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07.08.2008 - 09.08.2008


"Extreme Metal for Extreme People", ja es geht mal wieder um das Party.San Festival in Bad Berka. Schon gemerkt, wie geil das Billing in diesem Jahr ist? Wenn nicht, dann wollen wir euch mal auf die Sprünge helfen...
Mit OBITUARY haben die Jungs vom PSOA wohl eine der oldschooligsten Bands überhaupt verpflichten können, einige von euch waren sicher noch gar nicht auf der Welt, als die Florida Deather 1984 die Bühnen zerlegten. BOLT THROWER, die Götter des groovigen Death Metals haben sich nach einem Voting gegen das Wacken und für das PSOA entschieden, welche Ehre für das PSOA Team, denn man weiß ja, wie selten die Engländer ihre Bolzen live in das Fleisch der riesigen Fangemeinde treiben. Mit BLOODBATH erwartet uns die Death Metal Allstar Band aus Schweden, bei ihrem erst zweiten Live-Gig in 9 Jahren werden die Mannen uns die Ohren gehörig durchpusten.  Auch der Schwarzwurzelfraktion wird reichlich undergoundiges serviert: KOLDBRANN, KAMPFAR, VREID, FARSOT und ENDSTILLE werden die Luft mit ihrem Hass verpesten und die bösen Geister der Hölle und der Normannen beschwören.  Mit den Newcomern HAIL OF BULLETS steht eine Death Metal Kriegsmaschine aus den Niederlanden auf der Bühne, die nicht nur stimmlich an Asphyx erinnert, sondern auch Mitglieder von jener Kultband in ihren Reihen hat.
Für die Freunde des Pathologenmetals ist natürlich wie immer gesorgt worden, hier werden die Amis LIVIDITY und als ganz besonderer Leckerbissen GENERAL SURGERY mit Blut und Kotze aufwarten. Wem das noch nicht genug ist, der bekommt von LEGION OF THE DAMNED modernen Thrash und mit TYRANT rohen ungeschminkten oldschool Black/Thrash um die Ohren gehauen. Als ostdeutsche Lokalmatadoren werden PURGATORY blasphemisch zu Werke gehen, wogegen MAROON eher mit Deathcore und einer energiegeladen Bühnenshow daher kommen werden. Etwas ruhiger und volkstümlicher geht es mit Folk- und Paganmetal aus der nordischen Mythologie zu, auch hier werden die Fans wie gewohnt mit passenden Stoff versorgt. Bands wie SKYFORGER, TYR, teils auch KAMPFAR und andere werden den Durst der Fans stillen.
DISMEMBER, FACEBREAKER, BEHEMOTH und und und, ich weiß gar nicht, wo ich weiter machen soll, eine Band besser als die andere. Schaut euch doch hier mal um, ihr findet alle Bands mit detaillierter, persönlich verfasster Beschreibung sowie allen Daten zu Veröffentlichungen, Bandmembern und Links.
WiBöser Knochenmann ;-)r hoffen, dass es euch gefällt und die Mühe sich wieder gelohnt hat, Kommentare und Anregungen könnt ihr gerne hier im Forum posten.
Wie immer sind die Tickets erschwinglich und die Preise für Essen, Trinken und Merchandise auf dem Festival werden wieder absolut fair sein. Kulinarisch ist das PSOA schon immer die Ausnahme, kaum ein Festival kann mit solch einer Auswahl an Essen bei sehr guter Qualität mithalten.
Mieze, Boy & Jarne haben ihr bestes getan, um erneut ein hervorragendes Open Air Festival auf die Beine zu stellen. Hoffen wir auf gutes Wetter und stehen wie ein Mann wenn es wieder heißt: "Hell is here" in Bad Berka.  Horns Up !!!
Pit aka UnDerTaker


Schaedel  See you in Hell or Party.San 2008...  Schaedel

Die Soundsamples sind jeweils ca. 1 min lang und werden, damit ihr nicht zu lange warten müsst, ca.
 30 sec. vorausgeladen (bei DSL geht's schneller). Es ist nicht möglich die Titel downzuloaden. Die
Qualität entspricht ca. 64 kbps Stereo MP3 und ist zum reinhören voll ausreichend. Das ganze dient
nur als Werbung für die Bands und das Event und soll einen kurzen Ausblick auf den Musikstil geben.
Die Kommentare zu den Bands sind rein subjektiv und geben die Meinung des Verfassers
wider (die im Großen und Ganzen auch der der anderen HIO-Members entspricht).
>>> Liebe Bands, ich denke das mit den Songsamples ist auch in eurem Sinne <<<
Quick-Link                Weitere Seiten des Specials :: Bands: (B-F)  (G-K)  (L-V)

