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Albuminfo

pungent stench - smut kingdom
Band:
Pungent Stench
Album:
Smut Kingdom
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
47:17
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ElWiz
ID:
1174
Views:
619

Review

Durch ihren kranken Humor, der Texte und Artworks stetig prägte, sowie ihren sehr eigenständigen Stil des Lärms erlangten die Österreicher in den Neunzigern eine besondere Stellung und bescherte ihnen einen über die Zeit immer größer werdenden Kultfaktor, der eigentlich bis heute anhält. Mit ihrem zweiten Album „Been Caught Buttering“ erschufen sie – wohl nicht nur meiner Meinung nach – ihr Meisterwerk. Während der Vorbereitungen des Nachfolgers zu ihrem 2004er – Album „Ampeauty“ kam es dann bandintern zu irgendwelchen Querelen, die schlussendlich zum Split der Band führten. Das war 2007. Wie es aktuell aussieht, inwiefern man sich versöhnt hat oder ob gar eine Reunion im Rahmen des Möglichen ist,entzieht sich meiner Kenntnis, Fakt ist jedoch,daß man sich darauf geeinigt hat,das finale Album unter dem Namen „Smut Kingdom“ den trauernden Heerscharen an Fans endlich zugänglich zu machen. Ich gehöre da zu denjenigen, die deswegen in heller Aufregung sind und deren Hände schweißgebadet und zittrig sind,wenn sie die CD das erste Mal aus der Hülle nehmen. Vielleicht hab ich es daher auch etwas aufgeschoben...
Der Opener „Aztec Holidays“ tönt dann auch ganz cool und hat diesen gewissen PUNGENT STENCH - “Swing“ , doch es tut sich die Frage auf, ob meine Erwartungen an ein weiteres Album der Band vielleicht einfach zu hoch gesteckt waren, den so eine Begeisterung wie anno dazumal will sich erst einmal nicht einstellen. Könnte auch daran liegen,daß die Musikwelt heute um ein Vielfaches bunter, verrückter, ja auch tabuloser und vor allem überfüllter ist. Mit der Zeit nimmt das Ganze dann aber doch an Fahrt auf, mit den Gitarren zum Ende von „Devil's Work“ hin werde ich hellhöriger, mit der Orgelei ( ! ) in „Brute“ hat mich die Platte dann endgültig angefixt. Schlußendlich offenbart mir dann der sechste Track „Suicide Shell“ etwas: PUNGENT STENCH könnten sowas sein wie die FAITH NO MORE des Extreme Metal – Sektors. Kein Scheiß,so klingt das für mich wirklich. Die Band stand eh schon immer für unberechenbaren Fortschritt und so ist ihr musikalischer Ursprung auf „Smut Kingdom“ nur noch ein,wenn auch dominierender, Teil von vielerlei Einflüssen. Zum ursprünglich angepeilten Releasezeitraum hätte das Album der Band vielleicht sogar das Genick gebrochen, heute als extrem verspätetes Spätwerk klingt das Ding in erster Linie sehr mutig und die Band hat großen Respekt dafür verdient,daß sie sich auch im Jahr 2018 ihre Einzigartigkeit aus früheren Tagen bewahren kann.
„Smut Kingdom“ ist somit ein progressives Stück Musik,aber eben nach Art und Verständnis von PUNGENT STENCH, womit sich der Begriff „progressiv“ eh schon anders als gehabt definiert. Natürlich kann die Scheibe nicht so groß wie ein Masterpiece der Marke „Been Caught Buttering“ sein ( was sicher auch am Lauf der Zeit liegt ), aber die Band bleibt auch heute ein Farbtupfer in der Welt der extremen Musik und das mit einer Platte die vor über 10 Jahren hätte erscheinen können/sollen. Inwiefern das die alte Fangarde anspricht,weiß ich nicht, doch alle sollten der „neuen“ PUNGENT STENCH eine Chance geben. Ob sie geil ist wird sich für jeden einzelnen raustellen, interessant ist sie auf jeden Fall. Ich mag sie mittlerweile doch sehr gern, was summa sumarum heißt:

Wertung: 8/10


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Tracklist

1. Aztec Holiday (5:01)
2. Persona Non Grata (4:31)
3. Devil's Work (4:04)
4. Brute (4:39 )
5. King Of Smut (3:22)
6. Suicide Bombshell (4:49)
7. Opus Dei (5:03)
8. I Require Death Sentence (3:34)
9. Me Gonzo (3:55)
10. Planet Of The Dead (8:17)

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