Gegründet
wurde die „tote Bruderschaft“ im Jahre 2005 in Athen von allen vier
aktuellen Mitgliedern, die zuvor bereits zusammen unter anderem Namen (Nuclear
Winter) gezockt haben. Angetrieben durch den Drang eine düstere, abartig
boshafte Art des Death Metals, jedoch mit einer gewissen Uneingängigkeit
zu schaffen, entschied man sich unter neuem Namen und neuem Banner zu
streiten und so völlig losgelöst vom alten Projekt metzeln zu können.Und genau so wird auch vorgegangen: Hier wird eine derbe Mischung
aus
stampfendem Midtempogewalze und alles zertrümmerndem Stakkato gebraut
und im typischen, düsteren Incantation Soundgewand kredenzt, wobei sich
technische Nuancen à la Immolation oder auch Morbid Angel immer wieder
vernehmen lassen. Des Weiteren nennen die vier Griechen jedoch auch
einige Inspirationen aus dem Black Metal Bereich, so z.B. Deathspell
Omega, Arkhon Infaustus oder auch alte Mayhem.Und das Ergebnis ist bestialisch gut, wie auf der EP „Purifying Consecrated Ground“, dem ersten Album „Graves of the Archangels“ und der Split (mit Hatespawn), die zwischen 2005 und 2008 in Eigenarbeit veröffentlicht und vertrieben wurden, zu vernehmen ist. Daraufhin wurden in ganz Europa diverse Underground Festivals bespielt, 2011 dann auch endlich hierzulande auf dem Deathcult Open Air. Hier durfte ein Teil von uns auch zum ersten Mal erleben mit welcher Wucht die Mannen ihr Set darbieten. Von da an warteten wir, wie so viele andere Fans auch, gebannt auf den nächsten Output der Kapelle. Dieser ließ jedoch eine ganze Weile auf sich warten.
2012 gab es erstmal einen Besetzungswechsel am Bass, dann wurde das bandeigene Label Martyrdoom Productions gegründet, um 2014 hierüber das neueste Werk „Promulgation of the Fall“ auf die Menschheit loszulassen. Das lange Warten hatte sich jedoch mehr als gelohnt, denn dieses Biest von einem Album haut einfach alles um. Von den einleitenden zwei Snareschlägen bis hin zum abrupten Ende dieser Scheibe wird gemetzelt, was das Zeug hält. Abgesehen von dem unendlich atmosphärischen Titeltrack wird dem Hörer kaum eine Verschnaufpause gegönnt, so dass der eine oder andere Nackenwirbel wohl zu Bruch gehen könnte, sollte man die komplette Platte am Stück durchhören.
Im Oktober 2016 veröffentlichten die Griechen die 2-Track EP "Sombre Doom", die den hohen Erwartungen der Fangemeinde standhielt. Die Presse war auch durchweg angetan und der Output entfachte die Vorfreude auf ein weiteres komplettes Album aufs Neue.
Live geben die Männer ebenfalls immer vollsten Einsatz, wie wir schon mehrmals miterleben durften und weshalb wir uns bereits 2016 entschieden hatten diese Wahnsinnstruppe endlich in unsere Gefilde zu holen. Leider mussten die Griechen ihren Gig beim PoD einen Tag zuvor aufgrund eines Fluglotsenstreiks in Griechenland absagen. Da wir, wie auch Dead Congregation selbst, diesen Gig jedoch unbedingt möglich machen wollten, freuen wir uns sehr euch dieses Jahr die Band als Headliner beim Path of Death 7 zu präsentieren.
Marco aka Slaypultura //