BEHEMOTH

BehemothMittlerweile dürfte die Krawallkombo um Bandgründer Adam Darski, aka Nergal, weltweit bekannt sein. Mit der großen 2007er Tour haben die Polen sich ihre Fangemeinde hart erarbeitet, und das zu Recht, spielen sie doch nun in der Metal-Oberklasse mit. So durften sie letztes Jahr als erste polnische Metal Band an der Ozzfest Tour durch Amerika teilnehmen, und haben auch sonst den Rest der Welt in mehr als 100 Konzerten, zusammen mit Größen wie Kataklysm, Aborted und anderen, in Schutt und Asche gelegt.
Alles begann 1991 als Adam Darski in seiner Heimatstadt Danzig die Band gründete, damals noch unter dem Namen Baphomet. Die ersten Titel klangen stark nach Bands wie Beherit, Samael oder auch Celtic Frost. Man hat sich stark am Black Metal orientiert, was sich auch textlich widerspiegelte, so war Okkultismus das prägende Thema. Nach der Umbenennung in BEHEMOTH erschien 1992 die erste Demo “Endless Damnation“ via Pagan Records. Unter gleichem Label wurde noch im selben Jahr die zweite Demo “The Return of the BehemothNorthern Moon“ veröffentlicht und beide Werke sorgten im Untergrund für Furore. Ist doch Polen eins der erzkatholischen Länder dieser Erde, sorgten die Texte über Satan und die Apokalypse für einiges Aufsehen. Die Kirche sah die Einstellung der Band als Bedrohung an und wollte diese sogar verbieten lassen, wozu es, Satan sei Dank, dann doch nicht kam.
Die folgende dritte Demo “..From the Pagan Vastlands“ schlug gut ein und wurde innerhalb weniger Wochen mehr als 3.000 mal verkauft, was für diese junge polnische Band ein Riesenerfolg war. Durch den Erfolg wurde das italienische Label Entropy Productions auf die Truppe aufmerksam, gemeinsam wurde 1994 die EP “And the Forest dreams Eternally“ veröffentlicht und verkaufte sich gut. Allerdings mehrten sich bereits jetzt die Stimmen im Untergrund, BEHEMOTH würden nur finanziellen Profit machen wollen (wir kennen dieses Müllgelaber ja).
Ungeachtet der Unkenrufe brachten die Jungs ihr erstes Full-Length-Album auf den Markt, “Sventevith (Storming near the Baltic)“ (1995) erfreute sich internationaler Beliebtheit. Dadurch motiviert kamen die ersten Auftritte außerhalb Polens zustande. Es folgten die Alben “Grom“ (1996), sowie “Pandemonic Incantations“ (1998). Hier zeigten sich dann erste Einflüsse von modernem Death Metal, was mit dem 1999er Output “Satanica“ seinen Höhepunkt in einem sehr technischenBehemoth :: Darmstadt, 2007 Death Metal Album fand. Dies wird bis heute als wichtiger Wendepunkt im Stil der Band angesehen. Im Jahr 2000 erblickte “Thelema.6“ das Licht der Welt und führte den Stil weiter. Allerdings stagnierte die Beliebtheit der Band auf Grund ihres technisch experimentellen Stils etwas. Dies änderte sich auch nicht mit der nächsten Veröffentlichung “Zos Kia Cultus (Here and Beyond)“ (2002). Einige Besetzungs- und Labelwechsel waren die Folge.
Doch dann folgte 2004 der Kracher. “Demigod“ kam heraus und schlug ein wie eine Bombe. Die Band vereinte ihre besten Qualitäten auf diesem Silberling, die Schnelligkeit des Black Metal, gepaart mit klassischen Death Metal Einflüssen. Ergänzt durch experimentelle Klänge, und nicht zuletzt Dank der perfekten Instrumentenbeherrschung sowie der genialen Produktion wurde dieses Album zu einem Meisterwerk. Die Popularität stieg sprunghaft an, eine ausgedehnte Tour war die Folge. Nachdem die Band nach vielen Konzerten wieder etwas zur Ruhe kam, konnte man 2007 den Nachfolger “The Apostasy“ auf die Menschheit los lassen. Die begonnene Tradition wurde in bester Manier fortgeführt und BEHEMOTH traten zur berühmten Apostasy World Tour 2007 an. Über 100 Konzerte auf 5 Kontinenten wurden gespielt, darunter auch viele in Deutschland.
Wir durften uns letztes Jahr in Würzburg und Darmstadt (Fotos und Bericht) selbst von den Live-Qualitäten der Polen überzeugen. Technisch perfekt vorgetragen, schönes Stage-Acting, geile Leder-Oufits incl. Corpse Paint, und ein immer gut gelaunter Nergal am Mikrofon machten diese Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis. Auch die restlichen Kritiken ließen keinen Makel an Behemoth, deshalb freue ich mich, die Prügelkombo auf der großen PSOA Bühne sehen zu dürfen. Bei Hits wie “Conquer All“, “Slaves Shall Serve“, “Christians to the Lions“ und nicht zuletzt “Chant for Eschaton“ wird kein Kopf auf dem Hals ruhig sitzen bleiben. Also freut euch auf ein schwarzes Fest mit BEHEMOTH. Wir sehen uns in der Menge.

Sebastian aka Azfares



Titel: Slaves Shall Serve  Album: Demigod, 2004
Style: Black-/Death- Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1992 / Endless Damnation / Demo
1992 / The Return of the Northern Moon / Demo
1993 / …From the Pagan Vastlands / Demo
1994 / And the Forests Dream Eternally / EP
1995 / Sventevith (Storming Near the Baltic) / CD
1996 / Grom / CD
1997 / Bewitching the Pomerania / EP
1998 / Pandemonic Incantations / CD
1999 / Satanica / CD
2000 / Thelema.6 / CD
2001 / Antichristian Phenomenon / EP
2002 / Live in Toulouse / Live CD
2002 / Zos Kia Cultus (Here and Beyond) / CD
2003 / Conjuration / EP
2004 / Demigod / CD
2005 / Slaves Shall Serve / EP
2007 / The Apostasy / CD

Bandmembers:
Nergal - Gesang & Gitarre
Seth - Gitarre
Orion - Bass
Inferno - Schlagzeug
 

Herkunft: Polen

Website: www.behemoth.pl

 

