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Albuminfo

the spirit - cosmic terror
Band:
The Spirit
Album:
Cosmic Terror
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
41:43
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1375
Views:
154

Review

Und wieder einmal wird mir gnadenlos dargelegt wie unzureichend meine Aufmerksamkeit betreffend Newcomer und starken Debütalben ist. Ansonsten wäre nämlich „Cosmic Terror“ nicht mein erster Kontakt mit den Jungs aus Saarbrücken. Nach ihrem 2017er Debüt welches, wie ich leider erst drei Jahre später erfahren habe, richtig fett drückt kommt nun ihr zweites Werk in die Läden. Und wer für Black und Death Metal, in welcher Form auch immer, etwas übrig hat wird an diesem Album wohl nur sehr schwer vorbeikommen.

Beim ersten Hören von „Cosmic Terror“ war ich äußerst positiv überrascht. Zum einen weil das Album ohne großen Schnörkel, ohne Intro, direkt loslegt. Volle Kanne in die Futterluke möchte man fast sagen. Der Opener „Serpent As Time Reveals“ startet mit einem ordentlichen Knall um dann aber umgehen etwas Tempo rauszunehmen. Allerdings eigentlich nur um den Hörer in einer falschen Sicherheit zu wägen. Was folgt ist ein klirrendes, kaltes, klassisches Black Metal Riff welches durch verspielte Variation auffällt ohne dabei an Eingängigkeit einzubüßen. Hierbei ist Eingängigkeit ein gutes Stichwort. Häufig geht Diese ja mit simplen Songstrukturen oder einem generell niedrigen technischen Anspruch einher. Davon kann bei The Spirit aber nicht die Rede sein.

Das Mittelsegment der Platte ist mein persönliches Highlight. Sowohl „Repugnant Human Scum“ als auch „The Path Of Solitude” lassen mein Herz höher schlagen. Die geilen Riffs, die oft rituel-rhythmischen Drums und die wirklich sehr gut gelungene Variation innerhalb der Songs – ohne dabei das Gesamtkonstrukt zu zerschlagen – reißen mich bei jedem Hören erneut aus meinen Gedanken. Die beiden Songs lassen es schlicht und einfach nicht zu, ihnen nicht die volle Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Das Ganze klingt bis jetzt nach einer reinen Lobeshymne – warum dann „nur“ 8.5 Punkte? Nun, The Spirit wird hier die dominante Präsenz der oben erwähnten Songs etwas zum Verhängnis. Denn alle anderen Stücke auf dem Album nimmt man – zumindest war das in meinem Fall so – als Beiwerk wahr. Das mag jetzt hart klingen, ist aber gar nicht so gemeint. „Cosmic Terror“ ist ein unglaublich starkes Album auf welchem drei Songs herausstechen. Die anderen Songs sind nicht minder gut – jedoch schaffen sie es nicht ganz auf die gleiche Qualitätsstufe und bilden damit leider nur die Masse in der sich die bereits genannten Meisterwerke befinden. Es fällt mir echt schwer dieses Gefühl nach dem Hören in Worte zu fassen. Wir haben hier KEIN schlechtes Album, ganz im Gegenteil. Es könnten aber einfach nur vier Songs sein: „Serpent As Time Reveals“, „Repugnant Human Scum“, „The Path Of Solitude“ und „der Andere“. Und dieser Eindruck macht für mich den entscheidenden Unterschied zwischen 8.5 und 9.5 Punkten aus.



Anspieltipp: Serpent As Time Reveals, Repugnant Human Scum, The Path Of Solitude


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Tracklist

1. Serpent as Time Reveals
2. Strive for Salvation
3. Repugnant Human Scum
4. The Path of Solitude
5. Pillars of Doom
6. The Wide Emptiness
7. Cosmic Terror

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