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Albuminfo

urfaust - empty space meditation
Band:
Urfaust
Album:
Empty Space Meditation
Genre:
Black Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
884
Views:
765

Review

Am Ende lsst sich sagen: Selten war ein Albumtitel passender und hat genau das beschrieben was einen erwartet.

Das hollndische Duo liefert mit seinem neuen Werk den perfekten Soundtrack zur gepflegten Reise in die eigenen Sphren. Dabei bleiben sie ihren Trademarks treu, klingen aber "sauberer" als auf den vorherigen Werken. Soll heissen der Hrer bekommt mit den 6 durchnummerierten Tracks richtige Titel die weniger das Gefhl von Jamsession oder zufllig mitgeschnittener Improvisation verbreiten.
Was nicht bedeutet das Urfaust grundstzlich alles umschmeissen, wo Urfaust draufsteht ist auch immer noch zweifelsfrei Urfaust drin. Irgendwie habe ich aber das Gefhl das sie auf dem Album professioneller zu Werke gegangen sind, man knnte auch von fokussierter sprechen.

Auf das Ambientintro das nichts verrt und dennoch bestens vorbereitet folgt mit "Meditatum II" typisches Urfaust Material, schleppendes Tempo das zu Ausbrchen neigt wird vom leiernden Gesang begleitet der die Band so aussergewhnlich macht und an dem sich auch jetzt wieder die Geister scheiden werden. Und auch wenn das Album wieder diverse Ambientflchen vorweist so hat es zweifelsfrei immer noch die Berechtigung unter Black Metal gefhrt zu werden. Nur weicht bei "Empty Space Meditation" die klassiche schwarzmetallische Hrte und Verachtung eher Verlorenheit und unendlicher Leere.
Passend dazu ist dann der klagende Gnsehautgesang in "Meditatum III", bei diesem Schaustck verzweifelter Sangeskunst kann eine Vielzahl von DSBM Snger nochmal in die Lehre gehen.
Dem schliesst sich das hnlich gelagerte "Meditatum IV" an, verfgt aber ber eine noch deutlichere elektronische Untersttzung. Dabei meine ich nicht irgendwelche zukleisternden billigen Keyboardeffekte sondern eine sttig prsente Hintergundatmosphre die vllig losgelst von allem Irdischen zu sein scheint.
"Meditatum V" kann dann im Urfaust Kontext als klassicher BlackMetal bezeichnet werden, in knapp 5 Minuten zelebriert das Duo seine eigene kleine schwarze Messe die ein wenig den Geist von Darkthrone atmet. Htte ich so nicht erwartet, kommt aber nach den eher ruhigeren vorangegangenen Stcken sehr gut.
Abgeschlossen wird das Album von, wer htte das gedacht, "Meditatum VI", einem sehr ruhigen, spirituell angehauchtem und entspannten Track der dazu einldt komplett wegzudriften und Urfaust in die "Empty Space" zu folgen.

Wer Urfaust erwartet der bekommt auch Urfaust, wer vorher nichts mit den Jungs anfangen konnte den wird auch dieses Album nicht bekehren. "Empty Space Meditation" ist in sich geschlossen und funktioniert am besten am Stck so wie es von der Band vorgesehen war, den ursprnglich war das Album als ein einziger langen Song vorgesehen. Fr mich das bisher "rundeste" Urfaust Werk auch wenn der Begriff irgendwie doof ist.


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