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Albuminfo

hallatar - no stars upon the bridge
Band:
Hallatar
Album:
No Stars Upon The Bridge
Genre:
Doom Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
40:28
Wertung:
9.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Raven
ID:
1021
Views:
1890

Review

Die Gründung einer neuen Band ist in der Regel immer eine feine Sache. Im Fall von Hallatar hat die Entstehung jedoch einen tragischen Hintergrund. "No Stars Upon The Bridge" befasst sich nämlich mit dem Tod der 2016 verstorbenen Künstlerin und Trees of Eternity Sängerin Aleah Starbridge. Hervorgerufen wurde die Band vom Swallow the Sun Gitarristen und ihrem einstigen Lebenspartner Juha Raivio, welcher sich zur Unterstützung des Projektes Amorphis-Sänger Tomi Joutsen und H.I.M.-Drummer Gas Lipstick geholt hat.

Juha Raivio hat in dem Album seinen schweren Verlust verarbeitet und all seinen Schmerz und seine Trauer hineingesteckt, wobei er von Aleah verfasste Gedichte und Lyrics verwendete. Herausgekommen ist ein pechschwarzes Meisterwerk, welches sogar den härtesten Metallern nahe gehen wird. Eine Komposition, die beim Abspielen eine Welle von Emotionen über den Hörer strömen lässt und diesen mit in die schmerzerfüllten Tiefen reißt.

Tomi Joutsen zeigt hierbei wie vielseitig seine Stimme sein kann und überzeugt mit dem angenehmen und fließenden Wechsel zwischen cleanen und gegrowlten Parts. Auch die Gastsängerin Heike Langhans - bekannt von der Band Draconian -, die sowohl die Zwischensequenzen in Form von Gedichten übernommen hat, als auch in dem Song "My Mistake" mit wirkt, harmoniert perfekt mit seiner Stimme.

Jeder einzelne Song auf dem Album überzeugt für sich allein, aber einige stechen besonders hervor.
Der Opener "Mirrors" macht durch seinen extrem düsteren, kraftvollen Start auf sich aufmerksam. Auch die Riffs drücken ordentlich durch - Doom Metal in seiner schönsten und reinsten Form.

Mit "My Mistake" haben wir hier einen eleganten Kontrast zum Opener. Untermalt mit verspielten Keyboard Klängen hat Heike Langhans hier einen besonders schönen Einsatz. Ein sehr emotionaler Song und mein persönlicher Höhepunkt dieses Albums.

Der Abschluss wird von "Dreams Burn Down" gebildet. Hier hat Aleah Starbridge vor ihrem Tod den weiblichen Part übernommen und allein diese Tatsache lässt einen erschaudern. Ein wirklich großartiges Stück.

"No Stars Upon The Bridge" ist kein Album, welches mal so nebenbei gehört werden kann. Die Geschichte dahinter und die musikalische Umsetzung dazu berührt zutiefst. Ein musikalisch beinahe perfektes Werk, dessen emotionaler Wert aber über jegliche Wertung hinausgeht. Juha Raivio hat Aleah auf diese Weise ein mehr als würdiges Denkmal gesetzt.



Anspieltipp: Mirrors, My Mistake, Dreams Burn Down



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Tracklist

1. Mirrors
2. Raven s Song
3. Melt
4. My Mistake
5. Pieces
6. Severed Eyes
7. The Maze
8. Spiral Gate
9. Dreams Burn Down

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