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07.08.2008 - 09.08.2008

 
Schaedel  See you in Hell or Party.San 2008...  Schaedel

Die Soundsamples sind jeweils ca. 1 min lang und werden, damit ihr nicht zu lange warten müsst, ca.
 30 sec. vorausgeladen (bei DSL geht's schneller). Es ist nicht möglich die Titel downzuloaden. Die
Qualität entspricht ca. 64 kbps Stereo MP3 und ist zum reinhören voll ausreichend. Das ganze dient
nur als Werbung für die Bands und das Event und soll einen kurzen Ausblick auf den Musikstil geben.
Die Kommentare zu den Bands sind rein subjektiv und geben die Meinung des Verfassers
wider (die im Großen und Ganzen auch der der anderen HIO-Members entspricht).
>>> Liebe Bands, ich denke das mit den Songsamples ist auch in eurem Sinne <<<
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GENERAL SURGERY

General SurgeryVon Matti (Sänger von DISMEMBER) und Grant wurde im Dezember 1988 die schwedische Goregrind Band GENERAL SURGERY ins Leben gerufen. Als große Carcass und Grindcore Fans war es das Ziel, das erste Album von Carcass zu covern.
Nach etlichen Besetzungswechseln wurde in der Formation Richard Cabeza (Gesang), Joacim Carlsson (Gitarre), Matti Kärki (Bass/Gesang) und Mats Nordrup (Schlagzeug) die erste eigene 3-Song-Demo "Erosive Offals" im März 1990 bei einer Amateur Theatergruppe mit Aufnahmeequipment aufgenommen. Im selben Jahr folgte in Stockholm ein Live-Gig mit namhaften Bands wie Unleashed, Crematory und anderen. Überlieferungen zufolge reagierte das Heavy Metal gewohnte Publikum ob des dargebotenen 5-minütigen Grind Geballers schockiert und entsetzt.
Mit dem Ergebnis von "Erosive Offals" waren die Schweden nicht wirklich zufrieden und nahmen die Demo im gleichen Jahr mit neuen Texten und Titeln nochmals auf und veröffentlichten das Teil unter dem Namen "Pestiferous Anthropophagia".
Im September 1990 erschien dann die 7-Track Demo "Internecine prurience". Keiner weiß mehr warum man die Demo eingespielt hat und man empfindet das Ganze als ziemlichen großen Shit. Die Band selbst schreibt hierzu: "You do not need it". Selbst Sänger McWilliams behauptet, dass es nicht er ist, der auf der mit einem billigen Kassettenrecorder aufgenommenen Kassette zu hören ist.
Im November wurde dann die EP "Necrology" im Sunlight Studio aufgenommen und gerade mal 50 Kopien hergestellt. Obwohl die Metalszene aufhorchte, verkündete die Band kurz nach dem erscheinen der EP ihre Auflösung. Immerhin wurde die EP 1993 von Relapse Records nochmals re-released.
Im Jahr 2000 fanden sich ein paar Mannen zusammen, um einen Song für das Carcass Tribute Album "Requiems of Revulsion" beizusteuern. Wieder war man nicht in der Lage ein stabiles Line-up zusammen zu stellen, so sollten wieder einige Jahre vergehen, bis sich die Schweden GENERAL SURGERY wiederbeleben konnten.
Joacim tat sich mit Sayyadina und Bassist Andreas Eriksson zusammen und es wurden einige Demotracks auf dem Computer zGeneral Surgeryusammengezimmert. Da das Ergebnis überzeugen konnte, wurde Sänger Grant reaktiviert und mit Adde Mitroulis (Birdflesh, Jigsore Terror fame) am Schlagzeug wurde das Line-Up komplettiert.
Später wurde mit den US Grindern County Medical Examiners eine Split eingetrümmert. Die Scheibe wurde 2003 von Razorback Records released. Wie gewonnen so zerronnen, der neue Bassmann Andreas verlässt nach den Aufnahmen schon wieder die Band.
Mit Glenn Sykes von den Grindern Regurgitate kam ein neuer Bassist in die Band und Johan Wallin (Scurvy, Repugnant) wurde als zweiter Sänger und Gitarrist angeheuert. Dieses Line-Up hatte bis 2006 Bestand - man kann es kaum glauben.
Mit der Band Filth nahm die Band im Jahr 2004 dann eine 7" Split auf, welche via Bones Brigade Records released wurde. Im selben Jahr brachte Yellow Dog Records die Split mit The County Medical Examiners nochmals als auf 1000 Stück limitierte LP auf den Markt. Auch kam ein Doppel 7" Package mit den drei bisherigen und lange ausverkauften Demos via Buio Omega Records heraus. Um das Jahr vollends zu krönen wurde von Escorbuto Recordings/Goryfied Productions die 2003 aufgenommene 7" Split EP mit den spanischen Horrorgrindern Machetazo veröffentlicht.
Mit dem Auftritt auf dem Maryland Deathfest spielten die Jungs im Jahr 2005 erstmals einen Live-Gig in den USA. Mit "Demo 2005" folgte im besagten Jahr die 4-Song-Demo als Vorbereitung auf das erste Full-length-Album.
Im Offbeat Studio wurde Ende 2005 dann endlich das erste Full-length Album "Left Hand Pathology" aufgenommen. In der Szene wurde das via Listenable Records veröffentlichte Album als eines der besten, vom CARCASS Sound beeinflussten, Goregrind Alben des Jahres 2006 gefeiert. Den Schweden war es nach der erfolgreichen Demo "Necrology" erneut gelungen, die kranke Atmosphäre mit Wut, Kotze und massig Eiter zu erfüllen und einen wahren Hassbatzen unter das Volk zu bringen.
McWilliams traf Anfang 2006 die Entscheidung, das Micro und die Band in aller Freundschaft zu verlassen. Den verwaisten Posten des Sängers übernahm alsbald Erik Sahlström. Im September 2006 flog man zu einer Mini-Tour nach Japan und trat später auf dem Arnhem Metalmeeting in den Niederlanden auf.
Anfang 2007 spielte man erneut auf dem Maryland Deathfest in den USA, später folgte mit dem "Unruly Dissection Marathon" abermals eine Mini-Tour, die die Grinder diesmal durch Spanien führte. Bis 2008 folgten noch Gigs in Tschechien, Portugal, Polen und dem Heimatland Schweden.
Nach ihrer Absage im Jahr 2005 kommen nun endlich die schwedischen Grinder nach Bad Berka auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Wer auf kranke Atmosphäre und eine Ladung Wut, Kotze und Eiter steht, der sollte sich den Carcass-lastigen Goregrind von GENERAL SURGERY nicht entgehen lassen.

