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Albuminfo

origin - unparalleled universe
Band:
Origin
Album:
Unparalleled Universe
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
40:54
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
LU 999
ID:
986
Views:
567

Review

Die Amis sind wieder da! Und wie sie das sind. Seit nun mehr als 20 Jahren machen die Herren jetzt schon Krach und der kann sich heute auch noch mehr als sehen bzw. hren lassen.
Hyperspeed-Drums von Ausnahme-Drummer John Longstreth sind ja fr den gebten Originhrer keine berraschung mehr, aber was der hier wieder veranstaltet ist grandios! Zusammen mit Paul Ryan an der Klampfe und Mike Flores am Bass startet der Opener "Infinitesimal to the Infinite" gleich mal mit einem total abgedrehten Gitarren-Sweap-Gravity-Drum-Intro und zeigt sofort, wo bei diesem Album die Messlatte hngt. Nmlich ganz weit oben und man hat kaum Zeit zum Luft holen.
Jason Keyser growlt und kreischt ebenfalls wieder alles aus sich raus und es passt einfach wie Arsch auf Eimer.
Die weiteren Songs reihen sich auch nahtlos an diesen Geschwindigkeitsrausch an, und man bekommt Gitarrengefrickel vor dem Herrn um die Ohren gedroschen, was es in dieser Form nur sehr selten gibt. Die Figuren die von den Drums zu hren sind lassen, mit Muss, den einen oder anderen Drum-Fan-Schlpfer feucht werden. Absolut irre und nie so wirklich vorhersehbar. Ebenso sei hier die Arbeit am Bass erwhnt, dem man von Zeit zu Zeit immer mal eine Lcke fr ein Minisolo lsst.
Die Vocals ziehen einen dann zustzlich in ihren Bann, es wechselt zwischen Growls und kreischigen Screams um das alles dann auch einfach mal bereinandergelegt serviert zu bekommen. Total krank wr meine Diagnose.
Jedoch nach dem dritten Durchlauf hrt man auf einmal nicht mehr nur ausschlielich Geballer. Die Jungs haben stellenweise so einen wahnsinnigen Groove mit eingebaut, der einen automatisch mit zucken lsst. Diese tauchen whrend des Albums auch immer wieder mal in verschiedensten Formen auf, sodass man auch den roten Faden immer wieder findet, wenn man ihn denn mal verloren haben sollte. ;)
Die spacigen Elemente der Omnipresent-Platte wie bei Continuum kriegt man hier auch wieder zu hren aber bei weitem nicht so fokussiert, sondern eher unterschwellig mit in die Songs eingebaut, was sehr mundet.
Das muntere Ballertheater zieht sich, wie angesprochen, durch bis man circa zur Hlfte des Albums gekommen ist. Mit Invariance Under Transformation wird irgendwie der Groovepart der Platte angestimmt. Alles ist keineswegs weniger schnell oder weniger verspielt, aber der Grundgroove ist deutlich schwerer und fetter!
Den Abschluss des Werkes macht dann der Zehn-Minuten-Brecher Unequivocal. Was soll man dazu sagen? Ein bersong. Es ist alles vereint, was das Herz begehrt mit einem dermaen epischen Finale, da bleibt kein Auge trocken.
Aber halt, Abschluss? Nix da. Die Herren haben noch einen Coversong mit im Gepck und zwar von niemand geringerem als Brujeria.
Soviel zum Overview. Ein paar kleine persnliche Kritikpunkte will ich nicht unerwhnt lassen, obwohl selbige stark vom jeweiligen Geschmack, Gehr oder Frhstck abhngen.
Die Bassdrum hmmert das komplette Album durch, und das meine ich wrtlich. Und das in einer Lautstrke, naja ein kleines Bisschen weniger, wre sicher mehr gewesen. Des weiteren ist der Gesamtsound eher roh. Es gibt Leute die mgen das so, und es gibt meine Meinung dazu.

Fazit: Das Album scheppert! Und zwar von Anfang bis Ende. Das muss man mgen, wenn man sich an diese extreme Art der Musik heranwagt. Unparalleled Universe klingt frisch und verspielt und ich meine, dass sich die Herren, was die Songs angeht, wieder auf ihre Wurzeln konzentriert haben. Alles klingt irgendwie roher und extremer als noch auf der Omniresent. Der Song Aftermath ist gedanklich immer irgendwie im Hinterkopf, wenn ich dieses neue Material jetzt hre. Eine Empfehlung ist die neue Scheibe aber definitiv, denn Origin zeigen einmal mehr, wie extrem, durchgedreht und doch hart strukturiert Musik sein kann.


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Tracklist

1. Infinitesimal to the Infinite
2. Accident and Error
3. Cascading Failures
4. Mithridatic
5. Truthslayer
6. Invariance Under Transformation
7. Dajjal
8. Burden of Prescience
9. Unequivocal
10. Revolucion

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