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BLOODBATH

BloodbathWas kommt dabei heraus, wenn sich Mitglieder von Opeth (Mikael Åkerfeldt) und Katatonia (Anders Nyström und Jonas Renkse) mit Allrounder Dan Swanö zusammentun? Richtig, Death Metal der brutalsten Sorte. Auch wenn (oder gerade weil?) sich die Hauptbands der vier Schweden in ganz anderen Sphären bewegen, konnte schon 1999 die EP “Breeding Death“ die Fans des oldschooligen Swedish Death begeistern.
Auch Century Media zeigte sich begeistert und nahm die Band unter Vertrag. Das erste Album ließ dann zwar fast 3 Jahre auf sich warten, aber das Warten sollte sich lohnen, die oft abwertend als „All-Star-Truppe“ bezeichneten Jungs bestätigten den Eindruck, den die EP hinterlassen hatte und präsentierten auf  “Resurrection through Carnage“ (2002) wieder feinsten Schwedentod der Marke Entombed, Grave und Dismember.
Der Nachteil an einer solchen Projekt-Band ist leider, dass sich wenig bis keine Zeit für Live-Auftritte finden lässt. Mikael hatte sich inzwischen entschlossen, sich wieder verstärkt auf Opeth zu konzentrieren, dafür übernahm Bandkollege Martin „Axe“ Axenrot die Drumsticks von Dan, der seinerseits neben Anders die zweite Gitarre besetzte. Die vakante Position am Mikro wurde, um beim “Swedish-All-Star“-Image zu bleiben, durch keinen geringeren als Hypocrisy-Mastermind Peter Tägtgren besetzt. Mit diesem LineUp wurde dann das nächste Meisterwerk „Nightmares Made Flesh“ eingetrümmert und im Spätjahr 2004 veröffentlicht. Auf dieser Scheibe gelang BLOODBATH die perfekte Symbiose aus typischen Schwedentod-Elementen und der brutaleren und technischeren US-Death-Schiene. Wegen Terminkonflikten verließ Tägtgren die Band danach wieder, dabei stand in 2Bloodbath005 der erste Live-Auftritt vor der Tür!
Aber den Live-Gig auf dem Wacken Open Air ließ sich Åkerfeldt nicht entgehen, wollte aber seinen Platz nicht wieder dauerhaft einnehmen. Das sollte daher auch vorerst das erste und einzige Live-Blutbad bleiben, die Band fand einfach keinen passenden Fronter. 2006 wurde auch noch Dan wegen diverser Kontroversen aus der Band geworfen, BLOODBATH waren quasi am Ende - bis Anfang 2007 ein neues LineUp angekündigt wurde!
Ende des Jahres wurde das Geheimnis gelüftet, zweiter Gitarrero wurde Per “Sodomizer“ Eriksson (Ex-Genocrush Ferox) und Åkerfeldt kehrte zurück, diesmal, hoffentlich, unbefristet. Anfang 2008 erschien dann bei ihrem aktuellen Label Peaceville Records die Mini-EP “Unblessing the Purity“ und kurz danach der Live-Mitschnitt vom Wacken-Gig.
Der PSOA-Auftritt als Co-Headliner wird 2008 der einzige in Deutschland bleiben, tags drauf wird das Blutbad in Finnland beim Pellavarock-Festival auf der Headliner-Position angerichtet. Auch wenn BLOODBATH als Band bisher fast nie live zu sehen war, so wissen die Jungs doch, wie der Banger die Matte schwingt.
Lasst uns den Jungs einen BLOODBATH-würdigen Empfang bereiten, damit wir sie zukünftig öfter live zu Gesicht und Ohren bekommen! Und da sie sich gerade im Studio befinden, werden wir sicherlich auch das ein oder andere Schmankerl von ihrem im Oktober erscheinenden dritten Langeisen serviert bekommen. Blutig natürlich!

Steven aka RedDevil


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1999 / Breeding Death / EP
2002 / Resurrection Through Carnage / LP / Century Media
2004 / Nightmares Made Flesh / LP / Century Media
2008 / Unblessing The Purity  / EP / Peaceville Records
2008 / The Wacken Carnage / DVD / Peaceville Records

Bandmembers:
Mikael Åkerfeldt - Gesang
Anders "Blakkheim" Nyström - Gitarre
Per "Sodomizer" Eriksson - Gitarre
Jonas Renkse - Bass
Martin "Axe" Axenrot - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.bloodbath.biz

 

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BOLT THROWER

Bolt ThrowerBOLT THROWER, der Name steht heutzutage im Lager der Death Metal Anhänger für verklärte Blicke, Ehrfurcht und empor gereckte Fäuste.
Die Band besitzt mittlerweile absoluten Kultstatus und sorgt überall wo sie auftritt für volle Häuser und durchgeschwitzte Leiber. Wer immer noch nichts von dem britischen Abrisskommando gehört, keinen ihrer Meilensteine der Death Metal Geschichte unter seinen Alben oder einen ihrer seltenen Livegigs besucht hat, kann kein echter Death Metal Fan sein.
Die vier Herren und die Basslady aus United Kingdom sind live eine unglaubliche Macht, welche eine Energie versprüht, die einen unmöglich still stehen lässt. Wer bei einem Gig der Bolzenwerfer dabei war, kann dies sicherlich bestätigen. Wenn der Motor der alles zermalmenden Death Metal Planierraupe angeworfen wurde, bleibt kein Stein mehr auf dem anderen, Bolt Thrower fegen mit einer unglaublichen Vehemenz über einen hinweg und lassen nach dem Gig nur noch verbrannte Erde und glückliche Fans zurück.
Zu der Biografie der Band möchte ich hier nicht näher Bolt Throwereingehen, da man diese doch auf einigen Seiten im Netz nachlesen kann. Das Mitgliederkarussell der Band hatte sich auch nicht allzu häufig gedreht, wobei ein paar Wechsel am Mikro doch interessant sind. Mit Martin van Drunen (Asphyx), David Ingram (Benediction) und Alan West hatte man immer ein paar sehr markante Shouter in den eigenen Reihen gehabt. Wobei Karl Willets meiner Meinung nach immer noch der Shouter ist, der am besten zu der Band passt. Zu den bisher erschienenen Alben kann man noch eines festhalten, nämlich dass es die britische Death Metal Institution geschafft hat, kein schlechtes Album auf den Markt zu werfen. Jedes Album ist ein Highlight und hat seine eigene Note. Längst hat man es geschafft, seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu kreieren, diese walzenden tödlichen Riffs sind einfach unnachahmlich.
Dass Bolt Thrower eine sehr fannahe Band sind, dürfte sich mittlerweile auch herum gesprochen haben, durch die Eigenregie ohne irgendwelche teils dubiosen Promoter und Merchandising Firmen sind die Preise bei Konzerten und Merchandise immer konstant niedrig gehalten worden. Die Jungs pressen ihre Shirts im Tourbus auf ihren Touren in Eigenleistung und sind bekannt für qualitativ hochwertiges und äußerst günstigesBolt Thrower - Frankfurt Batschkapp Material. Auch die Headliner-Gigs der Briten sind kostenmäßig nach dem Motto “Value for Money“ gehalten, da erinnere ich mich doch immer wieder gerne zurück an den 2002’er Gig der Ground Assault Tour in Frankfurt mit Fleshcrawl, Disbelief, Benediction und Bolt Thrower für sagenhafte 13 Euro an der Abendkasse !!!
Leider sind Festivalgigs der Band sehr rar gesät, nur einmal im Jahr kann man die Band auf einem Open Air bewundern, da Bolt Thrower es nicht mögen auf Festivals zu spielen. Auf Bitten der Fans versucht man aber wenigstens auf einem Festival im Jahr zu spielen. Dass Bolt Thrower eine ganz besondere Band sind, haben sie auch dieses Jahr mit ihrem Poll “Auf welchem Festival sollen Bolt Thrower dieses Jahr spielen“ bewiesen, da die Band sich nicht schlüssig war in Wacken zu spielen, von denen ein wohl lukratives Angebot für einen Auftritt vorlag. Da die Gage und auch die Anzahl der Besucher für die Mannen nicht relevant ist, startete man die oben genannte Umfrage an der sich 17484 Leute beteiligten und die eigene Meinung der Band bestätigte, dass das Wacken Open Air nicht das richtige Festival für Bolt Thrower sei. Wahnsinn, wie die Combo ihr eigenes Ding durchzieht und auf den üblichen Kommerz scheißt. Durch hunderte von Kommentaren für das PSOA bei der Pollauswertung kommen wir dieses Jahr auf dem Party.San Open Air endlich in den Genuss, die britische Planierraupe live erleben zu dürfen.
Nach einem kurzen Studioaufenthalt im Frühjahr 2008 haben Bolt Thrower die Aufnahmen abgebrochen. Man war der Meinung, nicht die optimalen Songs geschrieben zu haben und lässt sich erstmal wieder Zeit um noch besseres Material zu entwerfen. Schade, die schnellsten beim aufnehmen von neuen Alben sind sie bekanntlich nicht gerade, nun müssen wir weiter auf neues Material der Briten warten..
Wenn die Kriegssirenen in Bad Berka auf der Bühne erklingen, gibt es keinerlei Halten mehr, dann wird das britische Kampfkommando ohne Gnade über eure berstenden Schädel hinweg rollen !
Das wird der pure Death Metal Hammer – GARANTIERT !!!

