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Albuminfo

vanha - within the mist of sorrow
Band:
Vanha
Album:
Within the Mist of Sorrow
Genre:
Doom Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
928
Views:
776

Review

Doommetal gab es 2016 ja auch ausreichend, zum Jahresende bringt diese Truppe aus Schweden noch ein Debtalbum auf den Markt das sich hinter keinem anderen Release des vergangenen Jahres zu verstecken braucht.

Das Duo, bestehend aus Jan Johannson (Vocals, Guitars, Keys) und Jesse Oinas (Drums) bringt typisch melancholischen Doommetal ganz im Sinne von den Landsmnnern In Mourning und October Tide. Allerdings verstrmen die beiden Jungs eine ganze Menge mehr Energie als die altbekannten Kapellen und dringen auch immer wieder in den melodischen Deathmetalbereich vor. Sehr positiv fllt dabei das kraftvolle und dennoch sehr gut verstndliche Growling auf. Selbiges scheint von ganz unten zu kommen, aus den finstersten Ecken der Seele. Der Keyboardeinsatz fllt sehr dezent aus und unterstreicht die alles umfassende Verzweiflung in den tiefsten Tnen.
Bei "The Curse" kommt erstmals lngerer Klargesang zum tragen, durch die anfngliche Klavierbegleitung liegt das ganze Augenmerk auf der traurigen Lyrik. Umso heftiger setzt spter der Growlgesang mit den restlichen Instrumenten ein.
Das darauf folgende "Reaching the End" ist mein persnlicher Hhepunkt des Albums, hier geht es direkt in die Hochphase des damaligen Gothic/Doom Metal. Und zwar in die Zeiten in denen das Genre noch einen ernstzunehmende Sache war und nicht durch Elfenelsen, Kajal und Plastikklang verweichlicht wurde. Hier weht ganz viel frher Peacevillespirit durch die Boxen...

Saustarkes Debt der Band die erst im Sommer 2016 gegrndet wurde. Den Schweden gelingt es hier frischen Wind in die Genreschublade zu bringen in der die bekannten Vertreter doch schon etwas Staub angesetzt haben. Dazu trgt natrlich auch die kraftvolle Produktion bei, den Hauptanteil schultert allerdings das gelungene Songwriting und die punktgenau gesetzte Instrumentierung. Deswegen kommt hier zu keiner Sekunde Langeweile auf, auch wenn es bis auf eine Ausnahme immer ber die sechs Minuten hinaus geht. Wre das Teil etwas frher erschienen, ich denke man wrde es auf einer Menge "Best of the Year" Listen wiederfinden.
Anspieltip: Old Heart Fails, Reaching the End


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