Pit aka UnDerTaker


Titel: Capricious Provisional Cadaver Grater  Album: Left Hand Pathology, 2006
Style: Goregrind


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören
 

Bisher erschienene Alben:

1990 / Errosive Offals / Demo
1990 / Pestisferous Anthropophagia / Demo
1990 / Internecine Prurience / Demo
1991 / Necrology / EP / Relapse Records
2001 / Requiems of Revulsion: A Tribute to Carcass / Necropolis Records
2003 / Split CD mit The County Medical Examiners / Razorback Records
2004 / Split 7" EP mit Filth / Bones Brigade Records
2004 / Demo / Buio Omega Records
2004 / Split LP mit The County Medical Examiners / Rerelease von 2003 / Yellow Dog Records
2004 / Split 7" EP mit Machetazo / Escorbuto Recordings/Goryfied Productions
2005 / Demo 2005
2006 / Left Hand Pathology / Listenable Records

Bandmembers:
Erik Sahlström - Gesang
Joacim Carlsson - Gitarre
Adde Mitroulis - Schlagzeug, Backing vocals
Andreas Eriksson - Bass
Johan Wallin - Gitarre, Backing vocals
 

Herkunft: Schweden

Website: www.generalsurgery.nu

 

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HAIL OF BULLETS

Das erste Mal kam ich mit HAIL OF BULLETS in meinem MySpace Profil in Kontakt, wieder mal so eine nervige Freundanfrage dachte ich mir, als ich den Bandnamen las, wechselte aber glücklicherweise doch auf die anfragende Seite. Der staunende Blick auf die Bandmembers und die ersten Takte des Songs “Ordered Eastward“ ließen mir erstmal die Kinnlade herunter klappen "wie geil ist das denn bitteschön" schoss es mir als erstes durch das Hirn.
ASPHYX Schreihals Martin Van Drunen, die beiden THANATOS Gitarristen Stephan Gebedi und Paul Baayens, der auch bei Asphyx vorzüglich die Saiten quält, ex-HOUWITSER-Basser Theo van Eekelen und dann noch Ed Warby, das absolute Drummertier von Gorefest, Netherlands Finest zusammen in einer Band – verdammt was für ein hartes Pfund!
Die werten Herren trafen sich Ende 2006 um ein amtliches Saufgelage zu veranstalten, ihre gemeinsame Liebe für den rohen Old School Death Metal, wie ihn Bands Namens Autopsy, Bolt Thrower, Death oder auch Celtic Frost zelebrierten, brachte sie auf die Idee eine Band zu gründen, die sich diesen Stil auf die Fahne geschrieben hat. Da die meisten von Ihnen aber mit ihren anderen Bands ziemlich beschäftigt sind, ließ sich das beschlossene nicht so einfach in die Tat umsetzen. Aber wo ein Wille ist, da ist auch Platz für neues Songwriting. Begeistert machten sich alle an die Arbeit und nach ein paar Monaten war genug Material zusammen getragen worden um ein komplettes Album aufnehmen zu können. Nun stellte sich noch die Frage nach dem Bandnamen, einen passenden Namen für das Ensemble zu finden gestaltete sich äußerst schwierig. Nachdem etliche Namen diskutiert wurden, kristallisierte sich bald heraus, dass so ziemlich jeder passende Name schon von irgendwelchen Bands belegt war. Letzten Endes entschied man sich dann für Hail of Bullets. Nachdem Hail of Bulletsdiese Hürde nun auch genommen war, begann man im Juli 2007 eine 4 Track Promo-CD aufzunehmen, Drums & Vocals wurden in den Excess Studios in Rotterdam, Holland, eingespielt. Niemand geringeres als Dan Swäno mischte die Songs in seinem Unisound Studio und verpasste der Band einen arschtretend fetten Sound und veredelte gleichzeitig noch den Song “Ordered Eastward“ mit seinen tiefen Vocals. Die Promo schlug ein wie eine Bombe, die aufgenommenen Songs sind purer Old School Death Metal, die mit der markanten Stimme von van Drunen ein echtes Highlight in dieser hart umkämpften Sparte darstellen. Unsereins ließ es sich auch nicht nehmen und orderte sich das gute Stück sofort, absolut begeisterungsfähig was HoB da abgeliefert haben. Hail of Bullets avancieren zum nächsten großen Wurf im Metalbizz und die alten Hasen von Metal Blade Records zögerten nicht lange und nahmen die Band für einen weltweiten Deal unter Vertrag.
Mit dem Vertrag dieses renommierten Labels in der Tasche ging es im Februar/März 2008 wieder in die Excess Studios um den ersten Longplayer “...Of Frost And War“ aufzunehmen, für den Mix zeichnete wieder Dan Swäno verantwortlich. Das neue Material ist ein lupenreiner, intensiver Death Metal Bastard geworden, neben den schon auf der Promo vertreten 4 Tracks sind weitere 7, meist im Midtempo gehaltene, Brecher auf Silikon gebrannt worden.
Das Material schreit gerade zu danach, live zum Besten gegeben zu werden, also verpasst nicht den Moment, wenn Hail of Bullets ihre Livepremiere in Deutschland auf dem Party.San geben. Seid dabei wenn die Niederländischen Allstar-Todesmetaller ihre Death Metal Geschosse von der Bühne feuern, und diese werden wie eine Granate im Pit einschlagen .... Garantiert !!! Hier ist Anwesenheit Pflicht.

Mitch aka Exorzist


Titel: The Crucial Offensive (19-11-1942, 7.30am)  Album: ...Of Frost And War, 2008
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2007 - Hail Of Bullets / 4 Song Promo / CD + LP
2008 - ...Of Frost And War / CD + LP

Bandmembers:
Martin van Drunen - Gesang
Paul Baayens - Gitarre
Stephan Gebedi - Gitarre
Theo van Eekelen - Bass
Ed Warby - Schlagzeug
 

Herkunft: Niederlande

Website: www.hailofbullets.com

 

