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Albuminfo

slaughterday - tyrants of doom
Band:
SLAUGHTERDAY
Album:
Tyrants Of Doom
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
47:03
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Cosmower
ID:
1562
Views:
176

Review

Bereits mit ihrem Demo „Cosmic Horror“ konnte das Duo Finger / Reiners allerorts wohlwollende Worte einheimsen. Seither hat man dazu noch 3 Alben, 2 Eps und eine Split – Single auf der Habensseite zu verbuchen, allesamt ohne jegliche „qualitative“ Einbußen. Die der Band seit Anbeginn attestierten AUTOPSY – Einflüsse ( die meist mehr aufgebauscht denn wirklich gravierend waren ) sind neben allerlei weiteren doch viel mehr Reminiszenzen an alte Genreschwergewichte und mittleweile in den ureigenen Bandsound verwoben, der weitaus mehr zu bieten hat,als einen kruden Inspirationsmischmasch. Die Jungs scheinen somit seit ihrem großartigen Erstling „Nightmare Vortex“ über die Jahre immer weiter an den richtigen Stellen ihrer Mucke gefeilt und geschliffen zu haben. Man ist nur immer eigenständiger und vor allem relevanter geworden. Mit dem neuen Werk „Tyrants Of Doom“ hat man nun seinen momentanen Zenit erreicht und ohne den genialen Vorgänger auch nur im Entferntesten abzukanzeln, ist das Ding nochmal einen Zacken geiler.
Bereits beim Einstieg mit dem coolsten Intro seit Ewigkeiten ist bei mir mehr als nur Aufmerksamkeit geweckt. Filmfreunde werden die Verneigung vor einem Klassiker gleich erkennen, wenn nicht stößt sie der kultige Titel nochmal mit dem Näschen drauf. Sehr geil ! Kaum hat einen dieses intrumentale Begrüßungshäppchen hereingelockt, geht es gewohnt derbe zur Sache. „Mauled“ eröffnet den Reigen adäquat und danach folgt Kracher auf Kracher. Der typische SLAUGHTERDAY – Sound, ranzig und hart wie man ihn liebt, abermals mit einem der geilsten Organe im gesamten Death Metal gesegnet, furztrockenes Riffing vereint mit melodischen Gitarrenläufen, die sich ins Gehirn fräsen. Wenn des Fingers Finger teilweise in bester HeavyMetal Manier über die Saiten flitzend solieren, geht mir das Herz auf. „Morbide Schönheit“ trifft es wohl am besten,um das Ganze zu beschreiben.So folgen dem kultigen Intro acht formidable Eigenkompositionen, von denen sich keine irgendeine Blöße im Vergleich zu den anderen gibt und ich werde mich hüten, hier einen Favoriten rauszupicken.“No fillers,just killers“ lautet hier die Devise. Obwohl SLAUGHTERDAYs Death Metal oldschoolig nach vorne brettert, sorgen besagte Melodien und weitere kleine, liebevoll eingebrachte Details dafür,daß sich die Musik nicht abnutzt und stets spannend bleibt.
Zu den insgesamt neun selbstgedrechselten Geschossen der LP gesellen sich dann noch eine bzw zwei extrem geschmackvoll gewählte und auch sehr gelungene Coverversionen. Zum einen „Predator“ von CARNIVORE als Bonus-Track der CD, zum anderen „Wardroid“ von ASPHYX , wobei hier deren Basser seinen Part selbst übernimmt.
Wo bezüglich Songwriting, Produktion und Artwork bei „Tyrants Of Doom“ alles quasi perfekt umgesetzt ist, könnte das Bonus-Track-Wirrwarr bei manchem für Unmut sorgen. Zwar bekommt der Käufer der CD mit „Predator“ einen Song mehr als der Vinylfreak, allerdings muß er auf „Wardroid“ verzichten, welcher zusätzlich nur auf dem USB-Stick zu finden ist, der in der Die Hard-Box beiliegt und auch den CARNIVORE-Track enthält. Für Fans, die sich besagte Box gegönnt haben eine feine Sache, für andere halt ärgerlich.
Heutzutage erlebe ich es nur noch selten,daß ich eine neue Scheibe exzessiv in Dauerschleife höre, aber bei „Tyrants of Doom“ ist das mal wieder der Fall. Somit versteht es sich auch von selbst, daß die Ostfriesen zur absoluten Speerspitze des kontinentalen Death Metals zu zählen sind, wobei sie auch weltweite Konkurrenz gut wegknallen. Dieses granatenstarke Album kann man sich bedenkenlos neben die zeitlosen Klassiker des Death Metals ins Regal stellen. Da gehört es sogar definitiv hin !


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Tracklist

1. Dawn Of The Goblin (Intro ) 2:07
2. Mauled 5:37
3. Coffined Saviour 4:21
4. Necromantic Visions 4:23
5. Grave Nihilist 5:38
6. Pestilent Tombs 6:13
7. Tyrants Of Doom 5:34
8. Drown In Filth 4:10
9. Parasitic 5:06
10. Predator ( CD/USB – Bonus - Track ) 4:00
11. Wardroid ( USB – Bonus-Track ) 4:13

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Bandwebsite: