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Albuminfo

vanhelgd - temple of phobos
Band:
Vanhelgd
Album:
Temple of Phobos
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
10 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
833
Views:
827

Review

Vanhelgd wurde auf den vergangenen Album schon des öfteren eine Verbindung zu Asphyx unterstellt, vor allem in Bezug auf die schleppenden Passagen. Da diese schleifenden Stellen in der Presse überall sehr gelobt wurden, da haben sich die Schweden wahrscheinlich gedacht: Dann machen wir doch ein ganzes Album dieser Machart.

Denn die zügigen, mit Black Metal anbändelnden Brecher sind gewichen und haben Platz für gewaltig walzende Stücke gemacht. Da ist trotzdem immer noch mächtig Feuer im Ofen der Jungs, diese Energie haben sie aber nicht in Geschwindigkeit kanalisiert sondern in fiese Nackenbrecher der Marke derb&drückend. Vor allem die spielfreudigen Gitarren scheinen zu zerbersten vor Riffgewalt und Melodieanteil, im Bereich der Langholzartisten ist hier immer was los. Die Schweden zeigen dem Rest der Oldschool/Schwedentod Kappellen eindrucksvoll wie man frisch und agil klingen kann ohne dabei die Genreeckpunkte zu überschreiten. Vanhelgd verzichten völlig auf bekanntes Einheitsgeschrubbe und sorgen dadurch für eine unglaubliche Vitalität in ihren Songs. Dabei streifen sie ungewollt die Brachialität und Durchschlagskraft von Asphyx, die schwermütige und depressive Dramatik von My Dying Bride und die opulenten und ausufernden Klageepen von Primordial, bleiben sich dennoch treu und klingen immer noch zu 100% nach Vanhelgd. Und das alles auch noch ohne auch nur ansatzweise wie eine Kopie zu wirken oder die bekannte "nicht schlecht, hab ich aber schon zu oft gehört" Momente hervorzurufen.

Astrein durchkomponierter Deathmetal mit hohem doomigen Anteil, aber auch weit weg davon irgendwie überladen oder langatmig zu sein. Auf "Temple Of Phobos" beweisen Vanhelgd erneut zu was für Grosstaten man fähig sein kann auch wenn die Band nur aus vier Leuten besteht und das man keinerlei Hilfsmittel benötigt um seinen Klang künstlich aufzubohren oder zu erweitern wenn man über ausgereiftes Songwriting und leidenschaftliche Musiker verfügt die voll hinter ihrer Idee stehen und für das brennen was sie tun. Denn das das so ist, das spürt der Hörer zu jeder Sekunde dieser sieben Darbietungen.
"Temple Of Phobos" ist ein Album voller grossartiger Momente die ich euch jetzt nicht alle verraten werde, die kann jeder für sich selber entdecken. Und wer jetzt vielleicht vermutet das die Jungs das spielen in schnellerer Gangart verlernt haben der lauscht nach dem vermeintlichen Ende von "Allt Hopp Är Förbi" noch etwas der Stille und bekommt dann eine kleine Überraschung serviert.

Ein Album das sich komplett in einem Fluss befindet und trotzdem Wert auf die Eigenständigkeit der einzelnen Titel legt.
Für mich definitiv ein Highlight des Jahres, ich find hier keinerlei Kritikpunkte und vergebe deshalb problemlos die Höchstnote.


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