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IMPALED NAZARENE

Impaled NarazeneKaum eine andere Band wurde in den letzten zwei Jahren in Deutschland so kontrovers diskutiert wie IMPALED NAZARENE. Grund dafür ist der immer wieder aufkeimende Vorwurf des Faschismus. Mitverantwortlich für diese Hexenjagd ist auch die Metal-Fachpresse, die kaum ein gutes Haar an den Finnen gelassen hat. Aber beginnen wir am Anfang.
Gegründet 1990 von den Brüdern Mika und Kimmo Luttinen, fingen sie mit ihren Mitstreitern Mika Pääkkö, Ari Holappa und Antti Pihkala an, Black Metal der ersten Stunde zu kreieren. Ebenso wie ihre Landsmänner Beherit spielten sie pfeilschnellen Black Metal und gaben dem Genre damit neue Impulse. Dementsprechend war ihr erstes Album “Tol Cormpt Norz Norz Norz“ (1992) auch in Norwegen sehr beliebt. Mit Osmose Productions hatte man ein potentes Label an der Hand und wurde deshalb auch europaweit vermarktet. Dies und der Erfolg des zweiten Albums “Ugra-Karma“ (1993) waren für die bekanntlich störrischen Norweger Grund genug Impaled Nazarene als Kommerzband einzustufen.
Ungeachtet dessen gehen die fünf Finnen mit Acient Rites auf Europatour und verbuchen aller Orten Erfolge. Angeheizt durch die positive Fanresonanz erscheint bereits Ende ’94 das dritte Album “Suomi Finland Perkele“. Dieses Werk stieß allerdings auf gemischtes Feedback, da sich der Stil stark geändert hatte. Es waren darauf hauptsächlich langsame und balladenartige Stücke zu finden. Ablehnung erfuhr die Band auch nicht zuletzt wegen des Songs “Total War - Winter War“, der in Anlehnung an Boyd Rice’s “Total War“ mit der Zeile “Do you want total war? - You get total war!“ beginnt.
Hier kommen Impaled Nazarene das erste Mal mit den Behörden in Kontakt, da die französische Prüfstelle das Werk verbieten lassen will. Doch wie der Teufel will, vertauscht ein Mitarbeiter der Prüfstelle hier wohl ein paar Ziffern und Ugra-Karma und nicht Suomi Finland Perkele landet auf dem Index.
Nach einigen Touren finden die Jungs sich 1996 wieder im TicoTico Studio ein, um ihren nächsten Longplayer “Latex Impaled NarazeneCult“ aufzunehmen. Es folgte ihre bisher längste Europa Tournee zusammen mit Grave, Krabathor, Rotting Christ, Immolation und Cannibal Corpse.
1997 entdeckten die Hare-Krishnas, dass das Cover von Ugra-Karma eine Darstellung Vishnus (indische Gottheit) enthielt, die Ihnen gar nicht gefiel. Nach langem Rechtstreit veröffentlichte Osmose das Album 1998 mit anderem Artwork neu, dann allerdings mit dem Bonussong “Satanic Masowhore“.
Nach einer gemeinsamen Show mit Children of Bodom in St. Petersburg, findet Saitenhexer Alexi Laiho (Children of Bodom) den Weg zur Band. Gemeinsam wird der Silberling “Rapture“ eingetrümmert. Hier zeigen sich, wie schon auf “Latex Cult“, starke Punk und Hardcore-Einflüsse in der Musik, und das Album wird ebenfalls mit gemischten Gefühlen bei den Fans aufgenommen.
Im Jahr 2000 erscheint dann das Album “Nihil“, welches 2007 auf Antrag einer Grünen-Politikerin auf dem deutschen Index landet. Grund hierfür ist ein Song, der äußerst hart mit Homosexuellen ins Gericht geht. Auf diesem Werk ist der Wechsel vom Black Metal, zum (Death) Metal komplett vollzogen. Im gleichen Jahr steigt Alexi Laiho wieder bei der Band aus und wird durch Tomi Ullgren ersetzt.
Es folgen die kaum noch wahrgenommenen Longplayer “Absence of War does not mean Peace“ (2001) und “All that you fear“ (2003). Erst mit dem Werk “Pro Patria Finlandia“ (2006) erscheint die Band wieder in den Medien. Auf Grund des Titels und einiger Songtitel wurde der Vorwurf des Faschismus wieder laut. Einige Zeitungen verweigerten Interviews, viele Veranstalter sagten Konzerte ab, da sie den öffentlichen Druck fürchteten. Die Band veröffentlichte ein Gegenstatement welches den Vorwurf allerdings nicht entkräften konnte. Auf die öffentliche Hetzkampagne der deutschen Metalpresse reagieren die Finnen standesgemäß mit einem Song namens “You don’t Rock Hard“ (welche Zeitung da gemeint ist, könnt ihr euch wohl denken), welcher auf dem aktuellen Kracher “Manifest“ (2007) zu finden ist. Hier wird musikalisch wieder härter wie zuletzt in die vollen gehauen, und die Texte rechnen wieder sehr sarkastisch mit den Missständen unserer modernen Gesellschaft ab.
Aber egal wer hier was an Lügen oder sonstigen Unwahrheiten über die Finnen verbreitet, ihre Mucke geht einfach geil ab. Deswegen lass ich mir den Gig nicht vermiesen und werde trotzdem die Hörner recken, sollte er nicht vorher wieder abgesagt werden, wie die vielen anderen Gigs der Band. Also lasst euch vom Geschriebenen nicht beeindrucken und macht euch selbst ein Bild von ihnen.

Sebastian aka Azfares


Titel: The Antichrist Files  Album: Manifest, 2007
Style: Black'n'Roll

 

Bisher erschienene Alben:

1992 / Tol Cormpt Norz Norz Norz
1993 / Ugra-Karma
1994 / Suomi Finland Perkele
1996 / Latex Cult
1998 / Rapture
2000 / Nihil (indiziert)
2001 / Absence of War Does Not Mean Peace
2003 / All That You Fear
2005 / Death Comes in 26 Carefully Selected Pieces (Live-Album)
2006 / Pro Patria Finlandia
2007 / Manifest

Bandmembers:
Mika Luttinen - Gesang
Jarno Anttila - Gitarre
Tuomo Louhio - Gitarre
Mikael Arnkil - Bass
Reima Kellokoski - Schlagzeug
 

Herkunft: Finnland

Website: www.campnazarene.com

 

