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Albuminfo

dehuman reign - ascending from below
Band:
Dehuman Reign
Album:
Ascending from below
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
832
Views:
738

Review

2013 erschtterte "Destructive Intent" das Land, 2016 folgt "Ascending from below". Und das Album folgt der Schneise die man einst durch die Republik schlug, setzt dem Wahnsinn aber noch was drauf.

"Ascending from below" ist lupenreiner Deathmetal ohne Spielereien, knochentrocken und saufett kommt ein Geschoss nach dem anderen aus den Boxen. Die Band geht dabei ber die komplette Spielzeit ziemlich erbarmungslos mit dem Hrer um, auflockernde oder beruhigende Elemente zum luftholen bleiben aus. Das merkt der Maniac aber gar nicht da er die ganze Zeit am mitbangen sein wird, einzig die Nackenschmerzen am nchsten Tag geben die Quittung dafr.
Aufgrund des energiereichen Levels der Songs tun ein, zwei Durchlufe zum Einstieg der Scheibe sehr gut um alles zu erfassen. Dann breiten Dehuman Reign die komplette Palette ihres Hasses vor dem Hrer aus. Das Riffing ist zwar nichts neues, kommt aber sehr effektiv und wirbelzerstrend aus den Lautsprechern gefetzt und ist dabei weit weg von langweiligem Einheitsgeschrubbe. Den ein oder anderen Arbeitsbeweis in Form von Gitarrensoloausflgen htte es fr mich zwar nicht gebraucht, ist aber Geschmackssache.
Vor das Mikro haben die Berliner scheinbar den Fleischwolf persnlich postiert, fast unmenschlich dster tnen die Growls die noch von diversen Schreien unterfttert werden. Angeschoben wird die Fuhre dabei von den unnachgiebig bollernden Drums die dankenswerterweise nicht zu viel vertriggert wurden.
Erst im Mittelteil von Nummer "Drown In Agony" nimmt man etwas das Tempo raus und sieht sich die Verwstung an die man bisher hinterlassen hat. Da dort aber immer noch zu viel menschliches Material am Boden rumvegetiert setzen die Berliner ihren zerstrerischen Feldzug fort. Somit bleibt am Ende von "Mental Hibernation" nichts mehr zurck ausser verbrannter Boden und auf Jahrzehnte unbewohnbare Landschaften, Dehuman Reign was here....

Fazit: Geradliniger und genreverehrender Deathmetal der vllig auf unntiges Drumherum verzichtet und durch Spielfreude kombiniert mit Brachialitt fasziniert. Ein Nackenbrecher folgt dem nchsten, ohne irgendwelche Abnutzungserscheinungen. Dabei umschiffen sie geschickt die Gefahrenquellen zu sehr deutsch oder zu sehr skandinavisch zu klingen. "Ascending from below" ist kein Aufguss irgendwelcher OldSchoolhuldigungen sondern ein erfrischend lebendiger Deathmetalmeilenstein mit eigener Duftmarke der seine Strahlkraft aufgrund der musikalischen Leistung einfach nicht verlieren kann.


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