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07.08.2008 - 09.08.2008

 

Schaedel  See you in Hell or Party.San 2008...  Schaedel

Die Soundsamples sind jeweils ca. 1 min lang und werden, damit ihr nicht zu lange warten müsst, ca.
 30 sec. vorausgeladen (bei DSL geht's schneller). Es ist nicht möglich die Titel downzuloaden. Die
Qualität entspricht ca. 64 kbps Stereo MP3 und ist zum reinhören voll ausreichend. Das ganze dient
nur als Werbung für die Bands und das Event und soll einen kurzen Ausblick auf den Musikstil geben.
Die Kommentare zu den Bands sind rein subjektiv und geben die Meinung des Verfassers
wider (die im Großen und Ganzen auch der der anderen HIO-Members entspricht).
>>> Liebe Bands, ich denke das mit den Songsamples ist auch in eurem Sinne <<<
Quick-Link                        Weiten des Specials :: Bands: (B-F)  (G-K)  (L-V)

LEGION OF THE DAMNED

Legion of the DamnedDie Niederländische Thrash Combo LEGION OF THE DAMNED gründeten sich im Jahr 2004. Wer nun denkt dass hier eine neue Band ohne Vergangenheit auftauchte der irrt, die meisten Bandmitglieder sind schon seit 1990 mit der Band OCCULT in der Szene unterwegs gewesen. Nach dem Rauswurf der damaligen Frontfrau Rachel Heyzers, die dann bei SINISTER anheuerte, wollten viele der Fans OCCULT nicht mehr die Stange halten, denn zu sehr war die Fangemeinde auf die charismatische Frontfrau Rachel fixiert gewesen.
Uns persönlich hat der Wechsel am Micro nicht allzu betrübt, denn mit Maurice Swinkels hatten die Thrasher bereits einen geeigneten Mann in ihren Reihen. So waren wir natürlich 2005 beim PSOA zur Stelle als die OCCULTen ihren, was noch keiner wusste, letzten Gig spielten (siehe hierzu auch unsere Bandbeschreibung im 2005er Special).
Die Ablehnung durch die Fans veranlasste OCCULT nach 8 Alben ihren Namen zu LEGION OF THE DAMNED zu ändern und "neu" zu beginnen. Und es sollte sich lohnen: Im Januar 2006 erschien das erste Album "Malevolent rapture" via Massacre Records und plötzlich war die Thrashgemeinde hellwach und feierte die "neue" Band und ihren kompromisslosen modernen Thrash-Metal. Plötzlich wollten alle die extrem langhaarigen Tulpenthrasher live sehen, so Legion of the Damnedspielte man zusammen mit Cannibal Corpse und Kataklysm die No Mercy Festivals (siehe Review) und überzeugte auf den großen Sommerfestivals wie Rockhard, Summerbreeze, Up from the Ground und Wacken Open Air. Nur 12 Monate nach dem Debütalbum folgte der nächste Knaller aus dem Hause LotD. Auf dem zweiten Album "Sons Of The Jackal" hatte Soundhexer Andy Classen den Sound perfektioniert und die Niederländer hatten beim Songwriting nachgelegt. Die Metalpresse war entzückt und vergab Höchstnoten, man sprach sogar von den besseren Slayern dieser Tage... In den deutschen Album Charts stieg das Album bis auf Platz 54.
Mit "Feel The Blade" folgte am 4. Januar 2008 das dritte Studioalbum. Hierbei handelt handelt es sich um das letzte, noch unter dem Banner von OCCULT veröffentlichte, Album "Elegy For The Weak" aus dem Jahr 2003. Das Album bekam mit "Feel The Blade" einen neuen Namen, ein neues Cover und es wurden extra noch zwei neue Songs eingespielt. Als Gastsänger, wen wundert es, wurde mit Martin van Drunen (ex-Pestilence, Asphyx, Hail of Bullets) ein altbekannter Holländer angeheuert. Wir hatten das Glück bereits am 13.10.2007 bei uns in Alzey der Releaseparty beizuwohnen. Später schrieb das RockHard Magazin über diesen genialen Clubgig Dinge wie "Kultgig wie in den 80ern bei Slayer" auch von dem Wort "legendär" wurde gebrauch gemacht (Review, Fotos und RockHard-Bericht) Was soll ich sagen? Auch dieses mal erhielt man nur Bestnoten von Magazinen wie Metal-Hammer, Legacy oder RockHard, was eindrucksvoll beweist dass das Album selbst nach 5 Jahren noch immer nichts von seiner Genialität eingebüsst hat. Charteinstiege in Deutschland, Österreich, Norwegen und Finnland belegen dies ebenfalls.
Im Mai 2008 wurde das nächste Full length Album von LEGION OF THE DAMNED mit dem Titel "Cult of the Dead" für den Januar 2009 angekündigt.
Neben dem Party.San Open Air werden die Jungs in 2008 auch noch auf dem Metalcamp in Slovenien sowie das Hellfest in Frankreich aufspielen. Ihr mögt Slayer, Kreator und Dark Angel? Dann kommt zum Party.San und lasst euch von den besseren "Slayern" aus dem Land der Tulpen und Metalbands mit Highspeed Thrash ordentlich den Arsch versohlen. Prost!
Pit aka UnDerTaker


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Thrash-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2006 / Malevolent Rapture / Massacre Records
2007 / Sons of the Jackal / Massacre Records
2008 / Feel the Blade / Massacre Records

Bandmembers:
Maurice Swinkels - Gesang
Richard Ebisch - Gitarre
Harold Gielen - Bass
Erik Fleuren - Schlagzeug
 

Herkunft: Niederlande

Website: www.legionofthedamned.net

 

