte man es fast nicht umschreiben. Auffällig ist dabei noch der krasse garstige Gesang im Kontrast zur "wintry Atmosphere". Mich erinnerte "A Sign of the Cloven Hoof" anfangs an Marduk rund um "Frontschwein".
Der Einstieg ist mit dem 11 minütigen "Behind the Masks of Piety" steinig, man muss sich in dem äusserst druckvollen Sound der Scheibe, dem fast schon gewalttätigen Gesang und den dazugehörigen Ecken und Kanten über die ganze Titellänge erstmal zurechtfinden. Das kann erstmal stressen, die längeren melodischen Passagen sorgen da für erste Ankerpunkte. Aber selbst wenn es mal gediegener zu Werke geht, man spürt immer noch die Dornen mit denen sich sie Titel gegen alles Schöne sträuben. "Buried Face Down" komprimiert diesen Wahnsinn noch auf fünf Minuten, zunächst tiefschwarze Unnachgiebigkeit wechselt nach einer Minute in finster glühende Eleganz ohne das es zu einem Bruch innerhalb des Titels kommt. In dieses Wechselbad wirft dich der Titel mehrfach, das kann wie gesagt anfangs stressen. Und auch wenn "Ich hol dir die Sterne vom Himmel" eigentlich romantisch besetzt ist, in der musikalischen Umsetzung von Windswept ("Thieves of the Stars") ist das definitiv kein Akt der Liebe.
Aber hat man sich an das heftige Soundbild gewöhnt bzw sich damit arrangiert dann kommen auch die versprochenen hypnotischen Momente, glaubt mir. Vor allem die angesprochenen längeren melodischen Passagen ohne Dauerfeuer sind sehr faszinierend. Warum dann keine volle Punktzahl? "Towards the Abandoned Church" schafft es für mich irgendwie nicht die Komponenten auf einen Punkt zu bekommen und der Track fällt im Vergleich zum restlichen Material etwas ab.
Abschliessend muss ich noch sagen das ich das recht reduzierte Coverartwork sehr mag.
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Die Band aus der Ukraine hat sich wie schon erwähnt dem Black Metal verschrieben, selbiger kommt ohne viel schmückendes Beiwerk um die Ecke. Braucht man aufgrund von Atmosphäre und gelungenem Songwriting auch gar nicht. Der Promozettel sagt was von "hypnotic riffing" und "wintry atmosphere",besser könnte man es fast nicht umschreiben. Auffällig ist dabei noch der krasse garstige Gesang im Kontrast zur "wintry Atmosphere". Mich erinnerte "A Sign of the Cloven Hoof" anfangs an Marduk rund um "Frontschwein".
Der Einstieg ist mit dem 11 minütigen "Behind the Masks of Piety" steinig, man muss sich in dem äusserst druckvollen Sound der Scheibe, dem fast schon gewalttätigen Gesang und den dazugehörigen Ecken und Kanten über die ganze Titellänge erstmal zurechtfinden. Das kann erstmal stressen, die längeren melodischen Passagen sorgen da für erste Ankerpunkte. Aber selbst wenn es mal gediegener zu Werke geht, man spürt immer noch die Dornen mit denen sich sie Titel gegen alles Schöne sträuben. "Buried Face Down" komprimiert diesen Wahnsinn noch auf fünf Minuten, zunächst tiefschwarze Unnachgiebigkeit wechselt nach einer Minute in finster glühende Eleganz ohne das es zu einem Bruch innerhalb des Titels kommt. In dieses Wechselbad wirft dich der Titel mehrfach, das kann wie gesagt anfangs stressen. Und auch wenn "Ich hol dir die Sterne vom Himmel" eigentlich romantisch besetzt ist, in der musikalischen Umsetzung von Windswept ("Thieves of the Stars") ist das definitiv kein Akt der Liebe.
Aber hat man sich an das heftige Soundbild gewöhnt bzw sich damit arrangiert dann kommen auch die versprochenen hypnotischen Momente, glaubt mir. Vor allem die angesprochenen längeren melodischen Passagen ohne Dauerfeuer sind sehr faszinierend. Warum dann keine volle Punktzahl? "Towards the Abandoned Church" schafft es für mich irgendwie nicht die Komponenten auf einen Punkt zu bekommen und der Track fällt im Vergleich zum restlichen Material etwas ab.
Abschliessend muss ich noch sagen das ich das recht reduzierte Coverartwork sehr mag.
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Kommentare
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Tracklist
01 Behind the Masks of Piety
02 Goat-footed
03 Buried Face Down
04 Thieves of the Stars
05 Towards the Abandoned Church
02 Goat-footed
03 Buried Face Down
04 Thieves of the Stars
05 Towards the Abandoned Church