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Albuminfo

nocturnal breed - we only came for the violence
Band:
Nocturnal Breed
Album:
We only came for the Violence
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
50
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1316
Views:
130

Review

Das letzte Werk "Napalm Nights" konnte mich nicht so ganz berzeugen, es krankte vor allem am Sound. Und scheinbar bin ich nicht der einzige gewesen der mit dem Endergebnis nicht zufrieden war, die Band hat sich offenbar zusammengesetzt und ihre Zielstellung etwas berarbeitet. Zudem hat man mit Folter Records einen neuen Labelpartner. Also neues Spiel - neues Glck? Oder nur alter Wein in neuen Schluchen?

Nun, stellen wir uns die Metalszene mit all ihren Strmungen als Stadt vor: Da htten wir die Hinterwldler die einsam in den Wldern vor sich hinwerkeln, die Rollenspieler in ihrer eigenen Fantasiewelt, die ewig Gestrigen die mit ihrem braunen Mll an allen Rndern rattenfngergleich nach neuen Opfern fischen, die angepassten Mainstreamer, usw usw....
Nocturnal Breed wren in diesem Kosmos der Kter hinter dem Gartenzaun der jeden anklfft. Schon etwas abgeranzt und von diversen Kmpfen gezeichnet, aber immer noch wtend und jederzeit bereit dir in die Wade zu beissen und dich fr den Rest deines Lebens gehbehindert zu machen. Und genau bei dieser Tat luft "We only came for the Violence" im Hintergrund als Dauerschleife, allein schon weil der Albumtitel passt wie Arsch auf Eimer.

"We only..." ist die rostige Nagelkeule neben allen anderen Hochglanzwaffen, stumpf, primitiv, wirksam. Das Album wirft dir von der ersten bis zur letzten Sekunde all seine Wut und seine schlechte Laune entgegen, die entrckten bis hysterischen Vocals runden den Wahnsinn passend ab. Die Scheibe ist in all seinen Belangen einfach nur roh und wundervoll unbearbeitet, dem Klang wurden dankenswerterweise alle seine Ecken und Kanten belassen. Und das Songmaterial braucht das auch, wohin das fhrt wenn man zu viel rumwerkelt hat man ja bei "Napalm Nights" gesehen dem seine ganze Energie beim Mixen geraubt wurde. Hier ist aber alles bestens und genau so wie es sein soll, BlackThrash braucht keine Verfeinerungen oder irgendwelches schmckendes Gebaumel. Direkt und ohne Vorwarnung mitten ins Gesicht, so muss das sein.

Die letzten beiden Alben aus dem Genre die hier auf dem Seziertisch lagen waren die aktuellen Werke von Nocturnal Witch und Whiskey Ritual. Sollte man mit beiden Bands eine Party starten und Nocturnal Breed einladen dann wrde das folgendermassen laufen: WR bringen die Getrnke mit und haben das Ziel diese mit dir zu leeren, NW hocken auch in der Runde und zelebrieren diverse verschwrerische dunkle Knste. Nocturnal Breed sind der schlechtgelaunteste Partycrasher ever, sperren dich in Keller, schmeissen den Rest der Anwesenden raus, zertrmmern dein Mobiliar, vernichten smtlichen Alkohol und saufen notfalls auch Verdnner. Zum Abschluss machen sie dir noch einen dicken Haufen direkt auf den Glastisch. The Party is over, we only came for the Violence.


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Tracklist

01 Iron Winter (Intro)
02 Choke on Blood
03 Nekrohagel
04 We Only Came for the Violence
05 Frozen to the Cross
06 Desecrator
07 Cannibalized by Fear (Intro)
08 Sharks of the Wehrmacht
09 Limbs of Gehenna
10 War-Metal Engine
11 Can't Hold Back the Night
12 Bless the Whore
13 A Million Miles of Trench
14 Ut Slss (Bonus Track)
15 Underworld (Bonus Track)
16 The Purge of Rule - Outro (Bonus Track)

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