Mitch aka Exorzist


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1987 - Concession of Pain / Demo
1987 - In Battle There is No Law / Demo
1988 - Promo '88 / Demo
1988 - The Peel Sessions / EP
1988 - In Battle There is No Law
1989 - Realm of Chaos
1990 - Cenotaph / EP
1991 - Warmaster
1991 - The Peel Sessions 1988-1990
1992 - The IVth Crusade
1993 - Spearhead / EP
1994 - ...For Victory
1998 - Who Dares Wins
1998 - Mercenary
2001 - Honour - Valour - Pride
2005 - Those Once Loyal 

Bandmembers:
Karl Willets - Gesang
Barry Thomson - Gitarre
Gavin Ward - Gitarre
Jo Bench - Bass
Martin Kearns - Schlagzeug
 

Herkunft: England

Website: www.boltthrower.com

 

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DEADBORN

DeadbornGegründet wurde DEADBORN 2002 von Mario Petrovic, damals noch an der 6-String, und Drummer Slavek Foltyn. Ein Basser war mit Jan Maier recht schnell gefunden, aber leider kein passender Mann für den Gesang. Da man aber bereits im Studio war und der damalige Sänger die Band im Stich ließ, schnappte sich Mario das Mikro, grunzte und gurgelte was das Zeug hielt und spielte nebenbei noch die Gitarren-Parts für die MCD “Decades of Decapitation“ ein. Und “Decapitation“ ist ein gutes Stichwort, der technisch gute und gleichzeitig übelst brutale Death der Badener kann einem echt die Rübe abschrauben, wenn man nicht aufpasst.
Da Mario den Doppelpart nicht dauerhaft ausführen wollte, wurde mit Jo Morath ein neuer Mann an den Saiten verpflichtet. Und diese Besetzung hat bis heute auch Bestand. Nach der MCD folgten einige Live-Gigs, während die vier Jungs an neuem Material für das erste Album arbeiteten und nach einem Label suchten. Mitte 2007 war es dann endlich soweit, mit DeadbornMassacre war das Label gefunden, bei dem das bereits fertig geschriebene Langeisen "Stigma Eternal" dann im Oktober veröffentlicht wurde. Auch hier erwartet den geneigten Hörer wieder technisch präziser, aber trotzdem brutaler und grooviger Death Metal, und es zeigt sich noch mal, dass Marios Wechsel ans Mikro kein Fehler war. Für die Studioaufnahmen spielte er auch noch die zweite Gitarre ein, bei Live-Auftritten erledigt Jo den Saitenquälerjob alleine.
Nicht gut zu sprechen sind die Badener auf Necrophagist, Sänger Mohammed Suicmez war wohl an der Produktion der Erstauflage von "Decades of Decapitation" beteiligt, wird aber im Booklet des Re-Releases (bei Sylphony Creations) nicht mehr erwähnt. Necrophagist ließen Presseberichte, Mario und Slavek hätten mal bei ihnen musiziert, widerrufen, auf Nachfragen zu der Beziehung gibt es nur „Kein Kommentar“ zur Antwort. Solltet ihr also mit den Jungs ein (oder mehr) Bierchen trinken und ein wenig „schwätzen“ wollen, solltet ihr dieses Thema besser außen vor lassen.
Die für mich interessantere Frage ist sowieso, wann wir wieder mit neuem Material rechnen können, vielleicht haben sie ja auf dem PSOA die ein oder andere Überraschung für uns. Aber selbst wenn nicht, "Decapitation"-Gefahr ist bei DEADBORN ja sowieso garantiert!!

