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Albuminfo

pungent stench - smut kingdom
Band:
Pungent Stench
Album:
Smut Kingdom
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Spielzeit:
47:17
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ElWiz
ID:
1174
Views:
136

Review

Durch ihren kranken Humor, der Texte und Artworks stetig prgte, sowie ihren sehr eigenstndigen Stil des Lrms erlangten die sterreicher in den Neunzigern eine besondere Stellung und bescherte ihnen einen ber die Zeit immer grer werdenden Kultfaktor, der eigentlich bis heute anhlt. Mit ihrem zweiten Album Been Caught Buttering erschufen sie wohl nicht nur meiner Meinung nach ihr Meisterwerk. Whrend der Vorbereitungen des Nachfolgers zu ihrem 2004er Album Ampeauty kam es dann bandintern zu irgendwelchen Querelen, die schlussendlich zum Split der Band fhrten. Das war 2007. Wie es aktuell aussieht, inwiefern man sich vershnt hat oder ob gar eine Reunion im Rahmen des Mglichen ist,entzieht sich meiner Kenntnis, Fakt ist jedoch,da man sich darauf geeinigt hat,das finale Album unter dem Namen Smut Kingdom den trauernden Heerscharen an Fans endlich zugnglich zu machen. Ich gehre da zu denjenigen, die deswegen in heller Aufregung sind und deren Hnde schweigebadet und zittrig sind,wenn sie die CD das erste Mal aus der Hlle nehmen. Vielleicht hab ich es daher auch etwas aufgeschoben...
Der Opener Aztec Holidays tnt dann auch ganz cool und hat diesen gewissen PUNGENT STENCH - Swing , doch es tut sich die Frage auf, ob meine Erwartungen an ein weiteres Album der Band vielleicht einfach zu hoch gesteckt waren, den so eine Begeisterung wie anno dazumal will sich erst einmal nicht einstellen. Knnte auch daran liegen,da die Musikwelt heute um ein Vielfaches bunter, verrckter, ja auch tabuloser und vor allem berfllter ist. Mit der Zeit nimmt das Ganze dann aber doch an Fahrt auf, mit den Gitarren zum Ende von Devil's Work hin werde ich hellhriger, mit der Orgelei ( ! ) in Brute hat mich die Platte dann endgltig angefixt. Schluendlich offenbart mir dann der sechste Track Suicide Shell etwas: PUNGENT STENCH knnten sowas sein wie die FAITH NO MORE des Extreme Metal Sektors. Kein Schei,so klingt das fr mich wirklich. Die Band stand eh schon immer fr unberechenbaren Fortschritt und so ist ihr musikalischer Ursprung auf Smut Kingdom nur noch ein,wenn auch dominierender, Teil von vielerlei Einflssen. Zum ursprnglich angepeilten Releasezeitraum htte das Album der Band vielleicht sogar das Genick gebrochen, heute als extrem versptetes Sptwerk klingt das Ding in erster Linie sehr mutig und die Band hat groen Respekt dafr verdient,da sie sich auch im Jahr 2018 ihre Einzigartigkeit aus frheren Tagen bewahren kann.
Smut Kingdom ist somit ein progressives Stck Musik,aber eben nach Art und Verstndnis von PUNGENT STENCH, womit sich der Begriff progressiv eh schon anders als gehabt definiert. Natrlich kann die Scheibe nicht so gro wie ein Masterpiece der Marke Been Caught Buttering sein ( was sicher auch am Lauf der Zeit liegt ), aber die Band bleibt auch heute ein Farbtupfer in der Welt der extremen Musik und das mit einer Platte die vor ber 10 Jahren htte erscheinen knnen/sollen. Inwiefern das die alte Fangarde anspricht,wei ich nicht, doch alle sollten der neuen PUNGENT STENCH eine Chance geben. Ob sie geil ist wird sich fr jeden einzelnen raustellen, interessant ist sie auf jeden Fall. Ich mag sie mittlerweile doch sehr gern, was summa sumarum heit:

Wertung: 8/10


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Tracklist

1. Aztec Holiday (5:01)
2. Persona Non Grata (4:31)
3. Devil's Work (4:04)
4. Brute (4:39 )
5. King Of Smut (3:22)
6. Suicide Bombshell (4:49)
7. Opus Dei (5:03)
8. I Require Death Sentence (3:34)
9. Me Gonzo (3:55)
10. Planet Of The Dead (8:17)

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