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Albuminfo

isole - dystopia
Band:
Isole
Album:
Dystopia
Genre:
Doom Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
48:27
Wertung:
7.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1335
Views:
458

Review

Die 1990 noch unter dem Namen Forlorn gegründeten Isole legen mit "Dystopia" ein neues Album vor das Traditionalisten als auch entdeckungsfreudige Doomheads begeistern könnte.

Anfangs geht man noch relativ erwartbar zu Werke, schwelgerische Melodien treffen auf erhabenen Klargesang. Auffällig ist dabei allerdings schon der Härtegrad der Kompositionen der über dem Durchschnitt liegt. Ich mag vor allem den Gesang, er hat eine angenehme Schwere und Tiefe die mich des öfteren mal an Solstice denken liess. Auf jeden Fall besser als das nölige Geleier das man sonst so serviert bekommt. Die Instrumentenfraktion agiert dazu "songdienlich". Soll heissen sie reissen sich kein Bein aus, erfinden das Rad nicht neu, ziehen ihren Stiefel aber überzeugend und gut hörbar durch. Interessant wird das Album in seiner zweiten Hälfte...

Wendepunkt ist dabei der Schlussteil von "You went away". Die ersten sechs Minuten folgen der Rahmenhandlung von blitzsauberem Doom Metal, der dann einsetzende Growlgesang kommt völlig unerwartet und verleit dem Titel einen finsteren Anstrich. Auch in "Forged by Fear" ist er zu hören, wobei mir dieser Titel etwas zu unorientiert dahindümpelt. "Galenskapens Land" weiss zunächst auch nicht so richtig wo es hinsoll, die Irrfahrt wird aber mit einem genialen Schlussritt belohnt der schwerstens Richtung Deathmetal drängt. Und wo die Fuhre schon mal Schwung aufgenommen hat da schliesst sich "Nothingness" an. Der fragile Einstieg verwirrt die Sinne bevor man einem Donnerschlag gleich zu melodischem Death Metal rüberwechselt. Sind halt doch Schweden, da liegt das im Blut. Mit Growlgesang wäre das eine fette Hymne ala Demonical und Co., aber der wird nur sparsam eingesetzt. Dadurch könnte man es mit Amorphis zu "Elegy" Zeiten vergleichen. Zum Ende hin drosselt man das Tempo und baut nur noch auf Growlgesang, Death Doom kann die Truppe also auch.

Freaks der reinen Lehre greifen zur ersten Seite, Entdecker und Freunde der härteren Kost erfreuen sich am zweiten Teil. Somit für jeden was dabei, ob sich beide Lager mit dem kompletten Album anfreunden wird sich zeigen. "Dystopia" ist auch jeden Fall ein gutes Doom Metal Album das handwerklich und härtegradtechnisch schwerstens überzeugen kann. Durch Hinzunahme von Anteilen aus dem extremeren Lager vermeiden Isole gekonnt Austauschbarkeit und die Scheibe bleibt spannend bis zur letzten Sekunde. Eventuell sollten die Schweden mal darüber nachdenken ein reines Death/Doom Nebenprojekt zu starten, könnte interessant sein da die hier vorgezeigten Stellen ebenfalls sehr gelungen sind.


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Tracklist

1.Beyond The Horizon
2.Written In The Sand
3.The Beholder
4.You Went Away
5.Forged By Fear
6.Galenskapens Land
7.Nothingness

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