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LIVIDITY

LividityUm über amerikanischen Sickos von Lividity Infos im WWW zu finden, muss man schon ziemlich tief graben. Die offizielle Website ist vom Hoster geblockt, aus welchen Gründen auch immer.
Lividity gibt es bereits seit 1993, als Dave Kibler die Band als Ein-Mann-Projekt ins Leben rief. Nachdem es seine ersten Ergüsse per Promo-Demo zu hören gab, stießen weitere Musiker mit zur Band, und als Quartett begannen sie professionell Musik zu machen. Was Lividity eigentlich für eine Musik macht ist schwer zu beschreiben. Die offizielle Bezeichnung wäre wohl Death/Porn Grind. Dahinter verbirgt sich bei besagter Band übelstes Gitarren- und Drumgehacke, gepaart mit unverständlichen Grunz- und Quieklauten, welche noch am ehesten mit einer kaputten Toilettenspülung zu vergleichen sind. Hier wird vom neo-metallischen Instrument des Stimmverzerrers starker Gebrauch gemacht. Also genau das richtige für die Grind-Fans unter euch.
Lyrisch wie Optisch (also beim Artwork) dreht sich bei Lividity alles um die obszöne Darstellung von weiblichen Geschlechtsteilen, Vergewaltigung, brutaler Sex, SM etc. Angesichts dieser Tatsache wundert es mich nicht, dass sie in ihrem Heimatland, den Staaten, quasi öffentlich geächtet sind.
Lividity reagierte darauf standesgemäß mit dem lapidaren Spruch: “Just because you dress like a slut doesn’t mean you‘re a slut. And just because I act like a Rapist doesn’t mean I’m a Rapist.“ Ok, jedem das seine.
Da die Band trotz allen Kontroversen eine beachtliche Fanbase hat, werden sicher einige Maniacs unter euch bei den Grindern aus den Staaten einen ordentlichen Moshpit veranstalten. Da ich die Band bereits letztes Jahr live gesehen habe, weiß ich dass die nix für mich sind. Deshalb werde ich derweil gemütlich am Grill sitzen und Bier kippen, während ihr euch im Pit blaue Flecken holt.
Sebastian aka Azfares


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Porngrind/Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1994 / Promo / Demo
1995 / Ritual of Mortal Impalement / Demo
1995 / Demo / Demo-Split mit Morgue Fetus
1996 / Rejoice in Morbidity / Demo
1997 / Fetish For The Sick / CD
1999 / The Urge to Splurge / CD
1999 / Show Us Your Tits / Live-CD
2000 / The Age Of Clitoral Decay / CD
2002 / ...'Til Only The Sick Remain / CD
2006 / Used, Abused, And Left for Dead / CD

Bandmembers:
Von Young - Gesang, Gitarre
Dave Kibler - Gitarre, Gesang
Chris Campbell - Bass, Gesang
Garrett Scanlan - Schlagzeug
 

Herkunft: USA

Website: www.myspace.com/lividity

 

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MAROON

MaroonDie deutschen MAROON gründeten sich 1998 in Nordhausen und begannen die Welt mit ihrem Metalcore zu überziehen. Rauchen, Saufen oder Drogen lehnen die fünf Jungs genauso ab, wie den Verzehr von Fleisch. Was Metallern merkwürdig erscheinen mag, liegt daran, dass man der Straight Edge Bewegung angehört und nebenbei auch noch zu den Veganern zählt. Straight Edge entstand in den USA Anfang der 80er, wobei ein Teil der Punk-Szene sich gegen die Drogenkultur der damaligen Punk-Szene engagierte und mit dem Verzicht auf Alkohol, Tabak und alle weiteren Drogen einen neuen Lebensstil kreierte.
Ihre erste Demo der Thüringer "The Initiate" erschien dann 1999. Im darauffolgenden Jahr folgte eine EP nMaroonamens "Captive in the Room of the Conspirator" gefolgt von einer weiteren Demo "Colder As Cold".
Mit Absidia spielten die Jungs im Jahr 2001 eine 7" Split ein. Noch im selben Jahr folgte die Split "The Key" mit Self Conquest und man tourte erstmals mit namhaften Bands wie Caliban und Heaven Shall Burn.
Dann endlich nahm man das erste Full-lenght Album "Antagonist" in den Rape of Harmonies Studios auf und veröffentlichte den Silberling via Catalyst Records. Nach dem Wechsel zu Alveran Records 2003 legen die das Album "Antagonist" gleich noch mal auf. Danach folgten bis 2003 eine Headliner Tour durch Europa, ebenso wie Touren in Süd-Amerika und Japan. War die Musikpresse bisher noch nicht gerade begeistert von dem Album, sollte sich die Stimmung mit dem erscheinen des nächsten Albums "Endorsed by Hate" ändern. Aufgenommen von Tue Madsen in die Antfarm Studios konnte 2004er Output die Presse überzeugen und der fette Metalcore mit Slayer Thrash Anleihen lässt die Szene aufhorchen. Die Straight-Edge-Szene zeigte sich allerdings enttäuscht da bei den Songtexten nicht die gewohnten Themen Tier- und Umweltschutz sowie Straight Edge im Vordergrund standen. Auch änderte die Band ihre Webadresse von www.xmaroonx.com zu www.maroonhate.com. Im neuen Domainnamen der Band fehlen seither die beiden x die das Erkennungszeichen der Straight-Edge-Szene sind.
Ende des Jahres tourte man dann mit Cataract und wechselte zu dem großen Label Century Media Records

Maroon
Foto: Jan Wuytack

Im Sommer 2005 spielte die Bands Shows und Festivals wie Pressure, Fury, With Full Force, Dour, Groezrock und das Summerbreeze Festival. Auf dem neuen Album "When Worlds Collide" waen auch Gastvocals von ihren Labelmates Mercenary, Roger Miret (Agnostic Front) und Barney Greenway von Napalm Death zu hören. Mit ihrem variablen Musikstil, mörderischen Riffs und brutalen Gesang war im Jahr 2006 die Musikpresse nun vollends überzeugt. Auch die Straight Edge Szene zeigte sich versöhnt da Maroon wieder die gewohnten Straight Edge Themen in ihren Songs verarbeitete. Kaum zu erwähnen das wieder massig Liveauftritte folgten, was die Nordhäuser 2007 bis auf die Bühne des Wacken Open Air führte.
Im Oktober 2007 erschien das vierte Full lenght Album "The Cold Heart of the Sun". Der Stil ist keineswegs mehr als Metalcore zu bezeichnen da hier viele Einflüsse aus dem Thrash-, Death- und Black-Metal Bereich zu einer Mixtur vereinen die ich mal als Modern Metal bezeichnen möchte. Das Album, welches auch als Digipack zusammen mit einer Live-DVD erhältlich ist, stellt den musikalischen Höhepunkt der Band dar, besser geht es in dem Bereich kaum noch.
Mit Bring Me The Horizon, Architects und Blessed By A Broken Heart, später mit Chimaira und The Sorrow ging es dann auf einen Mega Europa-Tour die von Januar bis April andauerte.
Musikalisch erwartet uns Metalcorelastiger Modern Metal der sich Elementen von Thrash-, Death- und Black-Metal bedient. Mit Songtexten die sich um Tier- und Umweltschutz, Veganismus sowie Straight Edge drehen werden wir auf den richtigen Weg geführt, dazu wird ein energiegeladenes Stageacting serviert werden. Da die Ostdeutschen in Bad Berka quasi ein Heimspiel haben, dürfte die Band vermutlich, ähnlich wie Lokalmatadoren Haven Shall Burn vor einigen Jahren, auch viele Fans unter den Anwesenden haben.
Pit aka UnDerTaker