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INSISION

InsisionEine Death Metal Band aus Schweden? Also stellt sich nur die Frage, ob sie sich eher dem typischen Stockholm-Metal àla Unleashed, Entombed und Konsorten verschrieben haben oder den melodischeren Tägtgren-geprägten Göteborg-Stil verfolgen, richtig? Falsch! Auch wenn sich INSISION 1997 in Stockholm zusammengetan haben, würde man sie beim ersten Klang ihrer CD direkt der US-Szene zuordnen. Brutaler technischer Death Metal der alten US-Schule erwartet den geneigten Hörer.
INSISION gingen aus den Underground-Bands Embalmer und Ildoor hervor und verfolgten von Anfang ihren kompromisslosen Stil. Anfangs waren sie damit weniger erfolgreich und brachten es bis 1999 nur auf einige Demos und die MCD "The Dead live on". Kurz nach dem Release der MCD verließen die Gründungsmitglieder Joonas Ahonen (gui) und Johan Thornberg (voc) die Band und wurden namhaft ersetzt. Daniel Ekeroth (ex-Dellamorte) spielt seitdem den Bass und ex-Azatoth Sänger Carl Birath ist bis heute für die Growls zuständig. Mit aufgefrischtem LineUp geht es dann auf Tour, u.a. mit Merciless und Dark Funeral, später dann mit Hypocrisy und Necrophobic! Komplettiert wurde INSISION durch den Genocrush Ferox – Gitarristen Toob Brynedal, mit dem dann auch der Split mit Inveracity eingespielt wurde, wobei INSISION die besseren Kritiken bekam. Das brachte ihnen auch einen Deal mit Wicked World, einem Label von Earache, ein.
Hier erschien 2002 das erste Langeisen, das durchweg positive InsisionKritiken erntete. Der Erfolg von "Beneath the Folds of Flesh" gab den Schweden recht, stets ihrem unschwedischen Stil treu zu bleiben.
Nach diversen Liveauftritten wurde das nächste Album "Revealed and Worshipped" eingetrümmert, das im Sommer 2004 auf die Welt losgelassen wurde. Etwa zur gleichen Zeit legte Drummer Thomas Daun die Sticks beiseite und auch Toob Brynedal kehrte der Band den Rücken. Für die anstehenden Touren (u.a. mit Suffocation, The Haunted, Dissection) wurde Marcus „Mac“ Jonsson von den Thrashern Pandemonic verpflichtet.
Mit ihm wurde 2007 auch das letzte, bei Dental Records erschienene Langeisen "Ikon" aufgenommen. Für ihre Tour Ende 2007 mit Vital Remains haben INSISION ihr LineUp mit Axtmeister Magnus Martinsson wieder vervollständigt und da er auf der Bandpage als Member geführt wird, werden wir ihn dann wohl neben Band-Urgestein Roger Johansson auf dem Party.San die Saiten bearbeiten sehen. Auch wenn der ganz große Erfolg noch nicht eingetreten ist, so werden INSISION doch immer wieder mit den ganz großen wie Morbid Angel, Malevolent Creation, Cannibal Corpse oder Cryptopsy verglichen, und dass das gerechtfertigt ist, werden sie uns auf dem PSOA beweisen wollen.
Also, Leute, wärmt Eure Nackenmuskulatur gut auf, denn sonst werdet ihr Euch beim Brutal-Death der Stockholmer die Rübe abschrauben!

Steven aka RedDevil


Titel: Doubt Denied   Album: Ikon, 2007
