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Albuminfo

misanthropic rage - towards the greyscale aphorysm
Band:
MISANTHROPIC RAGE
Album:
Towards The Greyscale Aphorysm
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
42:00
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Cosmower
ID:
1333
Views:
154

Review

In der Welt des Black Metals scheint das polnische Duo noch keine allzu groe Rolle zu spielen. Wenn die Anhngerschaft der ultraorthodoxen, alles verachtenden Wurzeln mit der Band nichts anfangen knnen,ist das verstndlich und nachvollziehbar in den weitverzweigten,oftmals extrem musikalischen Blten,die das Genre hervorgebracht hat, mssten MISANTHROPIC RAGE aber doch heftig einschlagen. Wie aus meinen Worten zum grandiosen Vorgnger herauszulesen ist, scheint es als sei meinereiner doch sehr,seeehr angetan von dem,was die Band macht. Hmmm, da knnte dann doch so mancher etwas wie Kumpel Black Metal aus dem Floskelnhut ziehen. Zumindest der Bandname scheint so manchen in meinem Umfeld zu belustigen wobei mir da im Extrem-Metal-Bereich weitaus schlimmere Albernheiten untergekommen sind. Sei's drum, wenn jemand die Wahl des Namens primitiv oder einfallslos lcherlich bezeichnen mag die Musik ist es definitiv nicht ! Warum ? Here we go:
Musikalisch bewegen sich die Herren Ar und W weit abseits des kalten,hasserfllten Ursprungs und bepflanzen das Wurzelwerk ihres Black Metals schon seit dem ersten Album mit allerlei bunten stilistischen Pflnzchen und bringen so mit jedem Album neue Kreuzungen hervor. Wo beim Debt zB Meshuggah(!)-artige Riffs aufhorchen lieen, spielte man beim Folgewerk u.a. mit merklichen Post Punk Einflssen ( in meinem Begeisterungssturm nachzulesen ). Auch jetzt beim dritten Album tritt man nicht auf der Stelle,aber bleibt dem Weg treu. So sind die wunderschnen, entrckten Sphren weiterhin prsent,werden jedoch anders gewichtet und von einem greren Bombast flankiert als bisher. Man klingt doch etwas monumentaler. Zudem wirken dann die Vocals noch facettenreicher, immer im Dienste der kontrastreichen musikalischen Darbietung. Ungeachtet des riesigen Schattens,den die beiden vorherigen Alben in all ihrer Groartigkeit bedrohlich ber dem eigenen Schaffen schweben lassen, prsentieren die Polen mit The Greyscale Aphorysm ein weiteres Meisterstck,das sich schon beim zweiten Durchgang unter meinen Jahresfaves postionieren konnte und mit jedem weiteren immer besser wird.
Umso bewundernswerter ist das Ganze angesichts der kurzen Zeit,die seit dem letzten Album vergangen ist. Ein Umstand der zeigt,welche kreative Kraft die Macher berschumen lt. Unter all den Groartigkeiten kristallisiert sich dann mit dem Fast Zehnminter The Traveller noch ein richtiges Highlight heraus. Hammer !
Einmal mehr ist die Mucke von MISANTHROPIC RAGE fr mich und hier sehe ich gefhlsmige Parallelen zu meinen Faves SULPHUR AEON und CHAPEL OF DISEASE,wenn auch andere Baustelle etwas ganz Spezielles, das mich alles um mich herum,einschlielich jeglicher Sorgen und Arschgeigengehabe, fr die Zeit vergessen lt. Ob das etwas ist,was eine Black Metal Band erreichen will,sei dahingestellt. Fakt ist aber,da ich kein greres Kompliment aussprechen kann. Wieder einmal eine Meisterleistung,die da aus Polen kommt. Den halben Zhler weniger im Vergleich zum zweiten Album kann man wohl dem fehlenden Neuentdeckungswahn zurechnen. Bleibt trotzdem was extrem Groes !


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Tracklist

1. Towards The Greyscale Aphorysm
2. The Noise Of A New Dawn
3. Nothing But Rage
4. The Luring Lament
5. Divine Malediction
6. Here Is Deeper,Here Is Higher
7. The Traveller
8. Curse - Despise - Reject - Deny

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