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Metalcore

 

Bisher erschienene Alben:

1999 / The Initiate (Demo)
2000 / Captive in the Room of the Conspirator (CD-EP)
2000 / Colder As Cold / Demo
2001 / 7" Split mit Absidia
2001 / The Key / Split mit Self Conquest
2002 / Antagonist (Wiederveröffentlichung 2003)
2004 / Endorsed by Hate (Wiederveröffentlichung 2004)
2006 / When Worlds Collide
2007 / The Cold Heart of the Sun

Bandmembers:
Andre Moraweck - Gesang
Tom-Eric Moraweck - Bass
Sebastian Grund - Gitarre
Sebastian Rieche - Gitarre
Nick Wachsmuth - Schlagzeug
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.maroonhate.com

 

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OBITUARY

ObituaryÜber die Florida-Dampfwalze OBITUARY muss man eigentlich keine Worte mehr verlieren. Wer die Jungs trotzdem nicht kennt sollte das schnell nachholen, den kaum eine andere Band hat den berühmten Florida Death so geprägt wie die Prügelknaben aus Tampa.
Gegründet würde die Kombo von den Brüdern John (Vocals) und Donald Tardy (Drums) bereits 1984 unter dem Namen “Xecutioner“. Alsbald stoßen noch Allen West an der Klampfe, Trevor Peres (ebenfalls Gitarrero) und Daniel Tucker am Bass dazu. Schnell kam ein Plattenvertrag mit Roadrunner Records zustande, der allerdings beinhaltete den Namen zu ändern, da bereits eine Band mit diesem Namen existiere (von der aber noch nie ein Mensch was gehört hat). Mit Unterzeichnung des Vertrags war Obituary offiziell geboren, und damit eine Art des Metals den die Welt so noch nicht gehört hat.
Als 1989 das erste Album “Slowly We Rot“ erschien, waren die Death, Trash und Heavy Fans gleichermaßen verzückt. Hatten die Fünf aus Tampa doch einen Sound geschaffen der bis heute seinesgleichen sucht. Die Mischung aus wummerndem Bass, stampfenden Drums, genialen Riffs und Gitarren-Solis und nicht zuletzt Johns unvergleichliches Organ machten die Platte zu einem Monument des extremen Metals. John hat eine Art zu Grunzen und zu Gurgeln wie keine andere Frontsau dieser Welt. Hört euch nur mal das Titelstück “Slowly We Rot“ an und ihr wisst was ich meine. Auch die Kombination aus schnellem Trash und schon fasst doomig langsamen Death machten die Platte berühmt. ObituaryEinige behaupten sogar, dass John Tardy das Grunten und Growlen erfunden habe, bewiesen ist das allerdings bis heute nicht.
Bereits nach diesem Album verließen Allen West und Daniel Tucker die Band. Den Platz am Bass nahm Frank Watkins ein, der diesen noch bis heute inne hat. Für Allen gesellte sich James Murphy zur Truppe. Als wieder vollzähliges Quintett nahm man das Album “Cause of Death“ (1990) auf, das Programm blieb das gleiche, Death Metal ohne Kompromisse.
Erst mit der Rückkehr von Allen West 1992, und dem zum Großteil von ihm geschriebenem Album “The End Complete“ hatten sie ihren Sound vervollständigt, der ultimative, brutale, inhumane Death Metal.
Mit “World Demise“ (1994) zeigten sich die Jungs nochmals kreativ, und schufen eine Werk, welches zur damaligen Zeit ein sehr dunkles Millenium propagierte. Traurig das die Jungs damit recht behielten, ist die Welt doch in diesen dunklen chaotischen Zustand gefallen. Zieht euch mal die Songs “Don’t Care“ oder “Platonic Desease“ rein, speziell die Texte (sofern ihr was davon versteht ;-), und überzeugt euch selbst. Nach dem 1997er Output “Back from the Dead“ und der gleichnamigen Tour war ironischer weise jedoch Schluss mit Obituary, die Band wurde offiziell aufgelöst. Die Luft war einfach raus, deshalb nahmen sich die Fünf eine Auszeit.
Über sechs Jahre hinweg war von Obituary absolut nichts zuhören, und viele Fans hatten die Band endgültig begraben. Doch 2004 fanden die Jungs aus Tampa wieder zueinander und fingen wieder zu Proben an und spielten ein paar kleine Gigs. Wie John dann in einem Interview zu verstehen gibt, sprang der Funke bei diesen kleinen Gigs wieder über und sie waren heiß darauf Neues zu machen. Nach einigen Wochen in Floridas bestem Metalstudio Morrisound, erblickte “Frozen in Time“ das Licht der Welt.
Das Album glich einem Paukenschlag, als ob sie all ihre Fans wieder aufwecken wollten. Obituary klangen 2005 genauso wie acht Jahre zuvor, als ob sich nichts verändert hätte, deshalb auch der skurrile Albumtitel. Die anschließende Welttournee war für das Quintett aus Florida ein absoluter Erfolg. Heiß wie eh und je haben die Jungs viele Bühnen in rauchenden Trümmern, und alte wie neue Fans in Freude zurück gelassen.
Leider war das für Allen West wohl zu viel des Guten, und er verfiel wieder dem Alkohol, und so kam es wie es kommen musste. Allen wurde rausgeworfen, kam aber 2006 wieder zurück. Als es dann aber 2007 an die Aufnahmen für den Nachfolger ging musste Allen eine Haftstrafe verbüßen, weshalb der Rest mit Hilfe von Ralph Santolla das neue Album “Xecutioner’s Return“ einspielte. Das Album ist eine Anspielung auf die Anfänge der Band, als sie noch Xecutioner hießen. Hier wird alles geboten was das Metalherz begehrt. Stampfende Rhythmen, geile Gitarrensounds und Fette Leads von Ralph Santolla. Da Allen länger als erwartet im Knast sitzen musste, blieb Ralph dann auch für die folgenden Konzerte bei der Band. Ob Allen den Weg zu Obituary zurück findet ist bis heute noch unsicher. Wir werden es sehen, wenn der sympathische Fünfer aus Tampa in Bad Berka über die Bühne stampft.
Wir sehen uns in vorderster Front.
Sebastian aka Azfares


