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Albuminfo

draugnim - vulturine
Band:
Draugnim
Album:
Vulturine
Genre:
Pagan Metal
VÖ-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
10 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
810
Views:
771

Review

Draugnim haben sich 6 Jahre Zeit gelassen für den Nachfolger von "Horizons Low". Und in den Jahren haben sie nichts verlernt. Wer befürchtete das mit dem Labelwechsel zu Debemur Morti vielleicht auch eine klangliche Kurskorrektur erfolgt der wurde vom vorab gestreamten "As in Hunger, So in Demise" getröstet, alles noch wie gehabt.
Müsste man "Vulturine" mit einem Wort beschreiben das wäre das "epic". Grossartige Arrangements voller Opulenz und Dramatik tönen dem Hörer entgegen, irgendwo bei Moonsorrow oder Primordial und dennoch zu hundert Prozent Draugnim. Umgeben von der Aura Bathory`s zeigen Draugnim mittels 6 Songs wer an die Spitze des Paganmetal gehört. Voller Inbrunst zelebrieren sie ihre Tonkunst und lassen dabei keine Zweifel aufkommen das sie ihre Sache sehr ernst nehmen und in der Sparte nicht mit irgendwelchen Flötenkaspern gleichgestellt werden wollen. So kommt der pagane Charakter alleine nur von den sehnsuchtsvollen Gitarrenmelodien und dem stolzen und aufopferungsvollen Gesang. Chimedra gibt wieder alles was seine schmerzgepeinigte Stimme hergibt und klingt dabei noch eine Spur erhabener und kraftvoller als auf "Horizons Low". Der dezente Keyboardeinsatz verleiht dem wuchtigen Material eine Spur Summoning ohne so übertrieben dramatisch zu sein wie die Österreicher. Sie haben nur begleitenden Charakter agieren im Hintergrund, drängen sie doch mal etwas mehr in Vordergrund wie in "That Name is Hate" dann erzeugen sie gänsehautfördernde Momente.
Mit "A Passage in Fire" beweisen Draugnim das Paganmetal immer noch zum Blackmetal gehört wenn er ehrlich gepielt wird, trotz seiner flotten Gangart wirkt der Track aber nicht wie ein Fremdkörper auf dem Album und fügt sich perfekt ein. Das grundsätzliche Albumtempo ist eher gemässigt, man könnte auch von majestätisch voranschreitend sprechen. Der kürzeste Titel auf dem Album ist 6.41 Minuten lang, der längste neun Minuten. Dadurch haben Draugnim ausreichend Zeit und Raum um ihre Ideen und Visionen in vollster Macht vor dem Hörer auszubreiten, beim ersten Mal kann das den ein oder anderen schonmal überfordern. Nicht weil die Songs überfrachtet oder überkomplex sind sindern eher weil das druckvolle Klangbild ungefiltert auf den Hörer einwirkt und in seiner Gestaltung eben kein 08/15 Paganmetal ist. Fröhliche und heitere Momente gibt es nicht, ebensowenig auflockernde oder entspannte Momente. Dafür verströmt "Vulturine" aber unglaublich viel Wärme. Und genau dafür liebe ich Draugnim...
Käufer vom Vorgängeralbum können einen Blindkauf problemlos wagen, Liebhaber primordialscher Tonkunst ebenso. Und wer ernsthaften und düsteren Paganmetal sucht welcher eindeutig vom Black Metal beeinflusst ist der wird hier definitiv fündig. Wahrscheinlich wird er sogar sein Album des Jahres finden. Das tiefgründige Material gibt dem Hörer auf jeden Fall genug Substanz um über einen sehr langen Zeitraum zu faszinieren. Das teil lief bei mir bestimmt schon 30-35 mal und reisst mich von der ersten Sekunde an immer noch mit. Ich finde hier nix zu meckern und zücke deshalb die Höchstnote.


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