Albuminfo
Band:
Dramatist
Album:
Wasting Words
Genre:
Rock
VÖ-Datum:
16.01.2026
Label:
Spielzeit:
37
Wertung:
8.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1668
Views:
87
Review
Die Band aus Bremen war unter anderem in Wacken und beim Uebersee Festival vorstellig ohne eine Platte am Start zu haben. Dazu muss man sagen das Dramatist nicht aus dem Nichts kommen, ein Grossteil der Band war schon als "Stun" in der Musikszene unterwegs, nun also der Neustart unter dem Banner Dramatist.
Klotzen nicht kleckern war wohl das Motto bei der Produzentenwahl, Gregor Hennig (u.a. Muff Potter, The Robocop Kraus, Die Sterne) und Kurt Ebelhäuser (u.a. Blackmail, Donots, Pascow) nahmen das unter ihre Finger was die Band ihnen anbot. Gibt das schon eine Richtung vor? Ich denke schon. Die Vorgängerband scheint immer wieder durch, ansonsten Spuren von Pascow, Turbostaat, Love A oder anderen Bands aus dem Ebelhäuserschen Kosmos. In den stilleren Momenten kommen dann sogar Vibes aus der Ecke Morrissey/The Smiths (The League!) und Dredg zum tragen.
Aber man zaubert daraus was ganz eigenes das direkt fasziniert wenn man mit dem Genre was anfangen kann. Ich war sofort schwer in den Schlagzeugsound verliebt, richtig schön erdig und satt und eben noch so naturbelassen wie ein Schlagzeug eben klingen sollte. Und dann hat man mit dem Sänger jemanden am Start der sich bestens der jeweiligen Stimmung des Titels anpasst und diese zu seiner zweiten Haut werden lässt. Die Leidenschaft, die Dramatik und die (teils nicht so offensichtliche) Melancholie wird durch den emotionalen Gesang fast fühlbar wenn dieser zwischen Verzweiflung und Euphorie schwankt.
"Wasting Words" fährt dabei keinen fetten Breitwandsound auf sondern bleibt (fast typisch nordisch) bodenständig, klar und aufgeräumt. Somit muss man sich auf das Material einlassen sonst huschen die Details ungehört vorbei. Als Beispiel seien einfach mal die Gitarrenläufe im mit feinen Sing-along Parts ausgestatteten "Unknown Hero" genannt.
Fazit: Unbedingt antesten wenn ihr da ein Ohr für habt. Allein schon wegen dem tollen Klang vom Album.
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Klotzen nicht kleckern war wohl das Motto bei der Produzentenwahl, Gregor Hennig (u.a. Muff Potter, The Robocop Kraus, Die Sterne) und Kurt Ebelhäuser (u.a. Blackmail, Donots, Pascow) nahmen das unter ihre Finger was die Band ihnen anbot. Gibt das schon eine Richtung vor? Ich denke schon. Die Vorgängerband scheint immer wieder durch, ansonsten Spuren von Pascow, Turbostaat, Love A oder anderen Bands aus dem Ebelhäuserschen Kosmos. In den stilleren Momenten kommen dann sogar Vibes aus der Ecke Morrissey/The Smiths (The League!) und Dredg zum tragen.
Aber man zaubert daraus was ganz eigenes das direkt fasziniert wenn man mit dem Genre was anfangen kann. Ich war sofort schwer in den Schlagzeugsound verliebt, richtig schön erdig und satt und eben noch so naturbelassen wie ein Schlagzeug eben klingen sollte. Und dann hat man mit dem Sänger jemanden am Start der sich bestens der jeweiligen Stimmung des Titels anpasst und diese zu seiner zweiten Haut werden lässt. Die Leidenschaft, die Dramatik und die (teils nicht so offensichtliche) Melancholie wird durch den emotionalen Gesang fast fühlbar wenn dieser zwischen Verzweiflung und Euphorie schwankt.
"Wasting Words" fährt dabei keinen fetten Breitwandsound auf sondern bleibt (fast typisch nordisch) bodenständig, klar und aufgeräumt. Somit muss man sich auf das Material einlassen sonst huschen die Details ungehört vorbei. Als Beispiel seien einfach mal die Gitarrenläufe im mit feinen Sing-along Parts ausgestatteten "Unknown Hero" genannt.
Fazit: Unbedingt antesten wenn ihr da ein Ohr für habt. Allein schon wegen dem tollen Klang vom Album.
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Kommentare
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Tracklist
01Black Hole
02Fat White Families
03Disappointed
04The League
05Glasgow Nights
06Unknown Hero
07Loathing
08Go
02Fat White Families
03Disappointed
04The League
05Glasgow Nights
06Unknown Hero
07Loathing
08Go
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Bandwebsite: