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Albuminfo

old forest - black forests of eternal doom
Band:
Old Forest
Album:
Black Forests of eternal Doom
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
45
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1328
Views:
220

Review

Nun, Bandname und Albumtitel sagen eigentlich schon alles: Das "alter Wald" Thema passt zum Black Metal als auch zur Pagan/Viking Ecke, der Albumtitel gibt die Richtung an. Die musikalische Reise geht von Black Metal bis hin zu epischem Doom. Durch Klargesang und chorartigen Stellen nimmt man dann auch noch die erwhnten Paganspuren mit. Aber was soll all das Gerede, testet doch am besten mal den Albumopener "Subterranean Soul" an und ihr wisst was ich meine.

Durch die flotten Gitarrenlufe und den dezenten Keyboardhintergrund klingt der Schwarzmetall etwas aus der Zeit gefallen, "Wastelands of Dejection" htte auch in der "Mother North" Hochzeit eine gute Figur abgegeben. Was aber nicht schlimm ist, der Titel fliegt angenehm durchs Gehr und die melodischen Gitarrenlinien setzen sich sofort fest.
Epischer geht dann das namengebende "Black Forests of eternal Doom" zu Werke und klingt dadurch anfangs eher wie eine frhe Gothmetalhymne obwohl man zwischen melodisch getragenem Doom neuerer Schule (Pallbearer) und erhabenem Vikingstahl segelt. Klingt wild zusammengewrfelt, ist aber ziemlich genial umgesetzt.
Das folkige "Shroud of my Dreams" hat man dann gar nicht auf dem Schirm, ist aber ein feiner Kontrast zu allem vorher gehrten und kann trotz der minimalistischen Instrumentierung berzeugen.
Doomklnge leiten "A Spell upon Thee" ein das dadurch klingt wie eine Fortsetzung von "Black Forests of eternal Doom" und mit einem herzerweichendem Chorusvers aufwartet. Lsst man sich darauf ein dann besteht hier Gnsehautgarantie.
"Hang'ed Man" setzt dort an und feuert dem Hrer direkt Gitarrenmelodien um die Ohren die zum niederknien sind um dann den Schwenk in Richtung Midtempoblackmetal zu vollziehen ohne den epischen Pfad ganz zu verlassen. Dadurch geht der Titel in eine gewisse DSBM Richtung die mir sehr gefllt, My Dying Bride kommen durch die Schwere und das getragene Tempo ebenfalls durch.

Fazit: Ein Album das sich angenehm aus dem Einheitsbrei hervorhebt indem es den Bogen von skandinavischem Black Metal ber englischen Goth/Doom Metal bis hin zu erhabenem Doom neuerer Bauart spannt. Nebenbei zeigt man mit "Shroud of my Dreams" das man auch reduzierten Folkrock sehr gut beherrscht.


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Tracklist

1.Subterranean Soul 07:59
2.Wastelands of Dejection 07:08
3.Black Forests of Eternal Doom 07:41
4.Shroud of my Dreams 05:38
5.A Spell upon Thee 07:42
6.Hang'ed Man 08:54

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