Steven aka RedDevil


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2004 / Decades of Decapitation  / MCD
2007 / Stigma Eternal / CD / Massacre

Bandmembers:
Mario Petrovic - Vocals
Jo Morath - Gitarre
Jan Maier - Bass
Slavek Foltyn - Schlagzeug
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.deadborn.de

 

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DEFLORATION

DeflorationMit DEFLORATION steht eine weitere deutsche Death-Vollbedienung Marke Florida-Death auf dem Programm. Feinstes Geballer erwartet uns da von den Thüringern, und Sänger Uwe "Böser Blick" Rödel grunzt, was die Gurgelkehle hergibt. Gegründet wurde die Band im Jahre 2001 von Bertram Tischendorf (gui), Marco Reppe (bass) und Christian "Försti" Förster (drums), kurze Zeit später holten sie sich dann Uwe Rödel in die Band, der, wenn ich richtig informiert bin, der Vater von Bertram ist. Das ist doch mal ein schönes Vater-Sohn Gespann!
In den nächsten Jahren wurde zunächst fleißig geprobt, Anfang 2003 fühlten sie sich dann bereit für ihre erste Demo. Und was da aus dem Rape of Harmonies-Studio rauskam, zeigte, dass sich das Proben gelohnt hatte. Die self-titled Demo bescherte den vier Thüringern Live-Gigs unter anderem mit Obscenity, Cryptic Wintermoon und Final Breath. Ein Jahr später wurde im gleichen Studio die Demo MCD "Misanthropic Instinct" angegangen. Auch die wurde ein voller Erfolg und brachte den Jungs einen Deal für eine Split bei Suffer Productions ein. Die Split von DEFLORATION und den Spaniern von Strangled erschien Anfang 2005, etwa zur gleichen Zeit stieß Klampfenmann Sebastian Lau zur Band und komplettierte damit das Line Up. Mit voller BesetzungDefloration ging es dann auch gleich ins Soundlodge Studio, um das erste Langeisen aufzunehmen. Und was da mit "Dripping with blood" rauskam, kann sich wirklich sehen ...ähm... hören lassen, ordentlicher Florida Death mit einer schönen Prise Groove und einem wahnsinnigen Fronter. Kein Wunder, dass ein Label-Deal nicht lange auf sich warten ließ, Remission Records veröffentlichte diesen Hassbatzen Anfang 2006. Das zweite Album war da nur eine Frage der Zeit, bereits im März 2007 war es käuflich zu erwerben. Und mit "The Bone Collection" ist ihnen ein weiteres Meisterwerk gelungen, mit dem sie ihren Platz in der deutschen Death-Szene festigen konnten. Aufgenommen wurde diesmal im Kohlekeller Studio, da das Soundlodge gerade ausgebucht war. Gegenüber der ersten Scheibe kommen DEFLORATION musikalisch gefestigter daher und bieten abwechslungsreichen Death gepaart mit -man kann es nicht oft genug erwähnen- Uwes Vocals, die echten Wiedererkennungswert haben. Das Cover wurde von Svencho von Aborted gestaltet, beim ersten Album kam das Design von Jacek Wisniewski, der u.a. auch für Vader und Krisiun tätig ist.
Ich muss dazu noch ein Dankeschön an Markus von MDD loswerden, der uns beim Bringer of Death letztes Jahr dieses Album ans Metaller-Herz gelegt hat, einer der besten Spontankäufe der letzten Jahre!
Danach wurde auch ein Traum der fünf Thüringer wahr: endlich ein Auftritt bei einem größeren Festival und dass es dieses Mal sogar quasi zum Heimspiel auf dem PSOA kommt, wird die Spielfreude sicher nicht mindern. Und da der Deal mit Remission drei Alben beinhaltet, bekommen wir vielleicht auch einen kleinen Vorgeschmack auf das dritte Hackbrett, das bestimmt nicht mehr all zu lang auf sich warten lassen wird.
Ich habe DEFLORATION bisher leider noch nicht live gesehen, aber nach allem, was ich so mitbekomme, liefern sie live ein noch deftigeres Brett ab als auf CD. Wärmt Eure Nacken also gut vor für diese blutige Entjungferung!

Steven aka RedDevil


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2003 / Defloration (Demo)
2004 / Misanthropic Instinct (Demo)
2005 / Defloration / Split mit Strangled / Suffer Productions
2006 / Dripping with Blood / Remission Records
2007 / The Bone Collection / Remission Records

Bandmembers:
Uwe Rödel - Gesang
Bertram Tischendorf - Gitarre
Sebastian Lau - Gitarre
Marco Reppe - Bass
Christian Förster - Schlagzeug
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.defloration-deathmetal.de

 

