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Albuminfo

illum adora - of serpentine forces
Band:
Illum Adora
Album:
of Serpentine Forces
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
41
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1270
Views:
735

Review

Ich gebe euch die Eckpunkte Death/Black/Thrash Metal und als Ortsangabe Koblenz und weiss sofort an welche Band ihr denkt...
Und damit liegt ihr gar nicht so verkehrt, die Projekte vom ebenso aus Rheinland Pfalz stammenden Avenger (Front Beast, Szarlem) können auch gut als Richtungsgeber dienen. Zarathustra`s Hurricane Hellfukker ist mit seinem Soloprojekt irgendwie das Bindeglied zwischen beiden Seiten und betont dabei betörend die schwarze Seite der Macht. Diese trägt osteuropäische Züge und rumpelt schön natürlich, auf künstlich verstärkende Elemente wurde verzichtet.

Würde man behaupten das sei ein verschollendes Relikt aus dem 90er Jahre Underground - niemand käme auf die Idee das Gegenteil zu behaupten. Ich mag vor allem die Stimmung des Albums sehr, die Scheibe klingt angenehm ungekünstelt und bodenständig. Früher gab es bei Alben aus dem Black Metal Bereich des öfteren mal die Bezeichnung "mediaeval" wenn eine gewisse Stimmung umschrieben werden sollte. Und das ins deutsch unpassend übersetzte "mittelalterlich" hat dabei nichts mit Tröten oder Geleier zu tun sondern stand für eine finstere und trotzdem irgendwie heroische Aura bestimmter Platten.
Und zu ".​.​.​of Serpentine Forces" passt dieser Begriff bestens und ist zeitgleich der Beweis das Black Metal der den alten Zeiten frönt nicht unbedingt klingen muss als wäre er mit der Darkthroneschablone gezeichnet. "Einst" wäre die Band bestimmt im Legacy Magazin Vorgänger "Deftone" (erinnert sich noch jemand?) gefeiert worden und man hätte einen Track auf dem Heftsampler gefunden. Oder im damaligen Ablaze bevor die Augen der Heftmacher zu sehr nach rechts schielten...

Doch auch heute sind solche Scheiben noch wichtig, zeigen sie doch das es keinerlei Aufblaselemente braucht um packend schwarze Tonkunst zu zelebrieren wenn die Mannen dahinter mit Herzblut und Begeisterung agieren. Wer seine Ohren von dem ganzen schwarzen Plastikmüll befreien will der muss bei ".​.​.​of Serpentine Forces" einfach zuschlagen. Und um den Bogen zu schliessen, auch Maniacs der frühen Desaster werden entzückt sein. Glaubt ihr nicht? Dann hört mal bei "Clashing of Swords" rein!


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Tracklist

1. Dominions Of Spheres Beyond
2. Clashing Of Swords
3. Forever Dying But Never Dead
4. ... Of Serpentine Forces
5. Nihil Negativum
6. Hic Sunt Dracones
7. Slaves To Existence
8. Under The Iron Of The Moon
9. Tiusche Man in Wieße Thorn

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