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Albuminfo

pillorian - obsidian arc
Band:
Pillorian
Album:
Obsidian Arc
Genre:
Black Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
934
Views:
779

Review

Eine Band die es aus dem Nichts heraus schafft auf grösseren Metalfestivals 2017 (Inferno, Roadburn, Ragnarök...) aufzuspielen muss die Macher schon sehr beeindruckt haben. Verfrühte Vorschusslorbeeren oder berechtigtes Interesse?
Nun, eventuell könnte das auch an der Besetzung liegen. Diese besteht aus dem ehemaligen Agalloch Musiker John Haughm, Uada Drummer Trevor Matthews und Stephen Parker (Maestus, ex-Arkhum). Das, so denke ich, wirkte schon sehr überzeugend. Und da niemand eine Band ungehört ins Programm aufnimmt wird das Songmaterial berechtigterweise auch einen grossen Anteil daran hatte.

"Obsidian Arc" ist dabei ein Album das etwas Einarbeitungszeit braucht aufgrund seiner Vielschichtigkeit. Denn des öfteren verbergen sich unter der ersten, offensichtlichen Tonspur noch viele kleine Details die nach und nach erforscht werden müssen. Ich rede hier allerdings nicht von einem überfrachteten oder komplizierten Klangbild, die Titel gehen auch beim Erstkontakt direkt ins Ohr. Dort angekommen entfalten sie mit jedem Durchgang mehr Faszination und offenbaren dem Hörer ihre ganze Pracht.
Grösstenteils im schnelleren Midtempo unterwegs zeigen Pillorian aber auch des öftern das sie auch garstig grollenden Blackmetall der schnelleren Art beherrschen. Dem entgegen stehen ruhig, reduzierte, teils nur von einer Akustikgitarre getragene Stellen.
Ich habe beim anhören als Vergleich des öfteren eine andere Band im Hinterkopf gehabt mit der sich die Portland Jungs auch einige Buchstaben des Bandnamens teilen: Primordial.

Es finden sich auf dem Album eine Vielzahl von sehr schönen Momenten in denen die Band mit Gegensätzen arbeiten, als Beispiel könnte ich da "The Vestige of Thorns" nennen. Einerseits giftige Growls bis zum heiser verzweifelten Geschrei, gegen Ende allerdings erhaben männlicher Klargesang.
Oder "A Stygian Pyre" der als reinrassiger Blackmetalltrack startet und sich dann zur Midtempohymne mit herzzerreissender Gitarrenarbeit entwickelt. Und mit der grossartigen Textzeile "Our Fire burns black, nothing is darker" aufwartet.
Den dronigen Dreiminüter "The Sentient Arcanum" hätte ich zwar nicht gebraucht, aber das abschliessende "Dark is the River of Man" entschädigt für alles. Das sehnsüchtige Stück verwöhnt mit Klargesang, folkig paganer Atmosphäre zu Beginn und erneut grossartigem Gitarrenanteil. Durch die galligen Schreie hat man aber das Gefühl das unter der Oberfläche des Ganzen etwas lauert was besser nicht zu Tage tritt, das melodisch flotte Ende hinterlässt der Hörer aber mit etwas Hoffnung.

Vor Veröffentlichung des Albums am 10.03.2017 erscheint am 10.02.2017 noch die 'A Stygian Pyre' 7Inch inklusive exclusiver B-Seite "The Ardor of Scorn". Auf der Bandcampseite der Band ist diese allerdings schon ausverkauft.


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