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1997 / Meant to suffer (Demo)
1998 / Live like a worm (Demo)
1999 / The dead live on (MCD)
2000 / Promo-2000 (Demo)
2001 / Revelation of the Sadogod (Demo)
2001 / Insision/ Inveracity (Split 10”)
2002 / Beneath the Folds of Flesh / Earache/Wicked World
2004 / Revealed and Worshipped / Earache/Wicked World
2007 / Ikon / Dental Records

Bandmembers:
Carl Birath - Gesang
Roger Johansson - Gitarre
Magnus Martinsson - Gitarre
Daniel Ekeroth - Bass
Mac Jonsson - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.insision.com

 

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IMPERIOUS MALEVOLENCE

Imperious MalevolenceIMPERIOUS MALEVOLENCE wurde Mitte 1995 von Sänger und Basser Rafahell und Gitarrero Mano gegründet und noch im gleichen Jahr gingen die Jungs ans Werk und trümmerten die Demo "From Eternal Vacuum Storms" ein. Die -zu Anfang- vier Brasilianer stellten gleich klar, dass sie keine Gefangenen machen wollten. Wie bei ihren Landsleuten Krisiun stehen satanische und anti-christliche Themen im Vordergrund, gepaart mit Blastbeats, als wollten sie allein mit der Kraft der Bass-Drum Kirchen zum Einsturz bringen. Um ihre Musik und vor allem auch ihre Ideologie unter die Menschen zu bringen, standen in den nächsten Jahren einige Gigs in Brasilien auf dem Programm. 1997 stieß dann der heutige Drummer, Antonio Death, zur Band, mit dem im Folgejahr das erste Langeisen „Imperious Malevolence“ aufgenommen wurde. Es dauerte mit der Veröffentlichung allerdings etwas, bis die Band 1999 einen Deal mit Deafen Music, einem einheimischen Label, für zwei Alben in der Tasche hatte.
Mit dem ersten Album im Gepäck ging es 2000 zum ersten Mal nach Imperious MalevolenceEuropa, wo unter dem Banner „Hellropean Attack 2000“ 10 Konzerte in Deutschland, Belgien, Tschechien und den Niederlanden auf dem Programm standen. Danach verließ Gitarrist Maia die Band, was die verbliebenen drei nicht daran hinderte, das nächste satanische Werk zu vollenden und nochmals über Europa herzufallen.
Mit dem zweiten Album „Hatecrowded“ im Rücken standen im Winter 2002/2003 über 50 Konzerte in fast zehn europäischen Ländern an. Auf dieser Tour wurde auch die Live-Split "Made in Germany" aufgenommen und bei Merciless Records veröffentlicht.
Nach einigen weiteren Gigs bekamen IMPERIOUS MALEVOLENCE 2005 einen Vertrag bei Evil Horde Records und machten sich auch gleich daran, ein weiteres Langeisen aufzunehmen, darunter auch ein Re-Recording inkl. Video von "Arquiteto da Destruição" vom Album "Hatecrowded". 2007 haben die drei noch ein Live-Album aufgenommen, das in streng limitierter Auflage über ihre MySpace-Seite angeboten wurde.
Für 2008 steht wieder eine Reise nach Europa an, diesmal natürlich auch ins schöne Bad Berka, wo IMPERIOUS MALEVOLENCE sicher wieder zeigen wollen, dass Krisiun nicht das alleinige Patent auf Satanic Death Metal from Brasil hat!
Steven aka RedDevil