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1989 / Slowly We Rot / Rerelease 1997
1990 / Cause of Death / Rerelease 1997
1992 / The End Complete / Rerelease 1998
1994 / Don’t Care / EP
1994 / World Demise / Rerelease 1998
1997 / Back From the Dead
1998 / Dead / Live Album
2001 / Anthology / Best of Compilation
2005 / Frozen in Time
2007 / Xecutioner's Return

Bandmembers:
John Tardy - Gesang
Ralph Santolla - Gitarre
Trevor Peres - Gitarre
Frank Watkins - Bass
Donald Tardy - Schlagzeug
 

Herkunft: USA

Website: www.obituary.cc

 

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PURGATORY

PurgatoryPURGATORY stehen seit jeher für Blasphemischen Death Metal der ohne große Umschweife in die Fresse knallt. Der Anfang der Band begann bereits 1993 mit den beiden Gründungsmitgliedern Uwe und Renè, die beiden waren bereits vorher bei Musical Massacre aktiv, Drummer Lutz stieß von der Band Procession noch ins Purgatory-Lager dazu. Das erste Demotape “Live … Perversion” wurde bereits im Oktober 1993 herausgebracht, die Debut 7” Ep “Psychopathia Sexualis” konnte man über Perverted Taste Records im März 1994 unter das Volk bringen. Im August 1994 stieg Sänger Sick ehemals Dark Decade bei den Ostdeutschen Deathern ein. Mit der Verstärkung wurde Anfang 1995 die zweite 7” Ep “Sadistic Spell” wiederum über Perverted Taste Records veröffentlicht.
Das erste Full Lenght Album “Damage Done By Worms” konnte die Band dann im Oktober 1996 der Metalwelt präsentieren. Danach folgte die erste größere Tour mit der Polnischen Vorzeigecombo Vader, kurz danach verlies jedoch Bassist Uwe die Band und wurde durch Usche von Dark Decade ersetzt. Als nächstes folgte ein Split EP mit Seirim Anfang 1997 und gegen Ende des Jahres folgte das nächste Album "Bestial". Auch dieses mal ging es nach der Veröffentlichung wieder mit Vader auf Promotiontour, mit auf Tour waren noch die Schwedendeather Coercion und Impending Doom. Wieder stand ein Wechsel am Bass an, Torsten von Aprosopy ersetzte den bisherigen Basser Usche. Im September 2000 folgte das dritte Album “Blessed With Flames Of Hate” das mit seiner rohen, brutalen Art auch endlich die Fachpresse von den Qualitäten der Band überzeugen konnte. Nachdem das Album gute Kritiken einheimsen konnte, ging es erstmal wieder auf ausgedehntes Touring u.a. mit Pentacle, Vader, Amon Amarth, Seirim und Centurian. Während des Studiobesuchs für das Album "Blessed With Flames Of Hate" wurden noch zwei Coversongs von Autopsy ( Fiend For Blood ) und Terrorizer (Corporation Pull-In) für eine Split Ep mit der deutschen Band Charon eingespielt. Jedoch wurde das Teil erst im Jahr 2003 als 10“ Split mit Polymorph über G.U.C. wegen verschiedener organisatorischer Probleme heraus gebrachtPurgatory @ Festung Open Air 2008. Purgatory entwickeln einen tierischen Verschleiß an Bassern, im Dezember 2002 wechselte Andy von Warsprite zu Purgatory und ersetzte den bisherigen Seilzupfer Torsten. Nach dem Wechsel des Labels von Perverted Taste zu Animate Records im Mai 2004 ging man mit frischem Wind in den Segeln ins Studio um das vierte Studioalbum Luciferianism einzuprügeln. Das Album zeigte die Band auf hohem Level und brennt ein amtliches Old School Feuerwerk nach dem anderen ab, purer gradliniger Death Metal der mit einem fetten Sound und geilem Artwork veredelt Akzente setzt. Aber auch nach diesem gelungenen Album steht wieder ein Wechsel innerhalb der Band an, nach über 10 Jahren gemeinsamen Lärmens verlässt Sänger Sick die Band und wird durch Marko Dreier Ex-Seirim ersetzt. Im Januar 2006 geht es mit Centinex & Hypnös auf die World of Declension Tour, ein Gig auf Malta im April 2006 ist ein weiterer Höhepunkt in der Bandgeschichte. Im Februar 2007 ist erneut ein Wechsel am Bass fällig, Andy verlässt die Band und wird durch Peter ersetzt. Nach über 4 Jahren wurde im Mai 2008 das nächste Album "Cultus Luciferi – The Splendour of Chaos" dem wartenden Bangervolk präsentiert. Das neue Album ist noch ein Stück intensiver und auch etwas abwechslungsreicher als der Vorgänger ausgefallen, trotzdem sind Purgatory ihrer Linie treu geblieben und bieten extremen, rohen Death Metal ohne irgendwelche Trendanbiederungen.
Mit dem fetten neuen Album im Rücken, einer gehörigen Portion Erfahrung im Livesektor (von der wir uns auf dem Festung Open Air 2008 (Bericht, Fotos) schon überzeugen konnten) werden uns Purgatory auf dem PSOA zeigen, was es heißt, wenn dir eine geballte Ladung 100% Blasphemous Death Metal durch die Gehörgänge donnert.
Mitch aka Exorzist



