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Albuminfo

benediction - scriptures
Band:
Benediction
Album:
Scriptures
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
Spielzeit:
47:00
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Cosmower
ID:
1422
Views:
76

Review

So beschissen sich das Jahr 2020 in jeder erdenklichen Hinsicht bisher auch gezeigt hat - was das musikalische Geschehen angeht, so ist hier alles in Butter. Nicht nur, daß mich sowieso schon diverse altgediente Bands mit tollen neuen Alben beglückt haben und zudem die eine oder andere Neuentdeckung für Begeisterung gesorgt hat – nein, zudem meldeten sich zwei von mir zutiefst verehrte Bands nach viel zu langer Pause wieder aus der Versenkung zurück. Zum einen die komplett anders gearteten PSYCHOTIC WALTZ, die in dem Zuge einfach mal ein weiteres Jahrhundertalbum erschaffen haben. Im zweiten Fall wären das dann eben die Briten von BENEDICTION, seit Jahr und Tag einer meiner absoluten Faves im ruppigen Bereich des Musizierens und eine DER Death Metal – Institutionen überhaupt. Die Band spielte in der Zeit bis in die frühen 90er mit ihren ersten 4 Releases durchweg formidable Klassiker des Death Metals ein und nachdem in späteren Jahren die Gründungsväter Brookes und Rew die Band einigermaßen durch die Stürme des Business navigiert hatten, wurde es in der Folgezeit viel zu lang zu still um die Jungs. In jüngerer Vergangenheit verkündete man dann aber die Rückkehr von Ur-Sangesgott Dave Ingram ( trotz der Tatsache, daß ND-Barney das erste Album eingerülpst hat, ist für mich persönlich Dave der „wirkliche“ Sänger der Band ), womit sich eines jeden Death Metalers feuchtesterTraum zu erfüllen schien. Wenig später folgte dann auch noch die Ankündigung eines neuen Albums, das nun in Form von „Scriptures“ das Licht der Welt erblickt. Da die Insulaner auch Ingrams Nachfolger Dave Hunt am Mikro ebenfalls durch die Bank sehr geile Sachen zustande bekommen hatten, schwante mir schon, daß da jetzt erst recht was Feines auf uns zukommt, aber BENEDICTION schütteln mal locker eine Scheibe aus dem Ärmel, die mit allem, was nach „Transcend The Rubicon“ kam, den Boden aufwischt. Nix da Altersmilde. Angestaubt ? Doppelnope ! Es gibt die bandtypische Death Metal - Gourmetkost auf die Lauscher. Wie in glorreichen Tagen zerhackstücken BENEDICTION generell alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Aber wenn man dann im für die Band typischen „Mjölnir -Style“ den Groovehammer über den Schädel gezogen kriegt, wie so gleich nach exakt den ersten zwei Minuten Spielzeit nachzuhören ist, dann wird einfach alles niedergewalzt. Die Musik von BENEDICTION bleibt bis heute eine vernichtende Urgewalt, die den musikalischen Vernichtungsradius des puren, unverfälschten Death Metals alter Schule demonstriert, wie kaum was anderes. "Brutal“ Death Metal mich am Arsch ! So geht heavy !!! Um nix sonst geht es hier. Purer Death Metal, dazu die gewohnt angepunkte Schnodderigkeit und obendrauf die bereits geschilderte Wucht. Und dann noch die Stimme... der gute Meister Ingram zeigt nicht die geringste Schwäche auf der Brust und bleibt ebenfalls ein Führender seiner Zunft.
Mit ziemlicher Sicherheit ist „Scriptures“ das Death Metal- Ereignis des Jahres und stiehlt so manch anderem geilen Release die Show. Zudem bringt es alten Leuten wie mir einen ordentlichen Hauch jugendlichen Feuers zurück und ich persönlich bin versucht, in meiner unbändigen Freude was von „Höchstnote“ rauszubrüllen, doch ich versuche mich im Zaum zu halten. Aber wenn wir ehrlich sind... unter 9 Zählern geht da einfach gar nix, denn BENEDICTION liefern einfach das,was sich jeder Fan der Band wünschen dürfte und zudem tun sie das in einer verdammt geilen Qualität. Auch in der teilweise kritisierten Produktion kann ich keine Schwachstelle erkennen, ganz im Gegenteil – sie ist der mächtigen Sprengkraft der Songs äußerst zuträglich ! Das Cover gibt dem ganzen dann noch ein stilsicheres Gesicht und ist das vanillegezuckerte Sahnehäubchen auf der verlockensten Death Metal -Torte seit es Kuchen gibt. Macht dann summa summarum schlicht das Death Metal – Album des Jahres, vor dem sämtliche Mitbewerber respektvollst auf die Knie zu fallen haben, egal ob altgedient oder taufrisch. Huldigt dem König ! Also, Ihr Freunde des gepflegten,klassischen Death Metals da draußen: ihr dürft „Scriptures“ bedenkenlos kaufen, müsst dann einfach die Lautstärke „anpassen“ und glückselig lauschend darauf hoffen, daß die Band noch einige Jahre / Alben durch die Musikwelt walzt !


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Tracklist

1. Iterations Of I
2. Scriptures Of Scarlet
3. The Crooked Man
4. Stormcrow
5. Progenitors Of Paradigm
6. Rabid Carnality
7. In Our Hands,The Scars
8. Tear Off These Wings
9. Embrace The Kill
10. Neverwhen
11. The Blight At The End
12. We Are Legion

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