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Albuminfo

vassafor - malediction
Band:
Vassafor
Album:
Malediction
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
49:45
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Raven
ID:
1020
Views:
580

Review

Black Metal in seiner Urgestalt ist in der heutigen Zeit nur noch selten anzutreffen. Oft wird mit dem Genre herumexperimentiert, ihm symphonische, melodise Intros verpasst, cleane Vocals eingeflt somit quasi bis zur Unkenntlichkeit modifiziert. Ich will damit nicht sagen, dass dies unbedingt schlecht ist - so sind viele neue Bands entstanden, die ihren eigenen Stil verfolgen und neue Sub Genres ins Leben gerufen haben.

Allerdings ist es fr Black Metal Fans oftmals befremdlich, oben beschriebenes in ihrem doch eigentlich so kalten, kompromisslosen Genre zu finden. Zum Glck gibt es aber noch Bands wie Vassafor, die genau diese ursprngliche Form erhalten wollen und uns mit ihrem neuen Album Malediction 100% puren Black Metal ins Gesicht klatschen.

Schleppend - also im positiven Sinne - werden wir in den 16 Minuten langen Opener eingefhrt. Eine riesige Walze des Doom berrollt den Hrer, um nach gut fnf Minuten in ein fettes Riff berzugehen. Vorher in Midtempo gehalten, wird ab dem Zeitpunkt ordentlich eingeheizt. Treibende Drums, gefolgt von eingngigen Riffs und Tempowechsel hat der Song so viel zu bieten, dass er alleine schon ein eigenes - in dem Fall natrlich recht kurzes - Album darstellen knnte.

Die folgenden Songs zeichnen sich vor allem durch ihre zahlreichen Rhythmuswechsel aus. Still sitzen bleiben kann man also knicken. Kreischende Gitarreneinlagen und markante Riffs geben dem Ganzen Abwechslung und halten den Hrer bei Laune.

Bei Black Winds Victoryant wird deutlich an Tempo zurckgeschraubt. Trge schlurft der Song grtenteils vor sich hin und kann uns leider nicht die Abwechslung bieten, die wir von seinen Vorgngern kennen. Dafr drckt hier der Bass an einigen Stellen gut durch und kann damit deutlich Punkten.

Das Schlusslicht bildet Illumination of the Sinister. Bedrohlich und dster wird es uns prsentiert und bildet an fr sich einen soliden Song. Allerdings hat das Album mit den letzten beiden Tracks etwas nachgelassen und wirkt nicht mehr so eingngig wie zu Beginn.

Vassafor zeigt uns mit Malediction, dass der gute, alte Black Metal noch lebt. Ganz der alten Schule treu geblieben hat man nicht nur die Soundqualitt entsprechend angepasst. Malediction ist auch nur als Tape und LP erhltlich. Diese Tatsache wird wahrscheinlich vielen gegen den Strich gehen, ist aber seitens der Band schlicht und einfach Konsequent.

Anspieltipp: Devourer of a Thousand Worlds, Emergence (Of an Unconquerable One)


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Tracklist

1. Devourer of a Thousand Worlds
2. Emergence (Of an Unconquerable One)
3. Elegy of the Accurser
4. Black Winds Victoryant
5. Illumination of the Sinister

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