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Albuminfo

dirge - ah puch
Band:
Dirge
Album:
Ah Puch
Genre:
Doom Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
51:48
Wertung:
8 / 10
Reviewdatum:
Autor:
Alucard
ID:
1227
Views:
450

Review

"Des is ah Puch" konnte man ab 1899 die österreichischen Nachbarn sagen hören wenn sie mit einem neuen Gefährt um die Ecke kamen, meist zweirädrig oder auch mal mit militärischem Hintergrund. Ich denke aber mal das ist nicht das Hintergrundthema vom Debütalbum der indischen Doomsludger. Hier ist eher der auch Ah ouh puc genannte Dämon aus der Mayamythologie Namensgeber, selbiger galt als Dämon der Zerstörung und war als Uac mitun ahau auch als „Herr der sechs Höllen“ unterwegs.

Wer mit Doom Langatmigkeit gleichsetzt der liegt hier verkehrt, die Inder setzen auf Wucht und Dunkelheit. Und auch wenn sich fast alle Titel um die neun Minuten rum bewegen, von Zähigkeit keine Spur. Dadurch das Dirge genügend Ecken und ordentlich Dreck mit einbauen ist das Material fies genug um auch Deathmetaller zu überzeugen. Empfohlen ist Nummer 2, "Montezuma's Revenge". Montezuma`s Rache hat sicher jeder von uns schonmal gespürt, aber darum geht es in dem Titel bestimmt nicht. Für Fäkalthemen sind andere Genre`s zuständig....
Hier regiert Montezuma mit schleppender Macht und gepeinigten Vocals, ich merke gerade das letzteres auch zu der hier eher bekannten Form von "Montezuma`s Revenge" passt... So, Schluss jetzt - es soll um Musik gehen. Die dazugehörige Gitarrenarbeit verzaubert mit deathdoomiger Eleganz und ist genau deshalb genau richtig zum antesten. Und auf "Montezuma`s Revenge" folgt der "Swamp of Blood" und man hat "The Dilemma". Sorry das musste jetzt einfach sein, und wenn die Titelliste so angeordnet ist dann kann ich da nicht drüber hinwegsehen...

Testet die Jungs mal an, vorteilhaft ist auch das die Inder nicht auf zu viele Wiederholungen setzen sondern die langen Titellaufzeiten mit Kreativität und einer gewissen Spielfreude überbrücken, man hat also nie das Gefühl sich irgendwo in einer Endlosschleife zu befinden weil das gleiche Riff ständig runtergeleiert wird. "Täglich grüsst das Murmeltier" Taktik gilt hier nicht, das Songwriting gibt es sogar des öfteren her das die Titel in Richtung frühem UK Gothdoom gleiten, "La Malinche" ab der dritten Minuten sei hier angepriesen. Auch weil der Titel im weiteren Verlauf noch einen ordentlichen Zacken Geschwindigkeit dazupackt und damit schon als Deathmetal durchgeht. Ihr seht, "constant repeating" gibts woanders, hier ist trotz Doomschublade und langer Laufzeit ordentlich Feuer unterm Dach.


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Tracklist

1.Invoking The Demigod
2.Montezuma's Revenge
3.Swamp of Blood
4.The Dilemma
5.La Malinche
6.Corpse of Cortez

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