Titel: Realm of the Vortex   Album: Cultus Luciferi - The Splendour of Chaos, 2008
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1994 / Psychopathia Sexualis 7" EP
1995 / Sadistic Spell 7" EP
1996 / Damage Done By Worms / CD / PicLP
1997 / Split 7" EP mit SEIRIM
1997 / Bestial CD / LP
2000 / Blessed With Flames Of Hate CD / Digi-CD / LP
2003 / Split 10" EP with POLYMORPH
2004 / Luciferianism CD / Digi-CD
2008 / Cultus Luciferi - The Splendour of Chaos / CD / Digi-CD

Bandmembers:
Dreier - Gesang
Renè - Gitarre
Peter - Bass
Lutz - Schlagzeug
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.purgatory666.de

 

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SKYFORGER

SkyforgerSKYFORGER begannen ihr Schaffen in der Schmiede des Donnergottes im Jahr 1995. Musikalisch bewegte man sich zwischen traditioneller baltischer Volksmusik und verschiedenen Metalspielarten, von norwegischem Black Metal bis hin zu 80er Jahre Heavy Metal. Durch diese besondere Mischung konnten die Jungs sowohl viele Fans in der Folk Szene, als auch unter den Metallern gewinnen. Dies lag auch nicht zuletzt an der großartigen Vielfalt ihrer Arrangements in nunmehr fünf Skyforger Alben.
Das erste hiervon wurde 1997 fertig gestellt und auf die Menschheit losgelassen. In diesem Demoalbum, welches SEMIGALL’S WARCHANT getauft wurde, ging es um die letzten freien baltischen Heidenstämme im 13. Jahrhundert und ihrem Kampf gegen die christlichen Eindringlinge und Aggressoren. Musikalisch ließ man sich vorrangig vom skandinavischen Black Metal der frühen Neunziger inspirieren. Die extreme Kälte und Räudigkeit wird dabei durch traditionelle Folk Instrumente ausgeglichen, die ebenfalls die Verbindung der Musik zu der Zeit der Vorfahren verdeutlichen soll.
Im folgenden Debutalbum KAUJA PIE SAULES (Die Schlachten von Saule) wurden altertümliche Geschichten der lettischen Stämme und deren heidnische Traditionen verarbeitet. Die Veröffentlichung erfolgt im Jahr 1998. Zwei Jahre später, 2000 erfolgt der dritte Output LATVIAN RIFLEMEN, der sich thematisch mit dem ersten Weltkrieg beschäftigt.
Im Jahr 2002 begab man sich unter die Fittiche des deutschen Labels Folter Records. Bald darauf wurde das vierte SkyforgerAlbum PERKONKALVE (Donneresse) veröffentlicht. Thematisch orientierten die Letten sich hier wieder an den alten Sagen ihrer Vorväter und deren heidnischen Göttern. Das Album erfasst den Geist des alten Lettlands, wobei der Fokus diesmal weniger auf einzelnen historischen Geschichten, sondern vielmehr auf altertümlichen Bräuchen, Mythen und Weisheiten liegt. Die Musik ist kraftvoll und präzise, dabei aber ruhiger gehalten, was den Songs eine stille Erhabenheit gepaart mit machtvoller Stärke verleiht.
Das nächste Album SWORD SONG war nun ein reines Folk Album, sozusagen ein Tribut an das Erbe ihrer lettischen Vorvater. Das Album wurde 2004 von der Band selbst veröffentlicht.
Im April 2005 wurde das Demo SEMIGALL’S WARCHANT durch Folter Records wieder veröffentlicht. Das seit langem ausverkaufte Tape wurde komplett remastered und mit einer brandneuen EP kombiniert. Das Release zeigt die Entwicklung der Band über eine ganze Dekade. Noch immer erfüllt von heidnischem Feuer und starker Verbundenheit zur lettischen Heimat. Der neue Sound verschweißt die melodischen Folk Parts nun geradezu mit der extremen Spielweise der Band.
Bereits von Beginn an waren die Jungs live unterwegs, jedoch erst unter Folter Records verließ man die heimischen Gefilde im Baltikum und zeigte auch international Präsenz. Einer der ersten Auftritte in Deutschland fand 2002 beim Festung Open Air in Bitterfeld statt. Mittlerweile haben Skyforger vier Europatourneen absolviert sowie zahlreiche Minitouren und Festivalauftritte hinter sich gebracht. Dabei sind sie unter anderem für ihre kompromisslosen Liveshows bekannt.
Momentan arbeiten die Letten an einem neuen Studioalbum von dem wir hoffentlich am Party.San eine Kostprobe zu hören bekommen. So schnappt Eure Waffen und hört den Ruf: Die Letten kommen über Euch!
Torben aka Blackie



Titel: Werewolves   Album: Semigalls' Warchant, 2005
Style: Folk/Pagan-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1997 / Semigalls' Warchant / Demo
1998 / Kauja Pie Saules (The Battle of Saule) / Mascot Records
2000 / Latvieðu Strçlnieki (Latvian Riflemen) / Mascot Records
2003 / Perkonkalve (Thunderforge) / Folter Records
2003 / Zobena Dziesma (Sword Song) / Eigenproduktion
2005 / Semigalls' Warchant / Re-Release / Folter Records

Bandmembers:
Peter - Gitarre, Gesang
Edgars "Zirgs" - Bass
Edgars "Mazais" - Schlagzeug
Rihards Skudrîtis - Gitarre
Kaspars Bârbals - Folk Instrumente
 

Herkunft: Lettland

Website: www.skyforger.lv

 

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TYRANT

TyrantTYRANT formierten sich Anfang 2007 aus den beiden Schwedenbands The Black und Vinterland und stammen aus Eskilstuna. Aus den genannten Vorgängerbands kamen D. Forn Bragman, zuständig für die Vocals, und Andreas Jonsson an den Drums. Hinzu stießen Peter Bjärgö an der Gitarre und etwas später Daniel Ekeroth am Bass.
Zu beachten ist, dass es sich hierbei nicht um die ebenfalls schwedischen Tyrant aus Jönköping zu handelt. Diese hatten sich ja bereits kurz nach der Gründung in The Legion umbenannt, welche ja zwischenzeitlich einen nicht unerheblichen Bekanntheitsgrad erreicht haben.
Aber zurück zu den Eskilstunern, diese machten sich, kaum hatten sie das erste Album "Reclaim the flame" im Kasten, im November direkt mit Enthroned und Gorgoroth auf Europatour. Dabei führte die Jungs auch der Weg an der bei uns heimischen Batschkapp vorbei, wo wir uns auch schon einen ersten Eindruck von deren Livefähigkeiten machen konnten. Trotz  des erst kurzen Bestehens der Band


