Diese Webseite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren (u.a. in News, Forum, Bildergalerie, Poll, wo z.B. dein Login gespeichert werden kann oder bei Poll (Abstimmung) deine Abstimmung abgespeichert wird) hierfür wirst du jeweils gefragt ob solch ein Cookie gesetzt werden soll.
Es können auch durch eingebundene externe Inhalte wie Youtube, Facebook, Soundcloud, Bandcamp oder Andere möglicherweise Cookies gesetzt werden die diese zur Personalisierung, Werbezwecke oder anderes nutzen. Dies werden wir durch Java-Script verhindern, bis zu selbst, durch das anklicken der Inhalte, zustimmst.
Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie oben genannten Bedingungen zu.
Datenschutzinformationen


This website uses cookies to personalize (News-System, Diskussion board, Photo gallery, Poll, where e.g. your login could be stored or your at the Poll-System your vote is stored) therefore you will be asked at this point if we want to set a cookie. Also it could happen that included external content like Youtube, Facebook, Soundcloud, Bandcamp or others uses cookies for personalize, advertising other others. We'll pervent this by Java-Script until you accept the conditions by clicking on the mentioned external content.
If you use our website you accept the conditions.


Albuminfo

hellstorm apocalypse - hellstorm apocalypse
Band:
Hellstorm Apocalypse
Album:
Hellstorm Apocalypse
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
29:26
Wertung:
6.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
1664
Views:
279

Review

Hellstorm Apocalypse aus Adelaide in Australien liefern mit ihrer selbstbetitelten mCD ein ruppiges, technisch versiertes Stück australischen Extremmetals, das gleichermaßen in War-, Death- und Black-Metal-Gefilden wütet. Das Duo - Matthew Butt (alias Hellaeon) an den Drums und Pahl Hodgson (alias Doomsayer) an Gitarre und Gesang - blickt auf Jahrzehnte Szeneerfahrung zurück (u. a. Darklord, Oni, Shadow Realm, Beyond Mortal Dreams), und diese Routine ist in den kompakt komponierten Songs durchaus spürbar.
Musikalisch regiert hier die rohe Energie. Das Drumming bleibt ungetriggert, direkt und ehrlich - auch wenn es meist eher geradeaus als spannend variiert. Der Gesang ist rau, kratzig und mit reichlich Hall versehen, was zur dunklen Atmosphäre passt, aber über längere Zeit etwas monoton wirkt.
Der Titeltrack „Hellstorm Apocalypse“ setzt früh Akzente mit seinem Mittelteil aus unerwartet erhabenen Melodien, die zwischen all dem Geknüppel fast schon episch wirken. „Legion of Ash and Bone“ überzeugt im Schlussabschnitt durch ein stimmiges Zusammenspiel von Synth-Teppichen und einem melodischen Gitarrensolo - ein seltener, aber gelungener Moment. Weniger überzeugend fällt dagegen „Turn to the Dark“ aus: stark Synth-lastig, teils an Dimmu Borgir erinnernd, verleiht der Song dem Album eine fast gothicartige Note. Diese weicheren Elemente stehen im Kontrast zur sonst kompromisslosen Härte und lassen den Fluss der Platte gelegentlich unrund wirken.
Das abschließende Cover „Hymn of Hate“ von Armoured Angel wiederum zeigt eine ganz andere Seite der Band: Hier beweisen Hellstorm Apocalypse, dass sie auch eingängigen und melodisch strukturierten Death Metal können. Ein treibender Groove, heavy-metallisch klingende Gitarren und ein erfrischend klarer Sound verleihen dem Stück einen beinahe hymnischen Charakter. Selbst der Gesang wirkt weniger hasserfüllt, stattdessen kontrolliert und fokussiert. Auf Synth-Untermalung verzichtet das Duo hier vollständig -eine gute Entscheidung. Vom Songwriting her ist „Hymn of Hate“ für mich der stärkste Moment der Platte – leider aber nur eine Cover-Version.
Produktionstechnisch bleibt das Release roh genug, um Authentizität zu bewahren, aber präzise genug, damit Details wie Soli und Tempowechsel nicht untergehen. Das Resultat ist ein kraftvolles Statement aus dem Untergrund: unpoliert, ehrlich und unnachgiebig.

Fazit:
Hellstorm Apocalypse ist ein solides, ehrliches Stück australischer Extremmetal-Untergrundkultur. Nicht alles sitzt, manches wirkt überladen – besonders die Synthesizer-Einsätze – doch das Zusammenspiel aus Erfahrung, Energie und eigenem Soundverständnis macht die Scheibe interessant. Wer mit rohem, ungeschliffenem australischen Extreme Metal und einem Schuss melodischer Atmosphäre etwas anfangen kann, sollte hier definitiv reinhören.



Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...

Kommentare

Es wurde bisher 1 Kommentar abgegeben.

Tracklist

1. Nocturnal Deviltry - 05:46
2. Hellstorm Apocalypse - 05:39
3. Legion of Ash and Bone - 04:52
4. Turn to the Dark - 09:04
5. Hymn of Hate (Armoured Angel cover) - 04:00

Weitere Links

Bandwebsite:




Die letzten 1 News zur Band

Mehr News gibt es im News-Archiv


Die letzten 1 Forumbeiträge zur Band

Mehr Diskussionen gibt es im Forum