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DISMEMBER

DismemberDISMEMBER sind mit eine der dienstältesten Bands und haben den Schwedischen Death Metal mit geprägt. Seit ihren Anfangstagen in 1988 steht die Band für knarzenden, gitarrenbetonten Death Metal, der mit den typischen tiefer gestimmten Klampfen den rauen Charme des Schwedischen Death Metal’s begründet.
Aus ehemaligen Bandmitgliedern von Nihilist, Carnage, Carbonized und Unleashed formten sich 1998 die heutigen Dismember, Matti Kärki (Gesang), David Blomqvist (Gitarre), Robert Sennebäck (Gitarre), Fred Estby (Schlagzeug) und Richard Cabeza (Bass) waren dabei eine Band zu gründen die noch einiges an Aufsehen erregen sollte. Man begann mit einigen Demos zwischen 1998 und 1990 auf sich aufmerksam zu machen, was der Band auch nicht besonders schwer fiel. 1991 veröffentlichte Nuclear Blast das Debütalbum “Like an Everflowing Stream“. Mit dem Album traf man mitten auf die Zwölf und sicherte sich einen Platz in der ersten Liga des Schwedenstahls. Dieses Album besitzt Kultstatus und gehört eigentlich in jede Sammlung eines Death Metal Liebhabers. Nach getaner Arbeit begibt man sich auf Tour um das Album Live zu promoten. Ein Jahr später wird im Sunlight Studio die EP “Pieces“ aufgenommen, neben drei neuen Songs gibt es auch noch zwei Neukompositionen von "Soon To Be Dead" und "Deathevocation" zu hören. Das nächste Album "Indecent And Obscene" brachte die Jugendschützer etwas in Rage, da man das Cover wohl für zu brutal erachtete. Musikalisch gibt es auf dem neuen Material nicht nur schnelles Gehämmer, Midtempo und groovende Parts sind neuerdings auch Dismemberzwischendurch vertreten. Der Fachpresse gefällt das neue Material und es gibt wieder durchgehend gute Kritiken. Danach steht die erste Tour über den großen Teich an, die Band beackert Amerika und zeigt auch dort wie man den Schwedischen Hammer schwingt. Zurück aus den USA geht man mit Hypocrisy, Benediction und Amorphis auf die erste Nuclear Blast Festival Tour quer durch Europa. 1995 folgt die nächste EP “Casket Garden“ welche drei neue Nummern enthält und Lust auf den nächsten Longplayer macht. “Massive Killing Capacity“ ist wieder ein amtliches Death Metal Album geworden, wobei so manche Riffs doch starke Anteile von traditionellen NWoBHM-Bands enthalten. Das schwächt jedoch das Album in keiner Weise, da alles bestens in einem Mantel aus stampfendem Death Metal verpackt wurde.
Nach einer kreativen Pause melden sich Dismember 1997 mit der “Misanthropic“ EP wieder im Death Metal Zirkus zurück. Das Material ist zwar nicht unbedingt schlecht, aber Dismember können doch wesentlich mehr, als das was auf der neuen EP zu hören ist. Was sie mit ihrem neuesten Longplayer, der bezeichnend “Death Metal“ getauft wird, auch wieder unter Beweis stellen, aggressiv und mit Volldampf halten Dismember wieder die Fahne des klassischen Death Metal hoch und scheißen auf irgendwelche melodischen Trends der Zeit. Die anschließende Tour läuft nicht wie geplant und endet mit einem finanziellen Desaster, auch Richard Cazeba am Bass schmeißt danach das Handtuch und die Band begibt sich auf die Suche nach passendem Ersatz. Sharlee D'Angelo heißt der neue Mann am Bass und nachdem zwei lange Jahre ohne ein neues Lebenszeichen der Band vergangen sind, kehren Dismember mit einem Paukenschlag Namens “Hate Campaign“ zurück. Mit einem erstklassigen Album, das sowohl die klassischen DM Roots der Band aufzeigt aber auch viele melodische Elemente enthält, zeigt die Band der Konkurrenz mal wieder, wo der Hammer hängt. Doch nach diesem Album ist es verdammt lange mächtig still um die Band, so still, dass manch einer vermutet, dass sich das Quintett aufgelöst hat.
Doch mit "Where Ironcrosses Grow" melden sich Dismember 2004 wieder unter den Lebenden zurück, das neue Material tönt Old School as Fuck und röhrt wie in den Anfangstagen mit tiefer gelegten Gitarren durch die Botanik. Auch Gründungsmitglied Richard Cazeba am Bass ist wieder mit an Bord des schwedischen Flagschiffes. Auf der 2004 erschienen DVD "Live Blasphemies" gibt es neben dem Mitschnitt eines Gigs in Stockholm auch eine cirka zweistündige Biographie in Form von Interviews und Live-Mitschnitten aus alten Tagen. Live konnten die Mannen um Matti Kärki auf dem PSOA 2004 (Bericht und Fotos) aber leider nicht überzeugen, da Matti wohl an dem Tag zu tief ins Glas geschaut hatte und sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, was den Gig doch sehr stark trübte. Ende 2004 steigt Richard Cazeba wieder aus und wird durch Johann Bergebäck ersetzt. Doch Bergebäck bleibt nicht lange in der Mannschaft und wird 2005 durch den neuen Mann Tobias Cristiansson ausgewechselt.
2006 stellen Dismember ihr siebtes Album in die Läden, mit “The God that never was“ haben die Herren eines der besten Alben ihrer langen Geschichte geschrieben. Brutalität und Heavyness gepaart mit arschgeilen Melodien ergibt ein Album, dass einen förmlich in die Knie zwingt. Passend dazu begibt sich die Band im August 2006 mit Entombed, Grave und Unleashed auf die legendäre Masters of Death Tour. Ende April 2007 verlässt Gründungsmitglied Fred Estby die Band, um sich mehr um seine Familie kümmern zu können. Mit Thomas Daun wird der Posten am Schlagzeug neu besetzt und auch das 2008 erscheinende neue Album “Dismember“ eingeknüppelt. Das neue Album steht den besten Werken in nichts nach und Dismember zeigen, dass sie auch nach 20 Jahren noch voll im Saft stehen. Auch die Europa Burns Tour 2008 mit Hatesphere, Fall of Serinity und Lay Down Rotten war erfolgreich und Dismember konnten live einen starken Eindruck hinterlassen.
Da die Schweden in Punkto Live-Performance auf dem Party.San noch eine Scharte auszuwetzen haben, kann man davon ausgehen, dass die Mannen mit dem geilen neuen Material im Rücken einen Tornado auf der Bühne entfachen werden. Getreu ihrem Slogan "As long as Dismember lives, Death Metal will reign!" und einer Setlist, die mit Gassenhauern wie z.B. "Override The Overture", "Legion" oder "Under Blood Red Sky" gespickt ist, kann man eine Live-Packung besten Schwedentod’s erwarten.

Mitch aka Exorzist


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1998 / DISMEMBERED / Demo
1989 / LAST BLASPHEMIES / Demo
1989 / REHEARSAL / Demo
1990 / REBORN IN BLASPHEMY / Demo
1991 / SKIN HER ALIVE / Single
1991 / LIKE AN EVERFLOWING STREAM
1992 / PIECES / EP
1993 / INDICENT & OBSCENE
1995 / CASKET GARDEN / EP
1995 / MASSIVE KILLING CAPACITY
1997 / MISANTHROPIC / EP
1997 / DEATH METAL
2000 / HATE CAMPAIGN
2004 / WHERE IRONCROSSES GROW
2006 / THE GOD THAT NEVER WAS
2008 / DISMEMBER 

Bandmembers:
Matti Kärki - Gesang
David Blomqvist - Gitarre
Martin Persson - Gitarre
Tobias Cristiansson - Bass
Thomas Daun - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.dismember.se

 