Foto: Mikael Andersson

lieferten sie bereits ausgezeichneten Support und konnten zahlreiche Fans für sich gewinnen. Die Jungs machten es sich zum Ziel alten, ursprünglichen, räudigen Black Metal mit rotzigem Thrash zu verbinden. Ganz im Zeichen von Einfachheit und Hässlichkeit gruben sie an den Wurzeln des Black Metals und paarten sie rohen und groovigen Rock'n'Roll. Die musikalischen Paten waren dabei Klassiker wie Venom, Bathory, Discharge, usw., was die Songs zweifelsohne zu echten Live Krachern macht.  "Reclaim the flame" ist ein gelungenes Stück Black/Thrash der in den Metalmagazinen mit Lob überschüttet wurde.
In ihrem Internet-Blog sah sich TYRANT im Januar 2008 genötigt ein vom RockHard-Magazin abgedrucktes Interview richtig zu stellen, laut der Schweden sind weder die Fragen noch die Antworten richtig wiedergegeben. Hier könnt ihr das Statement nachlesen.
Auch für dieses Jahr haben die Schweden schon eine 10-inch und eine 7-inch Split in der Pipeline. Auch stehen für dieses Jahr neben einigen Gigs auch ein paar Festivals an. Nicht zuletzt das Party.San werden die vier mit ihren unkonventionellen Songs geradezu überrollen!
Torben aka Blackie


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Black/Thrash-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2007 / Reclaim the Flame / Pulverised Records

Bandmembers:
D. Forn Bragman - Gesang
Peter Bjärgö - Gitarre
Daniel Ekeroth - Bass
Andreas Jonsson - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.myspace.com/officialtyrant

 

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TYR

TyrDie nach dem nordischen Kriegsgott Tyr benannten Mannen um Heri Joensen machen schon seit 1998 gemeinsam Musik, richtig bekannt wurden sie aber erst mit ihrem 2003er Album "Eric the Red", das ihnen als Verkaufsschlager in ihrer Heimat einen Deal mit Napalm Records einbrachte. Die Färinger hatten zwar vorher schon viele Konzerte in Nordeuropa und auch Deutschland gegeben, aber nach ihrem Vertrag bei dem österreichischen Label folgte 2006 Europatouren mit den Apokalyptischen Reitern und anschließend mit Amon Amarth.
Fast wäre diese Erfolgsstory gar nicht geschrieben worden, denn Drummer Kári sagte Heri zunächst ab, weil er etwas aus der Übung war. Aber er hat seine Meinung dann offensichtlich geändert, denn kurz darauf wurde mit Basser Gunnar zusammen TYR gegründet, genau 999 Jahre nach Beginn der Christianisierung der Inseln im Jahre 999 n.Chr.!
Mit Pól Arni Holm (voc) und Heris Bruder Jón Joensen (gui), war das Line Up zunächst komplett. Jedoch verließen die beiden nach dem ersten Album "How far to Asgaard" die Band wieder, auf der Singleauskopplung "Ólavur Riddararós" hat bereits Káris Bruder Allan den Gesangspart übernommen und Terji Skibenæs ersetzte Tyr @ Party-SanJón an der Gitarre. Aber auch Allan hielt es nicht lang in der Band, somit wurde "Eric the Red" mit Heri am Mikrofon aufgenommen. Auch Terji verließ dann die Band, TYR machte eine Zeitlang zu dritt weiter, bis mit Ottó Arnarson das Line Up kurzzeitig komplettiert wurde. Nach dessen kurzen Gastspiel übernahm wieder Terji den Gitarrenpart und beendete damit die Wechselorgie. Der von der nordischen Mythologie, färöischen Legenden und Balladen und von verschiedenen Metalstilen beeinflusste Mix begeisterte Fans in aller Welt, vor allem massive Bestellungen aus den USA ließen die Mitarbeiter von Tutl Records 2005 gewaltig schwitzen. Spätestens seit den Touren 2006 sind TYR europaweit bekannt, in 2008 sind TYR für die Paganfest Touren in Europa und den USA u.a. mit Korpiklaani, Ensiferum, Turisas und Moonsorrow gebucht, für Freunde des Pagan-/Folk-Metal klare Pflichtveranstaltungen! Hier muss aber leider Drummer Kári passen, der es zeitlich nicht schafft, in Europa wird Amon Djurhuus, ein junger Färinger, am Drumkit sitzen, in Nordamerika springt Merlin Sutter (Eluveitie) ein.
Bandkopf Heri schreibt die Songs selbst bzw. lässt sich von den färöischen Balladen inspirieren, die Sprache der Songs wechselt zwischen Englisch und Färöisch.
Für das Party-San Open Air werden sie sicher auch einige Songs der neuesten Scheibe "Land" (VÖ April 2008) im Gepäck haben. Also füllt Eure Hörner und Becher und tretet mit TYR ein in die Welt der alten Götter und Helden!
Steven aka RedDevil


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Folk-Metal
 

Bisher erschienene Alben:

2000 / Týr Demo
2002 / Ólavur Riddararós (Single) / Tutl
2002 / How far to Asgaard / Tutl
2003 / Eric the Red / Tutl
2006 / Eric the Red (Re-Release) / Napalm Records
2006 / Ragnarok / Napalm Records
2008 / Land / Napalm Records

Bandmembers:
Heri Joensen - Gesang, Gitarre
Terji Skibenæs - Gitarre
Gunnar H. Thomsen - Bass
Kári Streymoy - Schlagzeug
 

Herkunft: Färöer Inseln

Website: www.tyr.net

 

