Albuminfo
Band:
MUTATION
Album:
Esoteric Order of Debauchery
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
08.10.2026
Label:
Spielzeit:
33:28
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Oli
ID:
1705
Views:
56
Review
So, dann legen wir uns mal das Debut der Schweden MUTATION auf. Das Scheibchen erschien bereits am 9. Oktober über das US-Label Hells Headbangers Records. Uns erwartet hier eher landesuntypischer Death Metal mit Black & Thrash Einflüssen. Das Quartett gibt es seit 2019 und bisher erschien nur der simpel betitelte 3-Tracker "Demo ´23" (im Jahre des Herrn 2023, man glaubt es kaum). Nun also die erste Full-Length namens "Esoteric Order of Debauchery", welche mit sieben Songs plus Intro bei einer Gesamtspielzeit von 33:28 noch überschaubar bleibt.
Der raue low-fi Sound des Albums fällt direkt auf, ein hochglanzproduktions-verwöhntes Ohr brauch hier erst eine kleine Eingewöhnungsphase, erkennt dann aber schnell, das alles da ist was es für ein Album dieses Genres brauch. Für meinen persönlichen Hörgeschmack könnte die Stimme etwas leiser, weniger verhallt und ein paar Nuancen tiefer sein, so ist mir der eher blackische keifige Gesang etwas zu dominant. Ansonsten bekommt man hier aber ein paar coole Nummern auf die Lauscher, man wildert im Gehege von alten Morbid Angel, Sarcofago, Possessed oder Merciless, als ganz grobe Anhaltspunkte. Vor allem die Frühphase der morbiden Engel ist deutlich hörbar u.a. auch an der Faszination für wilde Soloritte auf der elektrischen Axt angelehnt an Treys Fiedelei und ebenso das hektische Drumming eines Mike Browning (ex-MA, Nocturnus, dieses Jahr verstorben) hat Einfluss gefunden in das Songwriting der Stockholmer. Gleich der erste richtige Track "Occultation of the Ephemeral Light" bietet alle Stärken auf und ist für mich das Albumhighlight. Rasanter Start, feurige Griffbrettaction, gedrosseltes Tempo im Mittelpart mit cooler Flangergitarre und im letzten Drittel wieder Vollgas, ein richtig starker Song! Des Weiteren begeistert mich noch das kürzeste Lied der Platte "Sepulchral Possession", für die Vinylbesitzer, der Opener der B-Seite, bei dem man eine mit ordentlich Drive versehene Uptempo-Nummer serviert bekommt! Der Rest des Albums kann dieses Niveau meinen Ohren nach nicht ganz halten, aber trotzdem klingt hier definitiv viel Potential durch.
Man kann sich freuen, dass Gene Palubicki (ex-Angelcorpse, Perdition Temple, Malefic Throne) dem Label HHR diese Combo empfohlen hat und wir somit jetzt alle in den Genuss dieser teuflischen Raserei kommen können. Die Ausschweifungen des esoterischen Ordens wurden auch bildlich in Form des old schooligen und nicht ki-generierten Covers aufs Papier gebracht. Ein sehr gelungener Einstand, da könnte noch mehr gehen!
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Der raue low-fi Sound des Albums fällt direkt auf, ein hochglanzproduktions-verwöhntes Ohr brauch hier erst eine kleine Eingewöhnungsphase, erkennt dann aber schnell, das alles da ist was es für ein Album dieses Genres brauch. Für meinen persönlichen Hörgeschmack könnte die Stimme etwas leiser, weniger verhallt und ein paar Nuancen tiefer sein, so ist mir der eher blackische keifige Gesang etwas zu dominant. Ansonsten bekommt man hier aber ein paar coole Nummern auf die Lauscher, man wildert im Gehege von alten Morbid Angel, Sarcofago, Possessed oder Merciless, als ganz grobe Anhaltspunkte. Vor allem die Frühphase der morbiden Engel ist deutlich hörbar u.a. auch an der Faszination für wilde Soloritte auf der elektrischen Axt angelehnt an Treys Fiedelei und ebenso das hektische Drumming eines Mike Browning (ex-MA, Nocturnus, dieses Jahr verstorben) hat Einfluss gefunden in das Songwriting der Stockholmer. Gleich der erste richtige Track "Occultation of the Ephemeral Light" bietet alle Stärken auf und ist für mich das Albumhighlight. Rasanter Start, feurige Griffbrettaction, gedrosseltes Tempo im Mittelpart mit cooler Flangergitarre und im letzten Drittel wieder Vollgas, ein richtig starker Song! Des Weiteren begeistert mich noch das kürzeste Lied der Platte "Sepulchral Possession", für die Vinylbesitzer, der Opener der B-Seite, bei dem man eine mit ordentlich Drive versehene Uptempo-Nummer serviert bekommt! Der Rest des Albums kann dieses Niveau meinen Ohren nach nicht ganz halten, aber trotzdem klingt hier definitiv viel Potential durch.
Man kann sich freuen, dass Gene Palubicki (ex-Angelcorpse, Perdition Temple, Malefic Throne) dem Label HHR diese Combo empfohlen hat und wir somit jetzt alle in den Genuss dieser teuflischen Raserei kommen können. Die Ausschweifungen des esoterischen Ordens wurden auch bildlich in Form des old schooligen und nicht ki-generierten Covers aufs Papier gebracht. Ein sehr gelungener Einstand, da könnte noch mehr gehen!
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Kommentare
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Tracklist
1. Dead Gods Exhumation Trance
2. Occultation of the Ephemeral Light
3. Pestilent Whore
4. Metamorphosis (Beyond the Flesh)
5. Sepulchral Possession
6. Stygian Spheres
7. Necromantical Holocaust
8. Esoteric Order of Debauchery
2. Occultation of the Ephemeral Light
3. Pestilent Whore
4. Metamorphosis (Beyond the Flesh)
5. Sepulchral Possession
6. Stygian Spheres
7. Necromantical Holocaust
8. Esoteric Order of Debauchery
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