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Albuminfo

protector - summon the hordes
Band:
Protector
Album:
Summon the Hordes
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
37:44
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Oli
ID:
1285
Views:
333

Review

Die 1986 in Wolfsburg gegrndete Truppe spielte/spielen eine aggressive Version des Thrash Metals und waren damals einen Ticken schneller als viele ihrer Kollegen. Man liebugelte auch etwas mit dem Death Metal und je nach aktuellem Line-Up waren diese Anteile mal strker, mal weniger stark auf den vier Alben und zwei EPs der ersten groen Schaffensphase zu hren. Diese Schwankungen ergaben sich auch durch massive Besetzungswechsel und irgendwann wurde es immer leiser um die Band. Seit einigen Jahren hlt nun aber wieder Original-Snger Martin Missy das Protector Banner hoch. Dieser ist vor vielen Jahren nach Schweden ausgewandert und hat dort eine bestndige Mannschaft um sich geschart. 2013 erschien sozusagen das Comeback Album "Reanimated Homunculus", 2016 folgte "Cursed and Coronated" und jetzt wird der insgesamt siebte Longplayer auf die Metalschaft losgelassen. Man drckt auf "Play" und nach einem kurzen Intro poltert es ordentlich durch die Boxen. Die deutsch/schwedische Kollaboration orientiert sich seit der Zusammenfindung am strksten am Erstlingswerk "Misanthropy". Das ist auch auf dem dritten gemeinsamen Scheibchen nicht anders. Der keiffig-kehlige Gesang von Martin hat groes Wiedererkennungs-Potential und gibt den Liedern schn Gift & Galle. Kult-Knpfchendreher Harris Johns hat "Summon the Hordes" einen ehrlichen, erdigen Ton verliehen. Meine Ohren htten gerne noch etwas mehr Biss gehabt, aber die Songs knallen trotzdem schn wuchtig. Der alte Geist des Beschtzers schimmert an allen Ecken und Enden durch. Leider pltschert die sicherlich gut gemeinte Tom Warrior Hommage "The Celtic Hammer" komplett an mir vorbei. Das Albumcover hat mich auch ein wenig enttuscht, aber konzentrieren wir uns auf das Wesentliche - die Musik! Am besten gefllt mir diese, wenn die Kapelle wie in "Two Ten Behemoth" oder "Meaningless Eradication" im klassischen Protector-Beat Gas gibt. Unterm Strich erhlt man hier ein starkes Thrash Metal Geschoss das alte Fans weiterhin begeistert und neue Hrer dazu bringt, sich einen Aufnher der Band auf die Kutte zu nhen. Im Titeltrack heit es "Protector is in town", wenn das der Fall ist, solltet ihr euch unbedingt eins der seltenen Konzerte der vier Herren anschauen!

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Tracklist

1. Stillwell Avenue (4:01)
2. Steel Caravan (3:01)
3. Realm of Crime (4:35)
4. The Celtic Hammer (4:19)
5. Two Ton Behemoth (4:09)
6. Summon the Hordes (3:17)
7. Three Legions (5:04)
8. Meaningless Eradication (4:29)
9. Unity, Anthems and Pandemonium (3:36)
10. Glove of Love (1:49)

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