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Albuminfo

novae militiae - gash'khalah
Band:
Novae Militiae
Album:
Gash'khalah
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
55:10
Wertung:
6.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Raven
ID:
1018
Views:
212

Review

Franzosen und Black Metal - eine Fusion die meiner Erfahrung nach einwandfrei funktioniert. Ich denke da an Bands wie Blut aus Nord oder Alcest, die sich durch ihre spezielle Art und der Umsetzung dieses Genres einen hohen Wiedererkennungswert sichern.

Nun hoffe ich natrlich, dass uns Novae Militiae mit ihrem neuen Album "Gashkhalah" etwas hnliches prsentieren knnen. Ich muss gestehen, dass mir diese Band noch nie ber den Weg gelaufen ist - was mir als Black Metal Fan etwas unangenehm ist, da die sie bereits seit 2009 existiert. Allerdings bildet Gashkhalah in dem achtjhrigen Bestehen erst das zweite Album, weshalb ich mir meine Unkenntnis selbst entschuldige.

Bevor ich mit einer Kritik an dem Album beginne, muss ich erwhnen, dass ich mir Gashkhalah wirklich viele Male anhren musste, um mir berhaupt eine Meinung dazu bilden zu knnen. Ob dies nun positiv oder negativ ist, werde ich aber erst am Schluss beantworten. Nun widme ich mich erst einmal dem Opener "The Chasm of the Cross". Schon hier hatte ich etwas zu kmpfen, obwohl der Anfang einen sehr guten Eindruck hinterlie. Atmosphrisch und midtempolastig wird man in den Song eingefhrt, allerdings streckt er sich mit seinen gut sieben Minuten etwas zu sehr in die Lnge. Ein Problem, welches sich durch das ganze Album ziehen wird.

Danach wird das Tempo deutlich angekurbelt, aber die folgenden Songs konnten sich mir nicht wirklich einprgen. Endlose scheinende Riffs und schon fast nervige Drums lassen die Songs zu einer einzigen Masse werden und erwecken den Eindruck in einem Sumpf zu stecken in dem man weder vor noch zurckkommt.

Der einzige Track, der etwas herausragt ist "Annunciation". Ein ruhiges, stimmiges Intro lsst diesen vorerst Interessant und Abwechslungsreich erscheinen. Damit hat es sich aber auch schon erledigt, denn auch hier haben wir wieder das Problem der viel zu langen Passagen bei denen ich nur darauf gewartet habe, dass der Song vorbei geht.

Der letzte Song "Seven Cups of Divine Outrage" lies mich allerdings aufhorchen. Richtig kraftvolle, temporeiche Riffs schlugen mir entgegen und zogen mich ohne jede Vorwarnung einfach aus dem Sumpf. Jedoch berdauerte der Energiesturm nicht die angegebenen neun Minuten Laufzeit. Nach knapp sechs Minuten hatten die Herren offensichtlich nicht mehr die Kapazitten, um den Rest der Zeit aufzufllen. Fast zwei Minuten werden hier mit Stille berbrckt, um dem Song dann doch noch ein atmosphrisches Ende zu setzen.

Leider konnte mir Gashkhalah nicht das bieten, was ich mir erhofft hatte. Zwar wurde hier ordentlich und solide gearbeitet, aber es mangelt definitiv an dem oben bereits erwhnten Wiedererkennungswert. Trotzdem werden Novae Militiae mit ihrem Werk bestimmt an anderer Stelle Anklang finden, mich konnten sie aber leider weniger berzeugen.

Anspieltipp: The Chasm of the Cross, Seven Cups of Divine Outrage


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Tracklist

1. The Chasm of the Cross
2. Daemon est Deus Inversus
3. Orders of the Most-High
4. Koakh Harsani
5. Annunciation
6. Black Temple Consecration
7. Fall of the Idols
8. Seven Cups of Divine Outrage

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