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Albuminfo

stillborn - crave for killing
Band:
Stillborn
Album:
Crave for Killing
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
20:10
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
1176
Views:
275

Review

English résumé see below.

Sie sind zurück, die blasphemischen Death/Black Metaller Stillborn aus Polen. Verdammt, und wie sie das sind. Mit der EP „Crave for Killing“ prügeln uns Stillborn im 21. Jahr ihres Bestehens zwar nur 5 Songs in knapp 20 Minuten um die Ohren, aber für mehr von dem Material müsste man wohl erst mal Valium schlucken um wieder runterzukommen.
Schnell und brutal brettern sie ihren rohen Death Metal mit einer großen Portion Hass und Black Metal Einschlag aus den Speakern. Blecherner Snare-Sound, klirrende Becken und Flakartiges Gehämmer bestimmen das Drumming, gepaart mit rohen Gitarren und ein dreckig rotzig bösartiger Gesang lassen einem einen brutalen Mix aus Misery Index und diversen War Metal Bands in den Sinn kommen. Wie schon auf dem 2012er Album „Los Asesinos Del Sur“ (Review) zeigen die Polen, dass sie unter das wilde Gehacke auch feine Melodien legen können und Moshparts ihnen nicht fremd sind.
Los geht’s mit „It’s a sinner“ der zunächst, wie zuvor erwähnt, schnell und roh losbrettert. Aber auch einen etwas ruhigeren Groovepart beinhaltet. Der nächste Song “To be“ ist eine pfeilschnelle Nummer die dir die Eier rausreißt und sich gegen Ende zu einem Highspeedgemetzel par excellence steigert. HERRLICH!
Der Titelsong „Crave for Killing“ wütet gleichfalls brutal. Der Gesang ist hier etwas variabler gestaltet und wechselt zwischen dem üblichen keifenden Gesang gelegentlich zu rotzigen Growls. Aber auch die Instrumentenfraktion lebt sich hier aus und zeigt variable Gitarrenriffs und stakktoartige Breakdowns.
Der nächste Kracher ist „Korowód” (Deutsch: Festzug). Unheilvoll steigert sich das Riffing in immer höhere Sphären um dann straight forward zu ballern. Auch hier ein geiler Breakdown gegen Ende des ersten Drittels, mit fiesen Gesang wird kreisenden Gitarren im Midtempo Dampf gemacht um dann wieder zu brettern. Das Ganze wiederholt sich im Song mehrfach ähnlich. Genial hier die hypnotischen Gitarrenriffs im Hintergrund. Teilweise kommen mir bei diesem Song die Norweger Blood Red Throne in den Sinn.
Mein Highlight kommt mit „Staroświeckość we mnie jest“, und mit Sechs Minuten längster Song des Albums, zum Schluss. Ein genialer Brecher der sehr tiefstimmig mit Downtempo eine Minute lang anschwillt um dann zunächst in einen groovigen Midtempopart zu wechseln. Aber Stillborn wären nicht Stillborn wenn es nicht im Anschluss ordentlich brettern würde. Bei 2:25 plötzlich Stille… Dann „Slayer-Riff“ und dumpfes thrashiges Geholze, würgender Gesang, scheppernde Drums… bei 3:35 sind wir wieder beim hypnotischen Eingangsriffing, prägendes Gitarrensolo, fettes Doublebass-Geboller, Black Sabbath-artiges Gitarrenriff und Schluss – Großartige Nummer!!!
Das, auf 333 Einheiten limitierte, Album wird mit einem 8-seitigen schlichten Booklet mit Songtexten und Bandfoto ausgeliefert. Wer, wie wir direkt bei den Polen bestellt hat, der konnte noch das passende T-Shirt im Bundle für eine Schnapperpreis einsacken.

Fazit: Auch nach 21 Jahren im Geschäft sind die Polen immer noch schnell, roh und böse unterwegs. Die 5 Songs dieser EP haben es in sich und überzeugen auf ganzer Linie. Freunde von bösartigen schnellen brutalen Death Metal mit viel Hass und Black Metal Einschlag sollten hier ein Ohr riskieren. Beschreiben könnte man den Stil der Band mit einem Mix aus Keitzer, Misery Index, Blood Red Throne und Dark Funeral.

ENGLISH: After 21 years in business the Polish are still fast, raw and evil. The 5 songs of this EP are sick and totally convincingly. Fans of angry, fast and brutal death metal packed with hate and black metal attitude should give it an try. May I can describe the sound as a mix of Keitzer (German), Misery Index, Blood Red Throne and Dark Funeral.


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Tracklist

1. It's a Sinner 03:27
2. To Be 02:43
3. Crave for Killing 03:10
4. Korowód 04:57
5. Staroświeckość we mnie jest 06:02

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