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Albuminfo

farmer boys - born again
Band:
Farmer Boys
Album:
Born Again
Genre:
Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
49:19
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Nabu
ID:
1242
Views:
446

Review

Das heutige Review unterscheidet sich von meinen herkömmlichen Texten auf eine ganz massive Art und Weise. Nein, mein Text ist nicht urplötzlich unterhaltsam und informativ. Er ist heute sehr viel kürzer als sonst – denke ich. Warum? Ganz einfach: das neue Album der Farmer Boys hat mir gezeigt, dass ich nach wie vor so überhaupt gar nichts mit progressivem Rock bzw. Metal anfangen kann. „Aber warum hast du dir dann die Promo geschnappt?“ mag man sich jetzt völlig zu Recht fragen. Wenn man sich, wie ich, in einem dauerhaften Zustand der geistigen Umnachtung bewegt, passieren solche Dinge einfach ab und zu. Hilft nichts, ab dafür!
Nach einem, in meinen Augen, etwas zu langem aber stimmigen Intro legt die Band mit „Faint Lines“ los und mir schoss direkt ein Gedanke in den Kopf: „So würde Alter Bridge klingen, wenn die Band gecastet und von Zakk Wylde und James Blunt betreut worden wäre.“. Diese Aussage kann als Beleidigung aufgefasst werden – jedoch versuche ich das genaue Gegenteil auszudrücken. Die Band scheut nicht davor zurück in einzelnen Songs Elemente zu verbinden, die ich als krasse Gegensätze empfinde und – bis jetzt – als nicht erfolgreich kombinierbar bezeichnet hätte. Richtig fette, kernige Riffs gehen fließend in harmonische, absolut radiotaugliche Melodien über, welche durch makellose Sangesarbeit beeindrucken, nur um unvorhergesehen wieder mit einem harten Riff zum Headbangen zu verleiten – oder in eine traumähnliche Atmo-Bombe abzudriften. Und genau das macht „Born Again“ aus. Man weiß nie wirklich was auf einen zukommt. Dahingehend ergibt es für mich auch keinen Sinn auf einzelne Songs einzugehen, da „Born Again“ eher als Gesamtkunstwerk gesehen und wahrgenommen werden sollte. Zweifelsfrei fest steht, dass die Musiker absolute Meister ihres Faches sind und hier eine Arbeit abliefern die problemlos jedes Proggie-Herz für sich erobern wird.

Zum Schluss möchte ich anführen, dass ich dieses Review über einen längeren Zeitraum geschrieben habe. Hat mich die Musik der Farmer Boys anfänglich noch genervt (ich reagiere teilweise echt allergisch auf die, in diesem Genre, so beliebten Wechsel zwischen hart und weich) bin ich mittlerweile so weit, dass ich mich dabei ertappe wie mir der Shit wirklich richtig gut gefällt. Ich will nicht voreilig sein, aber vielleicht ist es jetzt soweit: die Farmer Boys könnten meine Prog-Blockade geknackt haben.

PS: Death, Thrash und Black Metal Puristen, seid gewarnt – ihr werdet hier keine Freude haben!




Anspieltipp: Fiery Skies, Isle Of The Dead, Oblivion


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Tracklist

1. Cosmos
2. Faint Lines
3. Fiery Skies
4. You and Me
5. Isle of The Dead
6. Tears of Joy
7. Mountains
8. Stars
9. Oblivion
10. In the Last Days
11. Revolt
12. Born Again

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