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Albuminfo

draugnim - vulturine
Band:
Draugnim
Album:
Vulturine
Genre:
Pagan Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
10 / 10
Reviewdatum:
Autor:
www.hell-is-open.de
ID:
810
Views:
655

Review

Draugnim haben sich 6 Jahre Zeit gelassen fr den Nachfolger von "Horizons Low". Und in den Jahren haben sie nichts verlernt. Wer befrchtete das mit dem Labelwechsel zu Debemur Morti vielleicht auch eine klangliche Kurskorrektur erfolgt der wurde vom vorab gestreamten "As in Hunger, So in Demise" getrstet, alles noch wie gehabt.
Msste man "Vulturine" mit einem Wort beschreiben das wre das "epic". Grossartige Arrangements voller Opulenz und Dramatik tnen dem Hrer entgegen, irgendwo bei Moonsorrow oder Primordial und dennoch zu hundert Prozent Draugnim. Umgeben von der Aura Bathory`s zeigen Draugnim mittels 6 Songs wer an die Spitze des Paganmetal gehrt. Voller Inbrunst zelebrieren sie ihre Tonkunst und lassen dabei keine Zweifel aufkommen das sie ihre Sache sehr ernst nehmen und in der Sparte nicht mit irgendwelchen Fltenkaspern gleichgestellt werden wollen. So kommt der pagane Charakter alleine nur von den sehnsuchtsvollen Gitarrenmelodien und dem stolzen und aufopferungsvollen Gesang. Chimedra gibt wieder alles was seine schmerzgepeinigte Stimme hergibt und klingt dabei noch eine Spur erhabener und kraftvoller als auf "Horizons Low". Der dezente Keyboardeinsatz verleiht dem wuchtigen Material eine Spur Summoning ohne so bertrieben dramatisch zu sein wie die sterreicher. Sie haben nur begleitenden Charakter agieren im Hintergrund, drngen sie doch mal etwas mehr in Vordergrund wie in "That Name is Hate" dann erzeugen sie gnsehautfrdernde Momente.
Mit "A Passage in Fire" beweisen Draugnim das Paganmetal immer noch zum Blackmetal gehrt wenn er ehrlich gepielt wird, trotz seiner flotten Gangart wirkt der Track aber nicht wie ein Fremdkrper auf dem Album und fgt sich perfekt ein. Das grundstzliche Albumtempo ist eher gemssigt, man knnte auch von majesttisch voranschreitend sprechen. Der krzeste Titel auf dem Album ist 6.41 Minuten lang, der lngste neun Minuten. Dadurch haben Draugnim ausreichend Zeit und Raum um ihre Ideen und Visionen in vollster Macht vor dem Hrer auszubreiten, beim ersten Mal kann das den ein oder anderen schonmal berfordern. Nicht weil die Songs berfrachtet oder berkomplex sind sindern eher weil das druckvolle Klangbild ungefiltert auf den Hrer einwirkt und in seiner Gestaltung eben kein 08/15 Paganmetal ist. Frhliche und heitere Momente gibt es nicht, ebensowenig auflockernde oder entspannte Momente. Dafr verstrmt "Vulturine" aber unglaublich viel Wrme. Und genau dafr liebe ich Draugnim...
Kufer vom Vorgngeralbum knnen einen Blindkauf problemlos wagen, Liebhaber primordialscher Tonkunst ebenso. Und wer ernsthaften und dsteren Paganmetal sucht welcher eindeutig vom Black Metal beeinflusst ist der wird hier definitiv fndig. Wahrscheinlich wird er sogar sein Album des Jahres finden. Das tiefgrndige Material gibt dem Hrer auf jeden Fall genug Substanz um ber einen sehr langen Zeitraum zu faszinieren. Das teil lief bei mir bestimmt schon 30-35 mal und reisst mich von der ersten Sekunde an immer noch mit. Ich finde hier nix zu meckern und zcke deshalb die Hchstnote.


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