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Albuminfo

cianide - a descent into hell
Band:
Cianide
Album:
A Descent Into Hell
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
75:00
Wertung:
keine
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1138
Views:
481

Review

Ohren auf, hier kommt eine Geschichtsstunde!
"A Descent Into Hell" ist 1994 veröffentlicht worden, und genau so klingt es auch. Da sich Dark Descent Records der Neuauflage angenommen haben kann man davon ausgehen das es sich hierbei um ein wichtiges Artefakt handelt das da gehoben wurde und nicht um eine fiese Kellerplatte die schon `94 keiner haben wollte.

Die Jungs kommen aus Chicago, US Deathmetal ist auch das deutliche Oberthema. Das Trio wechselt dabei aber immer wieder gerne mal in Richtung DeathDoom und lässt dabei die Grenzen zwischen beiden Genres verschwinden. Die über zwanzig Jahre seit dem ersten Veröffentlichungstag haben Spuren hinterlassen, computerklangverseuchten Ohren sei gesagt: So klingt richtige Musik. Das amerikanische Trio Infernale holt alles raus was in der Besetzung möglich ist und bezieht seine Energie vor allem aus dem tieftönenden Gitarrensound. Der zieht wunderbar an den Eingeweiden und macht dem gut hörbaren Bassspiel mit seiner Tonlage echt Konkurrenz. Dazu kommt das finstere Gebelle vom Sänger und das sehr natürlich klingende Schlagzeug in nicht übertriebener Geschwindigkeit. Melodiefragmente tauchen nur kurz auf, meist schleift sich das Material im Midtempo durch reine Riffgewalt durch die Gehörgänge. Wenn dann die Handbremse angezogen wird kommen noch die DeathDoom Nachweise hinzu die ebenso überzeugen können. Die sind aber nicht zu übertrieben eingestreut, der Liebhaber vom reinen Deathmetal braucht keine Angst haben das das Grundmaterial zu sehr in die Länge gezogen wird.
Würde das Album heutzutage erscheinen gab es mit Sicherheit etwas zu bemängeln, eventuell der nicht so variable Gesang oder das recht "normale" Songwriting - aber das hier ist ein Album von 1994 und mit heutigen Ohren nicht bewertbar.
Im Fazit eine sinnvolle Neuauflage für jeden Freund von klassischem Death Metal mit doomigem Einschlag. Aufgewertet wird diese Geschichtsstunde durch das `93er "Cianide Kills!" Demo und zwei unveröffentlichte Tracks so das am Ende 75 Minuten Spielzeit zusammenkommen. Die Band die sich 1988 gegründet hat ist übrigens immer noch aktiv und hat erst 2017 eine Splitscheibe mit Nekrofilth veröffentlicht.


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Tracklist

1.Gates of Slumber 03:35
2.Eulogy 06:07
3.The Undead March 03:13
4.The Luciferian Twilight 05:46
5.Beyond the Fallen Horizon 05:59
6.Darkness 06:03
7.Death Dealer 02:03
8.Mountains in Thunder 07:48
9.Scourging at the Pillar (bonus track) 04:34
10.The Luciferian Twilight (Demo) (bonus track) 05:43
11.Beyond the Fallen Horizon (Demo) (bonus track) 05:47
12.Gates of Slumber 03:32
13.Eulogy 06:12
14.The Undead March 03:04
15.Darkness 05:42
(12-15: Cianide Kills Demo 1993)

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