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ENDSTILLE

EndstilleIm Dezember 2000 entstand im schleswig-holsteinischen Kiel aus den Resten der Bands Octoria und Tauthr die aktuelle Speerspitze des deutschen Black Metal, ENDSTILLE. Dabei steuerten Octoria mit Iblis und Cruor Propaganda und Bombenhagel der unheiligen Allianz bei, von Tauthr kamen mit L.Wachtfels und Mayhemic Destructor Sturmgeschütz und Artillerie hinzu. Das Ziel der Zusammenkunft beschreibt die Homepage wie folgt: "ENDSTILLE spielt ekeligen Endstille @ Party.San 2004aggressiven Black-Metal mit der Feuergeschwindigkeit eines MG42 und der Durchschlagskraft von schwerer Schiffsartillerie"!
Nachdem das nun geklärt war erfolgte mit "DemoN" im Jahr 2001 bereits das erste Werk. Im darauffolgenden Jahr dann bereits der erste Longplayer “Operation Wintersturm“, welcher im JAK Studio aufgenommen und zunächst selbst veröffentlicht wurde. Im selben Jahr erfolgten bereits die ersten beiden Konzerte, jeweils im Hamburger Club, Headbangers Ballroom.
Endstille ist vor allem in den Anfangsjahren eine Band der Regelmäßigkeiten. Mit schöner Regelmäßigkeit machte man die Nordhälfte Deutschlands unsicher, veröffentlichte jeweils mit einem Jahr Abstand die Alben “Operation Wintersturm“, “Frühlingserwachen“, “Dominanz“ und “Navigator“, die allesamt ebenfalls im JAK aufgenommen wurden und nicht zuletzt kann man der Band auch bei ihrer Musik eine gewisse Regelmäßigkeit, wenn nicht gar Monotonie unterstellen.
Mit ihrer extremen Einstellung konnten sich die Kieler im Laufe der Jahre eine ansehnliche Fangemeinschaft aufbauen. Bereits 2004 waren sie das erste Mal auf dem Party.San zu Gast (Bericht und Fotos) und wenn man heute irgendein Black Metal Konzert besucht, tragen 25-40% der Besucher ein Endstille Shirt. 2006 begab man sich dann auf eine große Europa-Tour mit Dark Funeral und Naglfar und veröffentlichte eine 12“ Split mit Graupel.
Zwischenzeitlich haben die Jungs den Twilight Vertrieb verlassen, der sich für die Veröffentlichung der genannten AlbeEndstillen verantwortlich zeigte und hat sich 2007 den Schweden von Regain Records angeschlossen. Mit dieser “Unregelmäßigkeit“ gehen weitere einher. Das neue Album “Endstilles Reich“ wurde mit einem Abstand von zwei Jahren (die EP zähle ich hier mal nicht) veröffentlicht und auch musikalisch lassen sich jetzt öfter einzelne Anzeichen von Melodien erkennen.
Dass die Kieler live eine unglaubliche Bühnenpräsenz haben und nach ihren Auftritten regelmäßig nur verbrannte Erde zurücklassen, ist ja hinreichend bekannt. Darüber hinaus unterstützen sie auch die von Koldbrann ins Leben gerufene Anti-Trigger Kampagne, die sich gegen das “Glattziehen“ des Drumsounds mittels Drumcomputer ausspricht.
Also macht Euch auf ein ungetriggertes MG-Gewitter gefasst, wenn Endstille dieses Jahr zum zweiten Mal die Bühne des Party.San erklimmen. Dieses Mal wird es sicher nicht mehr am frühen Nachmittag sein!

Torben aka Blackie



Titel: No heaven over germany  Album: Endstilles Reich, 2007
Style: Black-Metal

Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören
 

Bisher erschienene Alben:

2001 / DemoN / Demo
2002 / Operation Wintersturm / Eigenproduktion
2003 / Frühlingserwachen / Twilight Vertrieb
2004 / Dominanz / Twilight Vertrieb
2005 / Navigator / Twilight Vertrieb
2006 / Lauschangriff... Split mit Graupel / Pranger Produktionen
2007 / Endstilles Reich / Regain Records

Bandmembers:
Iblis - Gesang
L. Wachtfels - Gitarre
Cruor - Bass
Mayhemic Destructor - Schlagzeug
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.endstille.com

 

