Albuminfo

Band:
Raven Throne
Album:
Viartannie (Chroniki Źmiainaj Ciemry)
Genre:
Metal
VÖ-Datum:
18.09.2020
Label:
Spielzeit:
39:15
Wertung:
7 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1413
Views:
1054
Review
Black Metal aus Weissrussland, soweit ich das überblicken kann sogar ohne völkischen oder nationalistischen Anstrich. Kann also losgehen....
Black Metal mit elektronischen Helferlein geht meistens nach hinten los, bei Raven Throne funktioniert das aber gut für mich. Das liegt daran das diese gut und sinnvoll eingebettet sind und einfach nicht stören. Nein, sie sind sogar hilfreich um die kalte Aura zu unterstützen da durch sie eine menschenfremde maschinelle Stimmung mit reinkommt. Testet am besten mal "Zaklaćcie" an und bildet euch eine eigene Meinung.
Das Ganze funktioniert aber auch ganz traditionell, "Viartańnie" an zweiter Stelle ist der beste Beweis dafür. Flott aber nicht übertrieben rasend, finster rasselnder Gesang und stimmungsvolle Gitarrenarbeit ohne Egoshow machen das Stück zu einem schwarzen Diamanten.
Da kann "Uładar Ściužyy" nicht mithalten, mir ist der Titel zu gewöhnlich und ideenlos. Man kann ihn gut hören, im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Titel fällt er aber ab.
"Niabačnyja Nici Zimy" bringt wieder die Elektronik ins Spiel und macht das Stück dadurch spannend. Zum Einstieg gibt es wenig Black Metal, es geht eher in Richtung Industriehalle. Diese kalte und mechanische Aura zieht sich durch den ganzen Titel, im Zusammenspiel mit den zurückhaltenden Gitarreneinsatz und dem harten Ausdruck der weissrussischen Sprache klingt das Ergebnis allerdings stimmig. Ich muss sagen, dieser Titel hätte trotz seiner fünfeinhalb Minuten Spielzeit ruhig noch etwas länger gehen dürfen.
Midtempolastig geht es mit "Miortvaja Spadčyna" weiter, eine Zeitlang passiert wenig bis gar nichts. Dann steigert sich das Tempo und der fauchende Gesang setzt ein. Mehr dramatisches passiert aber auch nicht bis der Titel irgendwann instrumental aushallt, ähnlich wie bei "Uładar Ściužyy" fehlt das gewisse "Etwas" um das Stück über den Durchschnitt zu heben.
So verhält es sich dann auch mit "Spyni serca Vosieni", mit dem Einsatz der melancholischen Sologitarre kündigt sich allerdings ein Richtungswechsel an. Es wird etwas ruhiger und der Gesang bekommt mehr Raum, irgendwie stört mich nur das mechanische Schlagzeugspiel dabei.
Mit "U dałoniach zimy" geht es wieder in Richtung Maschinenmusik, und auch wenn dieser Titel mit Black Metal (oder Metal an sich) nicht viel zu tun hat steht ihm dieses stählerne Gerüst doch recht gut. Eventuell etwas monoton, aber wenn man mit industriellen Stilmitteln arbeitet ergibt sich sowas ja fast automatisch.
Am Ende angenehmer Black Metal mit kalter Stimmung der seine Besonderheit durch den Einsatz von elektronischen Mitteln bekommt. Und man muss anmerken, diese Unterstützung braucht man auch da der reine Black Metal der Weissrussen doch etwas zu "normal" ist.
Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...
Black Metal mit elektronischen Helferlein geht meistens nach hinten los, bei Raven Throne funktioniert das aber gut für mich. Das liegt daran das diese gut und sinnvoll eingebettet sind und einfach nicht stören. Nein, sie sind sogar hilfreich um die kalte Aura zu unterstützen da durch sie eine menschenfremde maschinelle Stimmung mit reinkommt. Testet am besten mal "Zaklaćcie" an und bildet euch eine eigene Meinung.
Das Ganze funktioniert aber auch ganz traditionell, "Viartańnie" an zweiter Stelle ist der beste Beweis dafür. Flott aber nicht übertrieben rasend, finster rasselnder Gesang und stimmungsvolle Gitarrenarbeit ohne Egoshow machen das Stück zu einem schwarzen Diamanten.
Da kann "Uładar Ściužyy" nicht mithalten, mir ist der Titel zu gewöhnlich und ideenlos. Man kann ihn gut hören, im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Titel fällt er aber ab.
"Niabačnyja Nici Zimy" bringt wieder die Elektronik ins Spiel und macht das Stück dadurch spannend. Zum Einstieg gibt es wenig Black Metal, es geht eher in Richtung Industriehalle. Diese kalte und mechanische Aura zieht sich durch den ganzen Titel, im Zusammenspiel mit den zurückhaltenden Gitarreneinsatz und dem harten Ausdruck der weissrussischen Sprache klingt das Ergebnis allerdings stimmig. Ich muss sagen, dieser Titel hätte trotz seiner fünfeinhalb Minuten Spielzeit ruhig noch etwas länger gehen dürfen.
Midtempolastig geht es mit "Miortvaja Spadčyna" weiter, eine Zeitlang passiert wenig bis gar nichts. Dann steigert sich das Tempo und der fauchende Gesang setzt ein. Mehr dramatisches passiert aber auch nicht bis der Titel irgendwann instrumental aushallt, ähnlich wie bei "Uładar Ściužyy" fehlt das gewisse "Etwas" um das Stück über den Durchschnitt zu heben.
So verhält es sich dann auch mit "Spyni serca Vosieni", mit dem Einsatz der melancholischen Sologitarre kündigt sich allerdings ein Richtungswechsel an. Es wird etwas ruhiger und der Gesang bekommt mehr Raum, irgendwie stört mich nur das mechanische Schlagzeugspiel dabei.
Mit "U dałoniach zimy" geht es wieder in Richtung Maschinenmusik, und auch wenn dieser Titel mit Black Metal (oder Metal an sich) nicht viel zu tun hat steht ihm dieses stählerne Gerüst doch recht gut. Eventuell etwas monoton, aber wenn man mit industriellen Stilmitteln arbeitet ergibt sich sowas ja fast automatisch.
Am Ende angenehmer Black Metal mit kalter Stimmung der seine Besonderheit durch den Einsatz von elektronischen Mitteln bekommt. Und man muss anmerken, diese Unterstützung braucht man auch da der reine Black Metal der Weissrussen doch etwas zu "normal" ist.
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Kommentare
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Tracklist
1. Zaklaćcie (Spell)
2. Viartańnie (The Return)
3. Uładar Ściužy (the Lord of the Forest)
4. Niabačnyja Nici Zimy (Winter Invisible Threads)
5. Miortvaja Spadčyna (the Dead Legacy)
6. Spyni serca Vosieni (Stop the Autumn’s Heart)
7. U dałoniach zimy (In the Palms of Winter)
2. Viartańnie (The Return)
3. Uładar Ściužy (the Lord of the Forest)
4. Niabačnyja Nici Zimy (Winter Invisible Threads)
5. Miortvaja Spadčyna (the Dead Legacy)
6. Spyni serca Vosieni (Stop the Autumn’s Heart)
7. U dałoniach zimy (In the Palms of Winter)
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