Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

URGEHAL

UrgehalURGEHAL kann man mit vier einfachen Worten beschreiben: True Norwegian Black Metal! Und wenn eine Band dieses Prädikat verdient hat, dann ist es URGEHAL! Seit 1992 folgen Trondr Nefas und Enzifer dem Pfad des Verderbens. Eiskalte Riffs, satanische Texte und ein räudiger Sound gehören genau so dazu, wie das massive Corpsepaint, Leder und Nieten.
All das Böse begann in einer kleinen Stadt namens Hønefoss im Süden Norwegens. Mit den Demoaufnahmen zu “Ferd” (1994) und “Rise of the Monument” (1995) servierten die Herren zwei blasphemische Wutausbrüche mit ultra rohem Black Metal. Trondr Nefas (Gesang, Gitarre) und Enzifer (Gitarre) ging es an ihren „schwarzen“ Ärschen vorbei, wie ihre Musik ankam. Old school und „Underground“ musste sie sein. Der Rest war egal. Ein paar Jahre später, 1997, präsentierte man ihr erstes Album „Arma Christi“. Ein Hassbatzen mit harschen Vocals, rauer Gitarrenarbeit und teuflichem Drumming.
Ihr vernichtender zweiter Output „Massive Terrestrial Strike" (1998) versprach eine nicht minder aggressive Mischung aus satanischem Schwarzmetall und bösartigem Groove. Die Scheibe verbreitete sich über Norwegen und Nachbarländer wie damals die Pest.
UrgehalWo immer URGEHAL auftauchten scharrte man mit den Hufen und hob die Hörner. Auch auf späteren Alben blieben sie ihrem Stil treu und so verwundert es kaum, dass „Atomkinder“ 2001 wortwörtlich wie eine nukleare Bombe einschlug. Derbes Riffing, räudige Screams und eine Portion bösartigen Grooves - dieser unheilige Bastard ließ den Fans gehörig Geifer aus dem Mund tropfen.
„Through Thick Fog Till Death“ (2003) und „Goatcraft Torment“ (2006) schlugen in die selbe Kerbe. Bösartiger Groove trifft auf dreckigen Sound – nicht mehr und nicht weniger. Und dennoch pilgern Heerscharen von Fans hunderte von Kilometern weit, um der schwarzen Messe vor der Bühne beizuwohnen.
Nach 15 Jahren unendlicher Blasphemie setzten die Norweger ein Zeichen. Getreu dem Motto „Wir sind noch hier, hasserfüllter und kompromissloser denn je..“ veröffentlichten sie die Kompilation „The Eternal Eclipse - 15 Years of Satanic Black Metal" (2007). Und damit war klar: Es gibt noch immer einige, wenn auch wenige, Bands im Geiste des norwegischen Black Metals der frühen 90'er Jahre. Eine von ihnen ist und bleibt URGEHAL!
Doch unterhalb der Erdoberfläche brodelte es weiter. Anno 2009 schmiedeten die Norweger ihr sechstes Langeisen „Ikonoklast“. Voller Dunkelheit, Hass und Misanthropie zerreißen euch neun Songs in gekonnter old school Manier das Trommelfell. Noch im selben Jahr spielten Enzifer und Co. auf einigen ausgesuchten Festivals in Deutschland und gingen im Herbst auf Tour durch die USA. Die 2010 erschienende Zwei-Track EP „Death is Complete“ ist laut der Band ein Tribut an den „old dirty fucking Black Metal“ und auch das bisher letzte Machwerk der Schwarzwurzler.
Eik aka Runes // Stand: 05.2011

 

Bisher erschienene Alben:

1994 / Ferd / Demo
1995 / Rise of the Monument / Demo
1997 / Arma Christi
1998 / Massive Terrestrial Strike
2001 / Atomkinder
2003 / Through Thick Fog Till Death
2005 / Demonrape / EP
2006 / A Norwegian Hail to VON / Split
2006 / Goatcraft Torment
2007 / The Eternal Eclipse - 15 Years of Satanic Black Metal / Compilation
2007 / Satanisk Norsk Black Metal / Split
2009 / Rise of the Monument / Compilation
2009 / Ikonoklast
2010 / Death Is Complete / EP

Bandmembers:
Enzifer - Gitarre
Trondr Nefas - Gesang, Gitarre
Mannevond - Bass
Renton - Schlagzeug
 

Style: Black Metal

Herkunft: Norwegen

Website: www.myspace.com/urgehal666