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Albuminfo

amorphis - queen of time
Band:
Amorphis
Album:
Queen of Time
Genre:
Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
57:50
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1175
Views:
92

Review

"Eine neue Zeitrechnung hat begonnen, ein neues Tales From The Thousand Lakes ist geboren." Nein, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das Zitat stammt aus dem Promotext. Und legt die Latte damit auf eine Hhe die die Band einfach nicht erreichen kann. Denn zum einen ist von der damaligen Truppe nicht mehr viel brig auch wenn Bassist Olli-Pekka Laine wieder zurck ist. Und zum anderen hat die Band sich klanglich einfach verndert um hier von einem zweiten "Tales..." zu sprechen.

ABER...

Ein Vergleich mit "Elegy" htte eher gepasst! Die Finnen greifen immer wieder Motive auf die an das 96er Werk denken lassen, sei es durch den Wechsel von Klar-und Growlgesang, die Melodiefhrung oder einfach nur durch die Stimmung die sie erzeugen. Ohrwurmkompatible Hymnen knnen sie immer noch schreiben und scheinen diese auch locker aus den rmeln zu schtteln ohne das es dabei zu seicht wird.
Ich hatte die Band mit dem 99er "Tuonela" Album etwas aus den Augen verloren, zwischendrin sporadisch angetestet und irgendwie das Gefhl gehabt das es doch recht weichgesplt klingt. Dieses Gefhl habe ich bei "Queen of Time" nicht und konnte mich recht schnell damit anfreunden. Auch weil es Amorphis gelingt berraschungen und Wendungen einzubauen mit denen man einfach nicht rechnet.
Als Beispiel sei Message In The Amber genannt das zunchst sanfte Tne anschlgt, dann problemlos in hrtere Gefilde wechselt die an die Phase der Truppe Ende der 90er denken lsst. Ganz nebenbei werden auch noch Gesangs- und Melodiespuren mit eingebaut die man nicht mehr vergisst plus einem folkigen Zwischenspiel.

Neben den vielen kleinen Drehungen und Wendungen die "Queen of Time" spannend halten sorgt auch der hervorragenden Klang des Albums fr ein berzeugendes Endergebnis. Produzent und heimliches siebtes Bandmitglied Jens Bogren ist es im Fascination Street Studios in rebro gelungen die vielen Facetten gelungen unter einen Hut zu bringen ohne das es berfrachtet klingt. Neben den Gsten Chrigel Glanzmann (ELUVEITIE), Kehlkopfsnger Albert Kuvezin, Saxofonist Jrgen Munkeby und Anneke van Giersbergen war da ja auch noch ein Chor und ein Orchester ins Gesamtbild mit einzuarbeiten. Daran kann man scheitern, aber Klangzauberer Bogren ist es gelungen jedem seinen Platz zu lassen und es trotzdem dynamisch und "luftig" klingen zu lassen.
Fazit: Kein zweites "Tales..." wie es der Beipackzettel verspricht, eher "Elegy 2.0". Starkes, berzeugendes Werk das die "alten Tage" zitiert ohne zu kopieren und deutlich nach 2018 klingt. Vor allem Dank der Vitalitt und Kreativitt der einzelnen Musiker und einem Produzenten der weiss wie er das umzusetzen hat. Eckpfeiler der Band wie Songwriting, Songfluss und Melodieverstndniss wurden so sehr gut herausgearbeitet und sorgen fr langes Hrvergngen.


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Tracklist

1. The Bee 5:30
2. Message In The Amber 6:44
3. Daughter Of Hate 6:20
4. The Golden Elk 6:22
5. Wrong Direction 5:09
6. Heart Of The Giant 6:32
7. We Accursed 4:59
8. Grain Of Sand 4:44
9. Amongst Stars 4:50
10. Pyres On The Coast 6:19

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