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UNANIMATED

UnanimatedIm Jahr 1988 wurde UNANIMATED von den langjährigen Freunden Richard (Gesang), Jojje (Gitarre) and Peter (Drums) in der schwedischen Hauptstadt Stockholm gegründet. Ihr Ziel war und ist der extreme Metal voller dunkler Abgründe und satanischem Okkultismus. Im Jahr 1990 begann die Band mit "Unholy Funeral" und "Ancient God of Evil" das erste Material aufzunehmen, welches sie als Rehearsal Demo veröffentlichten. Obwohl die Aufnahmen mit einem herkömmlichen Kassettenrekorder gemacht wurden und der Sound grauenhaft war, war der erste Schritt getan. Sodann machte man sich auch gleich auf zu zwei kleinen Liveauftritten.
Noch im selben Jahr verließen Chris Alvarez (Gitarre) und Tim Strandberg (Bass) die Band. Die verbleibenden drei Bandmembers blieben jedoch bei der Sache und bald darauf konnte Jonas Mellberg für die Position an der Lead Gitarre gewonnen werden. Es folgte eine Phase, in der wieder einiges an neuem Material geschrieben wurde. Zu diesem Zeitpunkt war das Selbstverständnis der Band auch weiter herangereift. Das Ziel war weiterhin, extreme Geschwindigkeit und Brutalität miteinander zu verbinden, gleichzeitig sollte dem ganzen jedoch mit akustischen und Keyboardpassagen mehr Tiefgang verliehen werden. Das streben nach Atmosphäre und Melodien stand da schon etwas im Gegensatz zu den Szenetendenzen dieser Zeit.
Das zweite Demo FIRESTORM wurde 1991 aufgenommen und enthielt vier Songs. Mit einem unglaublichen Absatz von 3.000 verkauften Einheiten gilt es heute als eines der klassischen schwedischen Metal Demos. Nach einigen Liveshows konnte ein Plattenvertrag mit No Fashion / House of Kicks gewonnen werden. Zu diesem Zeitpunkt jedoch verließ
RUnanimatedichard die Band und machte sich auf in Richtung Dismember. Als Ersatz stießen Micke Jansson (Gesang) und Daniel Lofthagen (Bass) zu der Band, Live Unterstützung kam von Jocke Westmann.
Das erste Studioalbum wurde dann im Mai 1992 im Unicorn / Noble House Studio eingespielt.
Das Debüt wurde „IN THE FOREST OF THE DREAMING DEAD“ betitelt. Während der Aufnahmen bemühte man auch Johan Edlund von Tiamat in Studio. Dies führte dazu, dass Johan Text und Gesang für das Stück „A Cold Northern Breathe“ übernahm. Leider war die Aufmerksamkeit, die dem Werk entgegengebracht wurde alles andere als hoch und auch das Label tat wenig um das Album zu pushen. Dennoch gab es weltweit gute Kritiken für die Jungs. UNANIMATED zog es kurz darauf gleich wieder ins Studio, wo eine EP mit 5 Songs aufgenommen wurde. Diese beinhaltete neben drei neuen Lieder Cover von WASP (Tormentor) und KISS (Shock me). Das Album fand jedoch nie seinen Weg in die Händlerregale. Statt dessen fokussierte man sich aber wieder auf die Erstellung neuen Materials. Dies fand auch schon ohne Bassist Daniel statt, dafür wurde Richard Cabeza wieder in die Pflicht genommen. Bald darauf war die Band auch wieder bereit, sich für die Aufnahmen in ein Studio zu gegeben. Die Wahl fiel dabei auf das Unisound. Dieses 1994er Werk wurde von Dan Swanö (u.a. Dissection, Marduk, Opeth, …) produziert. Innerhalb von nur zehn Tagen wurden die Aufnahmen fertig gestellt und das Album in Stockholm vollendet. In der ganzen Welt konnte man hervorragende Kritiken einheimsen und es zählt heute zu den Mitbegründern schwedischen Melodic Death Metal.
Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Black und Death Metal waren Unanimated bereit die Welt zu erobern. Im Jahr 1996 machte man sich daran im Sunlight Studio zwei Cover Songs einzuspielen. "Dead Skin Mask" stellte dabei Unanimateds Beitrag zur "Satanic Slaughter 2" Compilation dar. “Raise the Dead“ von Bathory war für das "In Conspiracy with Satan"-Tribute gedacht.
Während einiger Liveauftritte in Schweden wurden die internen Probleme der Band stärker. Wegen musikalischer und persönlicher Differenzen wurde Jonas Mellberg aus der Band geworfen. Mitte 1996 war dann auch der Rest der Band Jojje, Micke, Peter und Richard an einem Punkt angekommen, an dem man sich entschied die Aktivitäten vorerst ruhen zu lassen. Zwar versuchten die beiden Gründungsmitglieder Richard und Jojje immer wieder die Band wieder zu vereinen, jedoch gab es einige Unwägbarkeiten. Zum einen gab es auch anderweitige Bandverpflichtungen der Mitglieder, u.a. bei Bands wie Dismember, Entombed, Dark Funeral, Murder Squad, Merciless, Face Down, Krux, Nifelheim, Celestial Pain oder Zebulon. Zum Anderen waren da auch persönliche Probleme von Richard, den es zuerst nach Texas und dann ins Gefängnis verschlug.
Nach über zehn Jahren haben sich Richard, Jojje, Peter und Mickael wieder zusammengetan, um die Band einen weiteren Schritt nach vorne zu bringen. Derzeit laufen die Arbeiten am neuen Album "In the light of Darkness (The Covenant of Death)". Auch gibt es nach nunmehr zwölf Jahren wieder Liveauftritte, u.a. beim Party.San Open Air in Bad Berka. Die Band will kompromisslos dort weitermachen, wo sie vor vielen Jahren aufgehört hat. Also macht Euch auf was gefasst, ein Feuersturm wird Euch überrollen! AVE LUCIFER!
Torben aka Blackie



Titel: Dead Calm   Album: Ancient God of Evil, 1995
Style: Melodic Death Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1990 / Rehearsal / Demo 2000 / Demo
1991 / Firestorm / Demo
1993 / In the Forest of the Dreaming Dead / No Fashion Records
1995 / Ancient God of Evil / No Fashion Records

Bandmembers:
Micke Jansson - Vocals
Johan "UFO" Bolin - Gitarre
Richard Cabeza - Bass
Peter Stjärnwind  - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.myspace.com/unanimated08

 

