Diese Webseite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren (u.a. in News, Forum, Bildergalerie, Poll) und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

This website uses cookies to personalize content and to analyze access on our website. If you use our website you accept the use of cookies.

Albuminfo

dimholt - epistēmē
Band:
Dimholt
Album:
Epistēmē
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
62:35
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1371
Views:
169

Review

Dimholt - Epistēmē

Bulgarien und Black Metal? Da musste ich passen, eine Suche bei Metal Archives spuckte neben ziemlich obskuren Bands (88, Aryan Art, Gaskammer) nur zwei mir bekannte Truppen aus: Grond und Hajduk. Und nun noch Dimholt. Sollte man die kennen? Ich denke schon!

Die 2003 gegrndete Truppe legt mit "Epistēmē" ihr zweites Album vor. Und das kann berzeugen, zuallererst mit dem Klang. Verffentlichungen aus dem stlichen Ausland klingen grad im Black Metal Bereich fters mal wie mit einem in 30 Meter Entfernung stehenden Ein-Spur Recorder aufgezeichnet, Dimholt zeigen das das nicht so sein muss. Klanglich htte ich das Album sofort nach Skandinavien oder Amerika & Kanada verorten, kraftvoll und dennoch natrlich und klar luft "Epistēmē" ins Gehr. Ertnt "Death comes First" noch relativ erwartbar, spitzt man sptestens bei "Into Darker Serenity" die Ohren. Getragen und mchtig rauscht dieser Titel heran und ndert an dieser Stimmung nicht viel, verzckt dadurch mit Atmosphre und Instrumentenbeherrschung. Das Tempo ziehen die Jungs zwar zwischendurch mal an, an der finster drckenden Stimmung ndert sich aber nichts. Der erste Hit der Scheibe.
Flotter geht es mit "Sacrilege" weiter das zur Mitte hin eine sehr okkulte Stimmung aufbaut, auch durch die unmenschlichen Schreie. Auch hier begeistert mich die durchweg dstere Stimmung des Titels, die Instrumentenfraktion baut eine Wand aus Dunkelheit vor dir auf die dich Stck fr Stck gefangen nimmt.

Ich mchte jetzt gar nicht jeden Titel sezieren, wer bis hier hin am Ball geblieben ist der wird auch vom Rest nicht enttuscht. Oder, wer das Album bei Bandcamp antestet und Titel Nummer 2 & 3 herzerwrmend findet der kann das Teil bedenkenlos in den Warenkorb packen. Den auch "The Martyr's Congregation" hat wieder diese allzeit prsenten Gitarren die immer gut hrbar sind, sich aber nie zu sehr in den Vordergrund stellen. Und auch mit dem Schlagzeugsound kann ich sehr gut leben, druckvoll aber nicht berproduziert verpasst es den Titeln den ntigen Antrieb. Und hlt sich aber auch mal zurck wenn die Stimmung des Titels es verlangt. In dem sauber ausbalancierten Klangteppich bewegt sich dann noch Snger Woundheir angenehm undramatisch mit seinen finsteren Texten. Fr diese bekommt er auch ausreichend Zeit, abgesehen von "Death comes First" gehen alle Titel ber die 5-Minuten Marke.

"Epistēmē" klingt fr mich so wie ich es in letzter Zeit von diversen skandinavischen Formationen erwartet htte die mich dann doch nur enttuscht haben. Das erstaunliche an der Sache ist das das Album in verschiedenen Sessions in verschiedenen Studios aufgenommen wurde, erst in Belgien wurden die Einzelteile zu einer Einheit verschmolzen. Respekt, so einen Klang bekommen die meisten Truppen nicht hin die alles in einem Studio machen. Man beachte dabei, Dimholt erschaffen das alles in Eigenregie ohne Label im Rcken.

Schwarzmetaller: Antesten!
Anspieltip: "Into Darker Serenity", "Sacrilege", "The Hollow Men" und eigentlich auch alle anderen Titel der Scheibe.


Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Tracklist

1.Death Comes First 02:57
2.Into Darker Serenity 06:31
3.Sacrilege 05:19
4.The Martyr's Congregation 06:57
5.Nether 06:08
6.The Fall 05:55
7.The Hollow Men 06:22
8.Scars Of Seclusion 07:13
9.Reliquae 08:04
10.Aletheia 06:51

Weitere Links





Die letzten 1 News zur Band

Mehr News gibt es im News-Archiv


Die letzten 1 Forumbeitrge zur Band

Mehr Diskussionen gibt es im Forum