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Albuminfo

ellende - lebensnehmer
Band:
Ellende
Album:
Lebensnehmer
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
50:43
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
TerminalVelocity
ID:
1286
Views:
507

Review

Mit einem Cover-Artwork, dessen beinerne Kriegskameraden ein wenig an "Nightmare before Christmas" erinnern und sich scheinbar nicht zwischen morbide und charmant entscheiden möchten, kommt das aktuelle Album der Österreicher "Ellende" daher und lässt eher etwas Märchenhaftes erwarten, der Gedanke an Black Metal drängt sich nicht gerade auf.

Umso überraschender dann das nach dem Intro einsetzende Gerumpel von "Augenblick", eindeutig schwarzmetallisch, Post-BM um genau zu sein, und trotz aller Verzweiflung und Hingabe die Ellende-Mastermind L.G. ins Mikrofon schreit alles Andere als klirrend kalt. Überhaupt steht die seltsam heimelige Trostlosigkeit dem Album ziemlich gut, der Tod in all seinen Facetten ist Thema, die Entleibung findet sich im Titel "Lebensnehmer" wie auch in und zwischen den Zeilen der insgesamt acht Stücke, von denen drei rein instrumental gehalten sind.
Man scheut zu keinem Zeitpunkt davor zurück, das Tempo zu drosseln, und akustische Zäsuren zu setzen inmitten metallisch sägender Wut.
Dabei geht "Lebensnehmer" auch noch ziemlich gut ins Ohr, ist musikalisch nachvollziehbar, nicht unnötig komplex - und immer wieder einfach berückend schön. Mit dem Booklet in der Hand gelingt auch das Eintauchen in die düsteren Lyrics, oft an einen ungenannten Adressaten gerichtet, voll von Trauer und Hass.
Es vergeht keine Minute, in der die Stimmigkeit dieses Albums in Frage steht, alles wirkt wie aus einem Guss, auch wenn ich mir letztlich nicht ganz sicher bin ob das wirklich die Wirkung ist, die der Künstler hier beim Hörer erzeugt wissen will.

"Lebensnehmer" ist eine konsequente Fortführung dessen, was mir bereits auf dem Vorgänger "Todbringer"gut gefallen hat, ein Stück modernen Black Metals das nicht krampfhaft versucht, der Welt größter Hassbrocken zu sein und irgendwem oder irgendetwas nachzueifern.


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Tracklist

1. Intro
2. Augenblick
3. Die Wege
4. Ein Stück Verzweiflung
5. Der Blick wird leer
6. Umarmung des Eiswinds
7. Du wärst eine schöne Leiche
8. Atemzug

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