Titel: Excruciate   Album: Where Demons Dwell, 2006
Style: Satanic Death Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1995 / From Eternal Vacuum Storms (Demo)
1999 / Imperious Malevolence / Deafen Music
2002 / Hatecrowded / Deafen Music
2003 / Live in Germany (Split 7”)
2003 / Kill Fuck Destroy (Live-DVD)
2006 / Where Demons Dwell / Evil Horde Records

Bandmembers:
Rafahell - Gesang, Bass
Mano - Gitarre
AntonioDeath - Schlagzeug
 

Herkunft: Brasilien

Website: www.imperious-malevolence.net

 

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IRATE ARCHITECT

Irate ArchitectWer auf Amilastigen technisch hochgradig versierten Death/Grind im Stile von Misery Index, Dying Fetus und Konsorten steht, sollte sich den Namen der aufstrebenden deutschen Krawallcombo unbedingt hinter die Löffel schreiben.
Dass die Mannen schon länger ihre Instrumente bedienen lässt, sich nur unschwer aus dem angebotenen Material heraus hören. Dass die Band erst seit dem Sommer 2003 existent ist, hat hierbei nicht viel zu sagen, denn die meisten Bandmitglieder haben bereits schon vorher in diversen Bands (Der Faustmörder, Knochensäge, Frostmoon Eclipse, Apostasy) gezockt. Der Beginn von IRATE ARCHITECT war wohl ein Zusammentreffen von Philipp & Jens, bei dem die musikalische Ausrichtung ausgelotet wurde und für passend befunden wurde. Daraufhin wurden erste Songs ausgearbeitet und sich auf die Suche nach geeigneten Mitstreitern für den musikalischen Overkill gemacht. Im Frühjahr 2004 wurde man für den Posten am Bass mit Asgard Holub fündig und im Sommer des Jahres übernahm Christoph Madarasz den Job am Mikro, somit stand das gesamte Line-Up und der Kreativität zum Schreiben von extremen Songs war ab sofort Tür und Tor geöffnet. Es folgte die Suche nach dem passenden Bandnamen, welche bei IRATE ARCHITECT endete und den musikalischen Aufbau der Songs bestens repräsentiert.
Der erste gemeinsame Output “Born Blood Portrait“ wird über Third Alliance Records veröffentlicht und bietet einen Mix aus gefälligem brutalen Death Metal und einer extraordinären Schippe Grind, die, einmal aus der Mischmaschine entlassen, einen regelrecht an die Wand nagelt. Mit einem mörderischen Sound versehen schlägt das Teil ein wie eine Abrisskugel und wird in so ziemlich allen Gazetten, die sich mit derartigem Stoff beschäftigen, mit besten Benotungen honoriert. Es folIrate Architectgen mehrere kleinere Konzerte, unter anderem lärmte man auch beim Fuck The Commerce Warm Up mit Obscenity, einer weiteren Killertruppe aus dem Norden, auch das Death Feast Open Air wird 2007 besucht und einige kleine Minitouren mit Dazed, Poostew & Gorezone wurden im Laufe der Zeit absolviert.
Zwischendurch schreibt man fleißig weiteres Songmaterial für den ersten Longplayer “Visitors“, der nach einigen Verzögerungen 2008 über War Anthem Records endlich veröffentlicht wird. Zwischen Produktion und Veröffentlichung gehen fast 1,5 Jahre ins Land und man hat einige Unklarheiten mit Morbid Records auf dem Weg auszuräumen, auch ein Wechsel am Bass ist in diesem Zeitraum zu verzeichnen, der neue Mann am Bass hört auf den Namen Kai Schweers und komplettiert die Band wieder als Quartett. Das erste Langeisen der “Nordmänner“ überzeugt wieder mit Spielwitz, technisch hohem Niveau und einer bissigen, erstklassigen Produktion. Das Album findet auch seitens der Presse große Beachtung und wird extrem positiv bewertet, Schlagwörter wie z.B. Champions League Anwärter, absoluter Hochgenuss, Hammeralbum etc. sind keine Seltenheit und zeigen eindrucksvoll die Klasse der Songs auf. Irate Architect haben es geschafft, mit ihrem Debütalbum ein heftiges Ausrufezeichen zu setzen und man freut sich auf die anstehenden Shows der Band.
Ein Highlight für die Band dürfte in diesem Jahr bestimmt der Auftritt auf dem Party.San sein, hier kann die Band mit ihrem extremen Stoff garantiert punkten. Ich denke mal, dass die Band heiß ist und uns das heftige Material mit voller Wucht in die Kauleiste hämmern will! Also Mundschutz an und ab vor die Bühne, wenn Irate Architect mit ihrem erstklassigen explosiven Death/Grind zum musikalischen Overkill antreten. Hier besteht Sicht - Pflicht !
Mitch aka Exorzist


