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Albuminfo

chapel of disease - summoning black gods
Band:
CHAPEL OF DISEASE
Album:
Summoning Black Gods
Genre:
Death Metal
V-Datum:
Label:
Spielzeit:
Wertung:
9 / 10
Reviewdatum:
Autor:
ElWiz
ID:
409
Views:
1500

Review

Der Sound von CHAPEL OF DISEASE ist Old School. Old School as fuck ! Aber: Man fhrt hier nicht den,meiner Meinung nach,total ausgelutschten und nervend bersttigten Schweden - Zug mit, nein, hier wird die andere Art der Alten Schule aufgefahren. Der Death Metal der "Krankheitskapelle" verdient diese Bezeichnungjedenfals zu 100%. Als Referenzen werden im Promotext Bands wie MORGOTH, PESTILENCE,ASPHYX und DEATH genannt,was ja schon mal toll klingt. Das wirklich Tolle ist dann aber die Tatsache, da dies auch wirklich den Nagel auf den Kopf trifft. Der Sound der Band hat dieses rauhe Etwas, das den Death Metal ursprnglich so geil gemacht hat und ist meilenweit von all dem glattgebgelten, zu Tode komprimierten, seelenlosen Sounds, die sich heute Death Metal nennen drfen, entfernt. Genau deshalb macht diese Platte auch von der ersten Sekunde an richtig Spa. Und das mit jedem Durchgang mehr.Schon der Einstieg mittels dsterem Intro fhlt sich schn "echt" an. Danach wird dann auf die besagte rauhe,leicht rumpelige Art losgerockt, da es nur noch eine Freude ist.
Ein minimaler Makel knnte fr manchen (zB mich) sein, da der Snger zeitweise stark "van drunt". Glcklicherweise tut er dies meistens eher so, wie es der heute doch etwas berprsente Herr Van Drunen zu PESTILENCE-Zeiten tat, was den Begriff "Makel" schon wieder etwas relativiert. Zum "Gesang" sei auch noch angemerkt,da er fr dieses Genre recht abwechslungsreich klingt und man sich zB auch an Marc Grewe zu Zeiten der beiden MORGOTH - EPs erinnert fhlt.
Wer also mit oben genannten Bands den Death Metal kennen und lieben gelernt hat, ist bei CHAPEL OF DISEASE defintiv an der richtigen Adresse und bekommt ein Album, das eben aus diesen seligen Zeiten zu stammen scheint. Groes Kino, der den Status,den die Band derzeit geniet, mehr als rechtfertigt.
Nicht besonders orginell oder gar innovativ, aber authentisch und angenehm retro (im todmetallischen Sinn).Dazu noch ein leckerstes Cover obendrauf.
Hach,was waren das fr schne Zeiten...


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