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Albuminfo

rude - outer reaches
Band:
Rude
Album:
Outer Reaches
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
23
Wertung:
6.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1489
Views:
147

Review

Rude? Da war doch mal was bei Fda Records. Scheinbar sind sie da auch immer noch unter Vertrag, die neue EP ist nun aber ein Gemeinschaftsrelease von Dawnbreed Records, Caligari Records und Headsplit Records. Irgendwie war die Ep 2017 schonmal im Gespräch, hat sich dann wohl verlaufen. Jetzt, 2021, kommt die 2020 aufgenommene Platte zum Händler.

Feinster Deathmetal der alten Schule dröhnt einem beim Opener "Chaos (Discarded)" entgegen, der Gesang scheint direkt aus der tiefsten Gruft zu kommen. Heiser und leicht verhallt passt das Gebelle bestens zum dezent verwaschenen Klang und verstärkt die räudige Aura von "Outer Reaches".
Beim darauffolgenden titelgebenden "Outer Reaches" fehlt etwas. Nämlich der Gesang, der Track ist eines von zwei Instrumentalstücken. Bollert aber dennoch ganz ordentlich weil es weit mehr ist wie nur Instrumentengeklimper und Fingerübungen.
Weiter geht es mit "Astral Cursed Spawn", etwas flotter, etwas direkter. Läuft gut rein, mich stören nur die stakkatoartigen Einschübe die den Fluss unterbrechen. Ohne diese eleptischen Anfälle wäre der Song ein feiner Brecher.
"Calamity from the Sky" ist irgendwie ziellos, es fehlt mir der rote Faden. Man kann ihn gut hören, aber es bleibt nichts hängen. Qualitativ weit mehr als ein Lückenfüller, aber auch nicht der Burner erster Güte. Dem schliesst sich das zweite Instrumental "Adrift" an, wie schon "Outer Reaches" knallt auch das hier ganz ordentlich im Gebälk. Technisch sind die Jungs so erfahren das man den Gesang nicht vermisst. Spricht eindeutig für die Musiker, blöd für den Sänger. Der hat in der Zeit dann halt mehr Zeit für Bier.
"Omega" kennt man eventuell vom im Mai erschienenen Metal Blade “Metal Massacre XV” Sampler. Aber macht ja nix, der Track gefällt mir gut und ich verstehe warum eben dieser für den Sampler ausgewählt wurde. Hier kommen Asphyx als Einfluss oder Inspiration deutlich durch, eine Splitplatte der Holländer mit Rude wäre eine feine Sache.

Am Ende ist die EP eine kann/kann Entscheidung: Kann man haben, kann man aber auch sein lassen. Richtig zwingend ist das nicht, aber auch kein Ausfall. Für einen negative Kritik ist das Material zu stark und besser als so mancher Act, für eine absolute Kaufempfehlung fehlt mir allerdings der rote Faden und die Momente die hängenbleiben.
Somit bleibt wohl nur eines übrig: selbst antesten und entscheiden.

Mit dem Albumartwork kann ich irgendwie nix anfangen, eventuell steht das im Zusammenhang mit den Texten oder so. Bei den Klängen der Platte wäre mir ein klassisches Artwork als faulige Leichen auf dem Friedhof doch lieber, auch wenn man das schon hunderte Male hatte.

“Outer Reaches” kommt am 24.September als Tape via Dawnbreed Records und Headsplit Records, limitierte Cd und Vinyl Versionen sollen später bei Dawnbreed Records und Caligari Records erscheinen.


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Tracklist

01. Chaos (Discarded)
02. Outer Reaches
03. Astral Cursed Spawn
04. Calamity from the Sky
05. Adrift
06. Omega

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