Albuminfo
Band:
Blood Court
Album:
The Burial
Genre:
Death Metal
VÖ-Datum:
15.11.2025
Label:
Spielzeit:
31:32
Wertung:
6.5 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Pit
ID:
1670
Views:
12
Review
Mit „The Burial“ feuert das Kasseler Duo um Stefan Muñoz (alle Instrumente) und Michael Vössing (Vocals) zehn Tracks in gut 31 Minuten ab. Stilistisch ist das ein kompromissloser, geradeaus marschierender Death-Metal-Kurzangriff mit deutlicher Grind-Schlagseite: wenig Schnörkel, kaum Verschnaufpausen, dafür konstant Druck auf dem Kessel. Das funktioniert als Adrenalin-Kick ziemlich gut. „Mutilate“ und der Titeltrack setzen früh die Leitplanken, „Blood Mill“ bringt zwischendurch etwas Groove in den Würgegriff, und „Dismemberment Command“ sticht besonders aggressiv hervor. Genau diese Konsequenz ist aber auch die Schwachstelle: Auf Albumlänge laufen manche Strukturen zu ähnlich, einzelne Parts wirken austauschbar, und echte „Aha“-Momente sind eher selten. Als Bonus passen die beiden Cover hervorragend ins Konzept: „I Cum Blood“ sitzt erwartungsgemäß roh und direkt, während „The Crippler“ durch den Gastauftritt von Sabina Classen zusätzlich Charakter bekommt. Unterm Strich bleibt ein kurzes, hartes Brett mit viel Attacke und wenig Leerlauf, das live sicher zündet, aber über die volle Distanz etwas mehr Wiedererkennungswert vertragen könnte.
Recording, Mixing und Mastering stammen aus dem Stage One Studio, und das hört man im positiven Sinne. Die Gitarren sind bissig und präsent, der Bass stützt die Riffs eher als dass er sich in den Vordergrund drängt, und die Drums knallen trocken und druckvoll, ohne im Blast-Gewitter zu einem undefinierten Rauschen zu werden. Die Vocals liegen dominant und klar verständlich im Mix, was den Songs zusätzliche Brutalität gibt, ohne dass der Gesamtsound steril wirkt.
Optisch setzt das Artwork auf eine düstere, makabre Grundstimmung, die mit dem finsteren Metzgertypen im Leicheninferno den ruppigen Charakter der Musik direkt spiegelt: finster und unangenehm.
Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...
Recording, Mixing und Mastering stammen aus dem Stage One Studio, und das hört man im positiven Sinne. Die Gitarren sind bissig und präsent, der Bass stützt die Riffs eher als dass er sich in den Vordergrund drängt, und die Drums knallen trocken und druckvoll, ohne im Blast-Gewitter zu einem undefinierten Rauschen zu werden. Die Vocals liegen dominant und klar verständlich im Mix, was den Songs zusätzliche Brutalität gibt, ohne dass der Gesamtsound steril wirkt.
Optisch setzt das Artwork auf eine düstere, makabre Grundstimmung, die mit dem finsteren Metzgertypen im Leicheninferno den ruppigen Charakter der Musik direkt spiegelt: finster und unangenehm.
Lest hier weitere Details zum Review oder schreibe einen Kommentar: Forum...
Kommentare
Es wurden bisher noch keine Kommentare abgegeben.
Tracklist
1. Mutilate (02:59)
2. The Burial (03:08)
3. The Entrance (02:45)
4. Blood Mill (03:00)
5. Father Cannibal (03:14)
6. Dismemberment Command (01:52)
7. Angel’s Bloodshed (03:02)
8. The Impaler (03:42)
9. I Cum Blood (Cover) (03:41)
10. The Crippler (Cover) (04:09)
2. The Burial (03:08)
3. The Entrance (02:45)
4. Blood Mill (03:00)
5. Father Cannibal (03:14)
6. Dismemberment Command (01:52)
7. Angel’s Bloodshed (03:02)
8. The Impaler (03:42)
9. I Cum Blood (Cover) (03:41)
10. The Crippler (Cover) (04:09)
Weitere Links
Bandwebsite:
Link 1: