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Albuminfo

empyrium - songs of moors and misty fields - 20 years later...
Band:
Empyrium
Album:
Songs of Moors and Misty Fields - 20 Years later...
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Spielzeit:
45:00
Wertung:
keine
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1017
Views:
171

Review

Kein Review im blichen Sinne, sondern eine Herzensangelegenheit meinerseits...

Eines meiner Inselalben ist in diesem Jahr 20 Jahre alt geworden. Es gab in den letzten zwei Jahrzehnten wenig Alben die mich so bewegt und fasziniert haben und deren Begeisterung immer noch anhlt.
Dabei trat das Album erst versptet in mein Leben, es msste so Ende 1998/Anfang 1999 gewesen sein als es mir im damaligen Cudgel Store in Wittenberg in die Hnde fiel und ich mich nach kurzem antesten zum Kauf entschloss.
The Blue Mists Of Night" hatte ich da noch im Hinterkopf da der Track damals auf diversen Samplern zu finden war. 23,99 DM kostete mich der Eintritt ins musikalische Paradies, zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht welches musikalische Juwel ich da aus dem Laden trug. So war es Anfangs noch ein "gutes" Album, beim damaligen knappen Lehrlingsgehalt und begrenzter Alternativen blieb aber keine andere Wahl als sich das Werk durch immerwiederhren schnzuhren. Und das Album wuchs und wuchs...
Und auch heute, 20 Jahre spter, hat das Album nichts von seiner Strahlkraft verloren. Ich kann nicht sagen wie oft ich dieses Album schon gehrt hab, trotzdem begeistert es mich immer wieder aufs Neue. Und auch wenn ich schon jede Wendung, jedes Wort und jede Melodie in-und auswendig kenne, es nutzt sich einfach nicht ab.
Angefangen beim Auftakt "When Shadows Grow Longer" bis zur letzten Note von "The Ensemble Of Silence", 45 Minuten Gnsehaut und Emotionen. Wenn man ganz genau zuhrt dann hrt man sogar wie die Musiker beim spielen der Flteninstrumente einatmen, das hat mich damals schon sehr fasziniert und beweist das hier alles noch von Hand eingespielt wurde. Fr den Hrer machen genau diese Momente das Album greifbarer und menschlicher, gefhlt spielen sie das Stck soeben live vor dir und nur fr dich. Ohne Filter, ohne Helferlein, ohne Knstlichkeit.
Die ersten Schreie in "Mourners" sind auch heute noch das intensivste und herzzerreissende was meine Ohren je vernommen haben. Verzweiflung, Anklage, aber auch Leidenschaft und Melancholie, all das schwingt in diesen Schreien mit. Die darauf folgenden mnnlichen Chre sind der entsprechende Gegenpol, treffen den Hrer dafr im so tiefer in seiner Seele. All das eingebettet in sehnsuchtsvolle Gitarrenmelodien fr die Ewigkeit. Schwer und getragen, trotzdem durch und durch positiv und euphorisch, geladen mit Pathos und einer unstillbaren Ergriffenheit.
"Ode to Melancholy" drfte eigentlich nie enden, die intensiven, fast rein instrumentalen Schlussminuten sind in Worten kaum zu beschreiben und bewegen sich unter der Haut des Hres immer weiter bis tief in sein Innerstes.

Ich versuche mich gar nicht weiter in einer Track-by-Track Analyse da dieses Album grsser ist als alle mir zur Verfgung stehenden Worte. Punkte gibt es auch keine, und zwar wegen Befangenheit und Zeitlosigkeit. Sollte jeder mal gehrt haben, meiner Meinung nach sollte das auch jeder im Schrank stehen haben der sich nur ansatzweise mit Dark Metal beschftigt. "Songs of Moors and Misty Fields" ist ein Album das die Zeit schadlos berstanden hat, fr mich noch immer berragend ist und mit dem sich kein zweites Werk messen konnte.


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Tracklist

1.When Shadows grow longer
2.The blue Mists of Night
3.Mourners
4.Ode to Melancholy
5.Lover's Grief
6.The Ensemble of Silence

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