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Albuminfo

bodyfarm - ultimate abomination
Band:
BODYFARM
Album:
Ultimate Abomination
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
43:44
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Oli
ID:
1574
Views:
525

Review

Seit 14 Jahren lärmt die aus Utrecht stammende Formation nun schon und bringt dieser Tage mit "Ultimate Abomination" bereits ihren fünften Longplayer über das norwegische Label Edged Circle Productions heraus.
In den eigenen Reihen musste man schon den schmerzhaften Verlust von Bandmitbegründer & Frontmann Thomas Wouters beklagen, der auch ein viel zu frühes Opfer des Krebses wurde und gerade mal 31 Jahre alt wurde. Auf den ersten vier Tonträgern ist er an Mikro und Gitarre zu hören, wobei er die Veröffentlichung des 2019er Albums "Dreadlord" leider schon nicht mehr mitbekam. Für das neue Langeisen musste demnach vor allem ein neuer Sänger gefunden werden, in der Zwischenzeit hatte David R Kreft (den meisten von Soulburn bekannt) live ausgeholfen. Ersatz fand man in der Person Ralph de Boer, seines Zeichens Sänger und Basser bei den ebenfalls hochwertigen holländischen Thrashern Dead Head. de Boer ́s Gesang ist hier aber deutlich tiefer und deathmetal-orientiert, die tiefen Saiten bedient er auch gleich bei Bodyfarm mit, dafür ist Bassman Alex Seegers, der die letzten Jahre für die tiefen Frequenzen zuständig war, an die Gitarre gewechselt. Einen neuen Trommler gab ́s noch obendrauf und somit konnte der Rezensent die nun fünfköpfige Formation erstmals mit ganz aktuellem Songmaterial am vergangenen Freitag (24.02) beim Release-Gig der Kapelle im lieblichen Weinheim bestaunen. Der Set bot einige neue Tracks, die sich hervorragend zu den älteren Stücken hinzugesellten.
Die Combo ist über die Jahre und den fünf Alben ihrer groben musikalischen Marschrichtung treu geblieben, das Mischungsverhältnis zwischen, Groove, Brachialität, Geschwindigkeit und Melodie hatte sich aber immer mal etwas verändert. Persönlich finde ich den aktuellen Mix der "äußersten Abscheulichkeit" sehr gelungen. Der Opener "Torment" stellt die Zeichen gleich mal auf Sturm und mit dem weiteren insgesamt knapp dreiviertelstündigen Material bekommt man ein sehr abwechslungsreiches Album geboten, als da wären, herrliche Gitarrenläufe bei "Empire of Iniquity" die sich gegen Ende des Tracks mit steigendem Tempo leicht verschwärzen, weitere Speed Nummern wie "Blasting Tyranny" und den Rausschmeißer "Charlatan Messiah" (eine Neuaufnahme des Debut Songs), eher grooviges, vertreten z.B. durch "Soul Damnation" oder der bedrohlichen Walze "The Swamp", mein Album Highlight! Dieses Lied wird von zwei tiefgrollenden Cellos eröffnet und die Schwere dieser dunklen Melodie setzt sich im ganzen Stück fort, wenn die Gitarren in der Tonlage "auseinander driften" und episch-majestätisch klingen, lässt mir das wohlige Schauer über meinen Rücken laufen um danach direkt in langsames aber umso intensiveres Headbangen zu wechseln, sobald der Strophenpart beginnt und die "zarte" Stimme erklingt, genauso trug es sich beim Konzert zu. Track Nummer drei "The Wicked Red" fällt meiner Meinung nach musikalisch etwas aus dem Rahmen, wurde live aber ebenfalls abgefeiert, zündet bei mir als einziges Lied leider nicht. Nichtsdestotrotz laufen die restlichen Tracks, für die man auch ein tolles Soundgewand gefunden hat, seit einigen Tagen rauf und runter und ich denke, die Platte besteht auch den Test der Zeit, alte Fans müssen sowieso zugreifen, neuere Fans hätten sie mit diesem Output verdient. Das Coverartwork stammt übrigens von Daemorph Art.



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Kommentare

Es wurden bisher 4 Kommentare abgegeben.

Tracklist

01 Torment 3:30
02 Symbolical Warfare 4:45
03 The Wicked Red 5:18
04 Blasting Tyranny 3:47
05 The Swamp 6:35
06 Carving Repentance 4:57
07 Empire of Iniquity 3:49
08 Soul Damnation 3:49
09 Sacrilege of the Fallen 3:31
10 Charlatan Messiah 3:33

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