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Albuminfo

midnight - rebirth by blasphemy
Band:
Midnight
Album:
Rebirth By Blasphemy
Genre:
Black/Thrash Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
33:49
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
1372
Views:
91

Review

Da ist er wieder der Kapuzenmann aus den USA. Gemeint ist hier Sänger, Gitarrist, Bassist und Drummer Athenar mit seiner Band Midnight. Auf dem nunmehr dritten Album „Rebirth By Blasphemy“ zündet Midnight ein buntes Feuerwerk aus Speed, Thrash und Black Metal, D-Beat und Punkrock. Midnight klingt immer noch wie Midnight. Wer die Band nicht kennt der stelle sich Venom, Motörhead, Rose Tattoo und Toxic Holocaust gemeinsam auf einer Bühne vor, das Ganze um ein paar Takte schneller gespielt und schon hat man den „tanzbaren“, rockig rotzigen Sound von Midnight im Ohr! Übrigens kommt der Sound von Midnight am besten rüber wenn man dabei ein kühles Bier in der Hand hält. So war die erste Amtshandlung beim Schreiben des Reviews, der Griff zur Bierpulle im Kühlschrank.
„Rebirth By Blasphemy“ strotzt vor Kraft, Schnelligkeit und rauer Schönheit und an Venom’s Cronos erinnerndem Gesang. Der fette und dennoch knarzige Sound wurde in den Mercenary Studios mit Noah Buchanan in Cleveland, Athenar’s Heimatstadt, produziert.
Der Opener “Fucking Speed And Darkness” ist ein D-Beat-mäßiger Thrasher der einem sofort in seinen Bann zieht und die Beine unwillkürlich zu zucken beginnen. Dieser Song beinhaltet alle Elemente die eine Speed/Heavy/Thrash-Metal Hymne braucht – Schnelle Gitarrenriffs, Solos, D-Beat-Rhythmen, Groove, böses kratzige Vocals. Was ein geiler Scheiß! “Escape The Grave” und “Warning From The Reaper” hauen in die gleiche Kerbe wenn auch nicht ganz so brillant.
„Raw Attack“ und „You Can Drag Me Through Fire” gehören ebenfalls zu den starken Speed/Thrash/Heavy-Metal-Songs.
Das langsam stampfende „Rising Scum“ mit den tief bollernden Drums erinnert mich stark an Venom‘s „At war with Satan“ oder „Buried Alive“ und ist die große und gelungene Ausnahme auf dem Album.
Der ein oder andere Song auf dem Album, wie z.B. „Devils Excrement“ ist mir etwas zu flach oder verfrickelt, aber bei leibe immer noch nicht schlecht.
Laut Athenar begann er das Schreiben der Texte mit recht positiver Stimmung was man bei „Escape The Grave“ merken kann, allerdings kippte die Stimmung nachdem er zwischenzeitig völlig angeekelt von der Menschheit war.

Resümee: Jeder der einen Mix aus Speed, Thrash und Black Metal, D-Beat und Punkrock mit der Attitüde von Venom, Motörhead, Rose Tattoo und Toxic Holocaust interessant findet, der sollt sofort zum Händler seines Vertrauens gehen und die Scheibe abgreifen.
Im übrigen sind die Live-Shows von Midnight immer ein Highlight und eine Demonstration von Power und Authentizität.


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Tracklist

1. Fucking Speed And Darkness 3:58
2. Rebirth By Blasphemy 3:07
3. Escape The Grave 2:47
4. Devils Excrement 2:15
5. Rising Scum 4:01
6. Warning From The Reaper 4:05
7. Cursed Possessions 2:23
8. Raw Attack 3:49
9. The Sounds Of Hell 3:16
10. You Can Drag Me Through Fire 4:04

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