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FACEBREAKER

FacebreakerFACEBREAKER, wir reden hier nicht von dem gleichnamigen Boxspiel für den PC, sondern von schwedisch geprägtem Death Metal wie er schwedischer nicht sein könnte.
Die Band gründete sich 1999 nachdem Janne und Roberth schon bereits 1989 die Death Metal Band SCYPOZOA gegründet hatten und dort ihre ersten Gehversuche machten. Bei einem Gespräch überkam es Janne, Roberth (Ex-Edge-Of-Sanity-Sänger), Mikael und Jonas, eine schnörkellose, brutale Death Metal Band zu gründen. Der damalige neu hinzu gekommene Gitarrist Janos steuerte den passenden Bandnamen “Facebreaker” dazu bei. Man hatte sich auf die Fahne geschrieben, einen kompromisslosen brutalen Sound zu kreieren, der ohne technische Kabinettstücke direkt und ohne Umwege in die Fresse ballern sollte.
Im Jahr 2000 nahmen die Mannen bereits ihr erstes Demo “Use Your Fist” in einem lokalen Studio in Schweden auf. Im März 2001 stand man schon wieder in den Startlöchern und spielte das Promo Demo “Hate and Anger” ein. Mit dieser Promo konnte man einen Deal bei dem Englischen Rage of Achilles Label einfahren. Gittarist Janos quittierte im September 2002 den Dienst und die Suche nach einem neuen Gitarristen wurde mit dem derzeitigen Riffmeister Mika erfolgreich abgeschlossen. Die Promo wurde dann 2003 in Form einer 7“ Vinyl veröffentlicht, danach begaben sich die Herren in das berüchtigte Black Lounge Studio um ihren ersten FacebreakerLongplayer “Bloodred Hell” einzutrümmern, der dann 2004 für sehr gute Schlagzeilen in der Fachpresse (u.a. Metal Hammer, Kerrang und Rock Hard etc.) sorgte. Das Album hatte einiges zu bieten und war eine Hommage an alte Größen der schwedischen Szene, catchy Parts, geile Refrains und Songs, die total ins Ohr gehen machten das Album zu einem echten Knaller. Leider machte das Rage Of Achilles Records Label ihren Laden Ende 2004 – Anfang 2005 dicht und so ging das Album doch mehr oder weniger unter und brachte nicht den Erfolg, den es eigentlich verdient gehabt hätte.
Doch man ging trotzdem voller Energie 2005 an das Schreiben von neuem Material für das nächste Album, verschiedene Labels zeigten Interesse die Band unter Vertrag zu nehmen, letztendlich entschied man sich für das Label Pulverized Records. Nachdem die Sache mit dem Label geklärt war, ging es im Juli 2007 wieder zurück zum Black Lounge Studio von Jonas Kjellgren um den Nachfolger "Dead Rotten and Hungry" einzuspielen.
Dieses Album ist ein mächtig geiles Schwedentod-Massaker geworden, so dass ich mich gezwungen fühlte, für diese Leistung die absolute Höchstnote beim Review der Scheibe zu vergeben. Das Review zu “Dead, Rotten and Hungry“ findet ihr hier. Dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe, zeigt die Aussage der Party.San Macher (Wir konnten uns der Magie dieser Band einfach nicht entziehen. FACEBREAKER bringen den knochentrockenen schwedischen Death Metal alter Machart wieder auf die PARTY.SAN Bühne. Freut euch Kinder, freut euch!!) und die Verpflichtung der Band in das diesjährige Party.San Billing.
Wenn die Schwedischen Death Maniacs es schaffen, ihren Monstersound live genauso zu entfachen wie auf dem letzten Output, dann meine Freunde steht uns ein brachialer Schädelspaltender Gig bevor. Ich freu mir jedenfalls jetzt schon ein Loch in den fauligen Wanst, wenn ich an bevorstehenden Gig denke, diese tödliche Schwedenparty darf sich kein echter Death Metal Fan entgehen lassen ! !

Mitch aka Exorzist



Titel: Walking Dead  Album: Dead, Rotten and Hungry, 2008
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2000 – Use your Fist / Demo
2003 – Hate & Anger / 7” EP
2004 – Bloodred Hell
2008 – Dead, Rotten and Hungry  

Bandmembers:
Roberth Karlsson - Gesang
Mika Lagrén - Gitarre
Janne Ivarsson - Gitarre & Gesang
Jonas Magnusson - Bass & Gesang
Mikael Wassholm - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.facebreaker.com

 

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FARSOT

FarsotDie Gründung FARSOTs ereignete sich vor neun Jahren 1999 in Gotha unter dem Projektnamen Hagelsturm. Auf der Suche nach der eigenen Identität entschied man sich aber alsbald für FARSOT als finalen Bandnamen, was “Epidemie“ auf Schwedisch bedeutet. Mit diesem Wort verbinden die fünf Thüringer das Auf und Ab der Energien in vielen Bereichen des täglichen Lebens und es soll gleichzeitig einen roten Faden in den lyrischen Kompositionen darstellen. In der ganzen Zeit hatte sich am Lineup so gut wie nichts verändert. Im Vordergrund stand von Anfang an, mit der Musik starke Emotionen zu transportieren. Mit der Ausdrucksform Black Metal bot sich eine geeignete Plattform, um Gefühle intensiv ausdrücken zu können.
Im Jahr 2001 veröffentlichte man das erste Demo “Im Zwielicht meines glanzlos' Leben“: Bereits viel mehr Beachtung erfuhr das zweite, ebenfalls in Eigenregie produzierte Demo “042103Freitod“ aus dem Jahr 2004. Das Album wurde bei Bassist v.03/170 aufgenommen, was der Band die Zeit und Möglichkeit gab, in Ruhe gemeinsam das Mischen und Mastern vorzunehmen. Gepresst wurden damals 500 Einheiten.
Es zogen wieder drei Jahre ins Land, dann begab man sich in die Hände von V. Santura (Dark Fortress), um die erste offizielle Langrille einzuspielen. Das Werk schlug dann auch gleich wie eine Bombe ein und wurde in der Presse in den höchsten Himmel bzw. in die dunkelste Hölle gelobt. Insbesondere die hohe Vielfalt und der Abwechslungsreichtum dieses schlicht “IIII“ betitelten Konzeptalbums fand großen Anklang.
Liveerfahrung begann die Band bereits ab 2000 zu sammeln, zuerst in kleinen Clubs und 2002 dann bereits auf dem Tabarzer I-Wood Open Air. Es folgten immer wieder kleinere Gigs in der näheren Umgebung, bis in 2005 erstmalig auch eine kleine Tour auf dem Programm stand. Weit aus den neuen Ländern hat man sich aber eher selten gewagt und die Auslandserfahrung beschränkt sich auf jeweils einen Auftritt in Holland und einen in Wien.
Nachdem die Jungs dieses Jahr im Februar wieder auf kleiner Tour waren, trägt sie der Festivalsommer unter anderem auf's Hell' Pleasure und eben auf's Party-San. Ich bin sehr gespannt, wie die fünf es schaffen, ihr Material live zu präsentieren. Die Platten sind schon mal sehr hörenswert, weshalb es sich auf jeden Fall lohnt, auch live mal ein Ohr zu riskieren!

Torben aka Blackie


Demosongs könnt ihr euch bei MySpace anhören

Style: Black-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

2001 / Im Zwielicht meines glanzlos' Lebens / Demo
2004 / 042103Freitod / Demo
2007 / IIII / Lupus Lounge  

Bandmembers:
10.XIXt - Gesang
3818.w - Gitarre
Pi: 1T 5r - Gitarre
v.03/170 - Bass, Keyboard
R 215k - Schlagzeug
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.farsot.de


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Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2007 findet du hier, das Special von 2007 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2006 findet du hier, das Special von 2006 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2005 findet du hier, das Special von 2005 gibt's hier.
Die Fotos und den Bericht zum PSOA 2004 findet du hier, das Special von 2004 gibt's hier.
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