Titel: The Guestroom   Album: Visitors, 2008
Style: Grindcore / Death Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2005 / Born Blood Portrait / Maxi
2008 / Visitors / CD

Bandmembers:
Christoph Madarasz - Gesang
Jens Ballaschke - Gitarre
Kai Schweers - Bass
Philipp Pfeiffer - Schlagzeug
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.irate-architect.de

 

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KAMPFAR

KampfarMit KAMPFAR spielt dieses Jahr (wie auch Tyr) eine geniale Band auf dem Party.San auf, die den Spagat zwischen klassischem Black Metal, Pagan und nordischer Folklore wagt. Sind vor allem finnische Folkmetal-Bands für ihre Sauf- und Partymusik bekannt, so gehen Kampfar einen eher ernsteren Weg und konzentrieren sich auf die nordische Mythologie. Die Krachkapelle aus Norwegen ist seit ihrem letzten Output “Kvass“ (2006) mittlerweile nicht mehr aus der Szene weg zudenken.
Alles nahm im norwegischen Fredrikstad seinen Anfang, als Dolk eine neue Band gründete, nachdem er sich von der norwegischen Metalband Mock trennte. Schnell hatte er mit Thomas einen fähigen Saitenhexer gefunden, und zusammen begannen sie 1994 erstes Material zu schreiben. Da Dolk vom klassischen Black Metal kommt, Thomas aber sehr mit der nordischen Folklore verwurzelt ist, hat sich der Stil sehr schnell als eine Mischung aus Beidem heraus kristallisiert. Das Ergebnis dieser Arbeiten war die erste MCD “Kampfar“, welche schließlich Ende 1996 erschien. Die Songs darauf verkörperten den Geist von Kampfar (was übrigens soviel wie Kampfschrei bedeutet) durch ihre raue, kalte Atmosphäre sehr gut.
Schon bald darauf machten sich die Zwei wieder an die Arbeit und bereits Mitte 1997 erschien ihr erstes Full Length Album “Mellom Skogkledde Aaser“. Wer sich jetzt fragt was das eigentlich heißen soll, dem sei erklärt, dass Kampfar ihre KampfarTexte von Beginn an auf Alt-Norwegisch geschrieben haben, was nur sehr schwer ins Englische zu übersetzen ist. Live-Auftritte hatte das Duo allerdings keine.
Deshalb vergruben sie sich wieder in Arbeit und schrieben weitere Songs. Da Thomas auch ein Fan klassischer Musik ist, veränderte sich der Stil leicht in diese Richtung, wobei er seinen schwarzen Wurzeln jedoch treu blieb. So erblickten die MCD “Norse“ und das zweite Album “Fra Underverdenen“ 1999 das Licht der Welt. Durch dieses Album konnten die zwei sich nun endlich über ihre Landesgrenzen hinweg bekannt machen, Auftritte gab es aber weiterhin keine.
Auf Grund nicht näher bekannter persönlicher Gründe mussten die beiden die Band jedoch eine Zeit lang ruhen lassen. Es folgte eine längere Pause, während dieser Dolk der Band Gruesome beitrat und dort den Bassspieler Jon kennen lernte. Dolk war der Meinung, Jon würde hervorragend zu Kampfar passen und rekrutierte ihn umgehend. Dadurch begann die Band 2003 wieder zu leben, und die Arbeiten an neuem Stoff begannen. Mit dem Beitritt von Drummer II13 war nach langen Jahren die Besetzung endlich komplett. Die Norweger beschlossen, dass es nun an der Zeit sei auch mal Live aufzutreten, und so akzeptierten sie 10 Jahre nach ihrer Gründung den ersten Live-Gig auf dem Moshfest 2004 in Halden. Die Band wurde überschwänglich gefeiert und so beschlossen sie gleich eine Tour durch Norwegen draus zu machen. Da diese noch erfolgreicher war wie gedacht, ging es danach noch weiter Richtung Deutschland, Belgien und die Niederlande, wo sie sogar an einigen Festivals aufspielten. Während dieser zahlreichen Konzerte schrieben sie fleißig neues Material um schließlich 2005 ins Studio zu gehen und das aktuelle Album “Kvass“ einzutrümmern. Mit diesem Album im Gepäck fanden sie mit Napalm Records ein recht potentes Label, wodurch ihr Bekanntheitsgrad mittlerweile international ist.
Erwartet auf der Bühne ein spielfreudiges Quartett, welches die Verbindung zwischen ihrer Volksmusik und dem modernen Black Metal stilecht präsentieren. Gepaart mit ihren norwegischen Texten werden sie kalte nordische Stürme auf die Massen los lassen. Da ich persönlich Kampfar noch nie Live sehen durfte, bin ich gespannt, was mich da so erwartet. Wir sehen uns vor der Bühne.
Sebastian aka Azfares