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VREID

VreidNach dem tragischen Tod von Valfar beschlossen die restlichen Mitglieder von Windir diese Band zur Ruhe zu Betten und sich neuen musikalischen Projekten zu widmen. Also formierte Hváll zusammen mit seinen ehemaligen Mitstreitern Steingrim und Sture die Band Vreid. Vreid ist das norwegische Wort für Wut. Nachdem Bass von Hváll, Drums von Steingrim und Gitarre/ Gesang von Sture besetzt wurden stieß mit Ese ein alter Freund von Windir hinzu um die zweite Gitarre zu bedienen. Ese hatte bereits an Windirs Album Likferd das Co-Engineering übernommen.
Hváll schrieb das meiste Material für das Debutalbum „KRAFT“. Die Musik stellte zwar eine logische Konsequenz der Arbeit für Windir und Ulcus dar, erhielt aber einen etwas anderen Sound. Die Homepage beschreibt ihn als eine Mischung aus der Atmosphäre von Windir, der Rohheit norwegischen Black Metals und dem rockigen Groove von Sepultura, Metallica oder Motörhead. Die Texte sind sowohl in Norwegisch als auch in Englisch.
Vreid erhielt einen Deal über eigentlich 3 Alben bei dem norwegischen Label Tabu Records, bei dem z.B. auch Enslaved mittlerweile unter Vertrag sind. Das Album wurde im Sommer 2004 in Hválls neuem Studio 1184 aufgenommen und im Osloer Subsonic Society Studio abgemischt, welches man schon aus Windir-Zeiten kannte, und wo u.a auch Darkthrone, Susperia oder Red Harvest bereits ihre Alben abgemischt haben. Released wurde es am 4. Oktober 2004 in Norwegen und am 18 Oktober weltweit unter Exklusivlizenz von Candlelight Records. Zeitgleich startete eine Norwegen-Tour mit Enslaved und einen Monat später spielten Vreid beim 5. Wolf Lair’s Festival in Oslo.
Im Februar 2005 taten sich Vreid erneut mit Enslaved zusammen und die Europäische Szene zu erobern! Eine sehr erfolgreiche Tour führte sie durch über 29 Shows durch alle größeren Städte wie London, Barcelona, Mailand, Budapest und Prag. Die Tour endete mit einem Auftritt beim Inferno Festival am 25. März in Oslo.
In der Zwischenzeit hatte Hváll neues Material für ein neues Album geschrieben und im Juni begann die Band verstärkt mit den Proben. Im September begann man wiederum im Studio 1184 mit den Aufnahmen zum Vreidzweiten Album „PITCH BLACK BRIGADE“. Auch dieses mal erfolgte der Feinschliff in Lars Klokkerhaugs Subsonic Society Studio. Veröffentlichungstermin war der 10. April in Norwegen, wenig später in Rest von Europa und noch später dann in den USA.
Nach einer erfolgreichen Releaseparty im Rock-In Metal Club in Oslo im April folgte direkt eine Norwegen Tour mit Konzerten in Sogndal, Bø, Sandnes and Bergen. Den Abschluss machte ein Auftritt am 15-jährigen Jubiläumskonzert von Enslaved. Anfang Juni stand dann das Oslo Musicfest auf dem Programm und eine Woche später nahm Vreid den Co-Headlinerposten beim Pagan Nights Festival in Keltendorf / Ringelai in Bayern ein. Von dort aus ging ein im Juli weiter auf die erste Headlinertour nach Belgien und Holland, die ebenfalls einen Auftritt beim Nevelfest Open Air in Merksem beinhaltete.
Am 4. August war es dann so weit, Vreid erklommen die Bretter, die die Welt bedeuten auf der Wackener W.E.T.-Stage. Mit ihrer Version des Black’n’Roll brachten sie das Zelt zum kochen und bescherten sich wie den Fans einen unvergesslichen Abend.
Am 12. September dann ging es wieder auf Europatour durch 9 Länder und großen Städten wie London, Paris, Berlin, München, Zagreb und Wiesbaden ;-) (siehe Artikel ). Die Tour endete am 26. September in Budapest.
Nach dieser erfolgreich absolvierten Tour begannen die Arbeiten am neuen Album und die Suche nach einen neuen Label. Im November wurden zunächst die Drums von Steingrim aufgenommen. Es folgten die Gitarren von Sture und Stig und im Dezember der Bass. Für Januar standen Vocals und Lead Gitarre an und der letzte Mix sollte im Februar stattfinden. Bei diesem neuen Album „I KRIG“ handelt es sich um ein Konzeptalbum, welches die Rolle des norwegischen Widerstandes im zweiten Weltkrieg zum Thema hat. Die Texte basieren allesamt auf Gedichten des norwegischen Lyrikers Gunnar Reiss Andersen. Das Mastern wurde wiederum von Lars Klokkerhaug im Subsonic Society Studio übernommen und als neues Label konnten Indie Recordings gewonnen werden.
In der folgenden Headlinertour durch Europa konnte das neue Material dann schon mal vorsichtig an den sich stetig vermehrenden Fanhorden getestet werden. Die sogenannte Northern Brigade Tour 2007 nahm ihren Anfang auf dem Ragnarök Festival in Lichtenfels (siehe Artikel) und führte weiter durch Deutschland, Belgien, Holland und England.
Am 12. Mai wurde das Album dann endlich released und konnte unter den Reviewern beachtliche Lorbeeren einheimsen! Den Sommer verbrachte man dann auf dem Metalcamp in Slowenien und im Winter folgte eine Europa Tour mit Marduk und Unleashed.
Für 2008 haben sich Vreid auch wieder einiges vorgenommen. Zum einen arbeiten die Jungs an ihrem vierten Album, zum anderen stehen wieder einige Festivals an. Den Anfang machte dabei wieder das Ragnarök in Lichtenfels, es gibt Auftritte in Norwegen und beim Kaltenbach Open Air bei unseren österreichischen Nachbarn. Und nicht zuletzt bei unserem heißgeliebten Party.San!
Also wetzt die Messer und ölt die Matten! Hier erwartet Euch knalliger Black’n’ Roll zum mitgehen!
Torben aka Blackie



Titel: Millom Hav Og Fjell   Album: I Krig, 2007
Style: Black-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2004 / Kraft / Tabu
2006 / Pitch Black Brigade / Tabu
2007 / I Krig / Indie Recordings

Bandmembers:
Sture - Gesang, Gitarre
Ese - Gitarre
Hváll - Bass
Steingrimm - Schlagzeug
 

Herkunft: Norwegen

Website: www.vreid.no


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