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Albuminfo

bloodshed - rising
Band:
Bloodshed
Album:
Rising
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Exorzist, www.hell-is-open.de
ID:
889
Views:
802

Review

Die aus Helmstedt stammende Formation Bloodshed sind nicht gerade die aktivsten, wenn es darum geht neues Songmaterial auf die Bangerschar loszulassen. Das Debütalbum „Bloodshed“ erschien in 2000, die folgende EP „Gasoline For Deathmachine“ in 2008 und jetzt liegt mir das neueste Werk der Truppe „Rising“ vor. Die Band scheint sich auf einen 8-Jahre Rhythmus eingeschossen zu haben, solange dabei was passendes heraus kommt soll es mir ja recht sein.

Der Titeltrack zum Einstieg präsentiert sich alles feines melodisches Instrumental mit Tiefgang. Bevor „And so we March“ auf den Plan tritt und erstmals zeigt in welche Richtung es auf Rising geht, mit ansprechender Produktion wird moderner Death Metal mit technischer Note gezockt. Ein tolles Riff prägt diesen cool daherkommenden Song, der Wechselgesang zwischen nicht ganz so tiefen Growls und Screams passt und auch die technische Darbietung kann sich hören lassen. Die technischen Parts werden zum Glück hier nicht komplett übertrieben, sodass der Fluss innerhalb der Songs noch gewährleistet ist. Ein feiner Einstieg! „Deliverance Trough Punishment“ ballert etwas straighter und ist mit mehr technischen Details gespickt. „Antagonism Inside“ folgt im Stile des vorangegangen Songs und auch hier darf Drummer Timo gekonnt die Stöcke fliegen lassen. Die Jungs können mit ihren Instrumenten umgehen, so viel ist definitiv sicher. „Morbid Comprehension“ und das folgende „Calling of the Afterworld“ pendeln auch zwischen schnelleren derben Parts und melodischen Einschüben, die Gitarrenfraktion zockt das ein-oder andere feine Riff aus dem Ärmel, aber im Gesamten fehlt mir doch etwas das zwingende Songwriting, da sich die Tracks doch stark ähneln in ihrer Grundausrichtung. „Harvest“ beginnt etwas ruhiger, bevor wieder Gas gegeben wird und die Doublebass tackert, aber der Song glänzt auch mit majestätischen Momenten was dem Song sehr gut zu Gesicht steht. Auch die Riffs sind zwingend und die Breaks gut getimt, da nickt man doch gerne im Takt mit. Schon sind wir bei Song Nummer 8 „Bloodhymn“ gelandet, der auch wieder durch eine coole Songstruktur gefallen kann, der technische Aspekt tritt dezent in den Hintergrund und lässt die feinen Riffs für sich arbeiten. So gefallen mir die Helmstedter am besten, tolle Gitarrenarbeit und ein passendes fließenden Zusammenspiel aller beteiligten. „Wamlaw“ geht wieder mehr in die brutalere, technisch gelagerte Ausrichtung, zwar werden hier auch melodische Parts mit eingebracht aber hier scheint man mir zu viel zu dem wollen, was dem Feeling doch einen Bremsklotz entgegen schiebt. Der Schlusssong „Path of Redemption“ läuft mir doch wieder sehr viel besser rein, die Stakkato-artig gesetzten Riffs fetzen und die Leads die hier verbraten werden sind wirklich große Klasse. Gegen Ende hin versucht die Band m.E. wieder zu viel in den Song einzubauen, was den Songfluss wieder zu sehr ausbremst, auch wenn das Ende des Songs sehr ansprechend ausklingt. Klar versucht man keine Langeweile aufkeimen zu lassen und das Songwriting wechselhaft zu gestalten, aber manchmal wäre etwas weniger in meinen Ohren doch besser gewesen.

Fazit: Bloodshed gehen sehr variabel im Songwriting vor und beherrschen ihre Instrumente, glänzen mit feinen Leads und starken Riffs, versuchen aber teilweise etwas zu viel innerhalb der Songs zu wollen. Ich will jetzt hier aber die Leistung der Helmstedter nicht schmälern, denn auf Rising wird einem das Trommelfell mit ambitioniertem und über weite Strecken feinem modernem Death Metal zerlöchert. Wer nichts gegen technische Spielereien innerhalb der Songs hat und gerne seine Rübe zwischen Brutalität und Melodie rotieren lässt sollte die Jungs definitv mal antesten !!!


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