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Black-/Folk Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1996 / Kampfar / MCD
1997 / Mellom Skogkledde Aaser / CD (Re-Release 2006)
1999 / Norse / MCD
1999 / Fra Underverdenen / CD
2006 / Kvass / CD

Bandmembers:
Dolk - Gesang
Thomas - Gitarre
Jon Bakker - Bass
II13 (Ask Ty Arctander) - Schlagzeug
 

Herkunft: Norwegen

Website: www.kampfar.com

 

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KOLDBRANN

KoldbrannIn Zeiten, wo in Norwegen grad mal nicht soviel im schwarzen Genre passiert, sollte der geneigte Hörer sich mal mit KOLDBRANN beschäftigen. Sie bringen Anno 2008 den hässlichen, dreckigen Black Metal Sound der alten Schule perfekt rüber.
Obwohl die Band sich erst 2001 gegründet hat, hört man auf ihrem Debütalbum “Nekrotisk Inkvisition“ (2003), dass die Jungs musikalisch einiges auf dem Kasten haben. Teils pfeilschnelle, teils extrem langsame Parts, gepaart mit nervenzerfetzend sägendem Gitarrensound, und einem Sänger, der sein Organ einzusetzen versteht, bieten dem Fan schwarzer Musik alles was er will. Sie selbst beschreiben ihre Musik als hässlichen, unharmonischen und hasserfüllten Black Metal.
2002 erschienen die beiden Demos “Mislyder fra Det Nekrotiske Kammer“ sowie “Pre-Prod“, welche im Underground sehr gut ankamen, und die Fans verlangten nach mehr Stoff von Koldbrann. So ließ das erste Album nicht lange auf sich warten und zeigte die Qualitäten der Band. Besonders gut gefällt mir das variable Drumming sowie der geniale Einsatz von Mannevonds Stimme. Je nach Stimmung des Songs kreischt er mal böse, mal beschwört er mit hypnotischer Stimme seinen Zuhörer. Einfach geil.
2004 erschien das Split-Album “Skamslaadte Engler/Fredlos“ zusammen mit Ljå. Durch den Erfolg des Albums und der KoldbrannSplit machten die fünf Schwarzheimer sich auf, ihren Sound auf den Bühnen der europäischen Länder zu präsentieren. Aller Orten wurden die Jungs von den Anhängern der schwarzen Sangeskunst gefeiert.
Auf Grund der Terminsituation ließ neuer Stoff etwas auf sich warten und 2006 folgte schließlich eine dreifache Veröffentlichung, die EP “Atomvinter“, das zweite volle Album “Moribund“ sowie die Split Faustcoven/Koldbrann. Mit dem Album zeigten sie zum zweiten Mal ihre Stärke. Black Metal ohne Kompromisse, ein absoluter Hassbatzen. Auch wenn einige der Stücke manchmal nicht ganz so ideenreich und verspielt klingen wie der Vorgänger “Nekrotisk Inkvisition“, ist dieses Album ebenfalls durchgehend sehr genial und atmosphärisch.
Am Rande sei noch auf das absolut geniale Artwork der CDs hingewiesen, welche bei zwei Künstlern geliehen sind. So ist auf "Nekrotisk Inkvisition" ein Teil von Hieronymus Boschs Heuwagen sowie der letzten Versuchung von Stefan Lochner auf "Moribund" zu sehen.
Wer also schon lange auf der Suche nach neuem Stoff der alten Schule ist, sollte sich Koldbrann keinesfalls entgehen lassen. Das wird ein schwarzer Gewittersturm werden, der über Bad Berka fegt, und nur Rauch und Trümmer zurück lassen wird. See you in Hell.
Sebastian aka Azfares


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Blacl-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2002 / Mislyder fra Det Nekrotiske Kammer / Demo
2002 / Pre-Prod / Demo
2003 / Nekrotisk Inkvisition / Album
2004 / Skamslaadte Engler/Fredlos / Split mit Ljå
2006 / Atomvinter / EP
2006 / Faustcoven/Koldbrann / Split mit Faustcoven
2006 / Moribund / Album

Bandmembers:
Mannevond - Gesang, Gitarre
Kvass - Gitarre
Stian Johnskareng - Bass
Fordervelse - Schlagzeug
Geir Antonsen - Gitarre
 

Herkunft: Norwegen

Website: www.koldbrann.net


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